Die Nummer 1

im Allgäu

Herren 1

Gute Ansätze

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren unterliegt in Auerbach trotz respektabler Leistung

 

Auerbach/Ottobeuren    Der TSV Ottobeuren (TSVO) hat am Samstag beim Meister und Aufsteiger SV 08 Auerbach mit 23:31 (13:16) verloren. Zwei Spieltage vor dem Saisonende rangiert das Team nun mit 19:29 Punkten im unteren Tabellenmittelfeld. Trotz des Fehlens von vier Akteuren gelang den Unterallgäuern ein bemerkenswert guter Auftakt (9:9 nach 20 Minuten). Benedikt Bartenschlager auf der für ihn ungewohnten rechten Rückraum-Position und Außenspieler Attila Susan ragten positiv heraus. Kurz vor der Pause leisteten sich die Ottobeurer technische Fehler und schwache Würfe – es war die erste von zwei TSVO-Schwächeperioden. Die Auerbacher bestraften dies mit fünf Treffern am Stück. Doch die Gäste verkürzten bis zur Pause auf drei Tore Rückstand. Zwischen der 35. und der 50. Minute folgte dann Ottobeurens zweite Schwächephase. Eine zu hohe Fehlerquote ermöglichte dem Spitzenreiter zahlreiche Tempogegenstöße. Die Auerbacher warfen so einen komfortablen Vorsprung heraus (26:16). Weil die Gelb-Schwarzen in der Schlussphase eine anerkennenswerte Moral zeigten, bewegte sich das Endergebnis letztlich in einem erträglichen Rahmen. „Phasenweise haben wir gut mitgehalten, doch meine jungen Spieler haben über 60 Minuten noch sehr große Leistungsschwankungen“, bilanzierte Trainer Thomas Lang. Ein Lob für ihre souveräne Spielleitung verteilte der Coach an die beiden 22-Jährigen Schiedsrichter David Homa und Oliver Mehl. (dp)

 

(i) Am kommenden Samstag, 21. April 2012, bestreitet der TSVO ein weiteres Auswärtsspiel: Gegner ist dann der TSV Simbach. (dp)

 

So haben sie gespielt

Das Aufgebot des TSV Ottobeuren (TSVO): Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Achim Wittlinger (6 Tore), Philipp Dündar (1), Attila Susan (4),

Andras John (4), Benedikt Bartenschlager (4), Gunther Kotschmar (2 Tore/davon 2 Siebenmeter), Michael Höbel (1), Christian Stumpf (1), Christian Schaupp.

Schiedsrichter: Homa / Mehl (MTV Stadeln)

Zuschauer: rund 500 (dp)

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Zu Gast beim Meister

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren tritt beim SV 08 Auerbach an

 

Ottobeuren    Die auf Tabellenrang neun notierten Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO/19:27 Punkte) wollen heute, Samstag, ab 18 Uhr beim frisch gekürten Meister und Aufsteiger SV 08 Auerbach (44:2) bestehen. Die Oberpfälzer sind in der Endphase der Saison immer noch ungeschlagen. Dabei haben sie sämtliche Heimspiele gewonnen. Zuletzt wurde die Stimmungslage beim Liga-Primus allerdings von der Nachricht getrübt, dass sich der SV 08 am Saisonende von Erfolgscoach Klaus Jahn trennen wird. Dem Vernehmen  nach soll sich die Mannschaft gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Jahn ausgesprochen haben. Die Nachfolgeregelung ist indes noch offen. Die drei wohl wertvollsten Akteure beim Meister sind Keeper Raul Adam  sowie die beiden Brüder Matthias (Spielmacher) und Michael Werner (Kreis). In der Hinrunde mussten die Auerbacher beim mühevollen 21:15-Sieg in Ottobeuren eine Menge Kampfgeist und Geduld aufbringen. Bei der Neuauflage des Duells am Samstagabend fehlt dem TSVO ein ganzes Quartett an Spielern: Stefan Bartenschlager, Thomas Schaffer und Johannes Erhart sind langzeitverletzt; Roman Polyfka ist aus privaten Gründen nicht mit dabei. Als Konsequenz aus dieser Personalnot sind für das Auerbach-Spiel Benedikt Bartenschlager und Philipp Dündar für die rechte Rückraum-Position eingeplant. Unabhängig von diesen Aufstellungssorgen wollen die Gelb-Schwarzen nach der 16:18-Heimpleite gegen Bayreuth nun beim haushohen Favoriten Auerbach „dagegenhalten und möglichst lange ein schönes Spiel liefern“, so Trainer Thomas Lang. (dp)

 

(i) Reiselustige Schlachtenbummler haben die Möglichkeit, mit dem Fanbus in die Oberpfalz zu fahren. Start ist am Samstag um 13 Uhr am Schulzentrum Ottobeuren. (dp)

 

So wollen sie spielen

Die voraussichtliche Aufstellung des TSV Ottobeuren (TSVO):

Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Achim Wittlinger, Philipp Dündar, Attila Susan, Andras John, Benedikt Bartenschlager, Gunther Kotschmar, Michael Höbel, Christian Stumpf, Christian Schaupp, Stefan Schneider. (dp)

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Freud und Leid dicht beisammen

Handball TSV Ottobeuren: Frauen feiern Meisterschaft und Aufstieg – Männer verlieren 16:18 gegen Bayreuth

Ottobeuren Für den TSV Ottobeuren ist der vergangene Samstag der größte Tag in der Geschichte des Frauen-Handballs gewesen. Das Landesliga-Team feierte nach einem 22:10 (10:5)-Heimsieg gegen den VfL Günzburg vorzeitig die Meisterschaft und spielt damit in der neuen Saison erstmals in der Bayernliga. Möglich wurden diese Erfolg auch deshalb, weil Verfolger Taufkirchen fast zeitgleich gegen Freising verlor (Bericht folgt). Die Männer hat dagegen weniger Grund zur Freude: Sie verloren ihr Heimspiel gegen den HaSpo Bayreuth mit 16:18 (7:11). Insbesondere in der ersten Halbzeit zeigten die Gastgeber eine schwache Vorstellung. Sie sind dennoch unverändert im Tabellenmittelfeld angesiedelt (19:27 Punkte) und haben nun – genau wie die Frauen - über das Osterwochenende spielfrei. Einige TSVO-Akteure fanden gegen die abstiegsgefährdeten Bayreuther keine rechte Einstellung zum Spiel. Schon nach etwa einer Viertelstunde nahm Trainer Thomas Lang beim Stand von 2:6 eine Auszeit. Nach 20 Minuten hatten die Gäste ihren Vorsprung gar auf sechs Tore erhöht. Die Hausherren agierten über weite Strecken ohne den letzten Biss und ließen Entschlossenheit und Zielstrebigkeit weitgehend vermissen. Das altbekannte Problem bei der Chancenverwertung trat erneut zu Tage. Dass es für die um jeden Punkt kämpfenden Oberfranken um weit mehr ging als für die im „Klassenkampf“ bereits gesicherten Ottobeurer, war spürbar. Gestützt auf den bravourös haltenden Keeper Tobias Niessner sorgte das HaSpo-Team mit schnellen Tempogegenstößen immer wieder für Torgefahr. Der Bayreuther Marius Hümpfer sah in der Schlussminute des ersten Durchgangs die Rote Karte. Zur Pause hatten die Ottobeurer einen Vier-Tore-Rückstand zu verdauen. Nach dem Wiederbeginn stemmten sie sich zunächst mit Macht gegen die drohende Heimpleite. Durch vier Treffer in Folge von zweimal Benedikt Bartenschlager, Achim Wittlinger und Andras John glichen sie die Partie aus (12:12; 39.). Dieses Aufbäumen blieb aber letztlich nur ein Sturm im Wasserglas. Die Gäste setzten sich auf drei Tore ab und behielten trotz aufkommender Hektik bis zuletzt die Oberhand. TSVO-Coach Lang bemängelte nach der Begegnung die mangelnde Einstellung einiger Spieler. Enttäuscht zeigte er sich darüber, dass die Mannschaft besprochene Vorgaben nicht umgesetzt habe. (dp)

So haben sie gespielt

Der Kader des TSV Ottobeuren (TSVO): Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Achim Wittlinger (5 Tore), Attila Susan (1), Roman Polyfka (2 Tore/davon 1 Siebenmeter), Andras John (1), Benedikt Bartenschlager (5), Gunther Kotschmar, Michael Höbel (1), Christian Stumpf (1), Christian Schaupp, Stefan Schneider

Rote Karte: Marius Hümpfer (Bayreuth/30.)

Schiedsrichter: Angelika Elfinger / Kerstin Wölfel (HC Erlangen / TSV Röthenbach)

Zuschauer: rund 350 (dp)

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TSVO will Heimserie ausbauen

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren trifft heute auf HaSpo Bayreuth – Vier Akteure fehlen

 

Ottobeuren    Gegen den Tabellenvorletzten HaSpo Bayreuth will der Siebte TSV Ottobeuren heute, Samstag, ab 20 Uhr (Dreifachturnhalle) seine Serie der erfolgreichen Rückrunden-Heimspiele fortsetzen. Von den bisherigen vier Partien gewannen die Unterallgäuer zwei. Die anderen beiden Begegnungen endeten jeweils mit einem Unentschieden. Der Handballsportverein aus Oberfranken kämpft derzeit im Fernduell mit dem HC Sulzbach um Platz zwölf (drittletzter Tabellenrang). Diese Platzierung würde nach dem heutigen Stand den Liga-Erhalt bedeuten. Denn es wird voraussichtlich keinen „bayerischen Absteiger“ aus der Dritten Liga geben, der in der kommenden Saison einen Bayernliga-Platz einnehmen würde. Die Bayreuther haben derzeit einen Zähler Rückstand auf Sulzbach, und müssen daher in Ottobeuren dringend punkten, um am Ende nicht zu den beiden Absteigern zu gehören. Der HaSpo hatte zu Saisonbeginn zahlreiche Abgänge zu verschmerzen. Und im Saisonverlauf wurde das neuformierte Team von Trainer Bernhard Müller von vielen Verletzungen und Ausfällen geplagt. Spielerisch-taktisch setzen die Bayreuther auf eine sehr offensive Abwehr und ein rasches Umschalten. Dieses Tempospiel in Schach zu halten, wird eine der TSVO-Hauptaufgaben sein. Der erfahrene Wilhelm Becker und der quirlige Kreisläufer Hannes Zerrenner sind die prägenden Figuren bei den Franken. Auf Ottobeurer Seite weckt der deutliche 32:23-Hinrundensieg in Bayreuth freudige Erinnerungen. Damals boten die Gelb-Schwarzen ihre beste Saisonleistung in fremder Umgebung. Gegenüber den zurückliegenden Auftritten wollen sich die Gastgeber mit einer größeren Durchschlagskraft im Angriff präsentieren. Effektivität ist gefragt. „Wir müssen die Torchancen verwandeln, da die Bayreuther sonst jede Gelegenheit zum Gegenstoß nutzen werden“, mahnt TSVO-Coach Thomas Lang, 43. Die drittbeste Defensive der Liga soll ebenso ihren Teil zum Erfolg beitragen. Das Aufgebot für das Samstag-Spiel weist jedoch einschneidende personelle Lücken auf: Weil Stefan Bartenschlager, Thomas Schaffer, Johannes Erhart (alle wegen Verletzungen) und Philipp Dündar krankheitsbedingt fehlen, hat der Trainer nur acht oder neun einsatzfähige Spieler zur Auswahl. Stefan Albrecht, der beim jüngsten 19:32-Debakel in Roding nicht aktive Torhüter, wird dagegen wieder mit an Bord sein. (dp)

 

So wollen sie spielen

Die voraussichtliche Aufstellung des TSV Ottobeuren (TSVO):

Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Achim Wittlinger, Attila Susan, Roman Polyfka, Andras John, Benedikt Bartenschlager, Gunther Kotschmar, Michael Höbel, Christian Stumpf, Christian Schaupp. (dp)

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Böses Erwachen

 

Handball-Bayernliga    TSV Ottobeuren erleidet 19:32-Debakel in Roding

 

Roding/Ottobeuren    Die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO) haben bei der 19:32 (7:17)-Niederlage gegen den TB 03 Roding eine schwache Auswärtsleistung gezeigt. Die Allgäuer mussten am Sonntag verletzungsbedingt auf Thomas Schaffer, Stefan Bartenschlager, Johannes Erhart und Stefan Albrecht verzichten. Ohne das Quartett verhielten sich die Ottobeurer in der Abwehr zu passiv. Die Folge: Die Rodinger führten vor allem dank ihres guten Rückraums nach rund 20 Minuten bereits mit 15:4. Ottobeuren präsentierte sich im Angriff zu wenig variantenreich und durchschlagskräftig. Viele Angriffe liefen über die Mitte, wobei die Außenspieler kaum in das Kombinationsspiel eingebunden waren. Die gastgebenden Oberpfälzer schöpften eine   besondere Motivation aus der Chance, mit einem Sieg den Klassenerhalt fest verbuchen zu können. Zur Pause lag der TSVO mit zehn Toren im Rückstand. In der zweiten Halbzeit schaffte es das Gästeteam immerhin, das Geschehen etwas ausgeglichener zu gestalten. Dennoch leisteten sich die Allgäuer weiterhin eine zu hohe Fehlerquote. Letztlich kassierten sie die zweithöchste Niederlage der laufenden Saison. Auswärts haben die Ottobeurer jetzt vier der fünf Rückrundenspiele verloren. Dagegen sind die Gelb-Schwarzen in der zweiten Saisonhälfte in eigener Halle noch unbesiegt. Zur aktuellen Tabellensituation: Vier Spieltage vor dem Saisonende belegt der TSVO nach wie vor Rang sieben (19:25 Punkte). (dp)

 

(i) Termin Am nächsten Samstag, 31. März 2012, gastiert ab 20 Uhr der Vorletzte HaSpo Bayreuth in der Dreifachturnhalle. (dp)

 

So haben sie gespielt

Das Aufgebot des TSV Ottobeuren (TSVO): Zoltan Varga, Tibor Somogyi (beide Tor); Achim Wittlinger (4 Tore), Philipp Dündar, Attila Susan (1), Roman Polyfka (3 Tore/davon 1 Siebenmeter), Andras John (8), Benedikt Bartenschlager, Gunther Kotschmar, Michael Höbel (2), Christian Stumpf (1), Christian Schaupp.

Schiedsrichter: Horath / Hofmann (TV Eibach / TV Helmbrechts)

Zuschauer: rund 200 (dp)

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