Die Nummer 1

im Allgäu

Ohne Punkte zurück

 

In Erlangen schien man die ersten zehn Minuten noch in einem Dornröschenschlaf zu verweilen. In dieser Zeit ist der Gastgeber bereits 10:2 davongezogen. Doch zu Gute halten muss man der Mannschaft die kämpferische Einstellung. Nach einer Auszeit von Tibor Somogyi starteten sie ihrerseits auch ins Spiel und kamen durch gute Treffer von Regina Bari-Nagy auf 12:8 heran. Es war jedoch nicht der Tag des TSV. Unzählige technische Fehler mit einfachen Ballverlusten wurden postwendend vom HC zu Gegenstößen genutzt und die Bälle versenkt. Nach 16:11 zur Halbzeit wollte man natürlich weiter dagegen halten, was aber nur bis zum 20:15-Treffer von Nadine Kofler möglich war. Danach kamen zu den Ballverlusten auch noch eine schlechte Abwehrleistung dazu. Immer wieder stand Erlangen frei vor dem Tor und erhöhte minütlich den Vorsprung. "Zwar waren die Erlanger keine Übermannschaft, aber wir hätten noch drei Stunden spielen können und hätten nicht gewonnen", fasste Bettina Braun nach dem Spiel zusammen. Den Spielern mal kurz Pause zu verschaffen um einen klaren Kopf zu bekommen war mit einem Auswechselspieler nicht drin. Zu allem Übel erlitt Ardiana kurz vor Spielende (Stand 33:24) noch ein unnötiges Foul, nach dem sie mit einem verletzten Knie das Spielfeld verlassen musste. Die endgültige Diagnose lässt noch auf sich warten, doch man kann im TSV O Lager nur hoffen, dass es nicht die Nächste mit einem längeren Ausfall ist. Neben Jana Epple, Celine Würdinger und Julia Schillinger wäre es Nummer vier in der noch jungen Saison. Spielstand am Ende war 35:25 und damit gleichbedeutend die erste Saisonniederlage für Ottobeuren. (JG)

 

TSVO-Frauen Birgit Gerl, Katarina Barisic, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Isabel Puttner (2 Tore), Regina Bari-Nagy (12Tore/davon 5 Siebenmeter), Julia Reisacher (4), Alina Isselbächer, Nadine Kofler (1), Ardiana Merditaj (2), Lena Keßler (4 Tore), Pia Hitzlberger

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