Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga TSVO-Frauen feiern Überraschungs-Erfolg gegen den HC Erlangen

 

Ottobeuren Sechster Sieg im achten Heimspiel: Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren sich in eigener Halle gegen den höher eingeschätzten HC Erlangen mit 19:18 (8:7) durchgesetzt. Mit 14:16-Punkten sind die Unterallgäuerinnen nun Tabellen-Neunte.

Zum Spiel: Mit einer konsequenten und aggressiven Defensivleistung stellten die TSVO-Handballerinnen die Weichen für eine 8:7-Pausenführung. „Ich wusste gar nicht, dass wir in der Abwehr mit so viel Biss agieren können“, zeigte sich selbst Coach Tibor Somogyi überrascht. „Das war ja unglaublich.“ In der zweiten Hälfte wogte das Geschehen lange Zeit hin und her (15:15), ehe Ardiana Merditaj und Nadine Kofler einen Drei-Tore-Vorsprung herauswarfen. Mit 19:16 führten die Ottobeurerinnen nun gegen den Favoriten aus Franken; die Zuschauer waren aus dem Häuschen. Als die Erlangerinnen 21 Sekunden vor der Schluss-Hupe auf 19:18 verkürzten, wurde es aber doch noch einmal brenzlig für das Gastgeber-Team. Die Allgäuerinnen spielten die restlichen Sekunden aber clever herunter und siegten am Ende überraschend, aber verdient. (dp)

 

TSVO-Frauen Jessica Hecker, Birgit Gerl (Torhüterinnen) – Isabel Puttner (1 Tor), Regina Bari-Nagy (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), Juliane Gaum, Julia Reisacher (1), Alina Isselbächer, Nadine Kofler (1), Ardiana Merditaj (5), Lena Keßler (4/1), Celine Würdinger (3), Pia Hitzlberger.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer bringen designierten Meister Erlangen stark in Bedrängnis – Am Ende verlieren sie dennoch haarscharf

 

Ottobeuren Ist der siebte Feldspieler sinnvoll oder zu riskant? An dieser Frage scheiden sich die Geister in der Handball-Szene. Sicher ist: Durch das Mitwirken des siebten Feldspielers schafft sich die angreifende Mannschaft eine attraktive Überzahlsituation. Die Wahrscheinlichkeit, ein Tor zu erzielen, steigt. Die andere Seite der Medaille: Verliert das angreifende Team den Ball im Spielaufbau, muss der Gegner die Kugel oft nur noch ins leere Tor befördern. Auch die Zuschauer des Bayernliga-Spiels zwischen dem abstiegsbedrohten TSV Ottobeuren und dem souveränen Spitzenreiter TV Erlangen-Bruck, das die Allgäuer in eigener Halle knapp mit 29:30 (13:14) verloren, diskutierten kontrovers über den siebten Feldspieler. Schließlich hatten die Ottobeurer ein gutes Dutzend Gegentore kassiert, während der zusätzliche Mann auf dem Feld gewesen war. Andererseits erzielten sie in derartigen Situationen auch mehrere eigene Tore, die sie wiederum in Gleichzahl vielleicht nicht markiert hätten. TSVO-Trainer Denny Berkessel ist (situationsbedingt) ein Befürworter des siebten Feldspielers. „Wir stehen in der Tabelle unten drin, da müssen wir in den Spielen schon ein bisschen ins Risiko gehen“, verteidigt er seine Taktik. Allerdings, so räumt er ein, „haben wir uns in den betreffenden Situationen taktische Schwächen geleistet und Gegentore kassiert.“ Dennoch hätten die Seinen eine „realistische Chance auf ein Unentschieden“ gehabt. Das stimmt. Fakt ist aber: Die Ottobeurer gingen letztlich leer aus, wodurch sie Tabellen-Vorletzter bleiben (7:27-Punkte).

Zum Spielverlauf: Die ohne vier Stammspieler angetretenen Hausherren begannen schwungvoll. Dank kreativer Spielzüge führten sie überraschend mit 5:2. Danach allerdings kamen die Erlanger stärker auf. Zur Pause führten diese mit 14:13. Als Gäste-Torjäger Steffan Meyer später das 18:23 machte, schwanden Ottobeurens Hoffnungen einstweilen beträchtlich. Angetrieben von den Südosteuropäern Dusko Trifunovic und Karlo Tomic und abgesichert von einem starken Schlussmann Thoran Mayer konnten sie fünf Minuten vor Schluss aber doch noch ausgleichen - 27:27. Der erfolgsverwöhnte Spitzenreiter reagierte darauf mit einer Auszeit, auf dem Feld wurde es jetzt hektischer. Ein Punktgewinn blieb den Allgäuern trotz intensiver Bemühungen am Ende verwehrt. Auch, weil György Szovszkis halbhoher Wurf drei Sekunden vor der Schlusshupe vom Gäste-Keeper entschärft wurde. (dp)

 

Ausblick   Nach einer nun folgenden dreiwöchigen Spielpause gastieren die Ottobeurer am Samstag, 24. Februar bei HaSpo Bayreuth. (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) – Markus Müller (1 Tor), Patrick Kofler, Fabian Nägele (1), Dusko Trifunovic (10 Tore/davon 2 Siebenmeter), Filip Matijevic (1), Karlo Tomic (8), Michael Höbel (2), Christian Schaupp (2), György Szovszki (2), Daniel Dündar (1), Zsolt Novak (1).

Schiedsrichter Ramin Nasseri-Rad/Dirk Schmidt (SV 1880 München/ASV Dachau).

Zuschauer 400

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer erwarten am Samstag Abend den übermächtigen Spitzenreiter Erlangen-Bruck

 

Ottobeuren  Die mit Abstand stärkste Mannschaft der Handball-Bayernliga gastiert am Samstag ab 20 Uhr in der Ottobeurer Dreifachsporthalle: Dann nämlich treffen die abstiegsgefährdeten Männer des TSV Ottobeuren auf den Tabellenführer und Seriensieger TV Erlangen-Bruck.

Hier einige wissenswerte Aspekte zu diesem ungleichen Duell:

 

Erlanger sind die Planierraupe der Liga

Die im Erlanger Stadtteil Bruck beheimateten Handballer, die sich in Anlehnung an ihren Stadtteil den Beinamen „Brooklyn United“ gegeben haben, dominieren die Liga derzeit fast nach Belieben. Mit einem qualitativ hochwertigen und gleichermaßen breit aufgestellten Kader bringen sie ein ausgeprägtes Tempospiel auf die „Platte“. Sämtliche 16 Punktspiele hat der von Coach Ben Ljevar trainierte Spitzenreiter bis dato gewonnen (32:0 Punkte) und dabei im Schnitt 33 Tore pro Partie erzielt. Salopp ausgedrückt: Wie eine Planierraupe machen die Erlanger die Liga platt. Dank ihrer überlegenen Stärke haben sie aktuell elf Zähler Vorsprung auf den Zweiten aus Friedberg und sind demzufolge auf dem besten Weg zu Meisterschaft und Aufstieg.

 

Ottobeurer haben nichts zu verlieren

Während die einen fast sicheren Meisterehren entgegen steuern, kämpfen die anderen - die Ottobeurer - als Tabellen-Vorletzter mit 7:25-Zählern mit aller Macht gegen den Wiederabstieg. Die Vorzeichen vor der Partie sind also extrem unterschiedlich, die Ottobeurer sind krasser Außenseiter und können im Grunde befreit aufspielen. Trainer Denny Berkessel sagt: „Das wird das leichteste Spiel der Saison für uns. Der Gegner ist übermächtig und derzeit eine Nummer zu groß für uns.“ Zumal die Unterallgäuer ein weiteres Mal personell geschwächt sind: Neben den Langzeit-Verletzten Fabian Wiblishauser und Micky Szücs steht auch Luca Kaulitz nicht zur Verfügung. Ob Kapitän und Torjäger Patrick Kofler mitwirken kann, ist wegen dessen Armverletzung noch unklar. Darüber hinaus sind weitere Akteure angeschlagen. Beim ersten Saisonvergleich in der mittelfränkischen Universitätsstadt kassierten die Unterallgäuer eine 27:47-Klatsche, dies war ihre höchste Niederlage im bisherigen Saisonverlauf. Nun - vier Monate später - wollen sie sich deutlich besser aus der Affäre ziehen. (dp)

 

TSVO   Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter) - Patrick Kofler (?), Fabian Nägele, Dusko Trifunovic, Filip Matijevic, György Szovszki, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Daniel Dündar, Michael Höbel, Christian Schaupp, Pius Schreyögg, David Szücs.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp) )

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Handball-Bayernliga Nach Sieben-Tore-Rückstand in Lohr: Ottobeurer Männer bejubeln Punktgewinn – Trainer spielt mit

 

Ottobeuren/Lohr   Als die Anzeigetafel in der Lohrer Spessarttor-Halle nach 38 Minuten einen Stand von 17:10 für den gastgebenden TSV Lohr anzeigte, war das Spiel der Handball-Bayernliga aus Sicht des TSV Ottobeuren so gut wie „gegessen“. Doch mit einer unermüdlichen Kampfesmoral erreichten die Gäste letztlich doch noch ein 22:22 (7:14)-Unentschieden. Wodurch sie vom letzten auf den vorletzten Tabellenplatz (7:25 Punkte) kletterten.

Die Unterallgäuer gingen personell dezimiert in die Partie: Neben den Langzeitverletzten fehlte auch der erkrankte Zsolt Novak, Kapitän Patrick Kofler war stark angeschlagen. Nach 21 Minuten lagen die im Angriff zu zaghaft agierenden Gäste 5:10 zurück. Jetzt streifte sich Trainer Daniel Berkessel das Spielertrikot mit der Rücken-Nummer zwei über und spielte fortan selbst mit. Sportleiter Thomas Lang übernahm das Coaching. Zur Pause lagen die Ottobeurer mit 7:14 fast aussichtslos zurück. Auch nach 38 Minuten betrug der Rückstand – siehe oben – erneut sieben Tore. Taktisch also mussten die Allgäuer jetzt ins Risiko gehen: Über die komplette zweite Hälfte hinweg agierten sie mit dem siebten Feldspieler, der zwar Überzahl schafft, aber eben auch die Gefahr von ärgerlichen Gegentoren ins verwaiste eigene Gehäuse birgt. Und siehe da: Die Taktik ging voll auf. Die Ottobeurer verwerteten ihre Torchancen jetzt effektiv, zudem blieben sie frei von technischen Fehlern. Mit fortschreitender Dauer holten sie ergebnismäßig immer mehr auf. Was wiederrum die Lohrer sichtlich nervös machte. Nach 57 Minuten gelang Youngster Daniel Dündar tatsächlich der Ausgleich – 20:20. Christian Schaupp brachte den TSVO kurz darauf sogar in Führung, ehe die Franken den 22:22-Endstand markierten. Dramatik pur dann noch einmal drei Sekunden vor Schluss, als Ottobeurens letzter Wurf nur an den Pfosten ging. Der Sportliche Leiter Thomas Lang sagte: „Die Jungs haben eine überragende Moral gezeigt. Der Punktgewinn geht vollauf in Ordnung.“ (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Patrick Kofler (4 Tore), Fabian Nägele, Dusko Trifunovic (5), Filip Matijevic, Karlo Tomic (4 Tore), Michael Höbel (3), Christian Schaupp (2), György Szovszki (3), Daniel Dündar (1).

Schiedsrichter Harald Schweizer/Herbert Vornehm (TSV Friedberg/TSV Haunstetten).

Zuschauer                      400.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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