Die Nummer 1

im Allgäu

Vom 02.-03. Januar fand  das zweite Handball Camp mit dem ehemaligen Nationaltorwart, Vize-Europameister, Europapokalsieger und Handballprofi Chrischa Hannawald in Ottobeuren statt. 40 Kinder aus der Handballabteilung des TSV Ottobeuren und weitere 7 aus der Umgebung (Memmingen, Dietmannsried und Landsberg) meldeten sich zum Camp an. Die weiteste Anreise hatte eine Familie aus München, die auch gleich noch einen Wellness Urlaub in Ottobeuren damit verknüpfte. In den drei Tagen wurde pro Tag sieben Stunden auf hohem Niveau trainiert. Wie im letzten Jahr war es keinerlei Problem, ob Mädchen oder Junge, ob Jung oder Jugendlich. Die „Handball Kids“ respektierten sich gegenseitig. „Wir sind hier ein Team“ waren bei der Begrüßung die Worte des ehemaligen Bundesligaprofi Chrischa Hannawald, der gebürtig aus Illertissen stammt und die Zeit im Allgäu nutze um seine Familie und Freunde zu besuchen. Es war erneut nahezu unglaublich, wie mit kleinen Gesten, ruhigen Ansprachen die vielen Kinder „brav“ den Anweisungen der Trainer folgten.

 

Unterstützt von André Seitz  (B-Lizenz Trainer), der in Großwallstadt das Handball Internat leitet und auch dort die A-Jugend Bundesliga trainiert, konnte Chrischa Hannawald zudem auf Stefan Albrecht (C-Lizenz Trainer) vom TSV Ottobeuren zurückgreifen. So war das Trainerteam für die Kinder perfekt besetzt. André Seitz brachte am ersten Tag gleich noch das Nachwuchstalent und Bayernauswahlspieler Niklas Klöck  aus Kaufbeuren mit. Er spielt aktuell beim TV Großwallstadt in der Bayernliga B-Jugend und durfte auch schon in der A-Jugend Bundesliga mitspielen, er lebt dort im Handball Internat. Niklas half im Training mit und beantwortete in den Pausen den neugierigen Kindern Fragen über seinen „Handball Internat Alltag“.

 

„Jugendarbeit erfordert deutlich mehr Arbeit im Verein, als der Aktiven Bereich“

 

Das war eine der Kernaussagen beim Mittagessen und in diesen Gesprächen holten sich auch die Verantwortlichen des TSV Ottobeuren weiteren wichtigen „Input“ vom Ex-Profi und André Seitz. Außergewöhnlich war auch, dass neben den helfenden Eltern auch sehr viele Eltern das Training aufmerksam über die drei Tage verfolgten. „Das ist sehr selten und freut mich unheimlich“, so Chrischa Hannawald.

Auch Talente wurden erkannt, die laut dem Trainerteam unbedingt weiter gefördert werden sollten. Wer weiß, vielleicht sieht man einen der Camp Teilnehmer doch eines Tages in der Bundesliga wieder – was allerdings ein weiter Weg ist. Könnte man meinen, die Mittagspause ist Freizeit – NEIN. Immer wieder ein Torwarttraining, das vom Ex-Nationaltorwart selbst geleitet wurde und ein Wurfgeschwindigkeit Wettbewerb waren die Inhalte der Mittagspausen. Das Ranking des Wettbewerbs wird aus allen Camps im Jahr 2018 auf der Homepage der Handballschule veröffentlicht, unter www.handball-schule.com kann es eingesehen werden. Die Sieger des Contest „Powerschütze“ erhalten am Ende einen Preis von der „Handball Schule Chrischa Hannawald“.

 

Monika Hackl „die gute Seele des TSV Ottobeuren“ hatte viele Eltern neben sich, dadurch war ein reibungsloser Ablauf des Camps gewährleistet. „Optimale Voraussetzungen hat der TSV Ottobeuren“, so André Seitz, der sich im Allgäu sehr wohl fühlte und gerne wieder kommen wird. Chrischa Hannawald bedankte sich für das erneut sensationelle und gut organisierte Camp beim TSV Ottobeuren.

Über ein weiteres Camp wurde bereits gesprochen, der Termin in der ersten Januar Woche soll beibehalten werden. Also für alle Interessierten, gleich mal in den Termin Kalender eintragen!

 

Fazit – Tolle Handballtage mit der „Handballschule Chrischa Hannawald“ beim TSV Ottobeuren

 

Stefan Albrecht

 

 

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