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Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga TSVO-Männer gastieren am Sonntag zum wichtigen „Abstiegs-Duell“ in Ismaning - Willi Höbel beendet Tätigkeit als Abteilungsleiter

 

Ottobeuren   Nach ihrer zweiwöchigen Spielpause steht für die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren am Sonntag ab 18 Uhr das Keller-Duell beim TSV Ismaning auf dem Terminplan. Die Begegnung steigt in der Schulsporthalle an der Torfbahn.

Mitaufsteiger Ismaning (Platz 14/4:18 Punkte), der sich nach fünf Pleiten in Serie von seinem Trainer Tom Eck getrennt hatte, hat im jüngsten Spiel eins nach Eck gleich einen Derby-Heimsieg gegen Anzing eingefahren. „Die Ismaninger sind im Aufwind“, betont Ottobeurens Sportlicher Leiter Thomas Lang.

Die Ottobeurer (Rang 13/6:16 Zähler) müssen in der nordöstlich von München gelegenen Gemeinde auf drei verletzte und einen nicht ganz fitten Akteur verzichten: Fabian Wiblishauser und „Micky“ Szücs (beide Knie) stehen ebensowenig zur Verfügung wie Thoran Mayer. Der Schlussmann wurde am Ellenbogen operiert und wird erst zum Rückrunden-Start wieder einsatzfähig sein. „Altmeister“ Zoltan Varga ist ab sofort Mayers Ersatz. Spielmacher „Juri“ Szovskzi ist angeschlagen. Coach Daniel Berkessel sagt: „Die Devise lautet: Kühlen Kopf bewahren und eigene Fehler minimieren.“

Wie erwartet, ist der bisherige Abteilungsleiter der TSVO-Handballer, Willi Höbel, bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag Abend von seinem Amt zurückgetreten. Die Vorstandschaft wurde entlastet. Bis ein Nachfolger für den langjährigen „Macher“ Höbel gefunden ist, bleibt der Posten des Abteilungschefs vakant. Kommissarische Ansprechpartner sind Thomas Eberl für den Bereich Finanzen und Thomas Lang für den sportlichen Sektor. (dp)

 

TSVO   Zoltan Varga, Dino Zubac (Torhüter) - Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, Daniel Dündar, György Szouszki (?), Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Markus Müller.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Bayernliga   In der Vorwoche noch Matchwinner, wird der Ungar bei Ottobeurens Pleite in Waldbüttelbrunn zum Unglücksraben

 

Ottobeuren Es ist eine jener Geschichten, in denen aus einem umjubelten „Sporthelden“ kurze Zeit später ein tragischer „Held“ wird. So geschehen in der Partie der Handball-Bayernliga zwischen der favorisierten DJK Waldbüttelbrunn und dem TSV Ottobeuren, die die Unterallgäuer mit 21:30 (13:14) verloren, womit sie nun Vorletzter mit 6:16-Punkten sind.

In der Ballsporthalle Waldbüttelbrunn lief gerade die 37. Spielminute, als sich Ottobeurens Ungar „Micky“ Szücs, der in der Vorwoche beim 26:25-Heimsieg gegen Friedberg noch umjubelter Siegtorschütze gewesen war, schwer am Knie verletzte, just in dem Moment, als er gerade das 15:17 aus TSVO-Sicht erzielte. Die Verletzung zog sich der Magyare sehr unglücklich beim Aufkommen auf dem Hallenboden zu. Der Linksaußen musste sofort vom Feld getragen und ins Krankenhaus gebracht werden. „Die genaue Diagnose steht noch aus“, sagte Sportlicher Leiter Thomas Lang nach der Begegnung. Szücs` Mitspieler standen fortan unter Schock. Dies war nicht der erste Dämpfer für Ottobeurens Hoffnungen, in Franken eventuell für eine Überraschung sorgen zu können: Torhüter Dino Zubac hatte sich im Training verletzt (stand aber auf dem Spielberichtsbogen) und György Szovszki ging angeschlagen ins Match.

Die verbleibenden 23 Minuten nach dem knappen Zwei-Tore-Rückstand (15:17) und Szücs` Verletzung verloren die Ottobeurer – isoliert betrachtet – mit 6:13, insgesamt unterlagen sie am Ende mit 21:30. Und was geschah zwischen Minute eins und der „ominösen“ Minute 37? Nach einem Fehlstart (0:4) fingen sich die Gäste schnell wieder, lagen nach einer Viertelstunde sogar mit 9:8 vorn. Zur Spielmitte führte die unterfränkische DJK allerdings mit 14:13. In den Minuten direkt nach dem Wechsel bis zu „Micky“ Szücs` Verletzung passierte nichts Außergewöhnliches. Nach der Partie sagte Coach Denny Berkessel: „Wir haben wieder viele Dinge gut gemacht, der Gegner war an diesem Tag aber besser. Nach Mickys Verletzung war es für meine Jungs schwierig, weiterzuspielen und das Spiel noch zu drehen.“ (dp)

 

(Ausblick   Kommendes Wochenende sind die Ottobeurer spielfrei.                      (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac   (Torhüter); Tim Ramsauer, Patrick Kofler (4), Fabian Nägele (1), Karlo Tomic (5 Tore/davon 1 Siebenmeter), Luca Kaulitz (1), Michael Höbel, Zsolt Novak (2), Christian Schaupp (3), Miklos Szücs (4/3), György Szovszki (1).

Schiedsrichter  Dominik Fass / Florian Güßregen (TSV Altenfurt).

Zuschauer                      150.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Bayernliga   TSVO-Männer möchten am Samstag in Waldbüttelbrunn an ihre jüngste Top-Leistung anknüpfen

 

Ottobeuren   Im letzten Spiel vor der dann folgenden zweiwöchigen Spielpause reisen die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren heute, Samstag, zur DJK Waldbüttelbrunn. Die Begegnung in der dortigen Ballsporthalle ist für 19.30 Uhr terminiert.

Dass auf die Ottobeurer in der 5.000 Einwohner zählenden Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg eine anspruchsvolle Aufgabe wartet – so viel ist sicher. Denn die DJK geht als Tabellen-Sechster mit 10:8-Punkten klar favorisiert ins Spiel. „Die Waldbüttelbrunner sind auf jeden Fall ein Anwärter auf einen Spitzenplatz in der Abschlusstabelle. Bisher sind sie leistungsmäßig aber noch nicht ganz da, wo sie hinwollen“, unterstreicht Ottobeurens Sportlicher Leiter Thomas Lang. Lang hat dabei wohl auch die zuletzt etwas schwächere Leistung der Waldbüttelbrunner bei der 27:30-Pleite in Unterhaching im Hinterkopf. Auch in eigener Halle hat die DJK mit zwei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage eine ausbaufähige Zwischenbilanz von 6:4-Zählern. Einschränkend sei aber gesagt, dass die Mannschaft von Trainer Dusan Suchy vier ihrer fünf Heimpartien gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte ausgetragen hat. Zentraler Spieler der Franken ist Spielmacher und Kapitän Manuel Feitz. Zum TSVO: Trainer Denny Berkessel sagt vor dem Auswärtsmatch: „Wir möchten gerne an die klasse Leistung gegen Friedberg anknüpfen und den Schwung mitnehmen.“ In der Trainingswoche sei eine „gute Belastungssteuerung“ wichtig gewesen, berichtet Lang, die Mannschaft habe vor dem elften Punktspiel „dosiert trainiert.“ Fabian Wiblishauser (Knie) fehlt weiterhin. Wegen einer Ellenbogenverletzung ist György Szovszkis Einsatz fraglich. Einige weitere Spieler sind derzeit angeschlagen. (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki (?), Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga Aufsteiger TSVO bezwingt Spitzenteam aus Friedberg – „Micky“ Szücs ist vor 400 Zuschauern der gefeierte Mann

 

Ottobeuren   Mehr Spannung geht nicht. Zwei Sekunden vor Spielschluss steht es 25:25 zwischen dem Bayernliga-Aufsteiger TSV Ottobeuren und dem Tabellen-Dritten TSV Friedberg. Friedbergs Andreas Dittiger hat gerade eben wegen einer Zweiminuten-Strafe das Feld verlassen. Die Ottobeurer - jetzt in nummerischer Überzahl - bekommen einen letzten Freiwurf. Gelingt den Gastgebern noch der Sieg oder bleibt`s beim Remis, das ist jetzt die große Frage. Das Spiel ist freigegeben. Der in der Mauer stehende Youngster Fabian Nägele passt den Ball zügig auf Kapitän „Paddy“ Kofler, der wiederum spielt blitzartig einen sauberen Bodenpass auf Linksaußen „Micky“ Szücs und der Ungar versenkt die Kugel in der Schluss-Sekunde (!) im langen Eck. Tor, Sieg und zwei Punkte für den TSVO - was für ein spektakuläres Finish. Ein praktisch am Reißbrett entworfener und perfekt umgesetzter Spielzug besiegelt einen 26:25 (9:11)-Heimsieg des TSV Ottobeuren. Die Spieler schreien, springen und tanzen, die Freude ist riesengroß.

Doch nun der Reihe nach: Als die favorisierten Friedberger nach fünf Minuten bereits mit 4:0 führten, wurden bei den rund 400 Zuschauern unliebsame Erinnerungen an den schwachen Heimauftritt gegen Landshut aus der Vorwoche wach. Doch weit gefehlt, die Hausherren meldeten sich im weiteren Verlauf eindrucksvoll zurück: Mit fünf Treffern in Serie – darunter vier von Torjäger Kofler – drehten sie nun das Spiel (5:4/18. Minute). In der Folge waren dann aber wieder die Gäste tonangebend (8:11), ehe Tim Ramsauer in der Schluss-Sekunde der ersten Hälfte zum 9:11-Pausenstand verkürzen konnte. Zum zweiten Abschnitt, in dem es bis zur 44. Minute dauerte, ehe die Ottobeurer wieder in Führung gingen: Der Ex-Memminger Zsolt Novak traf zur 16:15-Führung. Das Spiel blieb weiter spannend und intensiv, der Ausgang offen. Nach ihrer anfänglichen Dominanz hatten die Friedberger wohl nicht mehr mit einer solch hart umkämpften Auseinandersetzung gerechnet. Dagegen spürten die kampf- und willensstarken Ottobeurer Spieler, dass da heute ein Überraschungssieg durchaus möglich ist. Bis in die Schlussminute hinein hielten sie sich denn auch die Chance auf den Sieg – oder zumindest einen Punktgewinn – offen. Den Rest erledigte ein ungarischer Linksaußen namens „Micky“ Szücs. Der Sportliche Leiter des TSVO, Thomas Lang, freute sich über die Leistungssteigerung und den Sieg: „Heute hat die Einstellung zur Abwehrarbeit gepasst, heute haben wir die nötige Aggressivität gehabt. Da war viel mehr Herz und Leidenschaft in unserem Spiel als vergangene Woche.“ (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac   (Torhüter); Tim Ramsauer (3 Tore), Patrick Kofler (9/davon 2 Siebenmeter), Fabian Nägele, Daniel Dündar, Attila Susan, Karlo Tomic (5/1), Luca Kaulitz (3), Michael Höbel (1), Zsolt Novak (2), Christian Schaupp (1), Miklos Szücs (2/1).

Schiedsrichter  Sabrina Kleinhenz/Lisa Wenzke (beide SG Garitz/Nüdlingen).

Zuschauer                      400.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

 

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