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im Allgäu

Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer müssen am Samstag in Friedberg siegen – Auch wenn der Gegner übermächtig erscheint

 

Ottobeuren   Am Samstag sind die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren beim TSV Friedberg zu Gast. Die Begegnung in der TSV-Sporthalle an der Hans-Böller-Straße beginnt um 20 Uhr.

 

Friedbergs Trümpfe: Erfahrung und Abwehrstärke

Gastgeber TSV Friedberg (Rang vier/29:15 Punkte) hat am vergangenen Wochenende eine überraschende Niederlage in Unterhaching kassiert. Zuvor waren die Friedberger mit einer tollen Serie über einen sehr langen Zeitraum ungeschlagen geblieben. Der frühere Drittligist verfügt über eine erfahrene Mannschaft mit etlichen Akteuren, die bereits höherklassige Luft geschnuppert haben. Welche Friedberger Werfer haben sich im bisherigen Saisonverlauf als besonders torgefährlich erwiesen? Florian Abstreiter ist mit 120 Treffern derzeit Achter der ligaweiten Torschützenliste und liegt damit einen Platz hinter Ottobeurens Karlo Tomic. Paul Thiel und Felix Augner sind Friedbergs weitere „Kanoniere“. Weil die abwehrstarken Friedberger das Hinspiel in Ottobeuren nach einem Gegentor in der Schluss-Sekunde (!) überraschend mit 25:26 verloren, sinnen sie am Samstag Abend gewiss auf Revanche.

 

Ottobeurens Angst vor dem Wiederabstieg

Da nach aktuellem Stand gleich vier Teams aus der Bayernliga absteigen müssten, ist die Lage für den TSV Ottobeuren (Vorletzter/Rang 13/13:31 Zähler) vor dem viertletzten Saisonspiel in hohem Maße bedrohlich. Gegenwärtig fehlten den Gelb-Schwarzen demnach fünf Punkte auf`s rettende Ufer. Und auch wenn ein Sieg in Friedberg von der Papierform her ziemlich utopisch erscheinen mag: Aufgrund ihrer „Zwangslage“ müssen die Unterallgäuer genau dafür jetzt alles Erdenkliche in die Waagschale werfen. Da dürfen sie auch nicht lamentieren, dass ihr Schlüsselspieler Patrick Kofler nach seinem Nasenbeinbruch nicht eingesetzt werden darf, obwohl dies aus medizinischer Sicht möglich wäre. „Ein Spielen mit Gesichts-Maske, wie man es aus der Fußball-Bundesliga kennt, ist laut den Statuten des Bayerischen Handball Verbands nicht erlaubt“, klärt TSVO-Sportleiter Thomas Lang (49) auf. (dp)

 

TSVO Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter) - Fabian Nägele, Dusko Trifunovic, Filip Matijevic, György Szovszki, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Daniel Dündar, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Christian Schaupp, David Szücs.        

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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