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Handball-Landesliga 22:22 in Dachau: Ottobeurerinnen beenden Negativserie

 

Ottobeuren/Dachau Der Bann ist gebrochen: Nach fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen haben die Landesliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren (TSVO) beim ASV Dachau II ein 22:22 (9:14)-Unentschieden erreicht. Trotz des Remis` bleiben die Allgäuerinnen Tabellenletzter (3:17 Punkte).

Zum Spiel in der Dachauer Georg-Scherer-Halle: In den ersten Minuten leisteten sich beide Mannschaften zahlreiche technische Fehler. Nach zehn Minuten stand es im Direktvergleich zweier Abstiegskandidaten 3:3. Im weiteren Verlauf gerieten die Ottobeurerinnen jedoch zunehmend ins Hintertreffen; zur Pause lagen sie mit 9:14 zurück. Im zweiten Abschnitt gelang es den Gästen, den Oberbayerinnen mit großer Leidenschaft und starkem Willen die Stirn zu bieten. Auch die taktische Maßnahme, anstelle einer 6:0-Abwehr fortan mit einer 3:2:1-Deckung zu agieren, machte sich ausgesprochen positiv bemerkbar. In der 54. Minute wurde die schwungvolle Aufholjagd tatsächlich mit dem Ausgleichstor zum 21:21 belohnt. Torschützin war Regina Bari-Nagy (28), die einst in ihrer ungarischen Heimat für Ferencváros Budapest im Europapokal aktiv gewesen war. Melanie Würsig warf die Gäste kurze Zeit später sogar mit 22:21 in Front. Nach Dachaus Ausgleich zum 22:22 bot sich der Ottobeurer Mitte-Spielerin Ardiana Merditaj eine Minute vor Schluss die große Chance, mit einem Siebenmeter-Treffer die Weichen auf Sieg zu stellen. Doch die Kosovarin scheiterte, und so blieb es beim Remis. (dp)

 

TSVO Jessica Hecker, Alessandra Brunner (Torhüterinnen) – Melanie Würsig (3 Tore), Veronika Ramsauer, Julia Schmidbauer, Regina Bari-Nagy (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), Ronja Osberghaus (1), Anna Keck (2), Franziska Dittmann, Ardiana Merditaj (8/3), Lara Koren, Ronja Thierer, Cosima Eckermann (4).

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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