Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer beenden Abstiegssaison mit Heimpleite gegen Ismaning – Talente fügen sich nahtlos ein

 

Ottobeuren   Als Thomas Lang kurz nach Spielschluss den kleinen Stehtisch im Eingangsbereich der Dreifach-Sporthalle ansteuerte, wirkt der Sportliche Leiter des TSV Ottobeuren trotz der gerade erlittenen 31:35 (16:18)-Heimpleite gegen den TSV Ismaning schon wieder ziemlich aufgeräumt. Das lag daran, dass in jenem abschließenden Saisonspiel der Handball-Bayernliga zwei bereits feststehende Absteiger lediglich ein Duell um die „Goldene Ananas“ ausgefochten hatten.

„Die Luft war raus“, sagte Lang denn auch. Das Spiel sei ein Spiegelbild der gesamten Saison gewesen, analysierte der 49-Jährige treffend. „Wir waren auch heute in der Abwehr zu passiv und vorne zu wenig zielstrebig. Ich bin froh, dass diese schwierige Saison jetzt vorbei ist.“ Die Zukunft lautet Landesliga.

Zum Spiel gegen Ismaning: Vor dem ersten Anwurf verabschiedete Gesamtvereins-Vorsitzender Wolfgang Winkler offiziell den langjährigen Abteilungschef Willi Höbel und den nach Friedberg wechselnden Spieler Luca Kaulitz. Im Spiel selbst hatte dann Tabellen-Schlusslicht Ismaning den besseren Start. Gegen die bei weitem nicht in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber führten sie rasch mit 5:2. Zwar gelang Rückraum-Mann Kaulitz später die erstmalige Führung für die Gelb-Schwarzen (8:7), zur Pause lagen diese aber mit 16:18 zurück. Zu Beginn des zweiten Abschnitts begegneten sich beide Teams weiter auf Augenhöhe. Nach gespielten 39 Minuten war für die Hausherren die Welt noch in Ordnung, denn zu diesem Zeitpunkt führten sie mit 23:22. Und obwohl sich die Youngster Kai Miethke, Fabian Nägele und Lukas Hutzenlaub nahtlos ins Team einfügten, ließen die Allgäuer in der Schlussphase spürbar nach. Ismanings 35:31-Sieg war somit am Ende berechtigt. (dp)

 

Ausblick Die neue Landesliga-Saison beginnt für den TSVO voraussichtlich Mitte September. (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Kai Miethke, Dino Zubac (Torhüter) – Filip Matijevic (2 Tore), Patrick Kofler (7), Fabian Nägele (1), Attila Susan (4), György Szovszki (1), Daniel Dündar, Lukas Hutzenlaub (1), Luca Kaulitz (6/3), Zsolt Novak (3), Michael Höbel (3), Christian Schaupp (3).

Schiedsrichter Daniel Langner/Bernd Liebsch (TV/DJK Hammelburg).

Zuschauer 320.  

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga TSVO erwartet zum Saisonfinale Mitabsteiger Ismaning – Luca Kaulitz wechselt nach Friedberg  

 

Ottobeuren   Die bereits als Absteiger feststehenden Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren bestreiten am Samstag ihr letztes Saisonspiel. Ab 20 Uhr empfangen sie in der Dreifach-Sporthalle Mitabsteiger TSV Ismaning.

 

Ismaning: Trainerwechsel ohne Wirkung

Die zusammen mit dem TSV Ottobeuren im Vorjahr aufgestiegenen Ismaninger (Tabellenletzter/9:41 Punkte) müssen nun im Gleichschritt mit den Ottobeurern die Liga wieder nach unten verlassen. Selbst ein Trainerwechsel während der Spielzeit hat bei den Oberbayern keine Früchte getragen. Die letzten fünf Liga-Begegnungen verloren sie in Reihe. Erfolgreichste Ismaninger Torschützen sind Yannick Teschner, Olaf Neumann und Dominik Langer.

 

Ottobeuren: Keller-Duell um eine „tropische Frucht“

Seit dem 23:38-Debakel in Günzburg aus der Vorwoche ist der Abstieg des TSV Ottobeuren (Vorletzter/14:36 Zähler) besiegelt. Weil die Ismaninger dieses Schicksal ebenfalls schon vor längerer Zeit ereilt hat, läuft das Kellerduell am Samstag unter dem wenig schmeichelhaften Titel „Spiel um die Goldene Ananas“. Die Allgäuer wollen sich dennoch mit einem Heimsieg in die viereinhalbmonatige Spielpause verabschieden. Apropos Verabschiedung: Rückraum-Spieler Luca Kaulitz (24) wird den Verein verlassen und zum Liga-Konkurrenten TSV Friedberg wechseln. Das Ottobeurer Eigengewächs soll vor dem Spielbeginn offiziell verabschiedet werden. „Außer Luca bleiben alle anderen Akteure beim TSVO“, sagt Sportlicher Leiter Thomas Lang. Aktuell im Spiel gegen Ismaning werden Karlo Tomic und Dusko Trifunovic fehlen. Lukas Hutzenlaub (TSVO II) stößt dagegen erstmals zum Kader der „Ersten“. (dp)

 

 

TSVO Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter) - Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, Filip Matijevic, Attila Susan, Zsolt Novak, Daniel Dündar, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Christian Schaupp, Lukas Hutzenlaub.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Bayernliga   Fast-Absteiger Ottobeuren gastiert am Samstagabend beim Spitzenteam VfL Günzburg – Vier Spieler fehlen

 

Ottobeuren   Das letzte Auswärtsspiel der laufenden Bayernliga-Saison führt die Handballer des TSV Ottobeuren zum VfL Günzburg. Spielbeginn in der Sporthalle an der Rebaystraße ist um 19.30 Uhr.

 

Günzburg: Vize-Meisterschaft im Visier

Eigentlich sah es längere Zeit danach aus, als würde der VfL Günzburg (Platz vier/32:16 Punkte) auf den Vizemeistertitel zusteuern. Zumal die Mittelschwaben sogar bei den mittlerweile als Meister feststehenden Erlangern sehr deutlich gewinnen konnten. Doch in den jüngsten beiden Partien war bei den Günzburgern der Wurm drin, als sie gegen die Keller-Teams aus Haching und Anzing verloren. Günzburgs Rückstand auf den zweiten Platz beträgt dennoch nur einen Zähler. Mit einem Sieg gegen den TSVO in der stets stimmungsvollen Rebay-Halle könnte die Mannschaft von Trainer Stephan Hofmeister ihre Ansprüche auf die Vizemeisterschaft erneuern.

 

Ottobeuren: Seriöses Auftreten gefragt

Die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Landesliga absteigenden Ottobeurer (Rang 13/14:34 Zähler) haben zuletzt gegen den klaren Favoriten Waldbüttelbrunn eine beachtliche Leistung gezeigt. Daran wollen sie auch beim nun anstehenden Schwaben-Derby in Günzburg anknüpfen. Denn die vom Verein ausgegebene Devise, sich ordentlich aus der Liga zu verabschieden, hat freilich weiterhin Bestand. Allerdings wird Trainer Daniel Berkessel am Sanstag ein Quartett an Akteuren fehlen: Neben Fabian Wiblishauser, „Micky“ Szücs und Patrick Kofler steht auch „Juri“ Szouvszki nicht zur Verfügung. Der ungarische Taktgeber weilt aus privaten Gründen in seiner Heimat. Übrigens: Der erste Saisonvergleich beider Teams im Dezember ging mit 26:29 an den VfL. (dp)

TSVO   Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter) - Fabian Nägele, Dusko Trifunovic, Filip Matijevic, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Daniel Dündar, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Christian Schaupp.    

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga Ottobeurer erkämpfen Überraschungs-Remis gegen starken Gegner – Den Abstieg werden sie aber nicht mehr verhindern können

 

Ottobeuren   Privat spielt Karlo Tomic gerne mal eine Partie Freiluft-Schach auf dem Großfeld. Beim jüngsten Handball-Heimspiel seines TSV Ottobeuren hätte der 26-jährige Kroate nun Gegner DJK Waldbüttelbrunn schachmatt setzen können. Sekunden vor Schluss scheiterte der Rechtsaußen aber bei seinem   schnellen Tempogegenstoß-Alleingang am beherzt parierenden Gäste-Keeper. Für den besten Ottobeurer Werfer des Abends wäre es der achte Treffer gewesen. So aber wurde es nichts mit einem möglichen Überraschungssieg für den Aufsteiger im Duell mit dem Tabellen-Zweiten. Und dennoch: Mit dem tatsächlich erreichten 25:25 (11:13)-Unentschieden konnten die Unterallgäuer letzten Endes gut leben. Zumal sie sofort wussten, dass ihnen selbst ein Sieg höchstwahrscheinlich nicht mehr zum Klassenerhalt gereicht hätte. Nach der Punkteteilung ist die Wahrscheinlichkeit für den Ligaverbleib nun auf etwa 1:99 gesunken. Rein rechnerisch ist der Abstieg noch nicht amtlich.

Zum Spiel: Lediglich rund 250 Zuschauer in der nur lückenhaft besetzten Dreifach-Sporthalle bedeuteten Minuskulisse in der laufenden Saison. Auf dem Feld begannen die Ottobeurer etwas zu kompliziert und „zu wenig geradlinig“ (Trainer Denny Berkessel). Nach einer Viertelstunde lagen sie mit 5:7 im Hintertreffen, nach 25 Minuten betrug der Abstand bereits fünf Treffer (7:12). Alles wie erwartet beim Duell des Vorletzten gegen den Zweiten, mag mancher Besucher gedacht haben. Doch dann drehten die Hausherren kurzzeitig auf: Dusko Trifunovic mit zwei Toren, Michael Höbel und Luca Kaulitz verkürzten so bis zur Pause auf 11:13. Schwache Torabschlüsse sorgen anfangs des zweiten Abschnitts dafür, dass die Ottobeurer, bei denen auch Spieler aus der zweiten Reihe Spielzeit bekamen, bis zur 46. Minute wieder deutlicher zurückfielen – 15:21 hieß es nun. Zehn Minuten vor dem Ende führten die unterfränkischen Gäste mit vier Toren Vorsprung, als TSVO-Coach Berkessel eine letzte Auszeit nahm. Deren Wirkung war eindrucksvoll: Ähnlich wie in der ersten Hälfte lieferten die Allgäuer auch jetzt einen druckvollen Schluss-Akkord, der ihnen unter dem Strich immerhin einen nicht erwarteten Teilerfolg einbrachte. „Zunächst hat uns ein bisschen das Selbstvertrauen gefehlt“, sagte Trainer Berkessel nach der Partie. „Später ist dann ein Ruck durch`s Team gegangen. Da hat man gesehen, welch klasse Moral in dieser Truppe steckt.“ (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) – Patrick Kofler, Fabian Nägele, Filip Matijevic (1 Tor), Dusko Trifunovic (5), György Szovszki (5), Daniel Dündar, Karlo Tomic (7 Tore/davon 1 Siebenmeter), Luca Kaulitz (2), Zsolt Novak, Michael Höbel (3), Christian Schaupp (2).

Schiedsrichter Benjamin Flohr/Stefan Murrmann (MTV Stadeln/TSV Altenfurt).

Zuschauer 250.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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