Die Nummer 1

im Allgäu

Herren 1

Wieder erfolglos

 

Handball    TSV Ottobeuren verliert mit 23:27 in Rothenburg – 0:8 Punkte bedeuten Fehlstart

 

Rothenburg    Die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO) haben am Samstagabend beim TSV 2000 Rothenburg eine 23:27 (9:14)-Niederlage bezogen. Damit haben sie die ersten vier Saisonspiele in Reihe verloren. Auf Mikko Koskue (Knieverletzung), Achim Wittlinger (Sperre) und Michael Karlstetter (berufliche Gründe) musste Trainer Thomas Lang (42) in Rothenburg komplett verzichten. Gunther Kotschmar, Roman Polyfka und Michael Höbel gingen angeschlagen ins Spiel. Das TSVO-Team startete verheißungsvoll. Nach einer guten Viertelstunde lagen die Ottobeurer mit 7:5 in Führung, verpassten es aber, diese weiter auszubauen. Im Gegenteil, sie luden den mittelfränkischen Gastgeber jetzt regelrecht zu Torerfolgen ein. Dadurch erspielten sich die Tauberstädter bis zur Pause eine Fünf-Tore-Führung. Der Versuch der Ottobeurer, den Rückstand in der zweiten Halbzeit zu verkürzen, schlug fehl.  Leichtfertig und überhastet vergaben die Allgäuer beste Chancen. Beim Zwischenstand von 20:12 war die Partie so gut wie entschieden. Mit Einsatz und Moral konnten die Gäste das Ergebnis noch etwas erträglicher gestalten. Das Trainergespann Lang / Mikko Koskue war insbesondere mit der taktischen Disziplin nicht einverstanden. Trainer Lang appelliert mit deutlichen Worten an seine Mannschaft: „Die Spieler müssen endlich auch im Training realisieren, dass wir im Abstiegskampf angekommen sind“. Angesichts von 0:8 Punkten aus den ersten vier Saison-Partien ist klar: Trotz überwiegend akzeptabler Leistungen unter schwierigen personellen Bedingungen haben die Ottobeurer Handballer faktisch einen Fehlstart produziert. (dp)

 

So haben sie gespielt:

TSV Ottobeuren: Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Thomas Schaffer, Philipp Dündar (3 Tore), Attila Susan (1), Roman Polyfka (2/davon 2 Siebenmeter), Andras John (4), Benedikt Bartenschlager (3), Gunther Kotschmar (1), Stefan Bartenschlager (5),

Michael Höbel (2), Christian Stumpf (2)

Schiedsrichter: Roost / Stark (Regen / Landau)

Zuschauer: 350 (dp)

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Der vierte Versuch

 

Handball    TSV Ottobeuren will in Rothenburg das erste Erfolgserlebnis der Saison feiern

 

Ottobeuren    Handball-Bayernligist TSV Ottobeuren (TSVO) kämpft heute, Samstag, ab 19.30 Uhr beim TSV 2000 Rothenburg um das erste Erfolgserlebnis der noch jungen Saison. Die Kontrahenten haben dabei Eines gemeinsam: Sie sind beide mit drei Niederlagen in die Spielzeit gestartet. Vor der Saison haben die Tauberstädter tiefe Einschnitte an ihrem Kader vorgenommen. Vier erfahrene Spieler wanderten ab. Sie wurden durch jüngere Talente ersetzt. Mit 26 Treffern ist Hannes Kölle gefährlichster Angreifer beim TSV 2000. Weil die Rothenburger als heimstark gelten, gehen sie leicht favorisiert in das Duell der bislang Sieglosen. In der Vorsaison entführte der TSVO beim 31:30-Sieg beide Punkte aus Mittelfranken. Christian Stumpf ist von seinem studienbedingten Auslandsaufenthalt (Südafrika) zurückgekehrt und wird wieder die Mitte-Position einnehmen. Mikko Koskue (Knieverletzung) und Achim Wittlinger (gesperrt) werden weiterhin fehlen. Ob Gunther Kotschmar und Roman Polyfka einsatzfähig sein werden, ist noch ungeklärt. Thomas Schaffer, der ursprünglich nur für die ersten drei Saisonspiele aushelfen sollte, wird dies auf Grund der anhaltenden Verletzungsmisere auch in Rothenburg tun. Trainer Thomas Lang baut auf die bislang tadellose Einstellung und Kampfkraft der Mannschaft. Man müsse aber endlich auch einmal etwas Zählbares mitnehmen, fordert Lang. Sonst sitze man lange im Tabellenkeller fest. „In den entscheidenden Phasen müssen die kleinen Fehler vermieden und die Chancenverwertung verbessert werden“, so der Coach weiter. Nach den drei Start-Niederlagen soll schließlich der vierte Versuch endlich ein positives Ergebnis bringen. (dp)

 

So wollen sie spielen

Die voraussichtliche Aufstellung des TSV Ottobeuren: Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Michael Karlstetter, Thomas Schaffer, Philipp Dündar, Attila Susan, Roman Polyfka (?), Andras John, Benedikt Bartenschlager, Gunther Kotschmar (?), Stefan Bartenschlager, Michael Höbel, Christian Stumpf (dp)

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Überraschung knapp verpasst

 

Handball    Bayernligist TSV Ottobeuren verliert sein Heimspiel gegen Lohr mit 22:24

 

Ottobeuren    Die Bayernliga-Handballern des TSV Ottobeuren (TSVO) haben im Heimspiel gegen den Titelanwärter TSV Lohr einen Überraschungserfolg nur knapp verpasst. Bei der 22:24 (7:10)-Niederlage zeigten die Gastgeber eine leidenschaftliche Vorstellung und phasenweise eine mitreissende Partie. Die erste Halbzeit verlief außergewöhnlich: Erst führten die Hausherren nach einem tollen Start mit 3:0. Darauf antworteten die Gäste aus Mainfranken mit einer Serie von acht Treffern in Serie. Die Ottobeurer waren vom „Wurfglück“ verlassen: In der Anfangsviertelstunde trafen sie viermal lediglich das Torgestänge. Nach dem Zwischenstand von 3:8 kämpfte sich das TSVO-Team heran. Linksaußen Michael Höbel (22) musste in der 29. Minute nach einem Zusammenprall mit Keeper Zoltan Varga (33) wegen einer aufgeplatzten Lippe und eines geprellten Sprunggelenks etwa zehn Spielminuten lang pausieren. Zur Halbzeit lagen die Lohrer mit drei Treffern Vorsprung in Führung. Mitte der zweiten Hälfte setzten die Allgäuer zu einer furiosen Aufholjagd an. Der Lohn: Gestützt auf den starken Varga konnten sie die Partie in der 53. Minute ausgleichen (19:19). Jetzt erlebten die rund 400 Zuschauer in der Dreifach-Turnhalle wahre Glücksmomente. Sie sahen eine packende Endphase voller Dramatik, in der der selbstbewußt aufspielende „Underdog“ dem Favoriten kräftig zusetzte. Doch letztlich verpassten die Allgäuer einen Zugewinn auf ihrem Punktekonto. Die Gründe: Zum einen wirkten die Unterfranken einen Tick abgeklärter und cleverer als der TSVO. Zudem konnten sich die Lohrer einen besonderen „personellen Luxus“ erlauben: Drei mit Doppelspielrecht auch für den TSV Lohr aktive Jugend-Nationalspieler kamen zur zweiten Halbzeit direkt von einem Spiel in Hanau in die Ottobeurer Halle. Zwei von ihnen kamen zum Einsatz: Yannick Bardina und Tom Spieß erzielten in der verbleibenden Restspielzeit zusammen acht Tore. Weil sechs TSVO-Akteure entweder komplett fehlten oder nur teilweise einsatzfähig waren (Koskue, Stumpf, Wittlinger, Kotschmar, Polyfka und Höbel), ist die Teamleistung umso höher zu bewerten. „Das macht mich schon ein Stück weit stolz“, sagte Trainer Thomas Lang (42) nach dem Spiel. Sein Team habe sich nie aufgegeben. Trotz des schweren Auftaktprogramms können die Unterallgäuer mit ihrem Saisonstart (0:6-Punkte) indes nicht zufrieden sein. (dp)

So haben sie gespielt:

TSV Ottobeuren: Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Michael Karlstetter, Thomas Schaffer (3 Tore), Philipp Dündar, Attila Susan, Andras John (2), Benedikt Bartenschlager (3), Stefan Bartenschlager (6), Michael Höbel (3), Herbert Tschugg (1), Roman Polyfka (4/davon 4 Siebenmeter)

Schiedsrichter: Daniel Langner / Florian Müller (TSV Weitramsdorf / HG Ansbach)

Zuschauer: ca. 400 (dp)

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„Immer für eine Überraschung gut“

 

Handball    Bayernligist TSV Ottobeuren erwartet den Meisterschafts-Mitfavoriten TSV Lohr

 

Ottobeuren    Der Handball-Bayernligist TSV Ottobeuren bekommt es heute, Samstag, mit einem starken Heimspiel-Gegner zu tun. Mit dem TSV Lohr gastiert einer der Titel-Favoriten im Unterallgäu. Die Partie in der Dreifach-Turnhalle beginnt um 20 Uhr. Die Lohrer sind mit 3:1-Punkten in die noch junge Saison gestartet. Letztes Wochenende bejubelten die Unterfranken in der heimischen Spessarttorhalle einen beeindruckenden 41:25-Kantersieg gegen HaSpo Bayreuth. Eine starke Abwehrleistung und ein variables Angriffsspiel machten dieses überdeutliche Ergebnis möglich. Personell sind die Lohrer gut aufgestellt: Der Luxemburger Yannick Bardina und die beiden Spieß-Zwillinge Tom und Lars treten mit einem Doppelspielrecht auch für den TSV Lohr an. Das Trio war im Juni mit dem Handball-Leistungszentrum (HBLZ) Großwallstadt Deutscher Meister der B-Jugend geworden. Stefan Schüssler (Tor), Benny Scheiner und die drei Osteuropäer Peter Vozar, Milan Králik (beide Slowakei) und Bohuslav Zelený (Tschechien, bereits 19 Saisontore) sind etablierte Stützen des Teams. Rückblende: In der letzten Saison gewannen beide Mannschaften jeweils den Vergleich in fremder Halle. Der TSVO siegte mit 19:16 in Lohr. Diesmal gehen die Allgäuer als Außenseiter in die Begegnung. Schließlich haben sie weiterhin gravierende Aufstellungssorgen. Achim Wittlinger fehlt wegen seiner Rot-Sperre und Mikko Koskue macht nach wie vor seine Knieverletzung zu schaffen. Christian Stumpf steht wegen seines studienbedingten Auslandsaufenthalts noch nicht wieder zur Verfügung. Gunther Kotschmar wird verletzungsbedingt wahrscheinlich nicht einsatzfähig sein. Dagegen wird Thomas Schaffer erneut die Mannschaft aushilfsweise unterstützen. Ebenso setzt Trainer Thomas Lang (42) auf seine jungen Akteure. Unter ihnen hat sich in erster Linie Philipp Dündar (21) ins Blickfeld gespielt. Dündar wird wieder auf der zentralen Position agieren. Das Abschlußtraining wird Aufschluß darüber geben, welche Spieler den Kader auffüllen werden. Eine gute und konzentrierte Leistung dürfte gegen die starken Gäste aber ohnehin vonnöten sein. „Wir hoffen auf die bedingungslose Unterstützung unserer einmaligen Fans, die uns helfen werden, diese schwierige Phase zu überstehen“, sagt Lang. In eigener Halle sei der TSVO immer für eine Überraschung gut, so der Coach weiter. (dp)

 

Der Kader des TSVO

Die voraussichtliche Aufstellung des TSV Ottobeuren:

TSVO: Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Michael Karlstetter, Thomas Schaffer, Attila Susan, Roman Polyfka, Andras John, Benedikt Bartenschlager,

Stefan Bartenschlager, Michael Höbel , Philipp Dündar (dp)

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Erfreuliche Erkenntnisse trotz Niederlage

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren unterliegt in Haunstetten mit 25:29

 

Augsburg     Der TSV Ottobeuren (TSVO) hat auch das zweite Punktspiel der neuen Bayernliga-Saison verloren. Nach der Auftaktniederlage gegen Fürstenfeldbruck bezogen die Handballer nun eine 25:29 (14:15)-Niederlage beim TSV Haunstetten. Ohne fünf fehlende Stammspieler lag der TSVO im schwäbischen Derby nach elf Minuten bereits mit 3:8 im Rückstand. Nach einer Auszeit konnten die Allgäuer den Rückstand aber deutlich verkürzen. Torhüter Stefan Albrecht (35) und der insgesamt neunfache Torschütze Andras John (21) waren in dieser Phase die bestimmenden Akteure. Zur Pause war die Begegnung in ihrem Ausgang ergebnisoffen. In der zweiten Hälfte gingen die Ottobeurer dann zwischenzeitlich mit 17:16 in Führung. Die Gastgeber nahmen John nun in eine offensive Deckung. Diese Maßnahme schwächte das TSVO-Angriffsspiel. Zwar hielten die vorbildlich kämpfenden Unterallgäuer bis zum Schluß wacker dagegen, die sich abzeichnende Niederlage konnten sie aber letztlich nicht verhindern. Trainer Thomas Lang (42) gelangte  dennoch zu erfreulichen Erkenntnissen: „Die Moral in der Mannschaft stimmt auf jeden Fall. Wir müssen das Positive in die nächsten schweren Partien mitnehmen und weiter hart arbeiten, dann werden wir auch belohnt werden“, so der Coach. Gefreut hat sich Lang auch über die Leistung des 19-jährigen Philipp Dündar, der eine glänzende Partie abgeliefert und auf der Spielmacherposition klug Regie geführt habe, so Lang weiter. Am kommenden Samstag haben die TSVO-Handballer den TSV Lohr zu Gast. (dp)

 

So haben sie gespielt

TSV Ottobeuren: Zoltan Varga (47.-60.) Stefan Albrecht (1.-46.); Michael Karlstetter, Philipp Dündar (2 Tore), Attila Susan, Roman Polyfka (4/davon 2 Siebenmeter), Andras John (9), Benedikt Bartenschlager (1), Stefan Bartenschlager (5), Michael Höbel (4)

Schiedsrichter: Günther Börkey / Rudi Holzner (Unterhaching / Großhadern)

Zuschauer: 50 (dp)

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