Die Nummer 1

im Allgäu

Bayernliga Herren 2017/2018


 

 

 

 


Trainer: Daniel Berkessel

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Handball-Bayernliga   Trotz einiger Rückschläge haben sich die Bayernliga-Teams des TSV Ottobeuren bisher recht achtbar geschlagen

 

Ottobeuren Seit fast drei Wochen ruht nunmehr der Spielbetrieb in den Handball-Bayernligen. Die Männer des TSV Ottobeuren greifen erst am 13. Januar in Haunstetten wieder ins Geschehen ein. Die Frauen legen genau eine Woche später wieder los - mit einem Heimspiel gegen Rimpar. Doch was geschah bisher? Die MZ blickt an dieser Stelle noch einmal zurück auf die Hinrunden-Verläufe beider Teams:

 

TSVO-Männer: Tolle Siege und bittere Debakel

Nach dreijähriger Abwesenheit sind die Handball-Männer des TSV Ottobeuren Ende Mai mit dem Ziel Klassenerhalt in die Bayernliga zurückgekehrt. Nach 13 Spielen, die sie mit einem vergleichsweise kleinen Kader bestreiten mussten, schlossen sie die Hinrunde Mitte Dezember als Tabellen-Letzter mit 6:20-Punkten ab. Drei Siegen stehen zehn Niederlagen gegenüber. Mehrfach musste der Aufsteiger Lehrgeld bezahlen, beispielsweise bei der 27:47-Klatsche beim Spitzenreiter Erlangen oder beim 25:38-Debakel in Unterhaching. Überhaupt gelang der Mannschaft von Trainer Daniel Berkessel in der Fremde lediglich ein Sieg, diesen feierte sie gleich im ersten Auswärts-Match in Rimpar (37:27). Die Hinrunden-Siege Nummer zwei und drei landeten die Allgäuer in heimischen Gefilden: Gegen die Top-Teams von HaSpo Bayreuth (35:33) und gegen den TSV Friedberg (26:25) zeigten sie kämpferisch und spielerisch starke Leistungen, die die Zuschauer mit Begeisterung honorierten. Für das große Ziel Klassenerhalt müssen die Ottobeurer aber noch etwas konstanter und abgebrühter werden. Sportleiter Thomas Lang fasst die Hinrunde so zusammen: „Wir sind gut gestartet, wurden danach aber Opfer unseres großen Verletzungspechs. In den Spielen gegen die direkten Konkurrenten haben wir nicht überzeugt. Doch die Siege gegen die Spitzenteams zeigen, dass wir mithalten können.“ Dass man nur einen Punkt vom rettenden Ufer entfernt sei, mache Hoffnung für die nächsten Monate.

 

TSVO-Frauen: Starker Beginn und ausgeprägtes Tief

Nach einem ausgezeichneten Saisonbeginn mit drei Siegen in Folge „haben wir gehofft, uns im oberen Mittelfeld etablieren zu können“, blickt Co-Trainerin Bettina Braun zurück. „Aufgrund unserer hohen Verletzungsquote war dies aber leider nicht möglich.“ Nach dem Aufsehen erregenden Start gelangen den Ottobeurerinnen bis Weihnachten dann aber nur noch zwei weitere Erfolge, nämlich gegen Bayreuth und gegen die HSG Fichtelgebirge. Nach zwölf Partien belegen sie mit 10:14-Zählern aktuell den neunten Rang. Im neuen Jahr wollen sie gerne noch ein paar Plätze gutmachen. Assistenztrainerin Braun sagt: „Wir hoffen, dass uns dann die zuletzt fehlenden Jana Epple und Celine Würdinger weiterhelfen können.“

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga   Aufsteiger Ottobeuren unterliegt Günzburg nach hartem Kampf – Als Schlusslicht in die Winterpause

 

Ottobeuren Wie alle anderen Menschen im Umfeld des Bayernliga-Aufsteigers TSV Ottobeuren war auch Trainer Denny Berkessel (39) vom Ergebnis enttäuscht. „Auf die kämpferische Einstellung bin ich aber stolz“, betonte der Handball-Coach. Und dennoch: Bei der 26:29 (12:12)-Heimniederlage gegen den VfL Günzburg verpassten die Handballer im letzten (Heim)spiel des Jahres die Gelegenheit, kurz vor Weihnachten doch noch die ungeliebten Abstiegsränge zu verlassen. So gehen die Ottobeurer Handballer nun als Tabellen-Schlusslicht mit 6:20 Punkten (3 Siege, 10 Niederlagen) in die vierwöchige Winterpause. Berkessel bekennt: „Es ist schon ein doofes Gefühl, als Letzter in die Pause zu gehen, aber der Rückstand auf die anderen Teams ist gering. Wir geben nicht auf.“ In der Tat: Nur ein Zähler fehlt den Ottobeurern gegenwärtig auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

Zum Spiel: Nach einem 0:3-Rückstand drehten die Ottobeurer das Match und führten nach 17 Minuten mit 7:5. Danach war wieder der Wurm drin im TSVO-Spiel, jetzt führten die Gäste aus Mittelschwaben mit 12:8. Dann meldeten sich die Unterallgäuer wieder zurück: Mit beherztem Kampfgeist und großem Einsatzwillen gelang es ihnen vor der tollen Kulisse von rund 600 Zuschauern in der Dreifachturnhalle, den Spielstand bis zum Ende einer beiderseits schwungvollen ersten Halbzeit auszugleichen (12:12). Im zweiten Abschnitt mühten sich die Allgäuer - angetrieben von ihrem herausragenden Offensiv-Trio „Paddy“ Kofler, Luca Kaulitz und Karlo Tomic - zwar weiter verbissen um einen Überraschungs-Erfolg gegen den Tabellen-Dritten. Ernsthaft in Bedrängnis bringen konnten sie die dynamisch und nervenstark auftretenden Günzburger jedoch kaum. Die Zwischenstände von 16:20, 20:23 und 23:26 belegen dies. Schlussendlich setzten sich zur Freude ihrer knapp 100 mitgereisten Fans die Gäste verdientermaßen mit 29:26 durch. Trainer Denny Berkessel sah einen der Gründe auch im „zu kleinen Kader“ seiner Ottobeurer. Spieler, die ihre Leistungsgrenze nicht erreichten, könne man leider nicht Eins-zu-eins ersetzen. (dp)

 

Ausblick   Nach der vierwöchigen Winterpause wartet am Samstag, 13. Januar das nächste Schwaben-Derby auf die Ottobeurer: Dann gastieren sie ab 20 Uhr beim Fünften TSV Haunstetten. (dp)

 

TSVO Dino Zubac, Zoltan Varga   (Torhüter); Tim Ramsauer, Patrick Kofler (5 Tore), Fabian Nägele (1), David Szücs, Karlo Tomic (8 Tore/davon 2 Siebenmeter), Luca Kaulitz (6), Michael Höbel (2), Zsolt Novak (2), Christian Schaupp (2), György Szovszki.

Schiedsrichter Ramin Nasseri-Rad/Dirk Schmidt (SV 1880 München/ASV Dachau).

Zuschauer                      600.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Bayernliga Aufsteiger Ottobeuren empfängt am Samstag den ehemaligen Europacup-Halbfinalisten VfL Günzburg – Tim Ramsauer feiert Abschied

 

Ottobeuren   Den Bayernliga-Handballern des TSV Ottobeuren steht am Samstag in doppelter Hinsicht ein Spiel mit Final-Charakter ins Haus: Denn wenn ab 20 Uhr das Top-Team des VfL Günzburg in der Dreifachturnhalle gastiert, dann ist dies für die Unterallgäuer sowohl das letzte Hinrunden-Match, als auch der letzte Auftritt im Kalenderjahr 2017.

 

Günzburger haben zuletzt drei Mal in Folge gewonnen

Auf eine glanzvolle Geschichte kann Ottobeurens Samstag-Gegner zurückblicken: 1982 stand der VfL Günzburg noch im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger. Doch seither haben sich die Zeiten stark gewandelt: Mittlerweile stellt der Traditionsklub aus Mittelschwaben eine   Spitzenmannschaft in der viertklassigen Bayernliga. Dort zeigen die von Stephan Hofmeister trainierten Günzburger (Platz drei/16:8 Punkte) einen dynamischen Handball, der mit drei Siegen aus den letzten drei Begegnungen auch sehr erfolgreich war. Die Auswärtsbilanz des VfL (6:6 Zähler) lässt sich ebenfalls sehen. Der „Königstransfer“ war im Sommer die Verpflichtung von Friedbergs Manuel Scholz. Der einzige Günzburger unter den zehn besten Liga-Torschützen ist aber ein Anderer, nämlich Stefan Knittel mit aktuell 65 Treffern.

Ottobeurer wollen erneut ein Top-Team ärgern

 

Beim Tabellen-Schlusslicht TSV Ottobeuren (Rang 14/6:18 Zähler) betont Trainer Daniel Berkessel vor der Partie: „Wir haben heuer zu Hause schon bewiesen, dass wir mit Spitzenteams mithalten können.“ In der Tat: Gegen Bayreuth (35:33) und Friedberg (26:25) konnten die Allgäuer Heimsiege feiern. Allerdings, so der Coach weiter, müsse man gegen die Günzburger „die Torchancen besser nutzen als zuletzt und unnötige Fehler vermeiden.“ Fabian Wiblishauser, „Micky“ Szücs und Thoran Mayer stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, Mitte-Mann György Szovszki ist angeschlagen. Und Einer feiert Abschied: Tim Ramsauer bestreitet am Samstag sein letztes Spiel für die Ottobeurer. Der Rückraum-Akteur verlässt die Mannschaft aus beruflichen Gründen. (dp)

 

Kampf gegen den Blutkrebs

In der Dreifachturnhalle wird am Samstag auch ein Stand der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) vertreten sein. Die DKMS vermittelt Stammzellspenden an Patienten, die an Blutkrebs erkrankt sind.                           (dp)

TSVO   Zoltan Varga, Dino Zubac (Torhüter) - Tim Ramsauer, Patrick Kofler, Fabian Nägele, György Szovszki, David Szücs, Karlo Tomic, Luca Kaulitz, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Handball-Bayernliga Nach dem 21:25 in Ismaning fällt der verletzungsgeplagte Aufsteiger auf den letzten Tabellen-Platz zurück

 

Ismaning/Ottobeuren   Dass die höherklassige Bayernliga für Aufsteiger TSV Ottobeuren kein Zuckerschlecken werden würde, dies war im Sommer den handelnden Personen im Klub-Umfeld vollauf bewusst. Zwölf Spieltage später dokumentiert die Tabelle, wie richtig die Einschätzung war: Denn nach ihrer jüngsten 21:25 (10:12)-Niederlage beim bisherigen Schlusslicht TSV Ismaning haben die Ottobeurer jetzt selbst die „Rote Laterne“ übernommen. Bei aktuell 6:18-Punkten beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegszone allerdings nur einen Zähler.

Zum „Keller-Duell“ in Ismaning, das von Beginn an unter ungünstigen Vorzeichen stand: Nach einem regelrechten Schnee-Chaos bei der Anfahrt verletzte sich Spielmacher György Szovszki beim Warmmachen. Damit erhöhte sich die Zahl der fehlenden Stammspieler auf vier. Der Start gelang den Allgäuern dennoch, nach fünf Minuten führten sie mit 3:0. Als dann aber Rückraum-Spieler Zsolt Novak mit einer Prellung passen musste, gewann der zahlenmäßig besser besetzte Gegner die Oberhand. Zur Pause lagen die Ottobeurer mit zwei Treffern zurück (10:12). Im zweiten Durchgang leisteten sie sich dann zunächst einen Durchhänger (12:17), ehe Kapitän „Paddy“ Kofler eine Viertelstunde vor Schluss auf 16:17 verkürzte. Doch in der Folge sorgten schwindende Kräfte auf TSVO-Seite für etliche Konzentrationsfehler. So mussten sich die Gäste letztlich mit 21:25 geschlagen geben. Sportchef Thomas Lang sagte nach der Niederlage in Oberbayern: „Wir haben heute zu viele kleine vermeidbare Fehler gemacht und dadurch nicht effizient genug gespielt. (dp)

 

TSVO Zoltan Varga, Dino Zubac   (Torhüter); Tim Ramsauer, Patrick Kofler (5 Tore), Fabian Nägele, Karlo Tomic (9 Tore/davon 6 Siebenmeter), Luca Kaulitz (1), Michael Höbel (5), Zsolt Novak, Daniel Dündar, Christian Schaupp, György Szovszki, Markus Müller (1).

Schiedsrichter  Ulrich Grimm/Florian Müller (HC Cadolzburg).

Zuschauer                      300.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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