Die Nummer 1

im Allgäu

Damen Bayernliga 2017/2018

 

 

 

 


Trainer: Tibor Somogyi, Bettina Braun, Nicole Kranz

Trainingszeiten: HIER KLICKEN

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Es war zunächst keine Glanzleistung, was die Zuschauer da im ersten Heimspiel der Bayernligadamen zu sehen bekamen. Etwas zäh kamen die Ottobeurer Damen in die Partie gegen das Aufsteiger-Team aus Schwabach/Roth. Man blieb jedoch gleich von Beginn an in Führung, (4:3, 9:8 nach 24 Minuten), was an einer gut sortierten Abwehr lag. Der Vorsprung hätte jedoch noch weitaus höher sein können bzw müssen. Denn die Torausbeute war eine mittlere Katastrophe. Die Würfe kamen zwar frei, aber ohne genügend Power. "Zu wenig Entschlossenheit beim Abschluss", monierte Nicole Schneider in der Halbzeitansprache beim Stand von 11:8. Der Weckruf traf voll ins Schwarze, denn ab da schalteten die Schwarz-Gelben einen Gang höher und zogen binnen 11 Minuten auf 16:9 davon. Die Vorentscheidung war hier bereits gefallen. Denn Schwabach war mit der Abwehrformation des TSV zeitweise überfordert und wusste keine Mittel einzusetzen. Im Gegenzug trafen jetzt vor allem Rückraumshooterin Lena Keßler und Cosima Eckermann, sowie Alina Isselbächer, die nach drei Jahren Verletzungspause im Comeback glänzte. Auf 10 Tore Abstand erhöhte Ottobeuren zehn Minuten vor Abpfiff und brachte die zwei ersten zwei Punkte somit souverän nach Hause. 26:16 hieß es dann auch am Ende auf der Anzeigetafel. Tibor Somogyi resümierte: "man hat unsere Nervosität vor dem ersten Spiel deutlich gesehen. Bis auf die Chancenauswertung bin ich jedoch sehr zufrieden. Beinahe jede Spielerin war mit Toren beteiligt, was für unsere gute Mannschaftsleistung spricht und auf diese wollen wir aufbauen." (Jg)

 

Es spielten: Birgit Gerl, Katarina Barisic, Jessica Hecker( Tor), Isabel Puttner, Juliane Gaum (1), Regina Bari-Nagy (2), Julia Reisacher, Alina Isselbächer (4), Nadine Kofler (1), Ardiana Merditaj (2), Lena Keßler (7/3), Kristina Barisic (3), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (6)

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Handball-Bayernliga TSVO-Frauen sind gegen Schwabach dennoch favorisiert

 

Ottobeuren Zum Auftakt der neuen Bayernliga-Saison empfangen die Handballerinnen des TSV Ottobeuren heute, Samstag, die SG Schwabach-Roth. Die Partie gegen den Aufsteiger beginnt um 17.45 Uhr in der Dreifachturnhalle.

Für die Ottobeurer Verantwortlichen ist die SG eine „große Unbekannte“, weil man in den letzten Jahren nie gegen sie gespielt hat. TSVO-Trainer Tibor Somogyi stört es indes nicht, dass der Auftaktgegner ein unbeschriebenes Blatt ist: „Ich bin ganz froh, dass wir nicht schon wissen, was uns erwartet, denn so können wir uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren.“ Genau wie in der Vorsaison wolle man insbesondere in eigener Halle „Stärke zeigen, und zwar unabhängig davon, welche Mannschaft zu Gast ist.“ Eine Aussage, die das gestiegene Selbstvertrauen nach der starken Vorsaison widerspiegelt. Zu den Personalien: Jana Epple, Celine Würdinger (beide Knie) und Julia Schillinger (Schulter) fehlen verletzungsbedingt.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

 

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Handball-Frauen Bayernliga-Team will nach intensiver Vorbereitung den guten Eindruck der Vorsaison bestätigen

 

Ottobeuren Mit mehreren Neuzugängen starten die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren am Samstag gegen den Aufsteiger SG Schwabach-Roth in die neue Saison. Nach dem großartigen Vorjahres-Erfolg mit dem sechsten Tabellenplatz wollen die Allgäuerinnen jetzt beweisen, dass sie in Bayerns höchster Liga auch künftig eine gute Rolle spielen können. Die MZ liefert Antworten auf gängige Fragen:

  • Wie lief die Saisonvorbereitung?
  • Bei weitem nicht wunschgemäß. Doch dies hatte weniger spielerische Gründe, sondern lag vielmehr im ungewöhnlich großen Verletzungspech begründet: Anfang Juli verletzte sich Top-Talent Jana Epple im Training am Knie und droht langfristig auszufallen. Noch schlimmer - ebenfalls am Knie - erwischte es Celine Würdinger. Für sie dürfte die Hinrunde gelaufen sein. Die Schulter-Blessuren von Ardiana Merditaj und Julia Schillinger wirkten obendrein als Stimmungsdämpfer. So schrumpfte der zum Trainingsauftakt größte Kader der letzten Jahre, dem 17 Spielerinnen angehören, binnen kurzer Zeit auf Normalmaß. Trainiert wurde trotzdem intensiv, bis zu fünf Mal wöchentlich ließ der ungarische Trainer Tibor Somogyi üben. Neben dem handballerischen Grundlagen-Training standen dabei auch CX, Spinning und Body-Pump auf dem Plan. Ausgewählte Testspiel-Ergebnisse: Gegen den tieferklassigen Landesligisten Dietmannsried gelang ein 34:21-Sieg, bei einem Blitz-Turnier musste man sich dagegen dem Liga-Rivalen Ismaning mit 12:19 beugen.
  • Welche Perspektiven bieten sich?
  • Eine Wiederholung des ausgezeichneten sechsten Ranges aus der Vorsaison einzufordern, verbietet sich eigentlich. Zumal die Platzierung ein bisschen täuscht, 24:24-Punkte stehen nämlich „lediglich“ für eine ausgeglichene Bilanz, nicht aber für ein Team der Überflieger. In der neuen Saison hat es das Startprogramm in sich: Während der ersten vier Runden bekommen es die Ottobeurerinnen gleich mit dem Vorjahres-Fünften (Rimpar) und dem Dritten (Erlangen) zu tun. Die Spielzeit endet am 28. April 2018.
  • In wie fern hat sich der Kader im Sommer verändert?
  • Neu zum Trainer-Team gestoßen ist Nicole Schneider, die sich um den Angriff kümmern wird. Vier Neuzugänge sollen die Mannschaft stärken, nämlich Katarina Barisic, Julia Reisacher, Alina Isselbächer und Juliane Gaum.
  • Welches Saisonziel peilen die TSVO-H
  • andballerinnen an? 
  • „Ziel ist primär der Klassenerhalt“, betont Somogyi. Nach oben seien zwar keine Grenzen gesetzt, doch die Konkurrenz habe sich „gut verstärkt“ die Spitze sei „enger zusammengerückt“.
  • Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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