Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

Hinten von links: Trainerin Daniel Berkessel, Tomislav Sikic, Michael Höbel, Zsolt Novak, Patrick Kofler, Mannschaftsverantwortlicher Thomas Lang

 

Mittlere Reihe von links: Filip Matijevic, Daniel Dündar, György Szouszki, Karlo Tomic, Fabian Nägele, Lukas Hutzenlaub

 

Vorne von links: Stefan Haas, Dino Zubac, Kai Miethke, Thoran Mayer, Christian Schaupp Es fehlen: Dusko Trifunovic, Miki Szücs

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga   Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge empfangen die TSVO-Männer am Samstag Abend den spielstarken Dritten aus Friedberg

 

Ottobeuren   Auf den Bayernliga-Aufsteiger TSV Ottobeuren wartet in seinem Handball-Heimspiel am Samstag eine anspruchsvolle Aufgabe: Mit dem TSV Friedberg gastiert ab 20 Uhr nämlich eine Spitzenmannschaft in der Dreifachturnhalle.

Nachstehend einige interessante Fakten zu dieser Partie:

 

Friedberg: In der Fremde mit Problemen

Die Friedberger (10:6 Punkte/Platz 3), die bis vor einigen Jahren noch in der Dritten Liga spielten und dabei zeitweilig sogar ans Tor zur Zweiten Liga klopften, gelten heuer als eine der spielstärksten Mannschaften der Bayernliga. Sie sind ausgeglichen besetzt und verfügen über höherklassige Erfahrungswerte. Von einer echten Konstanz auf hohem Niveau sind die Herzogstädter aber bislang noch ein Stück entfernt, wie die Statistik demonstriert: Nach drei Siegen zum Start verloren sie drei Mal in Serie, ehe sie zuletzt wieder zwei Mal nacheinander gewannen. Gegen den TSV Unterhaching feierten sie am vergangenen Wochenende einen 38:25-Kanterheimsieg. Von den bislang nur drei Auswärtspartien haben sie zwei verloren (2:4-Zähler), allerdings handelten sie sich diese beiden Pleiten bei den Topteams HaSpo Bayreuth und TSV Lohr ein.

 

Ottobeuren: Geschlossen aus dem Leistungsloch?

Mitte Oktober – es waren gerade die ersten fünf Saisonspiele absolviert – konnte sich Aufsteiger Ottobeuren nach zwei Siegen und drei Niederlagen über einen gelungenen Saisonstart freuen. Seitdem allerdings läuft nicht mehr viel zusammen bei den Unterallgäuern: Zuletzt verloren sie viermal in Folge und rutschen auf den vorletzten Tabellenrang ab (4:14-Zähler). TSVO-Sportleiter Thomas Lang gibt sich vor dem „Friedberg-Spiel“ entsprechend zurückhaltend: „Nach dem guten Saisonstart sind wir momentan außer Tritt. Gegen die Friedberger sind wir deshalb nur krasser Außenseiter.“ Verletzungssorgen erschweren die Ausgangssituation: Denn neben dem Langzeitverletzten Fabian Wiblishauser (Knie) wird am Samstag auch Spielmacher György Szovszki (Ellenbogenverletzung) ausfallen. Weitere Akteure seien angeschlagen, berichtet Lang, der gleichermaßen aber auch betont: „Die Spieler sind während der Woche enger zusammengerückt. Wir alle hoffen nun auf einen Jetzt-erst-recht-Effekt.“ Trainer Denny Berkessel sagt: „Die Jungs wollen weiter hart arbeiten und alles in die Waagschale werfen, um sich selbst aus dem Tief zu ziehen.“ (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, Daniel Dündar, Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga Sechs Mal in Serie nie unter 31 Gegentoren geblieben: Beim TSVO ist die Abwehr das Sorgenkind – Das wird auch bei der Heimpleite gegen Landshut deutlich

 

Ottobeuren   Michael Höbel machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. „Natürlich sind wir jetzt enttäuscht von uns selbst“, sagte der 28-jährige Rückraumspieler kurz nach der ärgerlichen 27:31 (12:16)-Heimniederlage seines Handball-Bayernligisten TSV Ottobeuren gegen die TG Landshut (TGL). Ärgerlich ist diese vierte Pleite in Folge zum einen deshalb, weil sie gegen einen direkten Mitbewerber um den Klassenerhalt zustande kam und zum anderen, weil die Ottobeurer schlichtweg eine enttäuschende Vorstellung boten. In der Tabelle sind sie nun auf den vorletzten Platz zurückgefallen (4:14-Punkte). Und die anstehenden Aufgaben haben es in sich: Nächsten Samstag empfangen sie den Dritten aus Friedberg, danach treten sie beim Vierten in Waldbüttelbrunn an.

Zum Spiel gegen Landshut: Nach einem ausgeglichenen Beginn (3:3) offenbarte Aufsteiger Ottobeuren große Lücken in der eigenen Deckung. Bei Tempogegenstößen der TGL standen die Allgäuer häufig zu offen und ermöglichten dem Gegner einfache Gegentore. Michael Höbel beschrieb das Dilemma, das sich fast durch`s ganze Spiel zog, wie folgt: „Wir hatten uns vor dem Spiel vorgenommen, selbst über Konter leichte Tore zu erzielen. Doch es lief genau andersherum: Der Gegner machte auf diese Weise die einfachen Tore.“ So lagen die Allgäuer in diesem wichtigen „Kellerduell“ nach 20 Minuten mit 6:11 im Hintertreffen. Trotz dreier Treffer von David Szücs gingen die Ottobeurer später mit einem Vier-Tore-Rückstand (12:16) in die Pause. Nach dem Wechsel traf die TGL vier Mal in Serie zum neuen Zwischenstand von 12:20. Die Hausherren dagegen versäumten es, das eigene Tor mit konzentrierter und kompromissloser Abwehrarbeit zu verteidigen. Landshuts Werfer wurden oftmals nicht entschlossen genug attackiert. Die Konsequenz: Nach dem ersten Saison-Drittel sind die recht ordentlich in die Saison gestarteten Ottobeurer inzwischen die Mannschaft mit den meisten Gegentoren der Liga. Michael Höbel gab zu bedenken: „Ich glaube schon, dass uns unsere letztjährigen Mittelblock-Spieler Markus Müller und Tomislav Sikic ein bisschen fehlen.“ Auch im weiteren Verlauf dominierten die Niederbayern, 13 Minuten vor Schluss führten sie mit 28:17. Eine Handvoll mitgereister Landshuter Schlachtenbummler rieb sich bereits zu diesem Zeitpunkt die Hände. Zwar sorgten Luca Kaulitz und Kreisläufer Christian Schaupp anschließend noch für Ergebnis-Kosmetik. Die vierte Pleite im fünften Heimspiel konnten aber auch sie nicht mehr abwenden. (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac   (Torhüter); Tim Ramsauer (2 Tore), Patrick Kofler (7/davon 2 Siebenmeter), Fabian Nägele, Daniel Dündar (1), Philipp Dündar, Karlo Tomic (1), Luca Kaulitz (7), Michael Höbel, Zsolt Novak (2), Christian Schaupp (3), Miklos Szücs, David Szücs (4).

Schiedsrichter Harald Schweizer/Herbert Vornehm (TSV Friedberg/TSV Haunstetten).

Zuschauer                      400.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

 

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Handball-Bayernliga   Ottobeurer Männer erwarten am Samstag die TG Landshut zum „Abstiegsgipfel“ - Ein Spielmacher in Reihen der Gastgeber droht auszufallen

 

Ottobeuren   Abstiegskampf pur erwartet die Zuschauer am Samstag Abend in der Ottobeurer Dreifachturnhalle, wenn Gastgeber TSV Ottobeuren und die TG Landshut im Keller-Duell der Handball-Bayernliga aufeinandertreffen. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Die Handballer der Turngemeinde Landshut (TGL) haben noch ihrer letztjährigen „Vizemeister-Saison“ mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Niederbayern sind zwar auch gegenwärtig wieder Tabellen-Zweiter – allerdings vom unteren Ende her betrachtet. In Zahlen bedeutet dies Rang 13 bei 2:14-Punkten. Nur eines ihrer bisherigen acht Saisonspiele haben die Landshuter gewinnen können, und zwar mit 27:21 zu Hause gegen Schlusslicht TSV Ismaning. Die angespannte Lage rund um das Team des erfahrenen TGL-Trainers Milan Sedivec ist jedoch gut erklärbar: Die Landshuter mussten in ihrem Kader zur neuen Spielzeit einen großen personellen Umbruch meistern. Zudem müssen sie inzwischen auf die Dienste einiger erfahrener „Recken“ verzichten. Einige von ihnen haben sie in Folge einer raumgreifenden Verletzungsmisere wieder reaktiviert. So sitzen die Routiniers Dominik Abeltshauser und Stefan Axthaler nun wieder mit im rot-weißen „TGL-Boot“, das aktuell auf unerwartet unruhigen Gewässern schippert.

Zum Gastgeber TSV Ottobeuren (Platz 12/4:12-Punkte): Drei Mal in Serie haben die Ottobeurer zuletzt verloren. Am vergangenen Wochenende setzte es eine empfindliche 25:38-Niederlage in Unterhaching, bei der der Aufsteiger aus dem Allgäu keinen guten Eindruck hinterließ. „Wir haben die Fehler aus dem Haching-Spiel angesprochen und analysiert“, berichtet TSVO-Sportchef Thomas Lang. „Die Fehlerquote in unserem Spiel war einfach zu hoch.“ In der anstehenden Partie gegen die TG Landshut wolle man nun genau die geschlossene Einstellung auf`s Hallenparkett bringen, die den Ottobeurern in den bisherigen Heimspielen durchaus beachtliche Leistungen ermöglicht hatte. Coach Denny Berkessel konkretisiert die Ausrichtung: „Wir müssen wieder gemeinsam als Team in der Defensive agieren und in der Abwehr kompakter stehen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.“ Spielmacher György Szovszki hat sich im Training am Ellenbogen verletzt, sein Einsatz am Samstag Abend ist deshalb fraglich. (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, Daniel Dündar, György Szouszki (?), Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga   Ottobeurer Männer enttäuschen bei Schlappe in Unterhaching auf ganzer Linie

 

Ottobeuren/Unterhaching Mit vielen guten Vorsätzen waren die Bayernliga-Männer des TSV Ottobeuren in ihr Auswärtsspiel beim TSV Unterhaching gegangen. Umgesetzt haben sie davon allerdings nur einen geringen Bruchteil. Eine herbe 25:38 (13:21)-Niederlage des Aufsteigers beim zuletzt mächtig in Fahrt gekommenen Favoriten war die Folge. Trotz dieser Pleite belegen die Allgäuer weiter den zwölften und damit drittletzten Tabellenplatz – bei nunmehr 4:12-Punkten.

 

Die Partie in der Hachinga-Halle begann - man muss es so deutlich sagen - katastrophal für die Ottobeurer. Weil sie defensiv viel zu verhalten agierten, lagen sie bereits nach acht Minuten mit 1:7 zurück, nach einer knappen Viertelstunde führten die oberbayerischen Hausherren dann gar mit 12:4. Der Sportliche Leiter Thomas Lang ging wegen dieser durchaus zweifelhaften Einstellung mit seinen Akteuren hart ins Gericht: „Wir haben vom Anpfiff weg alle guten Vorsätze über Bord geworfen.“ Der Pausenstand lautete 21:13; die Partie war für die Gäste somit schon zur Spielmitte nahezu verloren. Wer dachte, dass sich in der zweiten Hälfte Besserung einstellen würde, sah sich getäuscht. Der erfahrene Bayernligist aus Haching konnte im Grunde nach Belieben schalten und walten und den Vorsprung weiter ausbauen. Keiner der Ottobeurer Aktiven erreichte an diesem Tag Normalform. Neun Minuten vor Schluss führten die Hachinger beim Zwischenstand von 32:22 mit zehn Toren Vorsprung. Mit der Schluss-Sirene waren es dann gar 13 Treffer Abstand. „Wir haben heute alle Grundtugenden des Mannschaftssports vermissen lassen“, kritisierte Sportleiter Lang, „ohne Konzentration, Kampfkraft, Einstellung und Teamgeist kann man nicht punkten.“ (dp)

 

Termin   Nächsten Samstag, 11. November, haben die Ottobeurer im Heimspiel gegen die TG Landshut die Chance zur Wiedergutmachung.                 (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac   (Torhüter); Tim Ramsauer (1 Tor), Patrick Kofler (3), György Szovszki, Karlo Tomic (7), Luca Kaulitz (2), Michael Höbel (3), Zsolt Novak (1), Christian Schaupp (5), Miklos Szücs (3 Tore/davon 1 Siebenmeter).

Schiedsrichter Ulrich Grimm / Florian Müller (HC Cadolzburg).

Zuschauer                      350.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

 

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