Die Nummer 1

im Allgäu

Damen Bayernliga 2017/2018

 

 

 

 


Trainer: Tibor Somogyi, Bettina Braun, Nicole Kranz

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Einen Punkt gesichert

Einen sehr ereignisreichen Tag hatte der TSV O auf jeden Fall nach dem Ausflug zur SG Schwabach/Roth. Zunächst kam das Ottobeurer Team erst zum eigentlichen Spielanpfiff an der Halle an, sodass man hier ohne richtige Spielvorbereitung eine halbe Stunde später begann. Dies spiegelte sich vor allem in der allgemeinen Spielqualität wieder. Beide Seiten zeigten keine überragenden Leistungen. Absetzen konnte sich auch kein Team. Das erhoffte Tempospiel fiel weitgehend aus, da Rückraumspielerinnen Lena Keßler und Ardiana Merditai die Erkältung noch anzumerken war. Zudem musste Nadine Kofler nach vier Spielminuten wegen einer Platzwunde (Zusammenstoß mit Gegenspielerin) ins Krankenhaus, sodass noch eine Rückraumakteurin ausfiel. Es blieb also bei 5:6, 10:9 und einem 13:11-Halbzeitstand alles offen. Man kämpfte sich dann jedoch vor allem durch Treffer von Celine Würdinger auf 15:15 heran. Schwabach zog dann erneut auf drei Tore davon (21:18). Jetzt war es Birgit Gerl im Tor, die das Team im Spiel hielt sowie eine treffsichere Regina Bari-Nagy. Ihr war letztendlich auch der Auswärtspunkt zu verdanken. In der letzten Spielminute beim Stand von 23:22 hielt eine Schwabacher Spielerin die Drei-Meter- Abstandsregel nicht ein, bekam daher eine Zwei-Minuten-Strafe und der TSV einen Siebenmeter zugesprochen. Eben diesen verwandelte Regina zum 23:23 und sicherte damit den dritten Auswärtspunkt der Saison. Tabellarisch ändert sich für den TSV nichts- man bleibt auf Rang neun. (JG)

TSVO-Frauen Jessica Hecker, Birgit Gerl (Torhüterinnen) – Isabel Puttner, Regina Bari-Nagy (10/6), Julia Reisacher, Alina Isselbächer (1), Nadine Kofler, Ardiana Merditaj, Lena Keßler (5/1), Celine Würdinger (7), Pia Hitzlberger

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Es ist sicherlich nicht die Stärke der Schwarz-Gelben: das Auftreten in fremder Halle. Die nächsten beiden Spiele sind jedoch auswärts.Jetzt steht mit der SG Schwabach/Roth zunächst ein Gegner an, der erst zwei Siege auf dem Konto hat. Doch genauso war es in Ingolstadt auch, wo man letztendlich verlor. Das Einstimmen der Damen auf die Partie war ebenfalls nur bedingt möglich, so fehlte doch krankheitsbedingt die halbe Mannschaft im Training. Schwabach agierte in Ottobeuren immer wieder mit zwei Kreisläuferinnen, was die Abwehr auseinander bringen soll. Hier fordert Tibor Somogyi absolute Kompaktheit im Mittelblock mit schneller Beinarbeit. "Mit unserem Tempospiel hatten sie einige Probleme, weshalb wir hier wieder ansetzen wollen- gelingt uns dies zu spielen, so sehe ich gute Chancen auf den zweiten Auswärtssieg"- fügt Bettina Braun hinzu. (JG)

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Das Trainerteam mit ihren Spielerinnen konnte nach dem Spiel gar nicht mehr aufhören zu Grinsen. Gegen den HC Erlangen lieferte die Mannschaft eine absolute Spitzenleistung ab und das von der ersten Minute. Tibor Somogyi: "ich wusste gar nicht, dass wir in der Abwehr mit so viel Biss agieren können- das war unglaublich". Jeder zeigte volles Engagement und hielt im 1:1 voll gegen die Gäste aus Franken. So erzielten diese erst nach acht Minuten ihr erstes Feldtor. Die athletischen Erlangerinnen praktizierten aber ihrerseits auch eine gute Leistung, sodass ein sehr sehenswertes und dynamisches Handballspiel geboten war. Im Toreschießen taten sich beide Teams schwer. 4:4 nach 18 Minuten zeigen dies auf. Der HC kam immer wieder mit Druck, wurde aber frühzeitig unterbunden oder von Birgit Gerl im Tor egalisiert. Selbst gelangen im Angriff zwar die Lücken zu ziehen, aber es reichte eben nicht um sich mehr abzusetzen (8:7 zur Halbzeit). In der Halbzeitansprache wiesen die Trainer auf die nächsten wichtigen Minuten hin, was jedoch alles andere als umgesetzt wurde. Schnell drehte der HC auf 8:10. Aber der Rückstand war nicht lang der Fall, Isabel Puttner und Lena Keßler sorgten für den 10:10- Ausgleich. Doch es ging weiter hin und her. Vor allem Franziska Peschko aus Erlangen kam wieder zu Treffern, die erneut einen 13:15-Rückstand mit sich brachte. Mit geschickten Kombinationen im Rückraum glich der Gastgeber wieder aus (15:15). Zwei Treffer von Ardiana Merditaj und ein Gegenstoßerfolg von Nadine Kofler brachte die Halle beim 19:16 schließlich völlig zum Kochen. Das war in der 53. Minute jedoch der letzte Torerfolg für Ottobeuren. Zwei klare Torchancen ließen sie liegen und waren die letzten beiden Spielminuten sogar noch in Unterzahl. Bei 59:39 traf Erlangen noch zum 19:18, aber Ottobeuren spielte clever und sicherte sich somit die beiden Punkte gegen den Tabellenvierten. (JG)

 

 

TSVO-Frauen Jessica Hecker, Birgit Gerl (Torhüterinnen) – Isabel Puttner (1), Regina Bari-Nagy (4/1), Juliane Gaum, Julia Reisacher (1) Alina Isselbächer, Nadine Kofler (1), Ardiana Merditaj (5), Lena Keßler (4/1), Celine Würdinger (3), Pia Hitzlberger

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Handball-Bayernliga   Dennoch wollen die TSVO-Frauen ihr Heimspiel gegen den HC Erlangen gewinnen

 

Ottobeuren Die Handballerinnen des TSV Ottobeuren erwarten am Samstag den HC Erlangen. Die Bayernliga-Begegnung in der Dreifachsporthalle ist für 17.45 Uhr angesetzt.

Die Erlangerinnen (16 Spiele/22:10 Punkte/Rang 4) gehen als Favorit ins Spiel, zumal sie das Hinspiel in Mittelfranken deutlich mit 35:25 gewonnen haben. Auch zwei ihrer drei Rückrunden-Partien haben sie zuletzt für sich entschieden. Zum TSVO (14 Spiele/12:16 Zähler/Platz 9): Als wäre die jüngste Niederlage beim Abstiegs-Kandidaten Ingolstadt („Da waren wir zu undiszipliniert“; Co-Trainerin Betty Braun) nicht schon ärgerlich genug, müssen die Ottobeurer jetzt auch noch zwei herbe personelle Einschnitte verkraften: Julia Schillinger steht eine Schulter-OP bevor, die sogar ihre handballerische Zukunft in Frage stellen könnte. In der aktuellen Saison wird Schillinger nicht mehr auflaufen. Voraussichtlich ebenfalls bis zum Saisonende fehlt Cosima Eckermann, die sich einen Hand-Bruch zugezogen hat. TSVO-Coach Tibor Somogyi ist geschockt: „Julia hat sich in letzter Zeit toll entwickelt und Cosi ist eine unserer treibenden Kräfte.“

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Kaum hatte man sich im Ottobeurer Lager über die Rückkehr der beiden Langzeitverletzten gefreut, da flattern bereits die neuen Hiobsbotschaften ein. Zunächst bestätigte Julia Schillinger den Verdacht in dieser Saison nicht mehr aktiv zu sein. Ihr steht nach langer Unklarheit eine Schulter-OP bevor, welche deren Handballzukunft sehr ungewiss macht. Nun fällt auch Cosima Eckermann wohl für den Rest der Saison aus. Ein Bruch an der Hand- bereits einige Zeit unbemerkt- setzt sie außer Gefecht. Trainer Somogyi ist sichtlich geschockt: "wenn man denkt es geht nach vorne, kommen wieder neue Ausfälle in der Mannschaft. Julia ist noch eine junge Spielerin, die sich im letzten Jahr als Stammspielerin super entwickelt hat. Und jetzt Cosima Eckermann. Sie war zuletzt eine der treibenden Kräfte in unserem Spiel nach vorne und in der Abwehr trotz ihrer schmalen Statur ein harter Brocken"

Doch die Saison läuft weiter. Zwei vermeintlich leichtere Gegner liegen hinter dem TSV, nun stehen die Kandidaten der vorderen Plätze vor der Tür. Der HC Erlangen (Rang 4) gastiert in der Ottobeurer Sporthalle. In Erlangen setzte es eine 35:25-Niederlage nach kuriosem Spielverlauf. Völlig verschlafen anfangs 10:2 auf 12:8 aufgeholt. Doch nach 20:15 war das Spiel dahin. Bettina Braun vor dem Spiel: " es war zu sehen, dass unsere Mittel wirken, wenn wir sie konsequent umsetzen. Das wird der entscheidende Faktor sein. MIt undisziplinierten technischen Fehlern werden wir zum Kanonenfutter" (JG)

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