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Enttäuschender Auftakt


Handball-Bayernliga TSV Ottobeuren startet mit 23:33-Niederlage in Fürstenfeldbruck in die zweite Saisonhälfte



Fürstenfeldbruck Der TSV Ottobeuren hat den Rückrundenstart verpatzt. Die Handballer verloren nach einer enttäuschenden Leistung beim Spitzenreiter TuS Fürstenfeldbruck mit 23:33 (11:19). Von Beginn weg fehlte den Gästen die erforderliche Einstellung zum Spiel und zum Gegner. Der TSVO präsentierte sich langsam und statisch. Gegen den modernen Tempohandball des Tabellenführers konnten die Gäste  damit wenig ausrichten. Auch die Defensive wackelte mehrfach. Die Konsequenz war ein beträchtlicher 5:16-Rückstand, den Ottobeuren bis zur Pause zumindest auf acht Tore Rückstand verkürzen konnten. Auch in der zweiten Hälfte blieben die Fürstenfeldbrucker klar tonangebend. Sie lagen stets mit acht bis zehn Treffern Vorsprung in Führung. Das Fazit: Kein Allgäuer Spieler fand in der Wittelsbacher Halle an diesem Abend zu seiner Normalform. Trainer Thomas Lang, 42, war hinterher unzufrieden: „Man kann sicher in `Bruck´ verlieren, aber es kommt auch immer auf das `Wie´ an. In dieser Hinsicht war ich heute mit sehr wenigen Dingen einverstanden“. Und der Coach nannte auch die Ursachen aus seiner Sicht: „Einige haben sich wohl schon wieder vom Tabellenplatz blenden lassen. Aber im Abstiegskampf müssen Tugenden wie Leidenschaft, Einsatz und Kampfkraft abgerufen werden“. Tugenden, die in Fürstenfeldbruck zu wenig zum Ausdruck kamen. Erfreulich indes: Kreisläufer Achim Wittlinger erzielte sieben Tore und gefiel auch sonst mit großem Kampfgeist. Ein positiver Aspekt war auch die schnelle „Wiedereingliederung“ von Rückkehrer Johannes Erhart. (dp)
Nächstes TSVO-Heimspiel: Am kommenden Samstag erwarten die Ottobeurer im Schwaben-Derby den TSV Haunstetten. (dp)

So haben sie gespielt
Die Mannschaftsaufstellung des TSV Ottobeuren:
Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Thomas Schaffer, Achim Wittlinger (7 Tore), Philipp Dündar, Attila Susan (2), Roman Polyfka (3 Tore/davon 3 Siebenmeter), Andras John (2), Benedikt Bartenschlager (2), Johannes Erhart (5), Gunther Kotschmar, Stefan Bartenschlager (1), Michael Höbel, Christian Stumpf (1).
Schiedsrichter: Benzinger / Brotzeller (TV Königsberg / TSV Bergrheinfeld (dp)

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Ein Derby zum Wiederbeginn

 

Handball    Bayernligist TSV Ottobeuren startet in Fürstenfeldbruck in die Rückrunde

 

Ottobeuren    Der TSV Ottobeuren (Platz sechs) beginnt die Rückrunde in der Handball-Bayernliga mit der schwerstmöglichen Aufgabe. Der TSVO trifft am Samstag auswärts bei Tabellenführer TuS Fürstenfeldbruck an. Spielbeginn für das Derby in der Wittelsbacher Halle ist um 19.30 Uhr. Gastgeber TuS hat bislang alle Heimspiele gewonnen. Niederlagen bezog das Team von Trainer Martin Wild (Ex-TSVO) nur bei den Mitfavoriten in Auerbach und Lohr. Beim Drittliga-Absteiger dürfte laut tus-ffb-handball.de der zweitbeste Torschütze Maximilian Dück nach seinem Bandscheibenvorfall zumindest wieder teilweise einsatzfähig sein. Bester Werfer ist Andreas Knorr. Am Samstag treffen zwei gute Abwehrformationen aufeinander. Beim 22:16-Hinrundensieg der Oberbayern war dies zu sehen. Die trotz Tabellenrang sechs in den Abstiegskampf verwickelten Ottobeurer wollen nun aber nicht nur defensiv sicher stehen, sondern auch für Angriffswirbel sorgen: „Eigene Tore sind immer noch das beste Mittel, die `Brucker´ von ihrem klasse Tempospiel fern zu halten. Wenn sie ins Laufen kommen, haben wir keine Chance“, glaubt Trainer Thomas Lang, 42. Die Chancenverwertung müsse dabei verbessert werden, ergänzt der Coach. Zu den Personalien: Michael Karlstetter wird aus beruflichen Gründen in der Rückrunde nicht mehr im TSVO-Kader stehen – ersetzt wird er von Johannes Erhart, der nach seinem studienbedingten Auslandsaufenthalt zurück zum Team stößt. Erhart ist als Linksaußen vorgesehen. In Fürstenfeldbruck wird Mikko Koskue nicht dabei sein. Der noch verletzte Spielertrainer weilt in seiner Heimat Finnland. (dp)

 

So wollen sie spielen

Die voraussichtliche Aufstellung des TSV Ottobeuren:

Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Thomas Schaffer, Achim Witllinger, Philipp Dündar, Attila Susan, Roman Polyfka, Andras John, Benedikt Bartenschlager, Johannes Erhart, Gunther Kotschmar, Stefan Bartenschlager, Michael Höbel, Christian Stumpf. (dp)

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„Glänzende Teamleistung“

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren siegt in Coburg - Höbel trifft zwölfmal - Als Sechster in die Winterpause

 

Coburg/Ottobeuren    Mit einem 35:33 (17:16)-Auswärtssieg beim Tabellen-Zwölften HSC 2000 Coburg II hat der TSV Ottobeuren die Bayernliga-Hinrunde erfolgreich abgeschlossen. Die Handballer gehen jetzt mit 11:15 Punkten als Sechster in die vierwöchige Winterpause. In Oberfranken fehlten der Mannschaft vier Akteure (Koskue, Karlstetter, Kotschmar und Dündar). Dafür zählten mit Stefan Schneider und Christian Schaupp zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft zum Aufgebot. Ottobeuren startete gut und lag mit 6:3 in Führung. Es entwickelte sich eine schnelle und torreiche Partie. Zwar bereitete HSC-Spielmacher Hajck Karapetjan dem TSVO-Team einige Schwierigkeiten. Abgesehen von den starken Aktionen des armenischen Auswahlspielers konnte sich die Coburger Drittliga-Reserve jedoch kaum in Szene setzen. Was auch ein Verdienst des TSVO war: Denn die Gäste  präsentierten sich als Einheit und hatten in Mitte-Spieler Christian Stumpf und Linksaußen Michael Höbel zwei Aktivposten. Zur Pause führten die Ottobeurer knapp. Eine fünfminütige TSVO-Schwächeperiode nutzten die Coburger später zu einer 29:26-Führung. Dann aber drehten die Gelb-Schwarzen die Partie  mit vier Treffern in Folge. Achim Wittlinger markierte mit einem „Dreher“ per Alleingang den 35:33-Endstand. „Das war eine glänzende Teamleistung. Nach dem schwierigen Saisonstart können wir mit dem Erreichten sehr zufrieden sein. Wir haben es in der Rückrunde selbst in der Hand, uns aus dem Abstiegskampf heraus zu halten“, freute sich Trainer Thomas Lang (42) in der Halle, in der die Ottobeurer 2009 ihren letzten Bayernpokal-Sieg errungen hatten. (dp)

 

So haben sie gespielt:

TSV Ottobeuren: Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Achim Wittlinger (6 Tore), Attila Susan (2), Roman Polyfka (4 Tore/ davon 3 Siebenmeter), Andras John (3), Benedikt Bartenschlager, Stefan Bartenschlager (2), Michael Höbel (12), Christian Stumpf (6), Stefan Schneider, Christian Schaupp

 

Schiedsrichter: Gilcher / Schmidt (TSV Rothenburg)

 

Zuschauer: 70 (dp)

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Letzter Auftritt vor der Winterpause

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren ist beim HSC 2000 Coburg II zu Gast

 

Ottobeuren    Am letzten Hinrunden-Spieltag steht für die Handballer des TSV Ottobeuren die saisonal weiteste Auswärtsfahrt auf dem Programm. In der etwa 350 Kilometer entfernten Coburger Angerhalle gastiert der Tabellen-Siebte TSVO  heute ab 16 Uhr beim Zwölften HSC 2000 Coburg II. Die Oberfranken zeigten in den letzten beiden Spielen (zwei Siege) eine klare Aufwärtstendenz. Das Gastgeber-Team wird gegen Ottobeuren um einige Akteure aus der Drittliga-Mannschaft bereichert werden, weil diese erst am Sonntag im Einsatz ist. Überhaupt haben die Coburger fast ausnahmslos Spieler mit Zweit- und Drittligaerfahrung im Kader. Herausragend ist der im Rückraum agierende armenische Nationalspieler Hajck Karapetjan. Kreisläufer Stefan Schuhmann ist ebenfalls ein Top-Torschütze im Coburger Aufgebot. Vor dem TSVO zeigt HSC II-Trainer Rolf Baucke gebührenden Respekt. Im Coburger Tageblatt charakterisierte er die Unterallgäuer als „eine gestandene Bayernliga-Mannschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist“. Die aber nach der jüngsten enttäuschenden Heimniederlage gegen Simbach wieder stärker um den Ligaerhalt bangen muss. Mikko Koskue (weilt in Finnland) sowie Gunther Kotschmar und Michael Karlstetter (berufliche und private Gründe) werden am Samstag fehlen. Einige Spieler sind zudem angeschlagen. Die Ottobeurer sehen sich selbst in der Außenseiterrolle. „Coburg hat derzeit einen guten Lauf und kann in Bestbesetzung antreten. Da wird es schwer“, vermutet TSVO-Coach Thomas Lang (42). Um zu punkten, werden die Gelb-Schwarzen ihre Wurfeffektivität steigern müssen. (dp)

 

So wollen sie spielen

Die voraussichtliche Aufstellung des TSV Ottobeuren:

Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Achim Wittlinger, Philipp Dündar, Attila Susan, Roman Polyfka, Andras John, Benedikt Bartenschlager, Stefan Bartenschlager, Michael Höbel, Christian Stumpf (dp)

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Fehlender Biss

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren verliert Heimspiel gegen Simbach mit 22:24

 

Ottobeuren    Der TSV Ottobeuren hat das letzte Heimspiel des Jahres gegen den Wiederaufsteiger TSV Simbach mit 22:24 (10:13) verloren. Wegen einer undichten Stelle in der Hallendecke hatte die Partie mit etwa zehnminütiger Verspätung begonnen. Nicht im Bestzustand präsentierte sich an diesem Abend auch Gastgeber TSVO. Nach 18 Minuten führten die niederbayerischen Gäste mit 9:5, worauf die Ottobeurer mit einer Auszeit reagierten. Die Folgen waren bemerkenswert: Erst parierte Keeper Zoltan Varga einen Siebenmeter-Wurf, dann traf der TSVO viermal in Reihe: Mit jeweils zwei Torerfolgen glichen Michael Höbel und Stefan Bartenschlager aus (9:9/25.). Das zwischenzeitliche Formhoch flachte aber schnell wieder ab, denn bis zur Pause setzten sich die Simbacher mit drei Toren Vorsprung leicht ab. Achim Wittlinger zwang ein im Spiel erlittener „Pferdekuss“ im Oberschenkel zum Pausieren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war der Routinier dann wieder an Bord. In einer fairen Begegnung taten sich die Unterallgäuer auch im zweiten Durchgang schwer. Zu statisch gestalteten sie ihr Angriffsspiel, und die Durchschlagskraft war ausbaufähig. Auch die in den Vorwochen vielgelobte Defensive zeigte sich anfällig. Die Gäste lagen jetzt beständig in Führung. In der 49. Minute tauschten die Ottobeurer dann den Torwart: Stefan Albrecht stand fortan für Zoltan Varga zwischen den Pfosten. Zwei Minuten später verkürzte Abwehrspieler Gunther Kotschmar per Siebenmeter-Wurf auf 19:20: Für die Hausherren war ein vorweihnachtlicher Sieg damit in greifbare Nähe gerückt. Das Viertliga-Spiel bog nun merklich auf die Zielgerade ein: Spannung und Härte nahmen zu, Behandlungspausen folgten. Nach der dritten Zweiminuten-Strafe sah Simbachs Lukas Monz automatisch die Rote Karte. Doch die Ottobeurer kamen nicht mehr heran. Kotschmar gelang nach Spielschluss eine treffende Analyse: „Bei unseren vergangenen Heimsiegen haben wir immer eine überragende Abwehr gehabt. Heute war es nur eine normale Abwehrleistung. Das war stellenweise Stand-Handball. Wir sind nicht in die Lücken gegangen und haben nicht konsequent den Abschluss gesucht -  dort, wo es wehtut“. Trainer Thomas Lang (42) kritisierte, dass seine Mannschaft nicht bissig genug gewesen sei. Der TSVO steht nun bei 9:15 Punkten. Am kommenden Samstag gastieren die Allgäuer zum „Jahresabschluss-Spiel“ beim HSC 2000 Coburg II.(dp)

 

So haben sie gespielt

TSV Ottobeuren: Zoltan Varga (1.-49. Min.), Stefan Albrecht (49.-60.); Michael Karlstetter, Thomas Schaffer (1 Tor), Achim Wittlinger (1), Philipp Dündar (1), Attila Susan, Roman Polyfka, Andras John (1), Benedikt Bartenschlager (3), Gunther Kotschmar (3 Tore/davon 2 Siebenmeter), Stefan Bartenschlager (4), Michael Höbel (6), Christian Stumpf (2)

Rote Karte: Lukas Monz (Simbach/58.)

Schiedsrichter: Dominic Fiess (BHV/TGS Pforzheim)  / Markus Lipps (BHV/SG Pforzheim)

Zuschauer: rund 400 (dp)

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