Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer verlieren Rückrunden-Auftakt in Haunstetten – Rote Karte gegen Spielmacher Szovszki

 

Ottobeuren/Augsburg Thomas Lang (48) war sauer. Nach der knappen 23:25 (13:14)-Niederlage seines TSV Ottobeuren beim TSV Haunstetten kritisierte der Sportliche Leiter des Handball-Bayernligisten, dass bei den Seinen „Licht und Schatten im Minutentakt“ gewechselt hätten. Und so ziert der Aufsteiger auch nach dem ersten Rückrunden-Spiel weiter das Tabellen-Ende (6:22 Punkte).

Zum Spiel: Die Ottobeurer, bei denen erstmals die beiden Neuzugänge Dusko Trifunovic und Filip Matijevic zum Aufgebot zählten, erwischten einen denkbar schlechten Start, lagen nach acht Minuten 1:5 zurück. Anschließend steigerten sie sich und sorgten dadurch für ein offenes Match. Allerdings: Die starke rechte Angriffsseite der Augsburger vermochten die Gäste nicht annähernd zu neutralisieren. Die Quote der technischen Fehler war überdies zu hoch. Beim knappen 13:14-Pausenrückstand hatten sie trotzdem noch viele Optionen in den eigenen Händen. Am Charakter der Begegnung änderte sich auch nach dem Wechsel nichts - der gastgebende Tabellen-Vierte dominierte das Geschehen. Die kämpferischen Allgäuer blieben dabei aber in Schlagdistanz. In der 39. Minute sah Ottobeurens György Szovszki nach einer harmlosen Rangelei eine überzogene Rote Karte. Zehn Minuten vor Schluss führten die Haunstetter dann mit 24:20 – eine Art Vorentscheidung? Jein, denn die Gäste antworteten mit Nachdruck: Kapitän Patrick Kofler verkürzte auf 23:24 – ein Punktgewinn schien möglich. Doch es kam anders: Bereits 38 Sekunden später traf Maximilian Schnitzlein zum 25:23-Endstand. TSVO-Coach Denny Berkessel lieferte einen wesentlichen Grund für das Scheitern: „Unsere Fehlerquote war viel zu hoch.“ (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac, Zoltan Varga (Torhüter); Patrick Kofler (6 Tore), Fabian Nägele, Dusko Trifunovic, Filip Matijevic, Karlo Tomic (8 Tore/davon 4 Siebenmeter), Michael Höbel (2), Zsolt Novak (1), Christian Schaupp (4), György Szovszki (2).

Rote Karte  György Szovszki (TSVO/39. Minute).

Schiedsrichter Wolfgang Balzer/Heiko Schreiner (beide TV Gefrees).

Zuschauer                      150.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Bayernliga   Ottobeurer Männer nehmen am Samstag Abend in Haunstetten die zweite Saison-Hälfte in Angriff

 

Ottobeuren Wiederaufsteiger TSV Ottobeuren startet am Samstag beim Top-Team TSV Haunstetten in die Rückrunde der Handball-Bayernliga. Das Spiel in der Sporthalle Haunstetten beginnt um 20 Uhr.

Die Gastgeber aus dem südlichen Augsburger Stadtteil haben ihr erstes Rückrunden-Match bereits absolviert und dieses in Unterhaching mit 28:27 gewonnen. Die Fuggerstädter belegen nun mit 16:10-Punkten den vierten Tabellenplatz. Auffällig ist, dass sie zu Hause bislang lediglich zwei ihrer fünf Spiele gewinnen konnten. Dies sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass das Team von Trainer Stefan Ebert sehr ausgeglichen besetzt ist. Spielprägende Figuren sind die Rückraum-Werfer Alexander und Max Horner sowie Max Schnitzlein.

Zum TSVO: Kurz vor ihrem Rückrunden-Auftakt haben die Ottobeurer zwei Neuzugänge für den Rückraum vorgestellt: Aus dem rumänischen Satu Mare kommt der 28-jährige Montenegriner Dusko Trifunovic ins Unterallgäu. Fünf Jahre jünger ist der zweite „Neue“, Filip Matijevic, ein Kroate, der zuletzt für HRK Gorica am Ball war. Angesichts ihrer dünnen Personaldecke werden die Ottobeurer ihre beiden Neuzugänge schon in Haunstetten gut gebrauchen können. Denn Luca Kaulitz fällt wegen einer beim Testspiel in Dietmannsried erlittenen Sprunggelenksverletzung wohl bis zur Faschingspause aus. Und die Langzeit-Verletzten Micky Szücs und Fabian Wiblishauser fehlen ohnehin. Erst im Abschlusstraining fällt die Entscheidung, ob Keeper Thoran Mayer mitwirken kann. Positiv: György Szovszki ist wieder einsatzbereit. Coach Denny Berkessel sagt vor der Auftakt-Partie: „Wir müssen möglichst schnell in den Wettkampfmodus kommen, denn jetzt zählt jeder Punkt.“ Das Hinspiel verlor der TSVO mit 26:32. (dp)

TSVO   Torhüter Zoltan Varga (?), Dino Zubac, Thoran Mayer (?) - Feldspieler Patrick Kofler, Fabian Nägele, Filip Matijevic, Dusko Trifunovic, György Szovszki, Daniel Dündar, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp.                  

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Zwei neue Spieler werden den Kader der Bayernliga-Herrenmannschaft zur Rückrunde verstärken:

 

Filip Matijevic:

Der Kroate lebt schon seit längerer Zeit in Deutschland und stieß durch seinen Beruf (er arbeitet beim Flughafen Memmingen) zu den Ottobeurer Handballern. Er spielte u.a. für HRK Gorica (Kroatien) und kann alle Rückraumpositionen besetzen.

 

Dusko Trifunovic:

Der 28-jährige Rückraumspieler aus Montenegro wird bis Saisonende im Unterallgäu verweilen, da er die deutsche Sprache erlernen will. Er spielte u.a. in der ersten rumänischen Liga bei Satu Mare. Es ist noch nicht sicher, ob er im ersten Rückrundenspiel am kommenden Samstag in Haunstetten bereits spielberechtigt ist.

 

Die Zugänge sind dringend nötig, da die „Spielerdecke“ nach einer weiteren Verletzung von Luca Kaulitz (Bänderriss) inzwischen sehr dünn geworden ist. Durch die neuen Spieler erhoffen sich die Ottobeurer einen Schub im Abstiegskampf (te)

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Handball-Bayernliga   Trotz einiger Rückschläge haben sich die Bayernliga-Teams des TSV Ottobeuren bisher recht achtbar geschlagen

 

Ottobeuren Seit fast drei Wochen ruht nunmehr der Spielbetrieb in den Handball-Bayernligen. Die Männer des TSV Ottobeuren greifen erst am 13. Januar in Haunstetten wieder ins Geschehen ein. Die Frauen legen genau eine Woche später wieder los - mit einem Heimspiel gegen Rimpar. Doch was geschah bisher? Die MZ blickt an dieser Stelle noch einmal zurück auf die Hinrunden-Verläufe beider Teams:

 

TSVO-Männer: Tolle Siege und bittere Debakel

Nach dreijähriger Abwesenheit sind die Handball-Männer des TSV Ottobeuren Ende Mai mit dem Ziel Klassenerhalt in die Bayernliga zurückgekehrt. Nach 13 Spielen, die sie mit einem vergleichsweise kleinen Kader bestreiten mussten, schlossen sie die Hinrunde Mitte Dezember als Tabellen-Letzter mit 6:20-Punkten ab. Drei Siegen stehen zehn Niederlagen gegenüber. Mehrfach musste der Aufsteiger Lehrgeld bezahlen, beispielsweise bei der 27:47-Klatsche beim Spitzenreiter Erlangen oder beim 25:38-Debakel in Unterhaching. Überhaupt gelang der Mannschaft von Trainer Daniel Berkessel in der Fremde lediglich ein Sieg, diesen feierte sie gleich im ersten Auswärts-Match in Rimpar (37:27). Die Hinrunden-Siege Nummer zwei und drei landeten die Allgäuer in heimischen Gefilden: Gegen die Top-Teams von HaSpo Bayreuth (35:33) und gegen den TSV Friedberg (26:25) zeigten sie kämpferisch und spielerisch starke Leistungen, die die Zuschauer mit Begeisterung honorierten. Für das große Ziel Klassenerhalt müssen die Ottobeurer aber noch etwas konstanter und abgebrühter werden. Sportleiter Thomas Lang fasst die Hinrunde so zusammen: „Wir sind gut gestartet, wurden danach aber Opfer unseres großen Verletzungspechs. In den Spielen gegen die direkten Konkurrenten haben wir nicht überzeugt. Doch die Siege gegen die Spitzenteams zeigen, dass wir mithalten können.“ Dass man nur einen Punkt vom rettenden Ufer entfernt sei, mache Hoffnung für die nächsten Monate.

 

TSVO-Frauen: Starker Beginn und ausgeprägtes Tief

Nach einem ausgezeichneten Saisonbeginn mit drei Siegen in Folge „haben wir gehofft, uns im oberen Mittelfeld etablieren zu können“, blickt Co-Trainerin Bettina Braun zurück. „Aufgrund unserer hohen Verletzungsquote war dies aber leider nicht möglich.“ Nach dem Aufsehen erregenden Start gelangen den Ottobeurerinnen bis Weihnachten dann aber nur noch zwei weitere Erfolge, nämlich gegen Bayreuth und gegen die HSG Fichtelgebirge. Nach zwölf Partien belegen sie mit 10:14-Zählern aktuell den neunten Rang. Im neuen Jahr wollen sie gerne noch ein paar Plätze gutmachen. Assistenztrainerin Braun sagt: „Wir hoffen, dass uns dann die zuletzt fehlenden Jana Epple und Celine Würdinger weiterhelfen können.“

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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