Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

Trainingszeiten: HIER KLICKEN

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Handball-Bayernliga Bei Ottobeurens Pleite in Rothenburg erweist sich schwache erste Hälfte als zu große Hypothek

 

Ottobeuren/Rothenburg   Daniel Berkessel (39) brachte es nach dem Spiel in der Rothenburger Sporthalle auf den Punkt: „Eine gute Halbzeit reicht nicht aus, um zu punkten.“ Der Trainer des Handball-Bayernligisten TSV Ottobeuren sprach aus, was nach der unnötigen 28:33 (11:20)-Niederlage der Unterallgäuer beim TSV Rothenburg wohl die vorherrschende Meinung war. Nach der Pleite sind die Allgäuer nun Tabellen-Zwölfter mit 4:8-Zählern.

Zum Spielverlauf: Ohne den am Oberschenkel verletzten Michael Höbel lieferten die Gäste eine enttäuschende erste Halbzeit ab. „Viel vorgenommen - wenig davon umgesetzt“, lautete später das Fazit von Sportchef Thomas Lang zu den ersten 30 Minuten. „Unsere schwache Defensive hatte da keinerlei Zugriff auf den Gegner und keine Bindung zum Spiel.“ Keeper Thoran Mayer war zu bemitleiden, weil die Ottobeurer dem punktgleichen Mitaufsteiger aus der Tauberstadt das Tore-Werfen leicht machten. Zu allem Überfluss sah Tim Ramsauer kurz vor der Pause die Rote Karte. Über die Zwischenstände von 2:7 und 8:15 (aus TSVO-Sicht) lagen die Gäste zur Halbzeit mit 11:20 zurück. Da war die Partie schon so gut wie gelaufen. Im zweiten Abschnitt bäumten sich die Ottobeurer immerhin auf. Jetzt arbeiteten sie in der Deckung zupackender und konsequenter, Schlussmann Dino Zubac hielt stark. Auch im Angriff lief`s nun deutlich besser: Nachdem Torjäger Patrick Kofler in der 54. Minute auf 25:28 verkürzt hatte, lebte die Hoffnung wieder - allerdings nur kurz, denn in Überzahl machten die Mittelfranken den Sack endgültig zu. Der Endstand lautete 33:28. „Die Wende ist leider ausgeblieben, aber die Leistung in der zweiten Hälfte zeigt das Potenzial unseres Teams“, sagte Thomas Lang abschließend. (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter); Tim Ramsauer, Patrick Kofler (8 Tore/davon 1 Siebenmeter), Fabian Nägele, György Szovszki (2), Karlo Tomic (4), Luca Kaulitz (1), Zsolt Novak (2), Christian Schaupp (1), Miklos Szücs (10/6).

Rote Karte  Tim Ramsauer (TSVO/28. Minute).

Schiedsrichterinnen   Sabrina Kleinhenz/Lisa Wenzke (beide SG Garitz-Nüdlingen).  

Zuschauer        300.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

 

 

Diesen Beitrag teilen




Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer treffen am Samstag in Rothenburg auf einen Gegner der selben Kragenweite

 

Ottobeuren   Die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren müssen sich heute, Samstag, beim Aufsteigerduell in Rothenburg ob der Tauber beweisen. Ab 19.30 Uhr treffen sie in der dortigen Sporthalle an der Bleiche auf den gastgebenden TSV Rothenburg.

 

Parallelen zwischen beiden Klubs

Genau wie der TSVO sind die Rothenburger vor drei Jahren aus der Bayernliga abgestiegen und in diesem Frühjahr wieder dorthin zurückgekehrt. Die Tauberstädter schafften die Rückkehr als souveräner Meister der Landesliga-Nordstaffel. Und noch eine Parallele gibt es zwischen beiden Kontrahenten: Beide Teams sind mit zwei Siegen und drei Niederlagen in die neue Spielzeit gestartet (4:6-Punkte); die kampf- und heimstarken Mittelfranken belegen damit aktuell den siebten Tabellenplatz. Diese Ausbeute ist umso höher einzuschätzen, als Trainer Csaba Szücs in Ivan Skaramuca, dem früheren Immenstädter, und Patrick Wurst zwei Langzeitverletzte ersetzen muss. Am Samstag wird zudem auch Andreas Kister fehlen. Zu den Leistungsträgern im TSV-Team: Andreas Amann ist im Tor eine „echte Bank“ und auf dem Feld hat sich Nedim Jasarevic mit durchschnittlich sechs Treffern pro Partie bisher als Rothenburgs schärfste Waffe erwiesen.

 

Ein Duell auf Augenhöhe

Keine Frage, den Ottobeurer Handballern stehen wegweisende Wochen ins Haus: Die kommenden vier Begegnungen sind allesamt Duelle gegen direkte Konkurrenten aus der zweiten Tabellenhälfte. Vor dem anstehenden Auswärts-Auftritt der Unterallgäuer (Rang zehn/4:6-Punkte) beim punktgleichen Mitaufsteiger Rothenburg warnt Trainer Daniel Berkessel: „Wir müssen uns in Rothenburg auf einen extrem kampfstarken Gegner einstellen.“ In der zurückliegenden Trainingswoche konnten einige angeschlagene Akteure lediglich dosiert trainieren. (dp)

 

Torhüter Thoran Mayer, Dino Zubac – Feldspieler Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs.                    

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

Diesen Beitrag teilen




Handball-Bayernliga   TSVO-Männer trotzen beim überraschenden Heimsieg gegen Bayreuth den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit

 

Ottobeuren   Wenn eine Mannschaft aus den Tiefen des Tabellenkellers gegen ein selbstbewusstes Topteam antritt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Favorit das Spiel gewinnen wird. So simpel ist das. Eigentlich. Doch wie Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, einst richtig anmerkte, ist der Fußball beziehungsweise der Sport im Allgemeinen „keine Mathematik“ und somit nur bedingt „berechenbar“. Überraschungen gibt`s immer wieder mal. Eine solche glückte jüngst dem Handball-Bayernligisten TSV Ottobeuren: Als Tabellen-Vorletzter ins Spiel gegangen, schlug der Aufsteiger den Zweiten HaSpo Bayreuth zu Hause mit 35:33 (18:14). Das war ein echter Überraschungs-Coup und zugleich der erste Heimsieg, der die Mannschaft auf Platz zehn klettern lässt (4:6-Punkte). Zum Spiel: Die Gastgeber starteten verhalten und lagen früh mit 2:6 zurück. Danach standen sie in der Defensive besser und Schlussmann Thoran Mayer lief zur Höchstform auf. Nun dominierten die Hausherren Spiel und Gegner. Schnelle Konterattacken, die die Außenspieler Micky Szücs und Karlo Tomic erfolgreich abschlossen, ermöglichten dem „Underdog“ zur Pause einen Vier-Tore-Vorsprung (18:14). Auch nach dem Wechsel brachen die Allgäuer nicht ein – im Gegenteil, sie verfolgten weiterhin konsequent ihren Matchplan, kombinierten flüssig und erhöhten ihren Vorsprung bis zur 40. Minute auf 26:18. Ein bemerkenswerter Zwischenstand. Doch danach büßten die Ottobeurer Einiges von ihrer Stärke ein. Ursächlich hierfür waren schwindende Energiereserven gepaart mit zu riskanten Angriffsaktionen, die wiederum in etliche Ballverluste mündeten. Die Folge daraus war, dass die Oberfranken bis dreieinhalb Minuten vor Schluss auf 33:29 verkürzen konnten. Diese stellten jetzt auf eine offene Manndeckung um. Und siehe da: HaSpo-Torjäger Yannik Meyer-Siebert traf 43 Sekunden vor dem Ende zum 34:33. Jetzt herrschte absolute Hochspannung. Als der starke Micky Szücs 17 Sekunden vor Schluss die Kugel zum 35:33-Endstand ins Bayreuther Netz donnerte, war Ottobeurens Sieg perfekt. Die Halle glich nun einem Tollhaus. Trainer Daniel Berkessel analysierte das Ergebnis gewohnt sachlich: „Die Jungs haben heute immer an sich geglaubt und sich auch belohnt. Das war ein Sieg gesamten Teams.“ (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer (1 Tor), Dino Zubac (Torhüter); Tim Ramsauer (1), Patrick Kofler (9), Fabian Nägele, Markus Müller, György Szovszki (2), Karlo Tomic (7), Luca Kaulitz, Zsolt Novak (3), Michael Höbel, Christian Schaupp (4), Miklos Szücs (8 Tore/davon 2 Siebenmeter).

Schiedsrichter   Daniel Duscher/Matthias Wilhelm (beide FC Neunburg).

Zuschauer                      350.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

 

Diesen Beitrag teilen




Mit einer spielerisch und kämpferisch tollen Leistung siegten die Ottobeurer Bayernliga-Handballer gegen die bis dato verlustpunktfreien Handballer der HaSpo Bayreuth mit 35:33 Toren. Ottobeuren musste nach einer 8 Tore-Führung (!) zum Schluss der Partie hart ans Limit gehen, um den Heimsieg sicherzustellen

 

Der Beginn des Spiel gehörte eindeutig den Gästen aus Oberfranken, die aus einer massiven 3:2:1-Deckung heraus, die Gastgeber phasenweise überrollten und nach 7 Minuten mit 2:6 in Front lagen.

Danach kamen die Ottobeurer besser mit der offensiven Abwehr der Gäste zurecht und nutzten die sich ergebenden Räume besser. Dazu kam, dass Torhüter Thoran Mayer zu Hochform auflief, in dem er nicht nur hochkarätige Chancen der Bayreuther zunichte machte, sondern ein ums andere Mal perfekte Anspiele auf die Außenspieler Szücs und Tomic warf.

Resultat des Ottobeurer „Zwischenspurts“ war eine 14:10 Führung nach 23 Minuten, die das Bayreuther Trainerteam Brückner/Werner zu einem Time-Out zwang. In dieser Phase wurde immer wieder Miki Scücs gut in Szene gesetzt. Der Linksaußen glänzte an diese Abend und konnte sich mit acht Treffern (davon zwei Siebenmeter) in die Torschützenliste eintragen. Bis zur Halbzeit konnte Ottobeuren den 4-Tore-Vorsprung halten, so dass die Mannschaften mit 18:14 in die Halbzeitpause gingen.

Zu Beginn der 2. Hälfte stellten die Bayreuther Ihre offensive Deckung um. Das Spiel blieb aber bis zu 35. Minute ausgeglichen (21:16 für Ottobeuren). Nach einer Zeitstrafe für den Bayreuther Elschner begann die beste Phase der Gastgeber. Bis zur 40 Minute zog Ottobeurer auf acht Tore davon (26:18), dabei netzte immer wieder Paddy Kofler (insgesamt 9 Tore) ein.

Man merkte den Ottobeurern an, dass das Spiel bis zu dem Zeitpunkt viel Kraft gekostet hat, da man einige angeschlagene Spieler hatte, die in der Vorwoche nicht trainieren konnten. Dieser Kraftverlust spiegelte sich dann leider auch im Ergebnis wider. Bayreuth stellte wieder auf eine offensive Deckung um, die sich bis zum Ende des Spies in eine Manndeckung wandelte. Ottobeuren hielt die Bayreuther bis zur 50. Minute noch auf Abstand (30:26).

Die Ottobeurer Kräfte schwanden und die Unkonzentriertheiten nahmen zu. Das Herzschlagfinale nahm seinen Lauf. Eine Minute vor Schluss verkürzte der Bayreuther Yannik Meyer-Siebert, der insgesamt 12 Treffer beisteuerte und dabei keinen seiner acht Siebenmeter vergab, auf 33:34.

17 Sekunden vor der Schlusssirene erzielt Miki Szücs den vielumjubelten Siegtreffer zum 35:33 vor 350 Zuschauern (te)

 

Es spielten: Thoran Mayer(Torhüter, 1 Tor), Dino Zubac (Torhüter); Tim Ramsauer (1), Patrick Kofler (9), Fabian Nägele, György Szovszki (2), Karlo Tomic (7), Luca Kaulitz , Zsolt Novak (3), Michael Höbel, Christian Schaupp (4), Miklos Szücs (8/2), Markus Müller

 

 

 

Diesen Beitrag teilen