Die frisch gekürten Handball-Meisterinnen des TSVO gastieren am Sonntag beim TV Immenstadt. Für den Rivalen steht noch Einiges auf dem Spiel.
Ottobeuren/Immenstadt Die bereits als Aufsteiger feststehenden Oberliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren (TSVO; 39:1 Punkte) gastieren am Sonntag beim TV Immenstadt (TVI; Tabellen-Neunter/16:24 Zähler). Das Allgäu-Duell ist für 16 Uhr geplant. Es steigt in der Immenstädter Julius-Kunert-Halle.
Die Immenstädter Frauen sind noch nicht frei von Abstiegsnöten. Aktuell haben sie zwar drei Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang, doch das Restprogramm des TVI hat es in sich: Mit Ottobeuren und Gilching treffen sie noch auf die zwei stärksten Teams der Liga. Immenstadts Lucy Spindler ist mit 162 Treffern die treffsicherste Torschützin der Spielklasse. Zu den TSVO-Frauen: Nachdem das für den vergangenen Samstag angesetzte Heimspiel gegen Landsberg wegen Spielermangels auf Gäste-Seite ausgefallen ist, können die Ottobeurerinnen nun ziemlich ausgeruht ins Derby gehen. Der Hinrunden-Vergleich beider Teams, der am 6. Dezember in Ottobeuren stattfand, endete – nach einer ausgeglichenen Anfangsphase – mit einem 40:16-Kantersieg der TSVO-Frauen. Beim zweiten Direktduell wird auf Unterallgäuer Seite mit Francesca Holland eine Schlüsselspielerin fehlen. Auch die A-Jugend-Akteurinnen gehören diesmal nicht zum Kader, sie sind zeitgleich für ihre Jugend-Mannschaft im Einsatz. Auch ohne die fehlenden Spielerinnen geht es für die Gäste darum, trotz des bereits verwirklichten Aufstiegstraums weiterhin eine vernünftige Einstellung auf`s Feld zu bringen. (dp)
- So wollen die TSVO-Frauen spielenTorhüterinnen: Jessica Hecker, Laura Renger – Feldspielerinnen: Melanie Würsig, Bianca Willner, Carolin Knittl, Katharina Fries, Andela Vokic, Emily Hackl, Franziska Dittmann, Lena Seefelder, Sabrina Drechsler, Romana Albrecht und Anna Hofferek. (dp)