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im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga   TSVO-Männer vor schwieriger Aufgabe gegen HaSpo Bayreuth – Doch es gibt auch Grund zur Zuversicht

 

Ottobeuren   Die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren haben am Samstag Heimrecht gegen HaSpo Bayreuth. Das Spiel des Aufsteigers gegen den Tabellen-Zweiten ist für 20 Uhr angesetzt. Gespielt wird in der Dreifachturnhalle.

Hier einige interessante Informationen zu dieser Begegnung:

 

Oberfranken drücken auf`s Tempo

Ottobeurens Gegner HaSpo Bayreuth ist bestmöglich in die Saison gestartet: Die Wagnerstädter haben sämtliche vier Spiele gewonnen (Platz 2/8:0 Punkte). Das ist durchaus ein bisschen überraschend, weil sie im Sommer den Weggang einiger Leistungsträger kompensieren mussten. Doch das Trainer-Duo Marc Brückner/Mathias Werner scheint die Neustrukturierung bis dato gut gemeistert zu haben. Das ausgeglichen besetzte, junge Bayreuther Team tritt dynamisch und temporeich auf. Yannik Meyer-Siebert hat sich mit derzeit 31 Toren auf den zweiten Platz der ligaweiten Torjäger-Wertung geworfen. In der Abwehr agieren die Franken mit einer betont offensiven Formation. „Das wird uns wenig Zeit zum Kombinieren geben“, ahnt TSVO-Sportleiter Thomas Lang, „mit dieser Offensivdeckung werden sie uns zu Fehlern verleiten wollen.“

 

Ottobeurer Bank füllt sich

Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Lohr und in Erlangen stünde Aufsteiger Ottobeuren (Rang 13/2:6 Zähler) ein (Teil)erfolg gegen HaSpo Bayreuth sicher gut zu Gesicht. Dass dies gegen die starken Nordbayern schwer wird, versteht sich von selbst. Mut darf den Unterallgäuern aber die verbesserte Personallage machen: Die beiden Rückraum-Spieler Tim Ramsauer und Patrick Kofler sind zurück in der Mannschaft und Routinier Markus Müller wird helfen, die Abwehr zu stabilisieren. Ob der erkrankte Luca Kaulitz rechtzeitig fit wird, muss sich zeigen. In Anlehnung an die oben geschilderte offensive Deckungsvariante des Gegners warnt TSVO-Coach Denny Berkessel: „Wir müssen ganz besonders einfache Ballverluste und technische Fehler vermeiden, sonst laufen wir Gefahr, dass die Bayreuther uns mit ihrem Tempospiel bitter bestrafen.“ Gelingt dies, ist im dritten Saison-Heimspiel vielleicht sogar erstmals Zählbares möglich. (dp)

 

 

TSVO   Torhüter Thoran Mayer, Dino Zubac – Feldspieler Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, Karlo Tomic, Luca Kaulitz (?), Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs, Markus Müller.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Bayernliga   Ottobeurer Männer verlieren 27:47 in Erlangen und sind jetzt Tabellen-Vorletzter

 

Ottobeuren/Erlangen  Schon zur Halbzeit-Pause hat sich in der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle abgezeichnet, dass Bayernliga-Aufsteiger TSV Ottobeuren an diesem Abend wohl auf ein Debakel zusteuern würde. Mit elf Toren Differenz (13:24) lagen die Allgäuer zu diesem Zeitpunkt gegen den Tabellen-Zweiten TV Erlangen-Bruck (TVE) bereits zurück. Am Ende verloren sie mit 27:47. Doch die Klatsche in der fränkischen Metropolregion hatte Gründe: Zum einen mussten die Gelb-Schwarzen gegen einen starken Gegner ran, zum anderen - und das ist wohl der Hauptgrund - fielen beim TSVO vier Stammspieler aus. Spieler, die das Ottobeurer Spiel normalerweise tragen und es mitprägen: Neben dem bekannten Ausfall von Fabian Wiblishauser (Knie) mussten überraschend auch Kapitän Patrick Kofler (Schulter), Tim Ramsauer und Luca Kaulitz (beide erkrankt) kurzfristig passen. Jetzt aber zum Spiel: Nur zu Beginn (3:3/6. Minute) waren die Gäste dem TVE ebenbürtig. Danach bestraften die Erlanger mit ihrem ausgeprägten Tempospiel so gut wie jeden Ballverlust. Und wenn die Allgäuer selbst mal gefährlich wurden, dann erwies sich TVE-Torwart Lars Göbel häufig als „Spielverderber“. In Folge der Personalknappheit mischte sogar Trainer Denny Berkessel als Feldspieler mit. Trotz des im Grunde unaufholbaren Pausen-Rückstandes ließen sich die Ottobeurer in der zweiten Hälfte nicht hängen. Wenngleich ihre Kräfte mit fortschreitender Spieldauer schwanden. So mussten sie am Ende eine herbe 20-Tore-Packung einstecken. „Die Erlanger haben uns heute eine Lehrstunde erteilt“, stellte Denny Berkessel nach der Partie fest. „Wir haben alles probiert. Aber das war heute eben ein ungleicher Kampf.“ In der Tabelle sind die Unterallgäuer nun auf den vorletzten Rang zurückgefallen (2:6-Punkte). (dp)

 

TV Erlangen-Bruck - TSV Ottobeuren 47:27 (24:13)

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter); Fabian Nägele (1), Daniel Berkessel (2), Daniel Dündar, György Szovszki (3), Karlo Tomic (4), Zsolt Novak (5), Michael Höbel (4), Christian Schaupp (5), Miklos Szücs (3 Tore/davon 2 Siebenmeter).

Schiedsrichter   Patrick Müller / Michael Schaarschmidt (SG Kempten-Kottern/TV Gundelfingen).

Zuschauer                120.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

 

 

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Handball-Bayernliga Gastgeber TV Erlangen-Bruck ist am Samstag Abend klarer Favorit gegen den TSVO

 

Ottobeuren   Bayernliga-Rückkehrer TSV Ottobeuren hat am Samstag eine schwierige Aufgabe vor der Brust: Ab 20 Uhr treten die Handballer in der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle gegen den Tabellen-Zweiten TV Erlangen-Bruck (TVE) an. Nachfolgend einige interessante Fakten zu dieser Partie:

 

Erlanger Superstart

Der TV 1861 Erlangen-Bruck (Rang zwei/6:0-Punkte), der derzeit seine dritte Bayernliga-Saison spielt, hat die ersten drei Partien der neuen Spielzeit in Reihe gewonnen. Die Mittelfranken, die sich im Beinamen „Brooklyn United“ nennen (Brooklyn in Anspielung auf den Stadtteil Bruck), besitzen ein routiniertes Bayernliga-Team. Dieses ist mit einigen Spielern besetzt, die beim Erstligisten HC Erlangen ausgebildet wurden - wie beispielsweise Keeper Lars Göbel und Steffan Meyer, der ligaweit mit aktuell 24 Toren bester Werfer ist.

 

Ottobeurer Duftmarken

Das erste kleine Zwischenfazit zur „Bayernliga-Comeback-Saison“ des TSV Ottobeuren (Platz 6/2:4-Zähler) fällt in der Tendenz durchaus positiv aus: Im bisher einzigen Auswärts-Match in Rimpar gelang den Unterallgäuern ein furioser Kantersieg, die beiden Heimauftritte verloren sie nur knapp beziehungsweise unglücklich und hielten dabei gut mit. Vor dem Duell in der fränkischen Universitätsstadt sagt TSVO-Trainer Daniel Berkessel: „Wir wollen den Favoriten so lange wie möglich nerven und ähnlich gut spielen wie in Rimpar.“ Insgesamt gesehen müsse man in der Spielanlage aber sich noch etwas effizienter werden, fordert Sportlicher Leiter Thomas Lang. „Das erfordert, leichte Fehler und überhastete Torabschlüsse zu vermeiden.“ Zur aktuellen Kadersituation: Bis auf den Langzeit-Verletzten Fabian Wiblishauser (Knie) sind bei den Allgäuern alle Akteure an Bord. (dp)

 

 

Torhüter Thoran Mayer, Dino Zubac – Feldspieler Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs, Daniel Dündar. (dp)

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga   Trotzdem handeln sich TSVO-Männer gegen Lohr ärgerliche Heimpleite ein – Schiedsrichter rücken in den Brennpunkt

 

Ottobeuren Es läuft die zweite Halbzeit in der Ottobeurer Sporthalle beim Bayernliga-Heimspiel des TSV Ottobeuren gegen den TSV Lohr, das die Gastgeber am Ende sehr unglücklich mit 27:28 (14:13) verlieren sollten. Die Handball-Partie ist sehr ausgeglichen, das Geschehen zwischen dem Aufsteiger und dem Liga-Urgestein wogt beständig hin und her, auf dem Feld geht`s intensiv und spannend zu. Dann kommt der Moment, als Schiedsrichter Günther Börkey endgültig zum Buhmann der Zuschauer wird. Nach einer umstrittenen Aktion folgen zum wiederholten Male erregte Diskussionen zwischen Börkey, dessen Kollege Rudolf Holzner und den „Machern“ beider Vereine. Dann inszeniert sich Börkey - jetzt im Blickfeld aller Zuschauer - gestenreich im Stile eines Konzert-Dirigenten. „So ein Selbstdarsteller! Ein guter Schiri ist der, der nicht auffällt“, kommentiert ein langjähriger Stammzuschauer die Szene. Der nach dem Match sichtlich genervte Berkessel sagte nach dem Match vielsagend: „Wir mussten heute nicht nur gegen sieben gegnerische Akteure ankämpfen.“ Fakt ist: Die erfahrenen „Schiris“ aus Oberbayern hatten das Spiel meist nicht im Griff und trugen mit merkwürdigen Entscheidungen zu einer aufgeheizten Atmosphäre bei. Das wäre ja nicht so tragisch, hätte die Konstellation Börkey-Holzner-TSVO nicht schon in den letzten Jahren immer wieder sehr diskussionswürdige Momente hervorgebracht. Jetzt aber zum Spielverlauf: Aufsteiger Ottobeuren begann konzentriert und mit flüssigen Angriffskombinationen. Folgerichtig führten die Unterallgäuer nach einer knappen Viertelstunde mit 6:4. Nach 26 Minuten stand`s 13:10, dies war Ottobeurens höchste Führung in der Partie überhaupt. Die Lohrer nahmen nun eine einminütige Auszeit. Zur Pause führte der TSVO dann nur noch mit 14:13. In der zweiten Hälfte kämpften die Ottobeurer „wie die Löwen“, lobte Coach Berkessel hinterher. Und er hatte damit Recht. Dazu passen die acht Tore des durchsetzungs- und kampfstarken Kreisläufers Christian Schaupp, den die Niederlage derart nervte, dass er unmittelbar nach Spielschluss nicht mit der MZ sprechen wollte. Verständlich, denn wer zwei Minuten vor Schluss durch Luca Kaulitz` Tor mit 27:26 führt, somit den ersten Heimsieg vor Augen hat, und letztlich dann doch noch hauchdünn verliert, der darf frustriert sein. „Wir hätten heute die Qualität gehabt, die Punkte zu behalten“, ärgerte sich Coach Berkessel. „Uns hat aber in manchen Momenten die Kaltschnäuzigkeit gefehlt.“ Nicht nur das. Auch eine souveränere und sachlichere Spielleitung hätte dem Spiel gutgetan ... (dp)

 

TSV Ottobeuren – TSV Lohr 27:28 (14:13)

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter); Tim Ramsauer, Patrick Kofler (5 Tore), Fabian Nägele, Daniel Dündar, György Szovszki (2), Karlo Tomic (1), Luca Kaulitz (2), Zsolt Novak (4), Michael Höbel, Christian Schaupp (8), Miklos Szücs (5/4).

Schiedsrichter Günther Börkey / Rudolf Holzner (TSV Herrsching/TSV Großhadern).

Zuschauer                  

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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