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Handball-Bayernliga Ottobeurer Frauen wollen künftig in der Landesliga antreten – Samstag Heimspiel gegen Ismaning

 

Ottobeuren Unmittelbar vor dem abschließenden Saisonspiel der Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren gegen den TSV Ismaning am Samstag ab 18 Uhr wurde bekannt, dass der Verein sein Frauenteam aus dem bayerischen Oberhaus zurückziehen wird. Künftig soll die Mannschaft in der Landesliga an den Start gehen. Für die Teilnahme an dieser Spielklasse ist jedoch die Zustimmung des Bayerischen Handball Verbands (BHV) notwendig. Diese liege aktuell noch nicht vor, erklärte Sportlicher Leiter Thomas Lang gegenüber der MZ.

Die interne Kadersituation bei den TSVO-Frauen ist dramatisch: Zehn (!) Spielerinnen haben zum Saisonende ihren Abschied angekündigt – darunter sind auch die Spitzenkräfte Regina Bari-Nagy, Cosima Eckermann und Jana Epple. Die Gründe für den großen Aderlass sind vielfältig. „Wir haben es hier zu tun mit beruflichen, privaten und alterstechnischen Gründen“, zählt Sportleiter Lang auf. „Auch Verletzungen spielen eine Rolle.“ Vor dem tabellarisch bedeutungslosen Keller-Duell zwischen Ottobeuren (Platz elf/17:33 Zähler) und Ismaning (9/18:32) ist Trainer Tibor Somogyi schon in Abschiedsstimmung: „Das Team hat in den letzten Jahren viel erreicht. In die neue Saison starten wir nun eine Klasse tiefer mit einer runderneuerten Mannschaft.“ Lediglich vier Spielerinnen werden den Ottobeurer Weg mitgehen: Neben Torhüterin Jessica Hecker sind dies Torjägerin Lena Keßler, die Kosovarin Ardiana Merditaj und Celine Würdinger. Trainer Tibor Somogyi bleibt ebenfalls an Bord.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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