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im Allgäu

Vereinsinfo

Saisonabschlußfeier und Jahreshauptversammlung

 

Am 02.06.2012 findet die Saisonabschlußfeier im Hirschsaal statt.

  • Beginn 19.00 Uhr, bitte püntklich sein wegen Essen!

 

Es wird auch die Jahreshauptversammlung in diesem Rahmen abgehalten. Hierzu lädt die Vorstandschaft offiziell ein. Hier die Tagesordnungspunkte.

  • Begrüßung und  Kurzbericht der Abteilungsleitung
  • Kassenbericht
  • Entlastung der Vorstandschaft
  • Neuwahlen

Gez. die Vorstandschaft TSVO Handball

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Saisonabschluß am 02.06.2012 im Hirschsaal, Beginn 19.00 Uhr

 

Alle Handballmitglieder, Helfer sind am 02.06.2012 herzlich zu unserer Saisonabschlußfeier eingeladen.

 

Bitte bei Willi Höbel unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmleden.

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Nachgefragt - Trainerwechsel

 

Handball    Die Regelung der künftigen sportlichen Kompetenzen ist beim TSV Ottobeuren noch ungeklärt

 

Ottobeuren    Bei den Bayernliga-Handballern des TSV Ottobeuren (TSVO) wird es zur neuen Saison einen Trainerwechsel geben. Für den amtierenden Coach Thomas Lang, 43, übernimmt dann der ein Jahr ältere Harald Michaeler die Bayernliga-Mannschaft (wir berichteten). Nach den Vorstellungen des ersten Vorsitzenden Willi Höbel soll Lang den Handballern in „exponierter Stellung“ - etwa als Sportlicher Leiter - erhalten bleiben. Michaeler stößt in dasselbe Horn: „Ich sehe Lang als Bindeglied zwischen Verein, Mannschaft, Trainer und Zuschauer. Er könnte als Sportlicher Leiter unterstützend wirken und mir Videos und Analysen unserer Gegner liefern“. Neben seiner Trainertätigkeit ist Lang seit Jahren auch mit weiteren Vereinsangelegenheiten betraut. Michaeler, der Lang schon einige Jahre kennt, berichtet ausschließlich Positives über ihn: „Ich halte große Stücke auf ihn. Ich glaube, er wäre genau der Richtige“. Schließlich sei der Amtsinhaber „ein Zuverlässiger“ und einer, der die Vereinsstruktur kenne.

 

„Für seine Arbeit im Verein kann man ihm nur die Note eins geben.“ (Ottobeurens Handball-Vorsitzender Willi Höbel über den aktuellen Coach Thomas Lang)

 

„Für seine Arbeit im Verein kann man ihm nur die Note eins geben“, lobt Höbel Langs Wirken beim TSVO. Lang ist seit fünf Jahren Trainer bei den Gelb-Schwarzen (rund dreieinhalb Jahre davon im Gespann mit dem inzwischen abgewanderten Spielertrainer Mikko Koskue). In Langs Amtszeit fallen zwei Bayernpokal-Siege und zwei dritte Plätze in der Bayernliga. Dreimal gelang ihm der Klassenerhalt – darunter in dieser Saison sehr frühzeitig. Eine fürwahr erfolgreiche Zeit. Doch über die Neuausrichtung für die kommende Saison und die damit verbundene Aufgabenverteilung auf der sportlichen Führungsebene herrscht beim ranghöchsten Allgäuer Handball-Klub derzeit noch Unklarheit. Michaeler steht als neuer Trainer fest - doch was geschieht mit Lang? Eine „Tandem-Lösung“, also zwei Trainer nebeneinander, kommt für Höbel ausdrücklich nicht in Frage. Auf mögliche Unstimmigkeiten zwischen ihm und Lang angesprochen, erwidert der Vorsitzende, dass es „keine verbrannte Erde“ gebe. Höbel gibt überdies zu bedenken, dass er den Coach rechtzeitig über die neue Entwicklung informiert habe.

 

„Ich bin nicht in der Position, Bedingungen zu stellen.“ (TSVO-Trainer Thomas Lang über seine Zukunft im Verein)

 

Lang hingegen äußert sich zu dem Sachverhalt so: „Der Vorstand hat entschieden, etwas Neues zu probieren. Das habe ich zu akzeptieren. Ich bin nicht in der Position, Bedingungen zu stellen. Aber ich habe schon genaue Vorstellungen, was ich machen will und was nicht.“ Zwischen Michaeler und ihm selbst werde es noch ein Gespräch geben, lässt er wissen. Auch ein Abschied Langs ist denkbar: „Alles ist möglich, da es auch andere Gespräche gibt und geben wird“, betont er. Und weiter: „Es gehört dazu, dass einem auch mal der Wind kalt ins Gesicht bläst und nicht alles glatt läuft“. Klar scheint jedenfalls:  Es herrscht Gesprächsbedarf.

 

„Highspeed-Tempohandball nach vorne und hinten“

 

Neu-Coach Michaeler wird zum Trainingsauftakt am 1. Juni seine neue Tätigkeit aufnehmen. „Ich bin kein strenger Trainer. Aber ich bin einer, der Wert legt auf Disziplin, Pünktlichkeit und Respekt“, sagt der in Ulm lebende gebürtige Münchner. Sein Konzept „Highspeed-Tempohandball nach vorne und hinten“ möchte er mit Rückkehrer Daniel Berkessel umsetzen, den er als Abwehrchef einplant. Aktuell ist Michaeler Coach beim baden-württembergischen Frauen-Oberligisten TSF Ludwigsfeld. Mit Vorfreude blickt der Vater einer zehnjährigen Tochter auf seine Zukunft im Unterallgäu: „Ottobeuren ist eine tolle Aufgabe. Das Publikum sitzt dort nah am Spielfeldrand. Die Zuschauer sind das `A und O´ im Handball“. Der hauptberuflich als Praxisleiter in einer Physio- und Sportphysioeinrichtung tätige Oberbayer spielt in seiner Freizeit gerne Golf. Zusätzliche Entspannung verschafft ihm sein Garten. (dp)

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TSVO Faschingsball - Bilder

 

Hier findet Ihr Bilder vom TSVO Faschingsball. ----> KLICK

Vielen Dank an die Fotografen von www.crebd.com

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Wie in einer Ehe

 

Handball    Spielertrainer Mikko Koskue verlässt Bayernligisten TSV Ottobeuren – berufliche Gründe

 

Ottobeuren    „Man muss es immer dahin bringen, dass man zurückgewünscht wird.“ Mit diesem Zitat des spanischen Philosophen und Schriftstellers Baltasar Gracián y Morales könnte durchaus auch ein im Allgäu aktiver finnischer Handballer gemeint sein: Mikko Koskue nämlich. Der 36-jährige Spielertrainer des TSV Ottobeuren (TSVO) hat vor wenigen Tagen seinen nicht erwarteten Abschied vom Bayernligisten verkündet. Und dies nach dreieinhalb Jahren in Doppelfunktion und Hunderten von Toren. Eine Identifikationsfigur verlässt den Klub. Im Umfeld des TSVO löst dieser Schritt großes Bedauern aus.

 

„Es tut uns allen sehr, sehr leid, dass Du uns verlässt“ (Willi Höbel, Vorsitzender TSV Ottobeuren Handball)

 

„Es tut uns allen sehr, sehr leid, dass Du uns verlässt“, sagte TSVO-Handball-Vorsitzender Willi Höbel, 56, bei Koskues Verabschiedung. Dies geschah unmittelbar vor dem 15:14-Heimspielsieg am Samstagabend gegen den TSV 2000 Rothenburg. „Es ist wie in einer Ehe. Da geht jetzt einer und der andere bleibt zurück. Und derjenige muss das Beste daraus machen“, umschreibt Trainer-Partner Thomas Lang, 42, seine Gefühlslage. Er habe viel von Koskue gelernt. Koskue sah sich berufsbedingt zum Ende in Ottobeuren gezwungen: „Ich habe ein neues Projekt, das viel mehr Präsenz in Finnland erfordert“, erklärt Koskue, der als Unternehmensberater tätig ist. Für einige Wochen wird er beruflich auch in Asien sein. „Der Abschied fällt mir sehr schwer. Es war eine schöne Zeit mit Höhen und Tiefen, wobei aber die Höhen klar dominieren in der Erinnerung“, bilanziert der Skandinavier. Mit Freude denkt er an gewonnene Spiele, Trainingslager und Mannschafts-Skiurlaube zurück. Am meisten, betont Koskue, lerne man jedoch im Sport wie im Leben von den schweren Momenten. Dazu dreht er das Rad der Zeit gut zehn Jahre zurück. Nach dem euphorischen Bundesliga-Aufstieg mit dem TV Willstätt erlebte er ein halbes Jahr später düstere Momente: „Wir waren Letzter in der Bundesliga. Da war es schnell zu Ende mit dem Schulterklopfen.“ Man merkt: „Haudegen“ Koskue hat schon so manche Schlacht geschlagen in seiner Laufbahn. Gerade für die junge Garde beim TSVO - Spieler wie Christian Stumpf, Michael Höbel oder Philipp Dündar - war er mit seiner Routine stets ein wertvoller Ratgeber und für deren Weiterentwicklung von entscheidender Bedeutung. In der aktuellen Saison kam er wegen einer schweren Knieverletzung als Spieler nicht zum Einsatz und musste sich auf seine „Coaching-Tätigkeit“ zusammen mit Partner-Coach Lang beschränken. Koskues Zukunft zeichnet derzeit ein verschwommenes Bild.

 

„Ob und wie es mit Handball weitergeht, steht in den Sternen.“ (Mikko Koskue)

 

Ob und wie es mit Handball weitergeht, steht in den Sternen“, sagt der Finne.  Seinem Ex-Verein werde er künftig zur Seite stehen, falls er irgendwo helfen könne.

 

„Das ist alles so schnell gelaufen, dass ich kaum Zeit hatte nachzudenken“ (Mikko Koskue)

 

Selbst eine Rückkehr zum TSVO zur neuen Saison sei nicht ausgeschlossen. „Das ist alles so schnell gelaufen, dass ich kaum Zeit gehabt habe, nachzudenken. Zurzeit kann ich mir alles vorstellen“, meint der Rückraum-Mitte-Akteur. Den Klassenerhalt werden die derzeit achtplatzierten Allgäuer aus Koskues Sicht schaffen, lässt er wissen. Es kann gut sein, dass der beliebte Finne von der Ottobeurer „Handball-Familie“ dann trotzdem zurückgewünscht wird... (dp)

 

Zur Person

Mikko Koskue

geboren am 08.01.1976 (36 Jahre alt)

Familienstand: verheiratet, 2 Kinder

Beruf: Unternehmensberater

aktuell Trainer finnische Handball-Junioren-Nationalmannschaft

Internationale Karriere als Spieler: 51 Länderspiele für Finnland

Position: Rückraum-Mitte / Trainer im Gespann mit Thomas Lang bis Februar 2012

Bisherige Vereine:

HC Kiffen (Finnland), TV Willstätt (1. und 2. Bundesliga), HC Alpi Prato (Italien), VfL Waiblingen (Regionalliga), TSV Ottobeuren (Bayernliga) (dp)

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