Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga   Trotzdem handeln sich TSVO-Männer gegen Lohr ärgerliche Heimpleite ein – Schiedsrichter rücken in den Brennpunkt

 

Ottobeuren Es läuft die zweite Halbzeit in der Ottobeurer Sporthalle beim Bayernliga-Heimspiel des TSV Ottobeuren gegen den TSV Lohr, das die Gastgeber am Ende sehr unglücklich mit 27:28 (14:13) verlieren sollten. Die Handball-Partie ist sehr ausgeglichen, das Geschehen zwischen dem Aufsteiger und dem Liga-Urgestein wogt beständig hin und her, auf dem Feld geht`s intensiv und spannend zu. Dann kommt der Moment, als Schiedsrichter Günther Börkey endgültig zum Buhmann der Zuschauer wird. Nach einer umstrittenen Aktion folgen zum wiederholten Male erregte Diskussionen zwischen Börkey, dessen Kollege Rudolf Holzner und den „Machern“ beider Vereine. Dann inszeniert sich Börkey - jetzt im Blickfeld aller Zuschauer - gestenreich im Stile eines Konzert-Dirigenten. „So ein Selbstdarsteller! Ein guter Schiri ist der, der nicht auffällt“, kommentiert ein langjähriger Stammzuschauer die Szene. Der nach dem Match sichtlich genervte Berkessel sagte nach dem Match vielsagend: „Wir mussten heute nicht nur gegen sieben gegnerische Akteure ankämpfen.“ Fakt ist: Die erfahrenen „Schiris“ aus Oberbayern hatten das Spiel meist nicht im Griff und trugen mit merkwürdigen Entscheidungen zu einer aufgeheizten Atmosphäre bei. Das wäre ja nicht so tragisch, hätte die Konstellation Börkey-Holzner-TSVO nicht schon in den letzten Jahren immer wieder sehr diskussionswürdige Momente hervorgebracht. Jetzt aber zum Spielverlauf: Aufsteiger Ottobeuren begann konzentriert und mit flüssigen Angriffskombinationen. Folgerichtig führten die Unterallgäuer nach einer knappen Viertelstunde mit 6:4. Nach 26 Minuten stand`s 13:10, dies war Ottobeurens höchste Führung in der Partie überhaupt. Die Lohrer nahmen nun eine einminütige Auszeit. Zur Pause führte der TSVO dann nur noch mit 14:13. In der zweiten Hälfte kämpften die Ottobeurer „wie die Löwen“, lobte Coach Berkessel hinterher. Und er hatte damit Recht. Dazu passen die acht Tore des durchsetzungs- und kampfstarken Kreisläufers Christian Schaupp, den die Niederlage derart nervte, dass er unmittelbar nach Spielschluss nicht mit der MZ sprechen wollte. Verständlich, denn wer zwei Minuten vor Schluss durch Luca Kaulitz` Tor mit 27:26 führt, somit den ersten Heimsieg vor Augen hat, und letztlich dann doch noch hauchdünn verliert, der darf frustriert sein. „Wir hätten heute die Qualität gehabt, die Punkte zu behalten“, ärgerte sich Coach Berkessel. „Uns hat aber in manchen Momenten die Kaltschnäuzigkeit gefehlt.“ Nicht nur das. Auch eine souveränere und sachlichere Spielleitung hätte dem Spiel gutgetan ... (dp)

 

TSV Ottobeuren – TSV Lohr 27:28 (14:13)

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter); Tim Ramsauer, Patrick Kofler (5 Tore), Fabian Nägele, Daniel Dündar, György Szovszki (2), Karlo Tomic (1), Luca Kaulitz (2), Zsolt Novak (4), Michael Höbel, Christian Schaupp (8), Miklos Szücs (5/4).

Schiedsrichter Günther Börkey / Rudolf Holzner (TSV Herrsching/TSV Großhadern).

Zuschauer         400         

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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„Schade!“ Das hörte man von manch einem der über 400 Zuschauer in der Ottobeurer Schulsportturnhalle nach dem Abpfiff der Handball-Bayernliga Party, die die Gäste vom TSV Lohr mit 27:28 (14:13) Toren gewannen.

 

Dabei starteten die Ottobeurer gut in die Begegnung mit dem Ersten der „ewigen Bayernligatabelle“. Mit schön herausgespielten Toren, oft über Kreisläufer Christian Schaupp, der mit acht Treffer Bester in den Ottobeurer Reihen war, erspielten sich die Hausherren bis zur 18. Spielminute eine 9:7 Führung. Einziges Manko aus Ottobeurer Seite war: Man ließ zuviele Möglichkeiten liegen, darunter ein Siebenmeter und zuviele Einwurfmöglichkeiten frei vor dem Gästetor. So konnte Lohr zum 10:10 ausgleichen (24. Minute). Dem folgend kam eine starke Phase der Hausherren. Aus einer gut geordneten Abwehr heraus zog Ottobeuren durch Tore von Novak, Kofler und Szücs auf 13:10 davon und hatte bei Ballbesitz die Möglichkeit auf vier Tore davonzuziehen. Leider verweigerten die oft unsicher wirkenden Schiedsrichter Börkey und Holzner den Gastgebern einen klaren Siebenmeter nach einem Schlag auf dem Kopf von Paddy Kofler. Stattdessen verkürzte Lohr auf 13:12 und mit 14:13 gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause.

 

Den besseren Start in der zweiten Halbzeit erwischten die Gäste aus Lohr. Ottobeuren stand nicht mehr so sicher in der Abwehr, so dass Lohr bis zur 37. Minute das Spiel „drehte“ und mit 17:19 in Front lag. Ottobeuren spielte die Angriffe nicht mehr so konsequent durch, glich den Spielstand aber immer wieder aus (21:21, 23:23, 26:26). In der 58. Minute konnte das Ottobeurer Publikum den viel umjubelten Führungstreffer durch Luca Kaulitz zum 27:26 bejubeln. Da Lohr auch noch eine Minute in Unterzahl spielen musste, war ein Heimsieg zum Greifen nahe. Dann kam die Phase, in der die erfahrene Mannschaft aus Lohr einfach cleverer war, als die junge Truppe um Trainer Berkesel. Die Ottobeurer vergaben zwei gute Tormöglichkeiten, während Lohr durch Horky und Avar die Ottobeurer Heimniederlage besiegelten (te)

 

Es spielten: Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter); Tim Ramsauer, Patrick Kofler (5 Tore), Fabian Nägele, Daniel Dündar, György Szovszki (2), Karlo Tomic (1), Luca Kaulitz (2), Zsolt Novak (4), Michael Höbel, Christian Schaupp (8), Miklos Szücs (5/4).

 

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Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer empfangen am Samstag Abend Liga-Urgestein Lohr – Fabian Wiblishauser fehlt monatelang

 

Ottobeuren   Zum zweiten Heimspiel der neuen Bayernliga-Saison empfängt Aufsteiger TSV Ottobeuren heute, Samstag, den TSV Lohr. Die Partie in der Dreifachturnhalle beginnt um 20 Uhr.

Im Folgenden beleuchtet die MZ einige interessante Aspekte rund um dieses Spiel:

 

Mainfranken unter Zugzwang

Die Lohrer Handballer haben ihren Saisonstart verpatzt: Nach den beiden Niederlagen in Anzing und zu Hause gegen Unterhaching stellen sich die Mainfranken als Tabellen-Elfter mit 0:4-Punkten in der Ottobeurer Sporthalle vor. Dort stehen Trainer Bernd Becker und seine Routiniers Milan Kralik, Bohuslav Zelený sowie Janis Gremzde schon früh in der Saison unter Druck. Treffsicherster Schütze der Lohrer, die auf eine fast 30-jährige Bayernliga-Zugehörigkeit zurückblicken können und die damit die „Ewige Tabelle“ dieser Spielklasse anführen, ist aktuell der junge Ferdinand Schmitt.

 

Unterallgäuer im Aufwind

Gastgeber TSV Ottobeuren hat der Saisonauftakt-Niederlage gegen Haunstetten am vergangenen Wochenende einen beeindruckenden 37:27-Auswärtssieg in Rimpar folgen lassen. Die Gelb-Schwarzen zeigten sich dabei mannschaftlich geschlossen und brachten eine konzentrierte Leistung ohne große Schwankungen auf die „Platte“. Der zwischenzeitliche Lohn für den Aufsteiger: 2:2-Punkte und Tabellenrang sechs. Jetzt heißt es nachzulegen. Das weiß auch TSVO-Sportchef Thomas Lang: „Der Sieg in Rimpar ist erst richtig etwas wert, wenn wir auch gegen Lohr gewinnen.“ Dazu müsse man die Fehlerquote gering halten und die Torchancen effizient verwerten, so Lang weiter. Trainer Denny Berkessel verlangt von seinen Männern, dass sie sich „wieder in den Dienst der Mannschaft stellen“ und den „gemeinsamen Match-Plan erfüllen.“ Die anfänglichen Befürchtungen, dass der in Rimpar mit einer Knie-Verletzung ausgeschiedene Youngster Fabian Wiblishauser langfristig ausfallen könnte, haben sich nun bestätigt: Der Rückraum-Akteur wurde bereits am Donnerstag operiert und wird erneut mehrere Monate lang ausfallen. (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)


 

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Handball-Bayernliga TSVO-Männer feiern Kantersieg in Rimpar – Knieverletzung von Fabian Wiblishauser überschattet Erfolg

 

Ottobeuren/Rimpar  Überraschend deutlich mit 37:27 (18:13) hat Bayernliga-Aufsteiger TSV Ottobeuren sein erstes Saison-Auswärtsmatch bei der SG-DJK Rimpar II gewonnen. Mit 2:2-Punkten belegen die Unterallgäuer nun den sechsten Tabellenplatz. Einen bitteren Nackenschlag mussten sie beim Kantersieg in Unterfranken dennoch verdauen: Rückraum-Youngster Fabian Wiblishauser verletzte sich erneut am Knie. Dem Kfz-Mechatroniker droht abermals eine längere Zwangspause; eine belastbare Diagnose steht jedoch noch aus. Zum Spielverlauf: Von Anfang an zeigten die Gäste eine starke Defensiv-Vorstellung und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die beiden Torhüter Dino Zubac und Thoran Mayer parierten gegen die SG die Hälfte aller Siebenmeter-Würfe – ein starker Wert. Im Angriff agierten die Ottobeurer geduldig und verwerteten die sich bietenden Torchancen – abgesehen von der Anfangsphase – recht konsequent. Nach 20 Minuten führten sie mit 11:6. Sieben Minuten später leistete sich Kreisläufer Christian Schaupp eine unglückliche Abwehraktion, die berechtigter Weise die Rote Karte zur Folge hatte. Schaupps Ersatzmann, der erst 19-jährige Fabian Nägele, kam fortan zu seinem erst zweiten Bayernliga-Einsatz. Und Nägele löste seine Aufgabe außerordentlich gut, erzielte sogar noch vier Treffer. Zur Pause hatten sich die Unterallgäuer bereits einen Fünf-Tore-Vorsprung herausgearbeitet. Im zweiten Abschnitt knüpften sie dann nahtlos an die überzeugenden Darbietungen aus dem ersten Durchgang an. Auch die Tatsache, dass sie nun mehrfach in Unterzahl agieren mussten, tat dem Ganzen keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Ottobeurer bauten ihre Führung jetzt kontinuierlich aus und hatten eine Viertelstunde vor Schluss bei der eigenen 29:19-Führung satte zehn Tore Abstand zwischen sich und die Rimparer „Jungwölfe“ gebracht. Letztendlich siegten die Gäste mit 37:27 und somit in einer nicht erwarteten Deutlichkeit. Trainer Daniel Berkessel sprach hinterher vom „besten Spiel seit langer Zeit.“ Seine Jungs hätten „alle Vorgaben umgesetzt“ und sich „im Verlauf der Partie beständig gesteigert“. Der Erfolg sei das Ergebnis einer starken Mannschaftsleistung. (dp)

 

SG-DJK Rimpar II - TSV Ottobeuren 27:37 (13:18)

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter); Patrick Kofler (7 Tore/davon 4 Siebenmeter), Fabian Nägele (4), György Szovszki (8), Karlo Tomic (5), Luca Kaulitz (1), Zsolt Novak (3), Fabian Wiblishauser (2), Michael Höbel (2), Christian Schaupp (3), Miklos Szücs (2/1).

Rote Karte Schaupp (TSVO/27. Minute).

Schiedsrichter Benjamin Flohr/Stefan Murrmann (MTV Stadeln/TSV Altenfurt).

Zuschauer                       100.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

 

 

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