Die Nummer 1

im Allgäu

Damen Bayernliga 2017/2018

 

 

 

 


Trainer: Tibor Somogyi, Bettina Braun, Nicole Kranz

Trainingszeiten: HIER KLICKEN

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Es ist leider in Bayerns höchster Spielklasse der Fall, dass es keine einheitliche Regelung zum Thema Harzgebrauch gibt. So spielen die Hälfte der Mannschaft noch ohne, wodurch ein völlig anderer Handballsport zustande kommt. Bei der SG Mintraching/Neutraubling ist dies beispielsweise so. Ab Minute eins bis 60 wurde der Ball von Ottobeuren behandelt wie ein rohes Ei. Es kam daher keine normale Stoßbewegung geschweige denn Balltransport zustande, mit dem der Mitspieler etwas anfangen hätte können. Daraus resultieren 5 magere Tore binnen der ersten 26 Minuten. Auf der anderen Seite ist jedoch eine Erklärung schwer zu finden. Denn "in der Abwehr braucht man kein Harz", versuchte Tibor Somogyi sein Team aufzuwecken. Doch es war von Einheit wenig zu sehen. Vor allem die Außenspielerinnen kamen immer wieder zu Toren. Katharina Barisic hielt zwar noch einige Bälle, sonst wäre der Rückstand zu anfangs noch höher gewesen, als er eh schon war. Mit 14:7 wurden die Seiten gewechselt und man bekam einen leichten Eindruck, warum es dieses Aufsteigerteam schafft gegen sämtliche Spitzenteams zu punkten. Ihre Motivation war bis in die Haarspitzen sichtbar und Ottobeuren trat auf wie ein scheues Huhn. Zwar verbesserte sich die Abwehrleistung zwischenzeitlich, woraus man aber keinen Profit schlagen konnte. Denn im Vorwärtstransport bekam der TSV   entweder fragliche Schritte abgepfiffen oder verlor den Ball, wodurch der Gegner prompt zum Gegenstoß startete. Von 15:7 über 27:15 Überschritt man zumindest noch die 20-Tore-Marke und ging mit 32:22 geschlagen vom Feld. Durch diese bittere Niederlage rutscht man in der Tabelle auf Rang 6. (JG)

 

 

TSVO-Frauen Birgit Gerl, Katarina Barisic, Jessica Hecker (Torhüterinnen);  Isabel Puttner (1 Tor), Juliane Gaum, Regina Bari-Nagy, Julia Reisacher (2), Alina Isselbächer, Kristina Barisic (1), Nadine Kofler, Lena Keßler (12/6), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (6).

 

 

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Handball-Bayernliga   TSVO-Frauen spielen am Sonntag bei der SG Mintraching-Neutraubling

 

 

Ottobeuren Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren gastieren am Sonntag ab 15 Uhr beim starken Aufsteiger SG Mintraching-Neutraubling. Die Partie findet in der Sporthalle der Neutraublinger Mittelschule statt.

Die Gastgeber aus dem Regensburger Umland belegen momentan den vierten Tabellenplatz (7:3-Zähler). Zu Hause ist das Überraschungsteam der Liga noch ohne Niederlage. Einen Rang besser als die Oberpfälzerinnen sind die Ottobeurer Frauen platziert (Rang 3/8:2-Punkte). Nach dem begeisternden Heimerfolg gegen Bayreuth fordert Trainer Tibor Somogyi von seiner Mannschaft nun auch auswärts eine überzeugende Leistung ein. Julia Schillinger ist nach ihrer Schulter-Blessur inzwischen wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Man kann völlig zurecht sagen, dass die SG Mintraching/Neutraubling das Überraschungsteam der Liga ist. Als Aufsteiger der Landesliga Nord sorgen sie in der Bayernliga für Furore. Gegen die Top-Teams aus Würm Mitte und Zirndorf siegten sie und mit einer denkbar knappen Niederlage in Bayreuth und einem Punktgewinn gegen Erlangen haben sie die bisherigen Spitzenteams alle alt aussehen lassen. Die Ottobeurer Damen rangieren aktuell auf Platz drei (8:2 Punkte), einen Rang vor der SG (7:3). Es steht also eine sehr interessante Partie bevor. Bisher ist man sich zwar unbekannt, aber beide Mannschaften leben von ihrer Schnelligkeit. Bleibt also abzuwarten, wer den längeren Atem haben wird. Tibor Somogyi denkt dazu folgendes: "da ich am Wochenende von meiner Mannschaft gesehen habe, wie sie Abwehr spielen kann, habe ich vor keinem Gegner mehr Angst. Unser Hauptproblem ist nur die Konstanz dieser Leistung. Vor allem Auswärts gelingt es uns oftmals nicht das abzurufen." Da im Mannschaftstraining nun Julia Schillinger nach ihrer Schulterblessur wieder teilnimmt ist für alle ein Hoffnungsschimmer, dass sich in den nächsten Wochen auch personell die Lage etwas entspannt. "Wir wollen wieder für unsere Verletzten spielen-das hat gegen Bayreuth am Wochenende als Motivation ganz gut funktioniert", so Nicole Schneider zum Spiel. (JG)

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Handball-Bayernliga TSVO-Frauen glänzen gegen Drittliga-Absteiger Bayreuth

 

Ottobeuren   Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren haben nach der jüngsten Auswärtspleite schnell wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden: Gegen HaSpo Bayreuth gewannen sie zu Hause mit 27:20 (17:7) und stockten somit ihr Punktekonto auf 8:2 auf. Dies bedeutet aktuell den dritten Tabellenplatz. Zum Spiel: Die Gastgeberinnen lieferten gegen stark eingeschätzte Gäste eine ausgezeichnete erste Halbzeit ab und hatten zur Pause bereits satte zehn Tore Vorsprung. Im zweiten Abschnitt holten die fränkischen Gäste jedoch beträchtlich auf. Und beim Zwischenstand von 23:18 für den TSVO sechs Minuten vor Schluss vermochten sie der Partie dann sogar noch eine Prise Spannung zu verleihen. Die Ottobeurerinnen ließen aber nichts mehr anbrennen und siegten am Ende hoch verdient mit 27:20. Co-Trainerin Betty Braun sprach hinterher von einem „absoluten Traumspiel“. Trotz mehrerer Ausfälle habe das Team eine „richtig gute Vorstellung“ gezeigt. (dp)

 

TSVO-Frauen Birgit Gerl, Katarina Barisic, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Anna Keck, Isabel Puttner (3 Tore), Juliane Gaum, Regina Bari-Nagy (5/davon 2 Siebenmeter), Julia Reisacher (3), Alina Isselbächer, Nadine Kofler (3), Lena Keßler (8/4), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (5).                          

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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In Bestform gewonnen

 

Es war der absolute Wahnsinn, wie die Ottobeurer Damen gegen den Haspo Bayreuth aufgetreten sind. Von der ersten Minute ab funktionierte einfach alles. Bereits nach 28 Sekunden hatte Isabel Puttner vom Kreis den ersten freien Wurf auf das Tor nach einem Traumanspiel durch Nadine Kofler. Folge 1:0. Binnen der nächsten Minuten sah man ein regelrechtes Torfestival der Schwarz-Gelben, wobei erneut Lena Keßler mit sechs Toren auffiel beim 11:2 nach 12 Minuten. Mit einer starken Abwehr und einer noch stärkeren Birgit Gerl im Tor musste der Gast schon zu Beginn verzweifeln, da absolut kein Durchkommen möglich war. Der groß gewachsene gefürchtete Rückraum der Franken wurde wie taktisch vorgegeben frühzeitig attackiert und der Wind aus den Segeln genommen. Im Gegenzug war man ununterbrochen gefährlich mit der Sicht für den freien Spieler nebenan. So erzielte Julia Reisacher zwei schöne Treffer in Folge zum 15:3-Zwischenstand. Das Trainerduo war beim 17:7- Halbzeitstand absolut zufrieden, warnte dennoch vor dem zweiten Durchgang. Denn Bayreuth könne sehr wohl auch über Gegenstöße und Rückraumtore Punkten.  In der Tat hatte man dann eine Phase, in der es etwas holpriger lief, aber näher als 23:18 ließ man den Gegner nicht herankommen. Auch als Jessica Hecker das Tor bewachte, zeigte sie gute Paraden. Mit dem 27:20-Sieg am Ende war er auch in der Höhe absolut verdient. Bettina Braun: "ein absolutes Traumspiel, so habe ich unsere Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen. Das war eine richtig gute Vorstellung, trotz unserer ganzen Ausfälle. " Ottobeuren klettert damit auf Rang drei. (JG)

 

TSVO-Frauen Birgit Gerl, Katarina Barisic, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Isabel Puttner (3Tore), Juliane Gaum, Regina Bari-Nagy (5 Tore/davon 2Siebenmeter), Julia Reisacher (3), Alina Isselbächer, Nadine Kofler (3), Lena Keßler (8/4 Tore), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (5)

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