Die Nummer 1

im Allgäu

Damen Bayernliga 2017/2018

 

 

 

 


Trainer: Tibor Somogyi, Bettina Braun, Nicole Kranz

Trainingszeiten: HIER KLICKEN

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Man kann völlig zurecht sagen, dass die SG Mintraching/Neutraubling das Überraschungsteam der Liga ist. Als Aufsteiger der Landesliga Nord sorgen sie in der Bayernliga für Furore. Gegen die Top-Teams aus Würm Mitte und Zirndorf siegten sie und mit einer denkbar knappen Niederlage in Bayreuth und einem Punktgewinn gegen Erlangen haben sie die bisherigen Spitzenteams alle alt aussehen lassen. Die Ottobeurer Damen rangieren aktuell auf Platz drei (8:2 Punkte), einen Rang vor der SG (7:3). Es steht also eine sehr interessante Partie bevor. Bisher ist man sich zwar unbekannt, aber beide Mannschaften leben von ihrer Schnelligkeit. Bleibt also abzuwarten, wer den längeren Atem haben wird. Tibor Somogyi denkt dazu folgendes: "da ich am Wochenende von meiner Mannschaft gesehen habe, wie sie Abwehr spielen kann, habe ich vor keinem Gegner mehr Angst. Unser Hauptproblem ist nur die Konstanz dieser Leistung. Vor allem Auswärts gelingt es uns oftmals nicht das abzurufen." Da im Mannschaftstraining nun Julia Schillinger nach ihrer Schulterblessur wieder teilnimmt ist für alle ein Hoffnungsschimmer, dass sich in den nächsten Wochen auch personell die Lage etwas entspannt. "Wir wollen wieder für unsere Verletzten spielen-das hat gegen Bayreuth am Wochenende als Motivation ganz gut funktioniert", so Nicole Schneider zum Spiel. (JG)

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Handball-Bayernliga TSVO-Frauen glänzen gegen Drittliga-Absteiger Bayreuth

 

Ottobeuren   Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren haben nach der jüngsten Auswärtspleite schnell wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden: Gegen HaSpo Bayreuth gewannen sie zu Hause mit 27:20 (17:7) und stockten somit ihr Punktekonto auf 8:2 auf. Dies bedeutet aktuell den dritten Tabellenplatz. Zum Spiel: Die Gastgeberinnen lieferten gegen stark eingeschätzte Gäste eine ausgezeichnete erste Halbzeit ab und hatten zur Pause bereits satte zehn Tore Vorsprung. Im zweiten Abschnitt holten die fränkischen Gäste jedoch beträchtlich auf. Und beim Zwischenstand von 23:18 für den TSVO sechs Minuten vor Schluss vermochten sie der Partie dann sogar noch eine Prise Spannung zu verleihen. Die Ottobeurerinnen ließen aber nichts mehr anbrennen und siegten am Ende hoch verdient mit 27:20. Co-Trainerin Betty Braun sprach hinterher von einem „absoluten Traumspiel“. Trotz mehrerer Ausfälle habe das Team eine „richtig gute Vorstellung“ gezeigt. (dp)

 

TSVO-Frauen Birgit Gerl, Katarina Barisic, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Anna Keck, Isabel Puttner (3 Tore), Juliane Gaum, Regina Bari-Nagy (5/davon 2 Siebenmeter), Julia Reisacher (3), Alina Isselbächer, Nadine Kofler (3), Lena Keßler (8/4), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (5).                          

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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In Bestform gewonnen

 

Es war der absolute Wahnsinn, wie die Ottobeurer Damen gegen den Haspo Bayreuth aufgetreten sind. Von der ersten Minute ab funktionierte einfach alles. Bereits nach 28 Sekunden hatte Isabel Puttner vom Kreis den ersten freien Wurf auf das Tor nach einem Traumanspiel durch Nadine Kofler. Folge 1:0. Binnen der nächsten Minuten sah man ein regelrechtes Torfestival der Schwarz-Gelben, wobei erneut Lena Keßler mit sechs Toren auffiel beim 11:2 nach 12 Minuten. Mit einer starken Abwehr und einer noch stärkeren Birgit Gerl im Tor musste der Gast schon zu Beginn verzweifeln, da absolut kein Durchkommen möglich war. Der groß gewachsene gefürchtete Rückraum der Franken wurde wie taktisch vorgegeben frühzeitig attackiert und der Wind aus den Segeln genommen. Im Gegenzug war man ununterbrochen gefährlich mit der Sicht für den freien Spieler nebenan. So erzielte Julia Reisacher zwei schöne Treffer in Folge zum 15:3-Zwischenstand. Das Trainerduo war beim 17:7- Halbzeitstand absolut zufrieden, warnte dennoch vor dem zweiten Durchgang. Denn Bayreuth könne sehr wohl auch über Gegenstöße und Rückraumtore Punkten.  In der Tat hatte man dann eine Phase, in der es etwas holpriger lief, aber näher als 23:18 ließ man den Gegner nicht herankommen. Auch als Jessica Hecker das Tor bewachte, zeigte sie gute Paraden. Mit dem 27:20-Sieg am Ende war er auch in der Höhe absolut verdient. Bettina Braun: "ein absolutes Traumspiel, so habe ich unsere Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen. Das war eine richtig gute Vorstellung, trotz unserer ganzen Ausfälle. " Ottobeuren klettert damit auf Rang drei. (JG)

 

TSVO-Frauen Birgit Gerl, Katarina Barisic, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Isabel Puttner (3Tore), Juliane Gaum, Regina Bari-Nagy (5 Tore/davon 2Siebenmeter), Julia Reisacher (3), Alina Isselbächer, Nadine Kofler (3), Lena Keßler (8/4 Tore), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (5)

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Die Stimmung blieb im Training nicht nur aufgrund der Niederlage in Erlangen getrübt, sondern auch wegen Ardiana´s Mitteilung an die Mannschaft eine Verletzung am Knie zu haben, die ihr mindestens drei Wochen Pause einbringt mit unsicherem Fortlauf nach dieser. Da war es also wieder eine Rückraumspielerin weniger.

Nun steht das Spiel gegen den HaSpo Bayreuth an. Aktuell befinden sie sich im Mittelfeld der Tabelle, was sicherlich nicht der Anspruch des 3.Liga-Absteigers ist. Die beiden Niederlagen waren jedoch gegen zwei Spitzenteams (Würm-Mitte und Zirndorf), welche jeweils knapp verloren gingen. Der 7.Platz muss also relativiert werden, denn Bayreuth hat die definitive Klasse für die vorderen Tabellenplätze. Vor allem der wurfgewaltige Rückraum mit Kim Koppolt und Theresa Stöcker muss frühzeitig attackiert werden. Die Abwehrleistung von Erlangens zweiter Halbzeit wäre dabei absolut Fehl am Platz. "Wir müssen hier wieder zu unserer Stärke zurückkehren", fordert Tibor Somogyi vom Team. Zudem wird man versuchen mit den eher kleineren Rückraumspielerinnen über Schnelligkeit zu punkten. (JG)

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Ohne Punkte zurück

 

In Erlangen schien man die ersten zehn Minuten noch in einem Dornröschenschlaf zu verweilen. In dieser Zeit ist der Gastgeber bereits 10:2 davongezogen. Doch zu Gute halten muss man der Mannschaft die kämpferische Einstellung. Nach einer Auszeit von Tibor Somogyi starteten sie ihrerseits auch ins Spiel und kamen durch gute Treffer von Regina Bari-Nagy auf 12:8 heran. Es war jedoch nicht der Tag des TSV. Unzählige technische Fehler mit einfachen Ballverlusten wurden postwendend vom HC zu Gegenstößen genutzt und die Bälle versenkt. Nach 16:11 zur Halbzeit wollte man natürlich weiter dagegen halten, was aber nur bis zum 20:15-Treffer von Nadine Kofler möglich war. Danach kamen zu den Ballverlusten auch noch eine schlechte Abwehrleistung dazu. Immer wieder stand Erlangen frei vor dem Tor und erhöhte minütlich den Vorsprung. "Zwar waren die Erlanger keine Übermannschaft, aber wir hätten noch drei Stunden spielen können und hätten nicht gewonnen", fasste Bettina Braun nach dem Spiel zusammen. Den Spielern mal kurz Pause zu verschaffen um einen klaren Kopf zu bekommen war mit einem Auswechselspieler nicht drin. Zu allem Übel erlitt Ardiana kurz vor Spielende (Stand 33:24) noch ein unnötiges Foul, nach dem sie mit einem verletzten Knie das Spielfeld verlassen musste. Die endgültige Diagnose lässt noch auf sich warten, doch man kann im TSV O Lager nur hoffen, dass es nicht die Nächste mit einem längeren Ausfall ist. Neben Jana Epple, Celine Würdinger und Julia Schillinger wäre es Nummer vier in der noch jungen Saison. Spielstand am Ende war 35:25 und damit gleichbedeutend die erste Saisonniederlage für Ottobeuren. (JG)

 

TSVO-Frauen Birgit Gerl, Katarina Barisic, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Isabel Puttner (2 Tore), Regina Bari-Nagy (12Tore/davon 5 Siebenmeter), Julia Reisacher (4), Alina Isselbächer, Nadine Kofler (1), Ardiana Merditaj (2), Lena Keßler (4 Tore), Pia Hitzlberger

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