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Handball-Bayernliga   Pflichtprogramm nach fast sicherem Abstieg: TSVO-Männer erwarten am Samstag Abend den Zweiten Waldbüttelbrunn

 

Ottobeuren Zum vorletzten Heimspiel der laufenden Bayernliga-Saison empfangen die Handballer des TSV Ottobeuren am Samstag den Tabellen-Zweiten DJK Waldbüttelbrunn. Spielbeginn in der Dreifach-Sporthalle ist um 20 Uhr.

 

Waldbüttelbrunn: Faires Team mit starker Abwehr

Die seit sechs Partien ungeschlagene DJK Waldbüttelbrunn (Rang zwei/32:14 Zähler) wird mit dem Ziel nach Ottobeuren reisen, über einen Auswärtssieg die Chancen auf den Vizemeister-Titel weiter zu nähren. Die Mannschaft von Trainer Dusan Suchy ist ausgeglichen besetzt und stellt kurz vor dem Saisonende die beste Abwehr der Liga. Lediglich 24 Gegentore pro Spiel lassen die Unterfranken durchschnittlich zu. In einer weiteren statistischen Kategorie ist die DJK spitze, sie ist mit insgesamt 71 Zeitstrafen nämlich das fairste Team der Liga. Dreh- und Angelpunkt im Rückraum der Waldbüttelbrunner ist Manuel Feitz, der zusammen mit Nils Kwiatkowski und Lukas Tendera zu den besten Torschützen der Gästen zählt.

 

Ottobeuren: Resignation im Abstiegskampf

Nach 23 von 26 Spieltagen ist die Saison für den TSV Ottobeuren (Vorletzter/13:33 Punkte) bereits so gut wie gelaufen. Die jüngste Niederlage in Friedberg hat dazu geführt, dass die Aussichten auf den Klassenerhalt inzwischen nur noch gering sind. „Ja, es stimmt, die Chancen sind nur noch theoretischer Natur. Wir wollen uns trotzdem ordentlich aus der Saison verabschieden“, betont TSVO-Sportleiter Thomas Lang. „Zu Hause haben wir ja zuletzt zwei Mal gewonnen. Daran wollen wir gerne anknüpfen“, so Lang weiter. Trainer Denny Berkessel pflichtet ihm bei: „Es darf nicht einfach sein für den jeweiligen Gegner, in unserer Halle zu gewinnen.“ Als Mutmacher könnte den Allgäuern dabei das Hinrunden-Match dienen. Über lange Zeit hielten sie damals gut mit und verloren erst nach der schweren Verletzung von Micky Szücs mit 21:30. Der Ungar laboriert bis zum heutigen Zeitpunkt an dieser Verletzung und ist damit der zweite Langzeit-Verletzte neben Fabian Wiblishauser. Am Samstag wird auch Kapitän „Paddy“ Kofler fehlen, der noch immer unter den Folgen seinen Nasenbeinbruchs leidet. (dp)

 

TSVO   Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter) - Fabian Nägele, Dusko Trifunovic, Filip Matijevic, György Szovszki, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Daniel Dündar, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Christian Schaupp, Markus Müller.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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