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im Allgäu

Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer unterliegen in Anzing – Frühe Rote Karte gegen Christian Schaupp zwingt zu Umstellungen

 

Ottobeuren Der Höhenflug ist erst einmal beendet: Nach zwei Siegen setzte es für die Bayernliga-Männer des TSV Ottobeuren nun eine 25:33 (11:20)-Niederlage beim SV Anzing (SVA), einen direkten Mitbewerber um den Klassenverbleib. Mit 11:29-Punkten belegen die Unterallgäuer weiter den vorletzten Rang, einen Abstiegsplatz.

Neben den beiden Langzeitverletzten musste Trainer Denny Berkessel auch auf Kapitän Patrick Kofler (OP nach Nasenbeinbruch) und den erkrankten Filip Matijevic verzichten. Die Anzinger, mental gestärkt vom Derbysieg in Unterhaching, gingen mit breiter Brust – und mit ihrer gefürchteten Offensivabwehr – ins Spiel. An dieser vorgezogenen Deckung prallten Ottobeurens Angriffsversuche immer wieder ab. „Wir haben uns im Angriff zu wenig bewegt und uns zu oft in Einzelaktionen verstrickt“, bemängelte Sportleiter Thomas Lang. Nach zehn Minuten lagen die Allgäuer mit 2:7 zurück. Kurz darauf war die Partie für Christian Schaupp beendet. Der Ottobeurer Kreisläufer hatte einen Gegenspieler mit zu großer Härte unglücklich im Gesicht getroffen und sah dafür die Rote Karte. Zur Pause hatten die Ottobeurer dann bereits neun Treffer Rückstand (11:20). Wesentlich ausgeglichener verlief die Partie im zweiten Abschnitt. Die Anzinger, bei denen der Kosovare Florim Hoxha zwölf Treffer zum Erfolg beisteuerte, hielten ihren Kontrahenten dennoch deutlich auf Abstand. Am Ende verloren die Gäste, bei denen György Szovszki nach einem harten Aufprall auf den Hallenboden nicht mehr weiterspielen konnte, klar mit 25:33. (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) – Fabian Nägele (2 Tore), Dusko Trifunovic (6 Tore/davon 2 Siebenmeter), Attila Susan (2), György Szovszki (1), Daniel Dündar (1), Karlo Tomic (7), Luca Kaulitz (3), Zsolt Novak (2), Michael Höbel (1), Christian Schaupp.

Rote Karte Christian Schaupp (TSVO/19. Minute).

Schiedsrichter Stefan und Tanja Haderlein (beide ESV Flügelrad Nürnberg).

Zuschauer 350

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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