Die Nummer 1

im Allgäu

Landesliga Herren 2018/2019


 

 

Hinten von links: Trainer Daniel Berkessel, Tomislav Sikic, Michael Höbel, Zsolt Novak, Patrick Kofler, Mannschaftsverantwortlicher Thomas Lang

 

Mittlere Reihe von links: Filip Matijevic, Daniel Dündar, György Szouszki, Karlo Tomic, Fabian Nägele, Lukas Hutzenlaub

 

Vorne von links: Stefan Haas, Dino Zubac, Kai Miethke, Thoran Mayer, Christian Schaupp Es fehlen: Dusko Trifunovic, Miki Szücs

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Landesliga I Nach dem Wiederabstieg werden Ottobeurer Männer ab sofort zu den Gejagten zählen. Hoffen auf Trifunovic

 

Ottobeuren Nach einer viereinhalbmonatigen Sommerpause beginnt für die Handball-Männer des TSV Ottobeuren heute, Samstag, wieder der Ernst des Lebens. Um 20 Uhr ertönt in der Dreifach-Sporthalle der Startschuss für die neue Saison. Dabei kommt es gegen den TV Immenstadt gleich zu einem prestigeträchtigen Allgäu-Derby. Im Folgenden beantwortet die MZ die wichtigsten Fragen zur neuen Spielzeit.

 

Wie verlief die Sommer-Vorbereitung?

Der sich im Frühjahr schleichend abzeichnende Bayernliga-Abstieg des TSVO war nach einer Klatsche in Günzburg vorzeitig besiegelt. Danach war schnell klar, dass die Unterallgäuer auf den wichtigsten Positionen mit denselben Handlungsträgern weiterarbeiten würden. Denn sowohl der Sportliche Leiter Thomas Lang, als auch Trainer Daniel Berkessel gaben ihr Einverständnis für eine weitere Saison. Ende Juli wurde dann endlich auch die lange Zeit offene Frage nach einer neuen Abteilungsleitung beantwortet: Udo Bossmann fungiert seitdem als erster Vorsitzender. Sportlich betrachtet, verlief die Vorbereitung nach einem schleppenden Beginn aus Sicht der „Macher“ zufriedenstellend. Selbstvertrauen tankte das gegenüber der Abstiegs-Saison kaum veränderte Team durch die beiden Testspiel-Erfolge gegen die höherklassigen Oberligisten aus Waiblingen (24:23) und Unterhaching (25:24).

 

Welche Möglichkeiten bieten sich?

Allein schon deshalb, weil man sich nach einem Abstieg stets ein bisschen neu erfinden und ausrichten muss, verspricht die kommende Episode spannend zu werden. Die Kardinalfrage lautet: Wie meistern die Spieler den Rollenwechsel vom Bayernliga-Underdog hin zum Landesliga-Mitfavoriten, von dem in erster Linie Siege erwartet werden? Weil Ottobeurens Kader größtenteils eingespielt ist, erscheint das ausgegebene Saisonziel, sich im Vorderfeld der Tabelle zu platzieren, durchaus realistisch. „Eine weitere Zielsetzung besteht darin, verstärkt junge Spieler einbauen“, betont Sportleiter Lang. Als Meisterschafts-Favoriten benennt er Mitabsteiger Anzing.

 

Was erwarten sich die Ottobeurer vom Derby-Auftakt?

„Das wird gleich ein harter Prüfstein für uns“, mahnt Lang. Coach Berkessel ergänzt: „Ein Derby zum Start ist immer gefährlich und emotional zugleich. Wir wollen aber vor allem zu Hause unsere Stärken auf die Platte bringen.“ Personell wird der Coach jedoch Abstriche machen müssen: Erstens, weil sich der lange verletzte Ungar „Micky“ Szücs noch in der Aufbauphase befindet. Und zweitens, weil Topspieler Dusko Trifunovic (29) weiter in seiner montenegrinischen Heimat auf die Erteilung der Aufenthaltsgenehmigung beziehungsweise des Arbeitsvisums wartet. Kreisläufer Christian Schaupp hat sich jüngst eine Knöchelverletzung zugezogen. Sein Einsatz ist fraglich. (dp)

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Landesliga TSVO-Männer treten am Samstag Abend beim Neuling Haunstetten II an

 

Ottobeuren Nach dem Auftaktsieg gegen Immenstadt treten die Landesliga-Handballer des TSV Ottobeuren heute, Samstag, bei Aufsteiger TSV Haunstetten II an. Die Partie in der dortigen Sporthalle beginnt um 20 Uhr.

Die Haunstetter „Zweite“ ist im Frühjahr aus der Bezirksoberliga in die Landesliga aufgestiegen. „Für uns ist diese Mannschaft schwer einzuschätzen“, sagt TSVO-Sportchef Thomas Lang (49), „Reserveteams agieren ja mit häufig wechselnden Aufstellungen.“ Schon am zurückliegenden Wochenende – zum Liga-Auftakt – durften die Augsburger zu Hause ran: Beim achtbaren 20:22 gegen den Meisterschaftsfavoriten SV Anzing hielten die Rot-Schwarzen gut dagegen. Als beste Werfer der Gastgeber präsentierten sich dabei Fabian Link mit sieben und Maximilian Gruber mit sechs Treffern. Thomas Lang schätzt Ottobeurens Samstag-Gegner so ein: „Die Haunstetter sind jung und kampfstark. Sie wählen in der Regel eine offensive Deckungsvariante, um den Spielfluss des Gegners zu stören.“ Trainer Denny Berkessel hofft auf ein „zielstrebiges Spiel“ seiner Truppe, in dem die Spieler größere Fehler vermeiden. „Wir müssen aber auch im Angriff effektiver werden“, mahnt Berkessel, „und unsere Torchancen besser verwerten.“ Am Personaltableau gegenüber dem jüngsten Auftaktderby ändert sich rein gar nichts, der Coach kann auch in Haunstetten auf dieselben Kräfte bauen. Wie schon gegen Immenstadt wird jedoch Nachwuchstalent Stefan Haas, der Neuzugang vom VfL Günzburg, nicht einsatzfähig sein. „Stefan laboriert noch unter einer Verletzung aus der Endphase der Vorbereitungszeit“, berichtet Sportleiter Lang. (dp)

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Feldspieler Tomislav Sikic, Patrick Kofler, Fabian Nägele, Filip Matijevic, György Szovszki, Daniel Dündar, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Lukas Hutzenlaub

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Landesliga Ottobeurer Männer starten mit Heimsieg über Immenstadt in die neue Saison – 500 Zuschauer beim Derby

 

Ottobeuren Der Ruf, der einem Menschen vorauseilt, beschreibt mitunter nur einen Teil seiner facettenreichen Persönlichkeit. Ein gutes Beispiel für diese These ist der Handballer Tomislav Sikic. Dem Kroaten, der erst im Sommer zum TSV Ottobeuren zurückgekehrt ist, haftet seit Jahren das Etikett an, wegen seines aufbrausenden Temperaments auf dem Spielfeld einem Vulkan zu gleichen. Gewiss: Unangemessen ist diese Einschätzung nicht für einen Mann, der in der Vergangenheit durchaus bekannt war für sein stets prall gefülltes Strafzeiten-Konto. Doch beim 27:23 (11:11)-Derbyheimsieg seines TSVO gegen den TV Immenstadt zum Landesliga-Saisonauftakt zeigte Kreisläufer Sikic, dass er sehr wohl auch ein guter Teamplayer und wertvoller Führungsspieler ist. Und just an seinem 31. Geburtstag schwang sich „Siki“ - so sein Spitzname - dann auch noch zum Torjäger auf, mit fünf Treffern toppte er seine durchschnittliche Ausbeute deutlich. Sikics Erklärung: „Gegen meinen alten Verein aus Immenstadt war ich natürlich besonders motiviert.“ Die Anerkennung dafür, dass er im wichtigen Allgäu-Derby derart glänzen konnte, reichte er direkt weiter: „Mein Mitspieler Juri (György Szovszki; Anm. d. Autors) hat mich bestens mit guten Anspielen versorgt.“ Ach, und in Sachen Strafzeiten hielt sich Sikic übrigens angenehm zurück: Nur einen einzigen „Zweiminüter“ erlaubte er sich.

Zum Spielverlauf: Auf den ersten Metern der neuen Spielzeit taten sich die Ottobeurer noch schwer, in Tritt zu kommen. „Wir waren anfangs ein bisschen nervös und zu ungeduldig beim Torabschluss“, räumte Trainer Daniel Berkessel hinterher ein. Und so lag der favorisierte Bayernliga-Absteiger gegen seinen Oberallgäuer Kontrahenten nach 14 Minuten etwas überraschend mit 4:5 zurück. Nach Ende der ersten Hälfte, in der die Abwehrreihen das Spiel dominiert hatten, stand ein 11:11-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Sieben Minuten nach Wiederbeginn schwächten sich die Immenstädter dann durch eine Rote Karte gegen Darius-Lucian Apolzan. Diese Hinausstellung zeigte Wirkung: Binnen acht Minuten erzielten die schwungvollen Ottobeurer nun sechs Treffer zum neuen Zwischenstand von 21:16. Die Aussichten, mit einem Sieg in die neue Saison zu starten, waren nun gut. Und in der Tat ließen die abwehrstarken Gastgeber auch in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen. Letztlich bejubelten sie einen verdienten 27:23-Sieg in einem verhältnismäßig ruhigen Derby. Trainer Berkessel sagte abschließend: „Im ersten Spiel ist es das Allerwichtigste, zwei Punkte einzufahren. Die heutige Gesamtleistung war zwar ausbaufähig, aber durchaus in Ordnung.“ (dp)

 

TSV Ottobeuren – TV Immenstadt 27:23 (11:11)

TSVO   Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter); Tomislav Sikic (5 Tore/davon 1 Siebenmeter), Patrick Kofler (8), Fabian Nägele, Filip Matijevic (1), György Szovszki (3), Daniel Dündar (1), Karlo Tomic (5/1), Zsolt Novak (2), Michael Höbel (2), Christian Schaupp, Lukas Hutzenlaub.

Rote Karte Darius-Lucian Apolzan (Immenstadt/37. Minute).

Schiedsrichter Uwe Bastian/Wolfgang Huber (SC Unterpfaffenhofen-Germering/SV-DJK Taufkirchen).

Zuschauer                       500. (dp)

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer beenden Abstiegssaison mit Heimpleite gegen Ismaning – Talente fügen sich nahtlos ein

 

Ottobeuren   Als Thomas Lang kurz nach Spielschluss den kleinen Stehtisch im Eingangsbereich der Dreifach-Sporthalle ansteuerte, wirkt der Sportliche Leiter des TSV Ottobeuren trotz der gerade erlittenen 31:35 (16:18)-Heimpleite gegen den TSV Ismaning schon wieder ziemlich aufgeräumt. Das lag daran, dass in jenem abschließenden Saisonspiel der Handball-Bayernliga zwei bereits feststehende Absteiger lediglich ein Duell um die „Goldene Ananas“ ausgefochten hatten.

„Die Luft war raus“, sagte Lang denn auch. Das Spiel sei ein Spiegelbild der gesamten Saison gewesen, analysierte der 49-Jährige treffend. „Wir waren auch heute in der Abwehr zu passiv und vorne zu wenig zielstrebig. Ich bin froh, dass diese schwierige Saison jetzt vorbei ist.“ Die Zukunft lautet Landesliga.

Zum Spiel gegen Ismaning: Vor dem ersten Anwurf verabschiedete Gesamtvereins-Vorsitzender Wolfgang Winkler offiziell den langjährigen Abteilungschef Willi Höbel und den nach Friedberg wechselnden Spieler Luca Kaulitz. Im Spiel selbst hatte dann Tabellen-Schlusslicht Ismaning den besseren Start. Gegen die bei weitem nicht in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber führten sie rasch mit 5:2. Zwar gelang Rückraum-Mann Kaulitz später die erstmalige Führung für die Gelb-Schwarzen (8:7), zur Pause lagen diese aber mit 16:18 zurück. Zu Beginn des zweiten Abschnitts begegneten sich beide Teams weiter auf Augenhöhe. Nach gespielten 39 Minuten war für die Hausherren die Welt noch in Ordnung, denn zu diesem Zeitpunkt führten sie mit 23:22. Und obwohl sich die Youngster Kai Miethke, Fabian Nägele und Lukas Hutzenlaub nahtlos ins Team einfügten, ließen die Allgäuer in der Schlussphase spürbar nach. Ismanings 35:31-Sieg war somit am Ende berechtigt. (dp)

 

Ausblick Die neue Landesliga-Saison beginnt für den TSVO voraussichtlich Mitte September. (dp)

 

TSVO Thoran Mayer, Kai Miethke, Dino Zubac (Torhüter) – Filip Matijevic (2 Tore), Patrick Kofler (7), Fabian Nägele (1), Attila Susan (4), György Szovszki (1), Daniel Dündar, Lukas Hutzenlaub (1), Luca Kaulitz (6/3), Zsolt Novak (3), Michael Höbel (3), Christian Schaupp (3).

Schiedsrichter Daniel Langner/Bernd Liebsch (TV/DJK Hammelburg).

Zuschauer 320.  

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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