Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga Ottobeurer Männer treffen am Samstag in Rothenburg auf einen Gegner der selben Kragenweite

 

Ottobeuren   Die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren müssen sich heute, Samstag, beim Aufsteigerduell in Rothenburg ob der Tauber beweisen. Ab 19.30 Uhr treffen sie in der dortigen Sporthalle an der Bleiche auf den gastgebenden TSV Rothenburg.

 

Parallelen zwischen beiden Klubs

Genau wie der TSVO sind die Rothenburger vor drei Jahren aus der Bayernliga abgestiegen und in diesem Frühjahr wieder dorthin zurückgekehrt. Die Tauberstädter schafften die Rückkehr als souveräner Meister der Landesliga-Nordstaffel. Und noch eine Parallele gibt es zwischen beiden Kontrahenten: Beide Teams sind mit zwei Siegen und drei Niederlagen in die neue Spielzeit gestartet (4:6-Punkte); die kampf- und heimstarken Mittelfranken belegen damit aktuell den siebten Tabellenplatz. Diese Ausbeute ist umso höher einzuschätzen, als Trainer Csaba Szücs in Ivan Skaramuca, dem früheren Immenstädter, und Patrick Wurst zwei Langzeitverletzte ersetzen muss. Am Samstag wird zudem auch Andreas Kister fehlen. Zu den Leistungsträgern im TSV-Team: Andreas Amann ist im Tor eine „echte Bank“ und auf dem Feld hat sich Nedim Jasarevic mit durchschnittlich sechs Treffern pro Partie bisher als Rothenburgs schärfste Waffe erwiesen.

 

Ein Duell auf Augenhöhe

Keine Frage, den Ottobeurer Handballern stehen wegweisende Wochen ins Haus: Die kommenden vier Begegnungen sind allesamt Duelle gegen direkte Konkurrenten aus der zweiten Tabellenhälfte. Vor dem anstehenden Auswärts-Auftritt der Unterallgäuer (Rang zehn/4:6-Punkte) beim punktgleichen Mitaufsteiger Rothenburg warnt Trainer Daniel Berkessel: „Wir müssen uns in Rothenburg auf einen extrem kampfstarken Gegner einstellen.“ In der zurückliegenden Trainingswoche konnten einige angeschlagene Akteure lediglich dosiert trainieren. (dp)

 

Torhüter Thoran Mayer, Dino Zubac – Feldspieler Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs.                    

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga   TSVO-Männer trotzen beim überraschenden Heimsieg gegen Bayreuth den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit

 

Ottobeuren   Wenn eine Mannschaft aus den Tiefen des Tabellenkellers gegen ein selbstbewusstes Topteam antritt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Favorit das Spiel gewinnen wird. So simpel ist das. Eigentlich. Doch wie Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, einst richtig anmerkte, ist der Fußball beziehungsweise der Sport im Allgemeinen „keine Mathematik“ und somit nur bedingt „berechenbar“. Überraschungen gibt`s immer wieder mal. Eine solche glückte jüngst dem Handball-Bayernligisten TSV Ottobeuren: Als Tabellen-Vorletzter ins Spiel gegangen, schlug der Aufsteiger den Zweiten HaSpo Bayreuth zu Hause mit 35:33 (18:14). Das war ein echter Überraschungs-Coup und zugleich der erste Heimsieg, der die Mannschaft auf Platz zehn klettern lässt (4:6-Punkte). Zum Spiel: Die Gastgeber starteten verhalten und lagen früh mit 2:6 zurück. Danach standen sie in der Defensive besser und Schlussmann Thoran Mayer lief zur Höchstform auf. Nun dominierten die Hausherren Spiel und Gegner. Schnelle Konterattacken, die die Außenspieler Micky Szücs und Karlo Tomic erfolgreich abschlossen, ermöglichten dem „Underdog“ zur Pause einen Vier-Tore-Vorsprung (18:14). Auch nach dem Wechsel brachen die Allgäuer nicht ein – im Gegenteil, sie verfolgten weiterhin konsequent ihren Matchplan, kombinierten flüssig und erhöhten ihren Vorsprung bis zur 40. Minute auf 26:18. Ein bemerkenswerter Zwischenstand. Doch danach büßten die Ottobeurer Einiges von ihrer Stärke ein. Ursächlich hierfür waren schwindende Energiereserven gepaart mit zu riskanten Angriffsaktionen, die wiederum in etliche Ballverluste mündeten. Die Folge daraus war, dass die Oberfranken bis dreieinhalb Minuten vor Schluss auf 33:29 verkürzen konnten. Diese stellten jetzt auf eine offene Manndeckung um. Und siehe da: HaSpo-Torjäger Yannik Meyer-Siebert traf 43 Sekunden vor dem Ende zum 34:33. Jetzt herrschte absolute Hochspannung. Als der starke Micky Szücs 17 Sekunden vor Schluss die Kugel zum 35:33-Endstand ins Bayreuther Netz donnerte, war Ottobeurens Sieg perfekt. Die Halle glich nun einem Tollhaus. Trainer Daniel Berkessel analysierte das Ergebnis gewohnt sachlich: „Die Jungs haben heute immer an sich geglaubt und sich auch belohnt. Das war ein Sieg gesamten Teams.“ (dp)

 

TSVO   Thoran Mayer (1 Tor), Dino Zubac (Torhüter); Tim Ramsauer (1), Patrick Kofler (9), Fabian Nägele, Markus Müller, György Szovszki (2), Karlo Tomic (7), Luca Kaulitz, Zsolt Novak (3), Michael Höbel, Christian Schaupp (4), Miklos Szücs (8 Tore/davon 2 Siebenmeter).

Schiedsrichter   Daniel Duscher/Matthias Wilhelm (beide FC Neunburg).

Zuschauer                      350.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

 

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Mit einer spielerisch und kämpferisch tollen Leistung siegten die Ottobeurer Bayernliga-Handballer gegen die bis dato verlustpunktfreien Handballer der HaSpo Bayreuth mit 35:33 Toren. Ottobeuren musste nach einer 8 Tore-Führung (!) zum Schluss der Partie hart ans Limit gehen, um den Heimsieg sicherzustellen

 

Der Beginn des Spiel gehörte eindeutig den Gästen aus Oberfranken, die aus einer massiven 3:2:1-Deckung heraus, die Gastgeber phasenweise überrollten und nach 7 Minuten mit 2:6 in Front lagen.

Danach kamen die Ottobeurer besser mit der offensiven Abwehr der Gäste zurecht und nutzten die sich ergebenden Räume besser. Dazu kam, dass Torhüter Thoran Mayer zu Hochform auflief, in dem er nicht nur hochkarätige Chancen der Bayreuther zunichte machte, sondern ein ums andere Mal perfekte Anspiele auf die Außenspieler Szücs und Tomic warf.

Resultat des Ottobeurer „Zwischenspurts“ war eine 14:10 Führung nach 23 Minuten, die das Bayreuther Trainerteam Brückner/Werner zu einem Time-Out zwang. In dieser Phase wurde immer wieder Miki Scücs gut in Szene gesetzt. Der Linksaußen glänzte an diese Abend und konnte sich mit acht Treffern (davon zwei Siebenmeter) in die Torschützenliste eintragen. Bis zur Halbzeit konnte Ottobeuren den 4-Tore-Vorsprung halten, so dass die Mannschaften mit 18:14 in die Halbzeitpause gingen.

Zu Beginn der 2. Hälfte stellten die Bayreuther Ihre offensive Deckung um. Das Spiel blieb aber bis zu 35. Minute ausgeglichen (21:16 für Ottobeuren). Nach einer Zeitstrafe für den Bayreuther Elschner begann die beste Phase der Gastgeber. Bis zur 40 Minute zog Ottobeurer auf acht Tore davon (26:18), dabei netzte immer wieder Paddy Kofler (insgesamt 9 Tore) ein.

Man merkte den Ottobeurern an, dass das Spiel bis zu dem Zeitpunkt viel Kraft gekostet hat, da man einige angeschlagene Spieler hatte, die in der Vorwoche nicht trainieren konnten. Dieser Kraftverlust spiegelte sich dann leider auch im Ergebnis wider. Bayreuth stellte wieder auf eine offensive Deckung um, die sich bis zum Ende des Spies in eine Manndeckung wandelte. Ottobeuren hielt die Bayreuther bis zur 50. Minute noch auf Abstand (30:26).

Die Ottobeurer Kräfte schwanden und die Unkonzentriertheiten nahmen zu. Das Herzschlagfinale nahm seinen Lauf. Eine Minute vor Schluss verkürzte der Bayreuther Yannik Meyer-Siebert, der insgesamt 12 Treffer beisteuerte und dabei keinen seiner acht Siebenmeter vergab, auf 33:34.

17 Sekunden vor der Schlusssirene erzielt Miki Szücs den vielumjubelten Siegtreffer zum 35:33 vor 350 Zuschauern (te)

 

Es spielten: Thoran Mayer(Torhüter, 1 Tor), Dino Zubac (Torhüter); Tim Ramsauer (1), Patrick Kofler (9), Fabian Nägele, György Szovszki (2), Karlo Tomic (7), Luca Kaulitz , Zsolt Novak (3), Michael Höbel, Christian Schaupp (4), Miklos Szücs (8/2), Markus Müller

 

 

 

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Handball-Bayernliga   TSVO-Männer vor schwieriger Aufgabe gegen HaSpo Bayreuth – Doch es gibt auch Grund zur Zuversicht

 

Ottobeuren   Die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren haben am Samstag Heimrecht gegen HaSpo Bayreuth. Das Spiel des Aufsteigers gegen den Tabellen-Zweiten ist für 20 Uhr angesetzt. Gespielt wird in der Dreifachturnhalle.

Hier einige interessante Informationen zu dieser Begegnung:

 

Oberfranken drücken auf`s Tempo

Ottobeurens Gegner HaSpo Bayreuth ist bestmöglich in die Saison gestartet: Die Wagnerstädter haben sämtliche vier Spiele gewonnen (Platz 2/8:0 Punkte). Das ist durchaus ein bisschen überraschend, weil sie im Sommer den Weggang einiger Leistungsträger kompensieren mussten. Doch das Trainer-Duo Marc Brückner/Mathias Werner scheint die Neustrukturierung bis dato gut gemeistert zu haben. Das ausgeglichen besetzte, junge Bayreuther Team tritt dynamisch und temporeich auf. Yannik Meyer-Siebert hat sich mit derzeit 31 Toren auf den zweiten Platz der ligaweiten Torjäger-Wertung geworfen. In der Abwehr agieren die Franken mit einer betont offensiven Formation. „Das wird uns wenig Zeit zum Kombinieren geben“, ahnt TSVO-Sportleiter Thomas Lang, „mit dieser Offensivdeckung werden sie uns zu Fehlern verleiten wollen.“

 

Ottobeurer Bank füllt sich

Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Lohr und in Erlangen stünde Aufsteiger Ottobeuren (Rang 13/2:6 Zähler) ein (Teil)erfolg gegen HaSpo Bayreuth sicher gut zu Gesicht. Dass dies gegen die starken Nordbayern schwer wird, versteht sich von selbst. Mut darf den Unterallgäuern aber die verbesserte Personallage machen: Die beiden Rückraum-Spieler Tim Ramsauer und Patrick Kofler sind zurück in der Mannschaft und Routinier Markus Müller wird helfen, die Abwehr zu stabilisieren. Ob der erkrankte Luca Kaulitz rechtzeitig fit wird, muss sich zeigen. In Anlehnung an die oben geschilderte offensive Deckungsvariante des Gegners warnt TSVO-Coach Denny Berkessel: „Wir müssen ganz besonders einfache Ballverluste und technische Fehler vermeiden, sonst laufen wir Gefahr, dass die Bayreuther uns mit ihrem Tempospiel bitter bestrafen.“ Gelingt dies, ist im dritten Saison-Heimspiel vielleicht sogar erstmals Zählbares möglich. (dp)

 

 

TSVO   Torhüter Thoran Mayer, Dino Zubac – Feldspieler Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, Karlo Tomic, Luca Kaulitz (?), Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Miklos Szücs, Markus Müller.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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