Die Nummer 1

im Allgäu

Herren 1

“Klasse Leistung”



Nachgefragt bei Thomas Lang (42), Trainer des Handball-Bayernligisten TSV Ottobeuren

Ottobeuren    Vor zwei Wochen  schlossen die Handballer  des TSV Ottobeuren (TSVO) mit einem Sieg in Winkelhaid die Bayernliga-Saison erfolgreich ab. Zeit, Bilanz zu ziehen über die abgelaufene Saison und darüber hinaus einen Blick  in die Zukunft zu werfen.

Herr Lang, zunächst noch einmal einen herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Klassenerhalt. Wie schwer war es über die gesamte Spielzeit wirklich, das Saisonziel zu erreichen?

Thomas Lang: Vielen Dank. Es war schon ein hartes Stück Arbeit. Aber die Mannschaft hat in den entscheidenden Spielen immer die nötigen Punkte gewonnen. Der zehnte Platz ist unter den gegebenen Umständen eine klasse Leistung der Mannschaft.

An der Konstanz mangelte es dem Team allerdings mehrfach. Worin sehen Sie dies begründet?

Lang: Neben dem ohnehin sehr dünnen Kader war das Verletzungspech der Hauptgrund dafür. Vor allem die langanhaltenden Probleme von Mikko Koskue haben uns zum Improvisieren im Rückraum gezwungen. Auch die zu geringen Trainingszeiten im Winter machten uns zu schaffen.

Junge Spieler wie Michael Höbel und Christian Stumpf haben sich gut entwickelt. Was darf man denn von den Beiden in der Zukunft erwarten?

Lang: Beide sind bereits Stammspieler und werden sich weiter steigern. Stumpf ist schon ein echter Führungsspieler. Aber auch den jungen Spielern muss man schwankende Leistungen zugestehen.

Wie plant der TSVO die neue Saison? Welche personellen Veränderungen stehen an?

Lang: Das Team wird nahezu zusammen bleiben. Einzig unser Abwehr-Chef Thomas Schaffer hat seine Karriere beendet. Vor allem auf den Rückraum-Positionen müssen wir tätig werden. Hier laufen bereits  Gespräche.  Wir wollen aber auch weiterhin junge Spieler an das Bayernliga-Niveau heranzuführen.

Vielen Dank, Herr Lang, für das ausführliche Gespräch. Die Fragen stellte Dominik Prähofer.

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Saisonabschluß ohne großen Druck



Handball     Bayernligist TSV Ottobeuren gastiert zum Saisonabschluß beim TSV Winkelhaid


Winkelhaid/Ottobeuren    Den Klassenerhalt in der Handball-Bayernliga hat der TSV Ottobeuren (TSVO) bereits sicher in der Tasche. Das letzte Saisonspiel beim TSV Winkelhaid am Samstag ab 20 Uhr hat keinen entscheidenden Charakter mehr. Nach drei Wochen Spielpause reist der TSVO ohne großen Druck nach Mittelfranken.  Gastgeber Winkelhaid, derzeit auf Tabellenrang zwölf notiert, wird nach dem aktuellen Stand der Ligen-Konstellationen ebenfalls in Bayerns höchster Spielklasse verbleiben. Winkelhaids Top-Torschütze Sebastian Piller wird nach dem Saisonende zum Liga-Konkurrenten TSV Rödelsee wechseln. Das Hinspiel in Ottobeuren gewann der TSVO mit 29:22. Beim Auftritt im Landkreis “Nürnberger Land” wird dem Torhüter Stefan Albrecht fehlen. Christoph Schwarz wird ihn ersetzen. Aus privaten Gründen sind die Einsätze von Gunther Kotschmar und Roman Polyfka gefährdet. Trainer Thomas Lang wird daher nicht umhin kommen, im Rückraum etwas zu improvisieren. (dp)
So wollen sie spielen:
TSVO: Zoltan Varga, Christoph Schwarz (beide Tor); Mikko Koskue, Michael Karlstetter, Thomas Schaffer, Achim Wittlinger, Attila Susan, Benedikt
Bartenschlager, Stefan Bartenschlager, Michael Höbel, Chrstian Stumpf, Lorenz Haubner, Philipp Dündar (dp)

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Tore-Festival im letzten Heimspiel


Handball TSV Ottobeuren feiert 38:21-Kantersieg über den TuS Fürstenfeldbruck II – Klassenerhalt damit praktisch  perfekt

Ottobeuren  “Die Gefahr, dass wir nun doch noch absteigen, sehe ich bei eins zu Tausend”. Das sind die Worte des Vorsitzenden Hannes Schultens nach dem 38:21 (21:9)-Kantersieg seines TSV Ottobeuren über den TuS Fürstenfeldbruck II. Wenn es am Saisonende mit Bad Neustadt, Fürstenfeldbruck I und Friedberg drei bayerische Drittliga-Absteiger gäbe, müssten fünf Teams (statt der üblichen drei Regel-Absteiger) die Bayernliga verlassen.  In diesem sehr unwahrscheinlichen Fall  wäre ein TSVO-Abstieg doch noch möglich. Die 350 Zuschauer sahen vor der Partie die Verabschiedung von TSVO-Abwehrspezialist Thomas Schaffer (30). Das Ottobeurer Eigengewächs beendet am Saisonende seine Karriere. Bei personellen Engpässen wird Schaffer aber aushilfsweise zur Verfügung stehen. Die Gastgeber hatten wenig Mühe mit dem Tabellen-Vorletzten. Die “Brucker” traten mit einer “zusammengewürfelten” Mannschaft in  absoluter Notbesetzung an. Der TSVO führte bereits nach neun Minuten  mit 8:1. Über flüssige Kombinationen und guten Tempo-Handball erspielten sich die Allgäuer eine stattliche Zwölf-Tore-Pausenführung. Ottobeuren dominierte die einseitige Begegnung auch in der  zweiten Hälfte fast nach Belieben. “Die Mannschaft hat keine Zweifel aufkommen lassen”, freute sich Coach Thomas Lang. Große Freude herrschte allenthalben über den hohen Heimsieg und den damit höchstwahrscheinlich verbundenen Klassenerhalt. Nach dem jetzt folgenden  Mannschafts-Skiurlaub im Zillertal findet der Saisonausklang erst am 30. April in Winkelhaid statt. Für die neue Spielzeit wollen sich die “Gelb-Schwarzen” in erster Linie im Rückraum verstärken. Für diese Position ist auch Ex-Spieler Philipp Cromm im Gespräch. (dp)
So haben sie gespielt:
TSVO: Varga, Albrecht (beide Tor); Koskue (2 Tore), Karlstetter (1), Schaffer (5), Wittlinger (5), Susan (3), Polyfka (3/davon 3 Siebenmeter), B. Bartenschlager, Kotschmar (4), S. Bartenschlager (6), Höbel (5), Stumpf (2), Haubner (1) Schiedsrichter: Benzinger / Brotzeller (TV Königsberg / TSV Bergrheinfeld) Zuschauer: 350 (dp)

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Das vielleicht alles entscheidende Spiel

 

Handball Im letzten Saison-Heimspiel gegen Fürstenfeldbruck II kann der TSV Ottobeuren   dem Bayernliga-Klassenerhalt sehr nahe kommen

 

Ottobeuren Im letzten Saison-Heimspiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck II kann der TSV Ottobeuren (TSVO) mit einem Sieg den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen. Das “Heimspiel-Finale” beginnt zur unüblichen Zeit um 19.30 Uhr. Einen Sieg gegen den Tabellen-Vorletzten vorausgesetzt, könnten lediglich  sehr unwahrscheinliche Konstellationen in der höherklassigen Dritten Liga den Traum vom Klassenerhalt platzen lassen. Vier ihrer letzten sechs Heimspiele gewannen die Allgäuer. Das Hinspiel bei der “Brucker” Drittliga-Reserve ging mit 31:29 an den TSVO. Die Gäste setzen auf eine intensive Jugendförderung.  Möglicherweise wird das Team von Drittliga-Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt. Dies könnte die Aufgabe für den TSVO erschweren. “Egal, in welcher Besetzung unser Gegner antritt, wir wollen alle Spekulationen in Sachen Abstieg beenden”, sagt Trainer Thomas Lang. Mit dem möglichen Erfolg im Rücken könnten die Beteiligten den anschließenden Mannschafts-Skiurlaub etwas entspannter angehen. Eine denkbare “Nervenschlacht” am letzten Spieltag in  Winkelhaid wollen die Ottobeurer bedingungslos vermeiden. (dp)

So wollen sie spielen: TSVO: Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Mikko Koskue, Michael Karlstetter, Thomas Schaffer, Achim Wittlinger, Attila Susan, Roman Polyfka, Benedikt Bartenschlager, Gunther Kotschmar, Stefan Bartenschlager, Michael Höbel, Christian Stumpf, Lorenz Haubner (dp)

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Trotz Niederlage weiter auf Kurs

 

Handball     Zehnminütige Schwächephase bringt TSV Ottobeuren um möglichen Erfolg – 23:24-Niederlage in Roding

 

Roding/Ottobeuren    Nah dran gewesen, am Ende aber punktlos geblieben – diese  frustrierende Erfahrung hat Bayernligist TSV Ottobeuren (TSVO) bei der 23:24 (11:10)-Niederlage beim TB 03 Roding gemacht. Weil die direkten Abstiegs-Konkurrenten am Wochenende aber ebenfalls leer ausgingen, haben die Ottobeurer die Entscheidung im „Klassenkampf“ weiter in den eigenen Händen. Zwei Spieltage sind noch zu absolvieren. Gastgeber Roding begann die Partie druckvoll, doch der TSVO hielt die heimstarken Ostbayern gut in Schach. Zur Pause führten die Gäste knapp. Mit teils sehenswerten Treffern baute sie den Vorsprung auf 18:15 aus. Als Reaktion darauf nahmen die Oberpfälzer den TSVO-Finnen Mikko Koskue in Manndeckung. Die Strategie der Rodinger ging voll auf: Den Allgäuern unterliefen folglich einige technische Fehler. Die Wurfausbeute sank deutlich, Ottobeuren vergab zwei Siebenmeter-Würfe. Fast im Alleingang schaffte TB-Rückraumschütze Steve Müller die Wende – Roding führte jetzt mit 21:19. Ottobeuren ließ jedoch keine Spur von Resignation erkennen. Das Gästeteam zeigte maximalen Kampfgeist und kam bis auf ein Tor heran. Als besondere Maßnahme schickte Trainer Thomas Lang einen siebten Feldspieler aufs Parkett. Zwei Sekunden vor dem Ende bot sich den Ottobeurern die ultimative Chance zum Ausgleich. Sie blieb ungenutzt. (dp)

Es spielten:

TSVO: Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Mikko Koskue (2 Tore), Michael Karlstetter (1), Thomas Schaffer (1), Achim Wittlinger (1), Attila Susan, Roman Polyfka (4 Tore / davon 1 Siebenmeter), Benedikt Bartenschlager, Gunther Kotschmar (1), Stefan Bartenschlager (8), Michael Höbel (3), Christian Stumpf (2), Lorenz Haubner

Schiedsrichter: Roost / Stark (Regen / Landau)

Zuschauer: 300 (dp)

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