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im Allgäu

Handball-Landesliga Ottobeuren strebt in Dietmannsried vierten Auswärtssieg in Folge an – Ungleiches Duell zweier Rivalen

 

Ottobeuren Die Landesliga-Handballer des TSV Ottobeuren gastieren am Samstag zum Allgäu-Derby bei der HSG Dietmannsried-Altusried. Der prestigeträchtige Vergleich der derzeit besten Teams aus der Region beginnt um 18 Uhr. Austragungsort ist die Dietmannsrieder Dreifach-Sporthalle.

 

Heimstarke Oberallgäuer

Gastgeber Dietmannsried (Platz elf/4:10 Punkte) steckt aktuell mitten im Abstiegskampf. Zwei Gründe scheint es für diese prekäre Situation zu geben: Zum einen haben die Oberallgäuer im bisherigen Saisonverlauf schwankende Leistungen geboten, zum anderen mussten sie ein anspruchsvolles Startprogramm bewältigen. Nicht übersehen sollten die Ottobeurer indes die Dietmannsrieder Heimstärke: Zwei der drei Heimauftritte konnte die HSG siegreich gestalten. Treffsicherster Werfer war bis dato Michael Feigele mit durchschnittlich 4 Toren pro Partie. Auf der Webpräsenz hsg-dietmannsried-altusried.de gibt Trainer Christian Hutner die Marschroute für das Derby aus: „Wir brauchen eine harte, kompakte Abwehr und eine sehr gute Torhüterleistung. Im Angriff müssen wird endlich die Blockade lösen und konsequent bis zur Wurfchance zu Ende spielen.“

 

Auswärtsstarke Unterallgäuer

Drei Spiele, drei Siege: Die Auswärtsbilanz der TSVO-Männer (Rang 5/11:5 Zähler) ist optimal. Auch und gerade im Nachbarschafts-Duell, das wieder mit vielen Emotionen aufgeladen sein wird, wollen die Unterallgäuer diese starke Serie mit aller Macht verteidigen. Der Sportliche Leiter Thomas Lang mahnt vor dem Match in der lediglich 18 Kilometer entfernten Halle: „In einem Derby gibt es keinen Favoriten. Die Dietmannsrieder sind sehr heimstark. Sie werden deshalb nur mit einer richtig guten Leistung zu bezwingen sein.“ Ob dieser Voraussetzungen müssten die „Seinen“ unbedingt „einen kühlen Kopf bewahren.“ Schließlich liege der Druck beim (abstiegsgefährdeten) Gastgeber. Trainer Daniel Berkessel sagt: „Wir müssen unsere Torchancen eiskalt nutzen und unsere Fehlerquote reduzieren.“ Zu den Personalien: Die zuletzt fehlenden Patrick Kofler, Karlo Tomic und Filip Matijevic sind mittlerweile alle zurück im Aufgebot. Dagegen wird Linksaußen Michael Höbel aufgrund seiner Wadenblessur weiter ausfallen. Zsolt Novak plagt sich seit dem jüngsten Herrsching-Heimspiel mit Rückenproblemen herum, sein Einsatz ist ungewiss. (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Tomislav Sikic, Patrick Kofler, Fabian Nägele, Filip Matijevic, György Szovszki, Daniel Dündar, Karlo Tomic, Lukas Hutzenlaub, Zsolt Novak (?), Christian Schaupp, Stefan Haas, Miklos Szücs.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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