Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga   Fast-Absteiger Ottobeuren gastiert am Samstagabend beim Spitzenteam VfL Günzburg – Vier Spieler fehlen

 

Ottobeuren   Das letzte Auswärtsspiel der laufenden Bayernliga-Saison führt die Handballer des TSV Ottobeuren zum VfL Günzburg. Spielbeginn in der Sporthalle an der Rebaystraße ist um 19.30 Uhr.

 

Günzburg: Vize-Meisterschaft im Visier

Eigentlich sah es längere Zeit danach aus, als würde der VfL Günzburg (Platz vier/32:16 Punkte) auf den Vizemeistertitel zusteuern. Zumal die Mittelschwaben sogar bei den mittlerweile als Meister feststehenden Erlangern sehr deutlich gewinnen konnten. Doch in den jüngsten beiden Partien war bei den Günzburgern der Wurm drin, als sie gegen die Keller-Teams aus Haching und Anzing verloren. Günzburgs Rückstand auf den zweiten Platz beträgt dennoch nur einen Zähler. Mit einem Sieg gegen den TSVO in der stets stimmungsvollen Rebay-Halle könnte die Mannschaft von Trainer Stephan Hofmeister ihre Ansprüche auf die Vizemeisterschaft erneuern.

 

Ottobeuren: Seriöses Auftreten gefragt

Die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Landesliga absteigenden Ottobeurer (Rang 13/14:34 Zähler) haben zuletzt gegen den klaren Favoriten Waldbüttelbrunn eine beachtliche Leistung gezeigt. Daran wollen sie auch beim nun anstehenden Schwaben-Derby in Günzburg anknüpfen. Denn die vom Verein ausgegebene Devise, sich ordentlich aus der Liga zu verabschieden, hat freilich weiterhin Bestand. Allerdings wird Trainer Daniel Berkessel am Sanstag ein Quartett an Akteuren fehlen: Neben Fabian Wiblishauser, „Micky“ Szücs und Patrick Kofler steht auch „Juri“ Szouvszki nicht zur Verfügung. Der ungarische Taktgeber weilt aus privaten Gründen in seiner Heimat. Übrigens: Der erste Saisonvergleich beider Teams im Dezember ging mit 26:29 an den VfL. (dp)

TSVO   Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter) - Fabian Nägele, Dusko Trifunovic, Filip Matijevic, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Daniel Dündar, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Christian Schaupp.    

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga Ottobeurer erkämpfen Überraschungs-Remis gegen starken Gegner – Den Abstieg werden sie aber nicht mehr verhindern können

 

Ottobeuren   Privat spielt Karlo Tomic gerne mal eine Partie Freiluft-Schach auf dem Großfeld. Beim jüngsten Handball-Heimspiel seines TSV Ottobeuren hätte der 26-jährige Kroate nun Gegner DJK Waldbüttelbrunn schachmatt setzen können. Sekunden vor Schluss scheiterte der Rechtsaußen aber bei seinem   schnellen Tempogegenstoß-Alleingang am beherzt parierenden Gäste-Keeper. Für den besten Ottobeurer Werfer des Abends wäre es der achte Treffer gewesen. So aber wurde es nichts mit einem möglichen Überraschungssieg für den Aufsteiger im Duell mit dem Tabellen-Zweiten. Und dennoch: Mit dem tatsächlich erreichten 25:25 (11:13)-Unentschieden konnten die Unterallgäuer letzten Endes gut leben. Zumal sie sofort wussten, dass ihnen selbst ein Sieg höchstwahrscheinlich nicht mehr zum Klassenerhalt gereicht hätte. Nach der Punkteteilung ist die Wahrscheinlichkeit für den Ligaverbleib nun auf etwa 1:99 gesunken. Rein rechnerisch ist der Abstieg noch nicht amtlich.

Zum Spiel: Lediglich rund 250 Zuschauer in der nur lückenhaft besetzten Dreifach-Sporthalle bedeuteten Minuskulisse in der laufenden Saison. Auf dem Feld begannen die Ottobeurer etwas zu kompliziert und „zu wenig geradlinig“ (Trainer Denny Berkessel). Nach einer Viertelstunde lagen sie mit 5:7 im Hintertreffen, nach 25 Minuten betrug der Abstand bereits fünf Treffer (7:12). Alles wie erwartet beim Duell des Vorletzten gegen den Zweiten, mag mancher Besucher gedacht haben. Doch dann drehten die Hausherren kurzzeitig auf: Dusko Trifunovic mit zwei Toren, Michael Höbel und Luca Kaulitz verkürzten so bis zur Pause auf 11:13. Schwache Torabschlüsse sorgen anfangs des zweiten Abschnitts dafür, dass die Ottobeurer, bei denen auch Spieler aus der zweiten Reihe Spielzeit bekamen, bis zur 46. Minute wieder deutlicher zurückfielen – 15:21 hieß es nun. Zehn Minuten vor dem Ende führten die unterfränkischen Gäste mit vier Toren Vorsprung, als TSVO-Coach Berkessel eine letzte Auszeit nahm. Deren Wirkung war eindrucksvoll: Ähnlich wie in der ersten Hälfte lieferten die Allgäuer auch jetzt einen druckvollen Schluss-Akkord, der ihnen unter dem Strich immerhin einen nicht erwarteten Teilerfolg einbrachte. „Zunächst hat uns ein bisschen das Selbstvertrauen gefehlt“, sagte Trainer Berkessel nach der Partie. „Später ist dann ein Ruck durch`s Team gegangen. Da hat man gesehen, welch klasse Moral in dieser Truppe steckt.“ (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) – Patrick Kofler, Fabian Nägele, Filip Matijevic (1 Tor), Dusko Trifunovic (5), György Szovszki (5), Daniel Dündar, Karlo Tomic (7 Tore/davon 1 Siebenmeter), Luca Kaulitz (2), Zsolt Novak, Michael Höbel (3), Christian Schaupp (2).

Schiedsrichter Benjamin Flohr/Stefan Murrmann (MTV Stadeln/TSV Altenfurt).

Zuschauer 250.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga   Pflichtprogramm nach fast sicherem Abstieg: TSVO-Männer erwarten am Samstag Abend den Zweiten Waldbüttelbrunn

 

Ottobeuren Zum vorletzten Heimspiel der laufenden Bayernliga-Saison empfangen die Handballer des TSV Ottobeuren am Samstag den Tabellen-Zweiten DJK Waldbüttelbrunn. Spielbeginn in der Dreifach-Sporthalle ist um 20 Uhr.

 

Waldbüttelbrunn: Faires Team mit starker Abwehr

Die seit sechs Partien ungeschlagene DJK Waldbüttelbrunn (Rang zwei/32:14 Zähler) wird mit dem Ziel nach Ottobeuren reisen, über einen Auswärtssieg die Chancen auf den Vizemeister-Titel weiter zu nähren. Die Mannschaft von Trainer Dusan Suchy ist ausgeglichen besetzt und stellt kurz vor dem Saisonende die beste Abwehr der Liga. Lediglich 24 Gegentore pro Spiel lassen die Unterfranken durchschnittlich zu. In einer weiteren statistischen Kategorie ist die DJK spitze, sie ist mit insgesamt 71 Zeitstrafen nämlich das fairste Team der Liga. Dreh- und Angelpunkt im Rückraum der Waldbüttelbrunner ist Manuel Feitz, der zusammen mit Nils Kwiatkowski und Lukas Tendera zu den besten Torschützen der Gästen zählt.

 

Ottobeuren: Resignation im Abstiegskampf

Nach 23 von 26 Spieltagen ist die Saison für den TSV Ottobeuren (Vorletzter/13:33 Punkte) bereits so gut wie gelaufen. Die jüngste Niederlage in Friedberg hat dazu geführt, dass die Aussichten auf den Klassenerhalt inzwischen nur noch gering sind. „Ja, es stimmt, die Chancen sind nur noch theoretischer Natur. Wir wollen uns trotzdem ordentlich aus der Saison verabschieden“, betont TSVO-Sportleiter Thomas Lang. „Zu Hause haben wir ja zuletzt zwei Mal gewonnen. Daran wollen wir gerne anknüpfen“, so Lang weiter. Trainer Denny Berkessel pflichtet ihm bei: „Es darf nicht einfach sein für den jeweiligen Gegner, in unserer Halle zu gewinnen.“ Als Mutmacher könnte den Allgäuern dabei das Hinrunden-Match dienen. Über lange Zeit hielten sie damals gut mit und verloren erst nach der schweren Verletzung von Micky Szücs mit 21:30. Der Ungar laboriert bis zum heutigen Zeitpunkt an dieser Verletzung und ist damit der zweite Langzeit-Verletzte neben Fabian Wiblishauser. Am Samstag wird auch Kapitän „Paddy“ Kofler fehlen, der noch immer unter den Folgen seinen Nasenbeinbruchs leidet. (dp)

 

TSVO   Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter) - Fabian Nägele, Dusko Trifunovic, Filip Matijevic, György Szovszki, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Daniel Dündar, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Christian Schaupp, Markus Müller.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Bayernliga Nach Ottobeurens bitterer Pleite in Friedberg rückt der Klassenerhalt in weite Ferne

 

Ottobeuren/Friedberg Die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren werden in der kommenden Saison wohl in der Landesliga spielen. Nach der 26:33 (13:14)-Niederlage der Ottobeurer beim Spitzenteam TSV Friedberg ist der Abstieg so gut wie besiegelt. Drei Spieltage vor Saisonschluss beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer fünf Punkte. Von den verbleibenden drei Partien müssten die Allgäuer also - abhängig von den Ergebnissen ihrer Konkurrenten - zwei oder gar alle drei gewinnen. Und selbst dann wäre der Klassenerhalt womöglich nicht sicher. Hinzu kommt, dass die nächsten beiden Gegner Spitzenteams sind. Kurzum, mehr als eine rund 20-prozentige Restchance bleibt dem TSVO nicht mehr. Dies sieht auch Thomas Lang so. In einer ersten Reaktion unmittelbar nach dem Spiel sagte der Sportliche Leiter: „Die Chance ist jetzt wohl nur noch theoretischer Natur.“

Zum Spiel in der Friedberger Sporthalle: Die Ottobeurer, bei denen Nachwuchs-Keeper Kai Miethke als Vertreter des erkrankten Thoran Mayer seinen Bayernliga-Einstand feierte, begannen gut. Nach 17 Minuten stand es nur 7:6 für den klaren Favoriten aus Friedberg. Ottobeurens Ungar György Szovszki brachte seine Mannschaft   vier Minuten vor der Pause sogar mit 12:11 in Führung. Zur Halbzeit lagen dann allerdings wieder die Gastgeber vorn, und zwar knapp mit 14:13. Auch im zweiten Durchgang blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen und spannend. Bitter für den TSVO: In der 41. Minute - beim Stand von 21:20 für die Friedberger - knickte Ottobeurens Bester, Dusko Trifunovic, um und musste wegen einer dabei erlittenen Knöchelverletzung fortan zuschauen. Auf der Gegenseite profitierten die Friedberger von Trifunovics Ausfall, der nicht nur im Angriff, sondern auch und gerade in der Abwehr eine beträchtliche Lücke hinterließ. Die Folge: Die hochgradig abstiegsgefährdeten Gäste aus dem Unterallgäu verloren immer mehr den Anschluss. Am Ende unterlagen sie mit 26:33. (dp)

 

TSVO   Dino Zubac, Kai Miethke (Torhüter) – Fabian Nägele, Filip Matijevic (3 Tore), Dusko Trifunovic (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), György Szovszki (5), Daniel Dündar, Karlo Tomic (8/3), Luca Kaulitz (2), Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp (4).

Schiedsrichter Dominik Fass/Florian Güßregen (beide TV Altenfurt).

Zuschauer 400.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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