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im Allgäu

Handball-Bayernliga Gastgeber TV Erlangen-Bruck ist am Samstag Abend klarer Favorit gegen den TSVO

 

Ottobeuren   Bayernliga-Rückkehrer TSV Ottobeuren hat am Samstag eine schwierige Aufgabe vor der Brust: Ab 20 Uhr treten die Handballer in der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle gegen den Tabellen-Zweiten TV Erlangen-Bruck (TVE) an. Nachfolgend einige interessante Fakten zu dieser Partie:

 

Erlanger Superstart

Der TV 1861 Erlangen-Bruck (Rang zwei/6:0-Punkte), der derzeit seine dritte Bayernliga-Saison spielt, hat die ersten drei Partien der neuen Spielzeit in Reihe gewonnen. Die Mittelfranken, die sich im Beinamen „Brooklyn United“ nennen (Brooklyn in Anspielung auf den Stadtteil Bruck), besitzen ein routiniertes Bayernliga-Team. Dieses ist mit einigen Spielern besetzt, die beim Erstligisten HC Erlangen ausgebildet wurden - wie beispielsweise Keeper Lars Göbel und Steffan Meyer, der ligaweit mit aktuell 24 Toren bester Werfer ist.

 

Ottobeurer Duftmarken

Das erste kleine Zwischenfazit zur „Bayernliga-Comeback-Saison“ des TSV Ottobeuren (Platz 6/2:4-Zähler) fällt in der Tendenz durchaus positiv aus: Im bisher einzigen Auswärts-Match in Rimpar gelang den Unterallgäuern ein furioser Kantersieg, die beiden Heimauftritte verloren sie nur knapp beziehungsweise unglücklich und hielten dabei gut mit. Vor dem Duell in der fränkischen Universitätsstadt sagt TSVO-Trainer Daniel Berkessel: „Wir wollen den Favoriten so lange wie möglich nerven und ähnlich gut spielen wie in Rimpar.“ Insgesamt gesehen müsse man in der Spielanlage aber sich noch etwas effizienter werden, fordert Sportlicher Leiter Thomas Lang. „Das erfordert, leichte Fehler und überhastete Torabschlüsse zu vermeiden.“ Zur aktuellen Kadersituation: Bis auf den Langzeit-Verletzten Fabian Wiblishauser (Knie) sind bei den Allgäuern alle Akteure an Bord. (dp)

 

 

Torhüter Thoran Mayer, Dino Zubac – Feldspieler Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs, Daniel Dündar. (dp)

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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