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Weiter in der Erfolgsspur

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren bezwingt TB 03 Roding mit 30:27 – dritter Heimsieg in Folge

 

Ottobeuren    Die Handballer des TSV Ottobeuren haben am Samstagabend den TB 03 Roding mit 30:27 (18:10) besiegt. Vor dem Spielbeginn sorgte die Hausemer Guggamusik aus Dickenreishausen für fröhliche Stimmung auf den Rängen. Diese verwandelte sich bei der folgenden Gedenkminute in betretenes Schweigen. Gedacht wurde der am Freitag tödlich verunglückten Bundesliga-Top-Schiedsrichter Bernd und Reiner Methe und des ebenfalls kürzlich verstorbenen TSVO-Ehrenmitglieds Marlene Reichart. Zum Spiel: Die Ottobeurer erwischten einen Blitzstart und führten schnell mit 4:0. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Gastgeber bei beachtlichen 18 eigenen Torerfolgen einen komfortablen Vorsprung. Die Gründe: Die Abläufe im Angriff funktionierten mehrfach wie aus einem Guss. Im Torabschluss waren die Gastgeber diesmal konsequent und abgebrüht. Und die Abwehr bestätigte das Prädikat „beste Defensive der Liga“ auf beeindruckende Weise. Das gestiegene Selbstbewusstsein nach den Erfolgen der letzten Wochen war unverkennbar. Die Ottobeurer traten diszipliniert und mannschaftlich geschlossen auf. In der zweiten Hälfte knüpften sie zunächst nahtlos an die Dominanz der ersten Durchgangs an. Nach Andras Johns Treffer zum 23:14 (37.) war schon früh eine gewisse Vorentscheidung gefallen. Angesichts der klaren Führung ließen die Gelb-Schwarzen in der Folgezeit allerdings Nachdruck und Biss etwas vermissen. In der 51. Minute dezimierten sich die Oberpfälzer Gäste dann selbst: Pavel Svoboda erhielt eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe, was dem TSVO eine Überzahlsituation einbrachte. Achim Wittlinger (31) durchbrach mit seinem Treffer in der Schlussminute erstmals in dieser Spielzeit den „30-Tore-Bann“. Der Heimsieg war am Ende völlig berechtigt. „Ich bin heute sehr zufrieden. Die erste Halbzeit war mit das Beste, was wir in dieser Saison geboten haben. Dass man das Niveau der ersten Hälfte in der zweiten Halbzeit nicht ganz halten kann, ist normal“, sagte Coach Lang nach dem Spiel. Wittlinger nennt einen entscheidenden Grund für den Formanstieg der letzten Zeit: „Teamwork wird bei uns zurzeit sehr groß geschrieben“. Nach ihrem schwachen Saisonstart sind die Ottobeurer mittlerweile auf Tabellenplatz acht geklettert (3 Siege, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen / 7:11 Punkte). Am kommenden Samstag reisen sie zum Zehnten HaSpo Bayreuth. (dp)

 

So haben sie gespielt

Das Aufgebot des TSV Ottobeuren:

Zoltan Varga, Christoph Schwarz (beide Tor); Michael Karlstetter, Achim Wittlinger (8 Tore), Philipp Dündar, Attila Susan, Roman Polyfka (3 Tore/davon 2 Siebenmeter), Andras John (6), Benedikt Bartenschlager (1), Gunther Kotschmar, Stefan Bartenschlager (3), Michael Höbel (4), Christian Stumpf (5)

Schiedsrichter: Ulrich Binneweiß / Kurt Weschenfelder (DJK Rimpar / TG 48 Würzburg)

Zuschauer: 450 (dp)

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30 Tore sind das Ziel

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren will im Heimspiel gegen Roding seinen Aufwärtstrend fortschreiben

 

Ottobeuren    Der zuletzt im Aufwind befindliche TSV Ottobeuren hat am heutigen Samstag den TB 03 Roding zu Gast. Das Punktspiel der Handballer findet wie gewohnt in der Dreifachturnhalle statt und beginnt um 20 Uhr. Dabei begegnen sich zwei Teams mit ähnlichem Leistungsvermögen: Gastgeber TSVO ist mit 5:11 Punkten aktuell Tabellen-Zehnter. Die Gäste aus der Oberpfalz belegen mit 7:9 Zählern Rang sieben. Die Rodinger Mannschaft setzt sich aus überwiegend deutschen Spielern und einigen Akteuren aus dem nahegelegenen Nachbarland Tschechien zusammen. Hinzu kommt mit Riad Babic ein 31-jähriger Montenegriner. Fabian Grassl, Jiri Piroch und Steve Müller bilden einen starken Rückraum bei den Ostbayern. Torgefährlichster Werfer im Team von Trainer Manfred Paulus ist Dominik Weh. Nach eigenen Angaben werden die Gäste auf Michael Sigl verzichten müssen, während Grassl und Müller angeschlagen sind. Der Blick zurück: In der letzten Saison entschieden die Ostbayern beide Vergleiche mit den Unterallgäuern für sich. Ottobeuren wartet in der gegenwärtigen Spielzeit mit Extremen auf: Zwar hat die Mannschaft die wenigsten Gegentore der Liga kassiert, sie hat aber auch ligaweit die wenigsten Torerfolge verbuchen können. „Wir müssen wesentlich konzentrierter und ein wenig abgebrühter im Torabschluss agieren, sonst bekommen wir auf Dauer Probleme“, mahnt Trainer Thomas Lang (42). Der Angriff müsse die harte Arbeit der Defensive auch mal entlasten, ergänzt der Coach. Ziel sollten dabei immer 30 eigene Tore sein, so Lang weiter. Diese Marke haben die Ottobeurer während der ersten acht Saisonspiele noch nicht erreicht. Für die Gelb-Schwarzen ist die Partie gegen Roding richtungsweisend: Mit einem Sieg könnte man nach Punkten mit dem Gegner gleichziehen und zugleich auch den Abstiegssog etwas abschwächen. Beim TSVO stellt man sich auf einen kampfstarken Kontrahenten ein. Als „Mutmacher“ können die bisher ordentlichen Heimspiel-Leistungen dienen. Torhüter Stefan Albrecht wird gegen den TB 03 ausfallen – Christoph Schwarz wird ihn ersetzen. Mikko Koskue und Gunther Kotschmar werden wieder auf der Bank Platz nehmen. (dp)

 

(i) Während des Heimspieltags der TSVO-Frauen und -Männer spielt die Hausemer Guggamusik in der Halle. Außerdem kündigt der Verein auf seiner Internetseite das Angebot von Cocktails an. (dp)

 

So wollen sie spielen

Die voraussichtliche Aufstellung:

TSVO: Zoltan Varga, Christoph Schwarz (beide Tor); Michael Karlstetter, Achim Witllinger, Philipp Dündar, Attila Susan, Roman Polyfka, Andras John, Benedikt Bartenschlager, Gunther Kotschmar, Stefan Bartenschlager, Michael Höbel, Christian Stumpf (dp)

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Punktgewinn beim Favoriten

 

Handball    Bayernligist TSV Ottobeuren überzeugt beim 26:26-Unentschieden in Erlangen

 

Erlangen    Etwas überraschend haben die Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO) dem favorisierten HC Erlangen (HCE) II einen Punkt abgenommen. Das 26:26 (10:12)-Unentschieden war aus Allgäuer Sicht zwar ein wenig glücklich, aber durchaus verdient. Weil Mikko Koskue, Gunther Kotschmar und Thomas Schaffer fehlten, traten die Gäste mit einer neuformierten Abwehr um Benedikt Bartenschlager und Achim Wittlinger an. Die Anfangsminuten gerieten allerdings zum Fiasko für die Gäste: Die Erlanger Zweitliga-Reserve überrannte den TSVO regelrecht (7:1). Ottobeurens Coach Thomas Lang (42) reagierte mit einer Auszeit. Fortan zeigten sich die Allgäuer von einer besseren Seite. Hinzu kam, dass der HCE II in dieser Phase etliche Fehlwürfe produzierte. Mit einem knappen Rückstand ging Ottobeuren in die Pause. Im zweiten Abschnitt haderte die Mannschaft mit ihrer dürftigen Chancenverwertung. Wenige Minuten vor Spielschluss lagen die Hausherren dann mit drei Treffern Vorsprung in Front. Hingebungsvoller Kampfgeist sicherte dem TSVO letztendlich aber ein nicht unbedingt erwartetes Remis. Roman Polyfka (32) hatte das wichtige Ausgleichstor markiert. „Wir hatten heute das nötige Quentchen Glück, das wir uns aber verdient und das wir erzwungen haben. Ein Kompliment an alle Spieler, die die Vorgaben hervorragend umgesetzt haben“, freute sich Trainer Lang über den Punktgewinn. Aus den letzten vier Spielen ergatterte der TSVO 5:3 Punkte und stellt weiterhin die beste Defensive der Liga. Insgesamt 5:11 Punkte bedeuten Tabellenplatz zehn. Am kommenden Samstag erwarten die Ottobeurer den TB 03 Roding. (dp)

 

So haben sie gespielt

Die Mannschaftsaufstellung des TSV Ottobeuren:

Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Michael Karlstetter, Achim Wittlinger (3 Tore), Philipp Dündar (1), Attila Susan (2), Roman Polyfka (6 Tore/davon 4 Siebenmeter), Andras John (6), Benedikt Bartenschlager, Stefan Bartenschlager (2), Michael Höbel (4), Christian Stumpf (2)

Schiedsrichter: Homa / Mehl (beide MTV Stadeln)

Zuschauer: rund 50. (dp)

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Große Herausforderung

 

Handball    Bayernligist TSV Ottobeuren ist am Sonntag beim Spitzenteam HC Erlangen II zu Gast

 

Ottobeuren    Vor einer großen Herausforderung stehen die Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO) am Sonntag Nachmittag. Ab 15.30 Uhr treten sie beim HC Erlangen (HCE) II an. In der fränkischen Universitätsstadt begegnen sich der gastgebende Tabellen-Vierte (11:3 Punkte) und der Elfte TSVO (4:10). Die heimstarke Zweitliga-Reserve des HCE setzt sich aus einer großen Zahl junger, dynamischer und gut ausgebildeter Spieler zusammen, deren sportlicher Ehrgeiz sehr ausgeprägt ist. Schneller und dynamischer Tempo-Handball ist ihr Markenzeichen. Beste Torschützen im Team von Trainer Stefan Mittag sind Felix Müller und Fabian Maier-Hasselmann. Der letztjährige Zweitliga-Akteur Tobias Wannenmacher bringt Routine in die Mannschaft. In der vergangenen Saison verloren die Ottobeurer in Erlangen, zu Hause gab es dagegen einen Sieg. Nach dem Heimerfolg gegen Winkelhaid vom zurückliegenden Wochenende will der TSVO in den kommenden Partien weitere Punktgewinne folgen lassen. Im Sonntagsspiel liegt die Favoritenrolle aber klar auf Seiten der Hausherren. Die Allgäuer Gäste setzen auf ihre Abwehr: Mit 176 Gegentoren ist sie momentan die beste Defensive der gesamten Liga. „Wir wollen aus einer starken Abwehr heraus lange mithalten und den Favoriten ärgern“, gibt Trainer Thomas Lang (42) die Ausrichtung vor. Die Chancenverwertung müsse man jedoch verbessern, fordert der Coach. Neben einigen angeschlagenen Spielern werden zwei Akteure sicher fehlen: Spielertrainer Mikko Koskue (berufliche Gründe / Heimataufenthalt in Finnland) wird ebensowenig dabei sein wie Abwehrchef Gunther Kotschmar (private Gründe). (dp)

 

So wollen sie spielen:

Der Kader des TSV Ottobeuren:

Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Michael Karlstetter, Achim Wittlinger, Philipp Dündar, Attila Susan, Roman Polyfka, Andras John, Benedikt Bartenschlager, Stefan Bartenschlager, Michael Höbel, Christian Stumpf (dp)

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Ungefährdeter Heimsieg

 

Handball    TSV Ottobeuren gewinnt „Kellerduell“ gegen Winkelhaid mit 25:19

 

Ottobeuren    Der abstiegsgefährdete Handball-Bayernligist TSV Ottobeuren hat seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Die Gastgeber schlugen am Samstagabend den ersatzgeschwächten Tabellenletzten TSV Winkelhaid mit 25:19 (14:6). Gegen enttäuschende Mittelfranken stellten die Ottobeurer schon in der ersten Halbzeit die Weichen klar auf Sieg. Nach etwa einer Viertelstunde führte der TSVO bereits mit 9:2. Zu den ohnehin verletzt fehlenden Mikko Koskue (35, Knie) und Thomas Schaffer (31, Adduktoren) gesellte sich nach fünf Minuten der etatmäßige Siebenmeter-Schütze Roman Polyfka (32). Er musste mit einer Sehnenverletzung passen. Gunther Kotschmar (39) übernahm Polyfkas Rolle und verwandelte in der Folge alle vier Versuche. Der nach seiner Fünf-Spiele-Sperre erstmals wieder eingesetzte Achim Wittlinger (31) war mit drei Treffern im ersten Durchgang gleich wieder die erhoffte Verstärkung. Überhaupt hatten die Hausherren vergleichsweise wenig Mühe, ihr Spiel durchzudrücken. Torhüter Zoltan Varga (33) hielt sehr zuverlässig und die Abwehr verrichtete konsequent ihren Dienst. Im Angriff ließen die Allgäuer indes einige Chancen aus. Statt eines Acht-Tore-Vorsprungs wäre zur Pause eine zweistellige Führung durchaus möglich gewesen. TSVO-Trainer Thomas Lang (42) war einverstanden mit dem Gebotenen: „Mit der ersten Halbzeit können wir sehr zufrieden sein. Unsere Abwehrarbeit war vorbildlich und der Gegner war hilflos gegen unsere aggressive 6-0-Deckung.“ Ein ganz anderes Bild gab der zweite Abschnitt ab: Dass der TSVO diesen gegen einen der schwächsten Heimspiel-Gegner der letzten Jahre mit 11:13 verlor, sorgte für etwas Verstimmung im TSVO-Lager. Bis zehn Minuten vor dem Ende (21:12) hielten die Gelb-Schwarzen ihren Vorsprung zwar stets ziemlich aufrecht. Im Gefühl des fast sicheren Sieges ließen sie die Zügel dann aber stark schleifen. Die Quittung bekam die Mannschaft prompt von den Rängen: Unmut machte sich breit. Über die zweite Halbzeit könne man getrost den Mantel des Schweigens decken, kritisierte Coach Lang. Erfreulich dagegen: Die jungen Michael Karlstetter (21) und Philipp Dündar (19) verschafften sich in der Tore-Spalte des Spielberichtsbogens jeweils einen Eintrag. Letztendlich entschieden die Unterallgäuer die Partie vollauf verdient zu ihren Gunsten. In der Tabelle stehen sie nun bei 4:10 Punkten. Am kommenden Sonntag gastieren sie beim HC Erlangen II. (dp)

 

So haben sie gespielt

Das Aufgebot des TSV Ottobeuren:

Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Michael Karlstetter (1 Tor), Achim Wittlinger (6), Philipp Dündar (1), Attila Susan (2), Roman Polyfka, Andras John (2), Benedikt Bartenschlager (5), Gunther Kotschmar (4 Tore/davon 4 Siebenmeter), Stefan Bartenschlager (2), Michael Höbel (1), Christian Stumpf (1), Herbert Tschugg (dp)

Schiedsrichter: Harald Schweizer / Herbert Vornehm (TSV Friedberg / TSV Haunstetten)

Zuschauer: rund 300. (dp)

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