Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga   Pflichtprogramm nach fast sicherem Abstieg: TSVO-Männer erwarten am Samstag Abend den Zweiten Waldbüttelbrunn

 

Ottobeuren Zum vorletzten Heimspiel der laufenden Bayernliga-Saison empfangen die Handballer des TSV Ottobeuren am Samstag den Tabellen-Zweiten DJK Waldbüttelbrunn. Spielbeginn in der Dreifach-Sporthalle ist um 20 Uhr.

 

Waldbüttelbrunn: Faires Team mit starker Abwehr

Die seit sechs Partien ungeschlagene DJK Waldbüttelbrunn (Rang zwei/32:14 Zähler) wird mit dem Ziel nach Ottobeuren reisen, über einen Auswärtssieg die Chancen auf den Vizemeister-Titel weiter zu nähren. Die Mannschaft von Trainer Dusan Suchy ist ausgeglichen besetzt und stellt kurz vor dem Saisonende die beste Abwehr der Liga. Lediglich 24 Gegentore pro Spiel lassen die Unterfranken durchschnittlich zu. In einer weiteren statistischen Kategorie ist die DJK spitze, sie ist mit insgesamt 71 Zeitstrafen nämlich das fairste Team der Liga. Dreh- und Angelpunkt im Rückraum der Waldbüttelbrunner ist Manuel Feitz, der zusammen mit Nils Kwiatkowski und Lukas Tendera zu den besten Torschützen der Gästen zählt.

 

Ottobeuren: Resignation im Abstiegskampf

Nach 23 von 26 Spieltagen ist die Saison für den TSV Ottobeuren (Vorletzter/13:33 Punkte) bereits so gut wie gelaufen. Die jüngste Niederlage in Friedberg hat dazu geführt, dass die Aussichten auf den Klassenerhalt inzwischen nur noch gering sind. „Ja, es stimmt, die Chancen sind nur noch theoretischer Natur. Wir wollen uns trotzdem ordentlich aus der Saison verabschieden“, betont TSVO-Sportleiter Thomas Lang. „Zu Hause haben wir ja zuletzt zwei Mal gewonnen. Daran wollen wir gerne anknüpfen“, so Lang weiter. Trainer Denny Berkessel pflichtet ihm bei: „Es darf nicht einfach sein für den jeweiligen Gegner, in unserer Halle zu gewinnen.“ Als Mutmacher könnte den Allgäuern dabei das Hinrunden-Match dienen. Über lange Zeit hielten sie damals gut mit und verloren erst nach der schweren Verletzung von Micky Szücs mit 21:30. Der Ungar laboriert bis zum heutigen Zeitpunkt an dieser Verletzung und ist damit der zweite Langzeit-Verletzte neben Fabian Wiblishauser. Am Samstag wird auch Kapitän „Paddy“ Kofler fehlen, der noch immer unter den Folgen seinen Nasenbeinbruchs leidet. (dp)

 

TSVO   Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter) - Fabian Nägele, Dusko Trifunovic, Filip Matijevic, György Szovszki, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Daniel Dündar, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Christian Schaupp, Markus Müller.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Bayernliga Nach Ottobeurens bitterer Pleite in Friedberg rückt der Klassenerhalt in weite Ferne

 

Ottobeuren/Friedberg Die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren werden in der kommenden Saison wohl in der Landesliga spielen. Nach der 26:33 (13:14)-Niederlage der Ottobeurer beim Spitzenteam TSV Friedberg ist der Abstieg so gut wie besiegelt. Drei Spieltage vor Saisonschluss beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer fünf Punkte. Von den verbleibenden drei Partien müssten die Allgäuer also - abhängig von den Ergebnissen ihrer Konkurrenten - zwei oder gar alle drei gewinnen. Und selbst dann wäre der Klassenerhalt womöglich nicht sicher. Hinzu kommt, dass die nächsten beiden Gegner Spitzenteams sind. Kurzum, mehr als eine rund 20-prozentige Restchance bleibt dem TSVO nicht mehr. Dies sieht auch Thomas Lang so. In einer ersten Reaktion unmittelbar nach dem Spiel sagte der Sportliche Leiter: „Die Chance ist jetzt wohl nur noch theoretischer Natur.“

Zum Spiel in der Friedberger Sporthalle: Die Ottobeurer, bei denen Nachwuchs-Keeper Kai Miethke als Vertreter des erkrankten Thoran Mayer seinen Bayernliga-Einstand feierte, begannen gut. Nach 17 Minuten stand es nur 7:6 für den klaren Favoriten aus Friedberg. Ottobeurens Ungar György Szovszki brachte seine Mannschaft   vier Minuten vor der Pause sogar mit 12:11 in Führung. Zur Halbzeit lagen dann allerdings wieder die Gastgeber vorn, und zwar knapp mit 14:13. Auch im zweiten Durchgang blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen und spannend. Bitter für den TSVO: In der 41. Minute - beim Stand von 21:20 für die Friedberger - knickte Ottobeurens Bester, Dusko Trifunovic, um und musste wegen einer dabei erlittenen Knöchelverletzung fortan zuschauen. Auf der Gegenseite profitierten die Friedberger von Trifunovics Ausfall, der nicht nur im Angriff, sondern auch und gerade in der Abwehr eine beträchtliche Lücke hinterließ. Die Folge: Die hochgradig abstiegsgefährdeten Gäste aus dem Unterallgäu verloren immer mehr den Anschluss. Am Ende unterlagen sie mit 26:33. (dp)

 

TSVO   Dino Zubac, Kai Miethke (Torhüter) – Fabian Nägele, Filip Matijevic (3 Tore), Dusko Trifunovic (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), György Szovszki (5), Daniel Dündar, Karlo Tomic (8/3), Luca Kaulitz (2), Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp (4).

Schiedsrichter Dominik Fass/Florian Güßregen (beide TV Altenfurt).

Zuschauer 400.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer müssen am Samstag in Friedberg siegen – Auch wenn der Gegner übermächtig erscheint

 

Ottobeuren   Am Samstag sind die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren beim TSV Friedberg zu Gast. Die Begegnung in der TSV-Sporthalle an der Hans-Böller-Straße beginnt um 20 Uhr.

 

Friedbergs Trümpfe: Erfahrung und Abwehrstärke

Gastgeber TSV Friedberg (Rang vier/29:15 Punkte) hat am vergangenen Wochenende eine überraschende Niederlage in Unterhaching kassiert. Zuvor waren die Friedberger mit einer tollen Serie über einen sehr langen Zeitraum ungeschlagen geblieben. Der frühere Drittligist verfügt über eine erfahrene Mannschaft mit etlichen Akteuren, die bereits höherklassige Luft geschnuppert haben. Welche Friedberger Werfer haben sich im bisherigen Saisonverlauf als besonders torgefährlich erwiesen? Florian Abstreiter ist mit 120 Treffern derzeit Achter der ligaweiten Torschützenliste und liegt damit einen Platz hinter Ottobeurens Karlo Tomic. Paul Thiel und Felix Augner sind Friedbergs weitere „Kanoniere“. Weil die abwehrstarken Friedberger das Hinspiel in Ottobeuren nach einem Gegentor in der Schluss-Sekunde (!) überraschend mit 25:26 verloren, sinnen sie am Samstag Abend gewiss auf Revanche.

 

Ottobeurens Angst vor dem Wiederabstieg

Da nach aktuellem Stand gleich vier Teams aus der Bayernliga absteigen müssten, ist die Lage für den TSV Ottobeuren (Vorletzter/Rang 13/13:31 Zähler) vor dem viertletzten Saisonspiel in hohem Maße bedrohlich. Gegenwärtig fehlten den Gelb-Schwarzen demnach fünf Punkte auf`s rettende Ufer. Und auch wenn ein Sieg in Friedberg von der Papierform her ziemlich utopisch erscheinen mag: Aufgrund ihrer „Zwangslage“ müssen die Unterallgäuer genau dafür jetzt alles Erdenkliche in die Waagschale werfen. Da dürfen sie auch nicht lamentieren, dass ihr Schlüsselspieler Patrick Kofler nach seinem Nasenbeinbruch nicht eingesetzt werden darf, obwohl dies aus medizinischer Sicht möglich wäre. „Ein Spielen mit Gesichts-Maske, wie man es aus der Fußball-Bundesliga kennt, ist laut den Statuten des Bayerischen Handball Verbands nicht erlaubt“, klärt TSVO-Sportleiter Thomas Lang (49) auf. (dp)

 

TSVO Dino Zubac, Thoran Mayer (Torhüter) - Fabian Nägele, Dusko Trifunovic, Filip Matijevic, György Szovszki, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Daniel Dündar, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Christian Schaupp, David Szücs.        

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga Nach Pleite in Landshut stehen Ottobeurer Männer zu Ostern auf einem Abstiegsplatz – Zweiwöchige Spielpause folgt

 

Ottobeuren/Landshut Einen wichtigen Grund für die 26:31 (11:15)-Niederlage seines TSV Ottobeuren bei der TG Landshut hatte Handball-Trainer Daniel Berkessel schon unmittelbar nach Spielschluss ausgemacht: „Wir haben heute in der Defensive den nötigen Biss vermissen lassen. Den `berühmten´ einen Schritt mehr haben wir heute nicht gemacht.“ Dies ist umso ärgerlicher, weil der Allgäuer Bayernligist damit erneut ein „Vier-Punkte-Spiel“ gegen einen direkten Konkurrenten verloren hat. Und so bleibt die Lage für die Ottobeurer vor der zweiwöchigen Oster-Spielpause weiter bedrohlich. Aufgrund der Situation in der höherklassigen Dritten Liga Ost ist derzeit noch unklar, ob am Saisonende zwei oder drei Mannschaften aus der Bayernliga absteigen werden. Als aktueller Tabellen-Vorletzter wäre der TSVO in beiden Fällen vom Abstieg betroffen. Bedenklich stimmt auch, dass das nur noch vier Spiele umfassende Restprogramm gleich mit drei echten Schwergewichten aufwartet: Dem Auswärts-Match beim Vierten Friedberg folgt das Heimspiel gegen den Dritten Waldbüttelbrunn, danach geht`s zum Zweiten Günzburg. Am letzten Spieltag haben die Ottobeurer dann Heimrecht gegen Schlusslicht Ismaning.

Jetzt aber zum Spiel in Landshut: Bei den Ottobeurern erweiterte sich die aus Fabian Wiblishauser, Patrick Kofler und Micky Szücs bestehende Ausfall-Liste kurzfristig um den erkrankten György Szovszki. Der Start der Gäste war denn auch nicht sonderlich vielversprechend, nach 16 Minuten lagen sie gegen „keineswegs übermächtige Landshuter“ (Sportleiter Thomas Lang) mit 6:10 zurück. In der Abwehr ließen die Ottobeurer die nötige Kompaktheit vermissen. Auch ließen sie zahlreiche „einfache“ Gegentore zu. So führten die niederbayerischen Gastgeber zur Pause mit 15:11. Rückraum-Werfer Michael Höbel brachte seine Ottobeurer in der 42. Minute zwar auf 19:17 heran, doch darauf antworteten die Landshuter mit drei Treffern in Folge. Letztendlich verloren die Unterallgäuer mit 26:31. „Wir haben eine große Chance vertan, weiter Boden gut zu machen“, ärgerte sich Sportchef Lang. „Neben zu vielen Fehlern haben wir heute auch nicht zielstrebig genug agiert. So ist es schwer, auswärts zu punkten.“ (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) – Markus Müller, Daniel Berkessel, Fabian Nägele (2 Tore), Filip Matijevic, Dusko Trifunovic (9 Tore/davon 3 Siebenmeter), Attila Susan, Daniel Dündar, Karlo Tomic (8), Luca Kaulitz (4), Zsolt Novak, Michael Höbel (2), Christian Schaupp (1).

Schiedsrichter Dominik Fass/Florian Güßregen (beide TV Altenfurt).

Zuschauer 250.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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