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im Allgäu

Handball-Bayernliga Aufsteiger Ottobeuren empfängt am Samstag den ehemaligen Europacup-Halbfinalisten VfL Günzburg – Tim Ramsauer feiert Abschied

 

Ottobeuren   Den Bayernliga-Handballern des TSV Ottobeuren steht am Samstag in doppelter Hinsicht ein Spiel mit Final-Charakter ins Haus: Denn wenn ab 20 Uhr das Top-Team des VfL Günzburg in der Dreifachturnhalle gastiert, dann ist dies für die Unterallgäuer sowohl das letzte Hinrunden-Match, als auch der letzte Auftritt im Kalenderjahr 2017.

 

Günzburger haben zuletzt drei Mal in Folge gewonnen

Auf eine glanzvolle Geschichte kann Ottobeurens Samstag-Gegner zurückblicken: 1982 stand der VfL Günzburg noch im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger. Doch seither haben sich die Zeiten stark gewandelt: Mittlerweile stellt der Traditionsklub aus Mittelschwaben eine   Spitzenmannschaft in der viertklassigen Bayernliga. Dort zeigen die von Stephan Hofmeister trainierten Günzburger (Platz drei/16:8 Punkte) einen dynamischen Handball, der mit drei Siegen aus den letzten drei Begegnungen auch sehr erfolgreich war. Die Auswärtsbilanz des VfL (6:6 Zähler) lässt sich ebenfalls sehen. Der „Königstransfer“ war im Sommer die Verpflichtung von Friedbergs Manuel Scholz. Der einzige Günzburger unter den zehn besten Liga-Torschützen ist aber ein Anderer, nämlich Stefan Knittel mit aktuell 65 Treffern.

Ottobeurer wollen erneut ein Top-Team ärgern

 

Beim Tabellen-Schlusslicht TSV Ottobeuren (Rang 14/6:18 Zähler) betont Trainer Daniel Berkessel vor der Partie: „Wir haben heuer zu Hause schon bewiesen, dass wir mit Spitzenteams mithalten können.“ In der Tat: Gegen Bayreuth (35:33) und Friedberg (26:25) konnten die Allgäuer Heimsiege feiern. Allerdings, so der Coach weiter, müsse man gegen die Günzburger „die Torchancen besser nutzen als zuletzt und unnötige Fehler vermeiden.“ Fabian Wiblishauser, „Micky“ Szücs und Thoran Mayer stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, Mitte-Mann György Szovszki ist angeschlagen. Und Einer feiert Abschied: Tim Ramsauer bestreitet am Samstag sein letztes Spiel für die Ottobeurer. Der Rückraum-Akteur verlässt die Mannschaft aus beruflichen Gründen. (dp)

 

Kampf gegen den Blutkrebs

In der Dreifachturnhalle wird am Samstag auch ein Stand der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) vertreten sein. Die DKMS vermittelt Stammzellspenden an Patienten, die an Blutkrebs erkrankt sind.                           (dp)

TSVO   Zoltan Varga, Dino Zubac (Torhüter) - Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, David Szücs, Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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