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im Allgäu

Handball-Bayernliga   Trotz einiger Rückschläge haben sich die Bayernliga-Teams des TSV Ottobeuren bisher recht achtbar geschlagen

 

Ottobeuren Seit fast drei Wochen ruht nunmehr der Spielbetrieb in den Handball-Bayernligen. Die Männer des TSV Ottobeuren greifen erst am 13. Januar in Haunstetten wieder ins Geschehen ein. Die Frauen legen genau eine Woche später wieder los - mit einem Heimspiel gegen Rimpar. Doch was geschah bisher? Die MZ blickt an dieser Stelle noch einmal zurück auf die Hinrunden-Verläufe beider Teams:

 

TSVO-Männer: Tolle Siege und bittere Debakel

Nach dreijähriger Abwesenheit sind die Handball-Männer des TSV Ottobeuren Ende Mai mit dem Ziel Klassenerhalt in die Bayernliga zurückgekehrt. Nach 13 Spielen, die sie mit einem vergleichsweise kleinen Kader bestreiten mussten, schlossen sie die Hinrunde Mitte Dezember als Tabellen-Letzter mit 6:20-Punkten ab. Drei Siegen stehen zehn Niederlagen gegenüber. Mehrfach musste der Aufsteiger Lehrgeld bezahlen, beispielsweise bei der 27:47-Klatsche beim Spitzenreiter Erlangen oder beim 25:38-Debakel in Unterhaching. Überhaupt gelang der Mannschaft von Trainer Daniel Berkessel in der Fremde lediglich ein Sieg, diesen feierte sie gleich im ersten Auswärts-Match in Rimpar (37:27). Die Hinrunden-Siege Nummer zwei und drei landeten die Allgäuer in heimischen Gefilden: Gegen die Top-Teams von HaSpo Bayreuth (35:33) und gegen den TSV Friedberg (26:25) zeigten sie kämpferisch und spielerisch starke Leistungen, die die Zuschauer mit Begeisterung honorierten. Für das große Ziel Klassenerhalt müssen die Ottobeurer aber noch etwas konstanter und abgebrühter werden. Sportleiter Thomas Lang fasst die Hinrunde so zusammen: „Wir sind gut gestartet, wurden danach aber Opfer unseres großen Verletzungspechs. In den Spielen gegen die direkten Konkurrenten haben wir nicht überzeugt. Doch die Siege gegen die Spitzenteams zeigen, dass wir mithalten können.“ Dass man nur einen Punkt vom rettenden Ufer entfernt sei, mache Hoffnung für die nächsten Monate.

 

TSVO-Frauen: Starker Beginn und ausgeprägtes Tief

Nach einem ausgezeichneten Saisonbeginn mit drei Siegen in Folge „haben wir gehofft, uns im oberen Mittelfeld etablieren zu können“, blickt Co-Trainerin Bettina Braun zurück. „Aufgrund unserer hohen Verletzungsquote war dies aber leider nicht möglich.“ Nach dem Aufsehen erregenden Start gelangen den Ottobeurerinnen bis Weihnachten dann aber nur noch zwei weitere Erfolge, nämlich gegen Bayreuth und gegen die HSG Fichtelgebirge. Nach zwölf Partien belegen sie mit 10:14-Zählern aktuell den neunten Rang. Im neuen Jahr wollen sie gerne noch ein paar Plätze gutmachen. Assistenztrainerin Braun sagt: „Wir hoffen, dass uns dann die zuletzt fehlenden Jana Epple und Celine Würdinger weiterhelfen können.“

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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