Die Nummer 1

im Allgäu

Landesliga Herren 2018/2019


 

 

Hinten von links: Trainer Daniel Berkessel, Tomislav Sikic, Michael Höbel, Zsolt Novak, Patrick Kofler, Mannschaftsverantwortlicher Thomas Lang

 

Mittlere Reihe von links: Filip Matijevic, Daniel Dündar, György Szouszki, Karlo Tomic, Fabian Nägele, Lukas Hutzenlaub

 

Vorne von links: Stefan Haas, Dino Zubac, Kai Miethke, Thoran Mayer, Christian Schaupp Es fehlen: Dusko Trifunovic, Miki Szücs

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Landesliga Nach seiner Rückkehr dirigiert Ottobeurens „Juri“ Szovszki sein Team zum Sieg – Karlo Tomic erzielt elf Treffer

 

Ottobeuren Handball-Landesligist TSV Ottobeuren bleibt in der Fremde weiter ohne Punktverlust. Die Ottobeurer siegten bei der HT München II mit 35:28 (21:14). In der Tabelle belegen sie nun - nach den ersten fünf Saisonspielen - einen Mittelfeld-Platz (6:4 Zähler).

Im Grunde war die Partie in der Taufkirchener Sporthalle eine fast ebenso einseitige Angelegenheit wie Ottobeurens erstes Auswärtsmatch beim TSV Haunstetten II, das die Allgäuer vor drei Wochen ungefährdet mit 34:23 gewonnen hatten. Gegen die HT München II gerieten die Gäste nun zwar mit 2:3 ins Hintertreffen, doch anschließend beherrschten sie Spiel und Gegner in dessen Heimstatt. Der zurückgekehrte Spielgestalter „Juri“ Szovszki überzeugte als Dreh- und Angelpunkt im Ottobeurer Angriffsspiel. Von ihm ging eine Vielzahl kreativer Impulse aus. „Genau diese spielerische Struktur hat uns in den letzten beiden Partien gefehlt“, analysierte Trainer Denny Berkessel rückblickend. „Juri hat heute überragend Regie geführt.“ Von Szovszkis kreativen Ideen profitierend, führten die Gäste nach 20 Minuten bereits mit 14:8. Zur Pause lagen sie mit sieben Treffern Abstand vorn (21:14). Und nachdem der insgesamt elffache Torschütze Karlo Tomic in der 44. Minute den Vorsprung auf 13 Treffer ausgebaut hatte, war die Entscheidung gefallen. Ein entscheidender Erfolgsfaktor bestand indes auch darin, dass sich die Allgäuer gegenüber dem vorangegangenen Simbach-Match in der Defensive und in punkto Umschaltspiel deutlich verbessert zeigten. Angesichts ihrer sehr komfortablen Führung eine Viertelstunde vor Schluss ließen die Gäste nun aber spürbar die Zügel schleifen. Dadurch konnten die Münchner das Endresultat aus ihrer Sicht noch ein bisschen erträglicher gestalten. Sportlicher Leiter Thomas Lang war nach der Begegnung positiv gestimmt: „Für uns war das ein Schritt in die richtige Richtung.“ (dp)

 

HT München II - TSV Ottobeuren 28:35 (14:21)

TSVO Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter); Tomislav Sikic, Patrick Kofler (6 Tore), Filip Matijevic (3), György Szovszki (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), Daniel Dündar (3), Karlo Tomic (11), Zsolt Novak (4), Michael Höbel, Stefan Haas (1), Christian Schaupp (3), Lukas Hutzenlaub.

Schiedsrichter Martin Büchlmeir/Sebastian Stark (TV Passau/TV Landau).

Zuschauer 150 (in Taufkirchen). (dp)

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Landesliga   TSVO-Männer treffen am Samstag in Taufkirchen auf HT München II

 

Ottobeuren Männer-Landesligist TSV Ottobeuren (TSVO) gastiert am Samstag ab 20 Uhr bei der HT München II. Das Handball-Match findet in der Taufkirchener Sporthalle am Köglweg statt.

Gastgeber HT München II (HTM/4:4 Punkte/Rang 9) hat nach zwei Niederlagen zum Auftakt zuletzt zweimal in Serie gewonnen. Erst hatte die Bayernliga-Reserve den TV Immenstadt in eigener Halle mit 30:26 bezwungen, danach behielt sie beim TSV Haunstetten II mit 23:22 knapp die Oberhand. Im Tor der Münchner wird am Samstag Abend voraussichtlich mit Christoph „Olli“ Schwarz (32) ein alter Bekannter stehen. Schwarz spielte jahrelang unter dem damaligen TSVO-Trainer und jetzigen -Sportleiter Thomas Lang in der Bayernliga.

Zum TSV Ottobeuren (4:4 Zähler/Platz 6): Die Unterallgäuer sind im Vergleich zum HTM mit der umgekehrten Auftaktbilanz gestartet, auf zwei Siege folgten zuletzt zwei (Heimspiel-)Pleiten. Der Sportliche Leiter Thomas Lang mahnt: „Um in Taufkirchen zu gewinnen, bedarf es einer wesentlich konzentrierteren und vor allem disziplinierteren Vorstellung als zuletzt.“ Dass die Spieler dazu auch in fremder Umgebung in der Lage sind, so Lang weiter, hätten sie in der Vergangenheit schon vielfach unter Beweis gestellt. Erfreulich aus Sicht der Allgäuer ist der Umstand, dass Spielmacher György Szovszki nach seinem Heimat-Aufenthalt das Team beim Gastspiel im Münchener Süden nun wieder aktiv verstärken kann. Fehlen wird den Ottobeurern allerdings Fabian Nägele. Der junge Kreisläufer hat sich im Heimspiel gegen den SV Anzing eine Sprunggelenks-Verletzung zugezogen und fällt deshalb aus. (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Tomislav Sikic, Patrick Kofler, Filip Matijevic, György Szovszki, Daniel Dündar, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Lukas Hutzenlaub, Stefan Haas.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Landesliga Ottobeurer Männer kassieren weitere Heimpleite - Trainer Berkessel prangert Defensivleistung an

 

Ottobeuren Derart angefressen hat man Daniel Berkessel (40) wirklich selten erlebt. Nach außen hin wirkte er zwar relativ ruhig, doch dass es im Trainer des Handball-Landesligisten TSV Ottobeuren brodelte, konnte kaum jemandem verborgen bleiben. Was war passiert? Nach dem 21:25 unter der Woche gegen Anzing verloren die Gelb-Schwarzen nun auch gegen das nächste Spitzenteam, den TSV Simbach, mit 28:29 (14:14). Zwei Heimpleiten binnen vier Tagen, das ist hart. Nach ihren beiden Auftaktsiegen waren die Ottobeurer noch Tabellenführer gewesen, inzwischen sind sie ins Mittelfeld abgerutscht, wo sie jetzt vier Zähler hinter Allach und Anzing liegen. Zur Partie gegen Simbach: Wie bereits im vorangegangenen Anzing-Spiel verschliefen die ohne György Szovszki, Miklos Szücs und Dusko Trifunovic angetretenen Allgäuer die Anfangsphase. Nach neun Minuten lagen sie mit 1:4 zurück. Es dauerte bis zur 27. Minute, ehe der 17-jährige Youngster Stefan Haas, der im Sommer aus Günzburg gekommen war, erstmals ausgleichen konnte (12:12). Drei weitere Treffer ließ der linke Rückraum-Akteur danach noch folgen. Als direkter Stellvertreter („Backup“) von Torjäger Patrick Kofler werde er in Zukunft von Kofler „noch viel lernen können“, befand der Newcomer nach der Partie. Trainer Daniel Berkessel bescheinigte Haas in seinem erst zweiten Landesliga-Match eine „engagierte Leistung“, bei der dieser „die Vorgaben gut umgesetzt“ habe. Haas selbst meinte, er sei vor seinen Einsätzen „ziemlich aufgeregt gewesen“. Aber es sei natürlich auch sehr schön, in der „Ersten“ spielen zu dürfen. Zurück zum Spiel: Dieses ging mit einem 14:14 in die Pause. Auch danach lieferten sich beide Teams einen umkämpften Schlagabtausch (18:18/23:23). Dann folgte die 55. Minute: Jetzt versuchte Coach Berkessel beim Stand von 24:26 mit einer taktischen Maßnahme,   das Match doch noch zu drehen. Berkessel streifte sich das Trikot mit der Nummer drei über und traf wenig später zum 26:27. Anschließend peitschten die Zuschauer ihr Team lautstark nach vorn. Zwar konnte Berkessel 41 Sekunden vor Schluss tatsächlich zum 28:28 ausgleichen, doch 15 Sekunden vor Schluss versetzte Simbachs Chris Schrädobler den Ottobeurern den sportlichen K.o.-Schlag. Bemerkenswert: Wohl mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch hatte Berkessel vier (!) Tore in Serie erzielt. Als dann aber trotzdem die Niederlage feststand, sagt er: „Unsere Abwehrleistung war heute unterdurchschnittlich. Damit meine ich auch beide Torhüter. Und wenn Du praktisch das gesamte Spiel über einem Rückstand hinterher läufst, dann kostet das Kraft. Und genau die hat uns in der Schlussphase gefehlt.“ (dp)

TSV Ottobeuren – TSV Simbach 28:29 (14:14)

TSVO Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter); Tomislav Sikic (1 Tor/davon 1 Siebenmeter), Daniel Berkessel (4), Patrick Kofler (8/1), Filip Matijevic (1), Daniel Dündar (1), Karlo Tomic (6), Zsolt Novak (1), Michael Höbel (1), Stefan Haas (4), Christian Schaupp (1), Lukas Hutzenlaub, Pius Schreyögg.

Schiedsrichter Rick Ehrenpfordt/Manuel Haas (beide TV Gundelfingen).

Zuschauer                       350.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Landesliga Ottobeurer Männer empfangen am Samstagabend Ismaning – Dabei geht`s in mehrerlei Hinsicht um Wiedergutmachung

 

Ottobeuren Zum Verfolger-Duell in der Handball-Landesliga erwartet der Tabellen-Sechste TSV Ottobeuren (TSVO) heute, Samstag, den punktgleichen Fünften TSV Ismaning. Die Begegnung in der Dreifach-Sporthalle ist auf 20 Uhr terminiert.

Nachstehend einige wissenswerte Fakten zu diesem Spiel:

 

Selbstbewusst dank Aufwärtstrend

Mitabsteiger TSV Ismaning (6:4 Zähler) hat gegenüber der zurückliegenden Bayernliga-Saison zwar einige Akteure verloren, doch der Kern der Mannschaft ist zusammen geblieben. In der neuen Saison haben die Oberbayern von den ersten drei Partien zwei verloren. Allerdings fingen sie sich die Pleiten gegen starke Gegner ein, nämlich gegen die Spitzenteams TSV Allach und TuS Fürstenfeldbruck II. An den vergangenen beiden Wochenenden lief`s für Ottobeurens nächsten Kontrahenten dann deutlich besser: Einem 28:25-Erfolg in Immenstadt ließen die von Rudi Heiss und Christoph Ilg trainierten Ismaninger zuletzt einen 34:17-Kanterheimsieg gegen den TSV Haunstetten II folgen.

 

Stark in der Jugendförderung

Ein interessanter Aspekt am Rande: Die Handball-Abteilung des 1928 gegründeten Gesamtvereins TSV Ismaning ist in der Vergangenheit vom Bayerischen Handball Verband (BHV) mehrfach für ihre vorbildliche Jugendarbeit ausgezeichnet worden.

 

Vor heimischer Kulisse gefordert

Nach den anspruchsvollen Aufgaben gegen Anzing und Simbach beschert der Terminplan den Ottobeurern nun erneut ein schwieriges Heimspiel. Zumal die Unterallgäuer in der zurückliegenden Spielzeit beide Partien gegen die Ismaninger verloren (21:25/31:35). Die Gastgeber haben also noch eine Rechnung offen mit dem Team aus der nahen Münchener Umgebung. Und nicht zuletzt sollten die Anfang Oktober verlorenen beiden Heimspiele nun eine Reaktion des Teams provozieren. „Da sind wir jetzt gefordert“, sagt Trainer Daniel Berkessel und fügt an: „Nur wenn wir als echtes Team, als Gemeinschaft, auftreten und diszipliniert agieren, ist in dieser Liga Erfolg möglich.“ Beim jüngsten Auswärtsmatch gegen die HT München II sei dies „gut gelungen“.

 

Personell gut aufgestellt

Zum Personal: Fabian Nägele ist nach seiner Verletzung aus dem Anzing-Spiel wieder fit. Fehlen wird dem TSVO lediglich der Langzeit-Verletzte Miklos Szücs. (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Tomislav Sikic, Patrick Kofler, Fabian Nägele, Filip Matijevic, György Szovszki, Daniel Dündar, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Lukas Hutzenlaub, Stefan Haas. (dp)

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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