Die Nummer 1

im Allgäu

Nach Disqualifikation ist der Abstieg besiegelt

 

BZOL Relegation 2015 Vergangener Woche sprach sich die Hiobsbotschaft blitzschnell herum: die 2. Herrenmannschaft des TSVO Ottobeuren ist nach Entscheidung der BHV von Bezirksoberliga in die Bezirksliga abgestiegen.

 

Der Grund hierfür war der nicht regelkonforme Einsatz von Philipp Dündar bereits im ersten Spiel der Relegation. Der an diesem Tag hervorragend spielende Akteur galt, laut Spielordnung, noch als „festgespielt“ in den Reihen der 1. Männermannschaft – ein fataler in Folgen Fehler der den TSV-Verantwortlichen unterlaufen ist.

 

Nach dieser unerfreulichen Geschichte ist es jetzt wichtig sich den Zukunftsaufgaben zu widmen.

Die „Zweite“ verabschiedet sich jetzt in die ersehnte Sommerpause und bedankt sich bei allen Unterstützern und Gönnern für die sehr harmonische Zusammenarbeit in der BZOL-Saison 2014/2015. (rp)

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BZOL Relegation 2015: Erster Etappensieg

 

SG Kaufbeuren/Neugablonz vs. TSV Ottobeuren II 30:40 (16:18)

 

Relegation BZOL Nach wochenlangem Warten und der Ungewissheit über die Bedeutung der zwei Relegationsspiele gegen SG Kaufebeuren/Neugablonz sah man am vergangenen Samstag, den 13. Juni 2015, die Erleichterung in den Gesichtern von Spielern der 2. Herrenmannschaft des TSV Ottobeuren. Durch den erkämpften 30:40 Sieg über die SG kamen die Spieler der „Zweiten“ dem Ziel einen Schritt näher – dem Klassenerhalt.

 

Vor dem Spiel klagten personelle Sorgen das TSV-Trainergespann Polyfka/Bartenschlager. Deshalb griff man auf die erfolgreich erprobte Variante zurück, den zweifachen bayerischen Pokalsiegertrainer Thomas Lang auf die Bank zu holen und die H2-Trainer auf das Spielfeld zu schicken.

 

Das Spiel begann, wie es zu erwarten war, mit einer körperbetonen Spielweise der beiden Kontrahenten.  Sowohl SG als auch TSV kämpften um jeden Ball, was sich im Matchverlauf widerspiegelte (1:1, 6:6, 10:10). Der positive Durchbruch für TSV kam mit der Einwechslung von Philipp Dündar, der es schaffte, in kurzen Abständen gleich 4 Tore zu erzielen. Unterstützt wurde das Vorhaben durch ebenfalls starken Einsatz von Karsten Freise auf der Linksaußenposition. Die in dieser Phase angestrebte Führung konnte somit erlangt werden und konnte über die Stationen von 12:14, 14:16, 16:18-Pausenstand bewahrt werden.

 

Nach der Pause war es allen TSV-Spielern klar, dass an diesem Tag ein Sieg über die starken Kaufbeurer nur mit einem grenzenlosen Engagement des ganzen Teams zu erreichen war. Was im Durchgang zwei an der Seite der Ottobeuren verbessert wurde, war die Abwehrleistung um Defensive-Chef Nikolaj Schaffer. Die Offensive überzeugte auf ganzer Linie und somit wurde zum Anfang der 2. Halbzeit ein enorm wichtiger Vorsprung von 16:21 erreicht. Was folgte war die Konsequenz im Abschluss und die nicht nachlassende Mannschaftsleitung im Deckungsverhalten (21:26, 22:28, 24:35). Die hundertprozentige Trefferquote vom 7m-Punkt durch Daniel Berkessel unterstrich den Siegeswillen der „Zweiten“.

 

Die Kaufbeurer kämpften weiter,  jedoch in Angesichts des anwachsenden Vorsprungs der Gästemannschaft, kamen auch überhastete Würfe zu Stande, die zum rechthohen Endergebnis von 30:40 für die Ottobeurer führten.

 

Besonders erfreulich aus der Sicht der Ottobeurer war die Tatsache, dass auch die Youngsters wie Jakob Steinhauser im Tor und Jesse Corpus im linken Rückraum für die positiven Akzente sorgten. Darüber hinaus vollzog sich ein Generationswechsel auf der Torhüterposition - der langjährige Garant für eine solide Schlussmannleistung Wolfgang Längst beendete mit einem Sieg seine sportliche Laufbahn.

 

Am kommenden Sonntag, den 21. Juni 2015, findet das Relegationsrückspiel statt, das in Ottobeuren ausgetragen wird. Die „Zweite“ lädt alle Handballinteressierten ein und wird sich über eine lautstarke Unterstützung im wichtigsten Spiel der Saison sehr freuen. (rp)

 

Längst, Steinhauser (im Tor) Ramsauer P. 4, Dündar P. 6, Wittlinger Andi 1, Polyfka, Schaffer N., Göppel, Freise 5, Bartenschlager 7, Reisacher 1, Bekefi 2, Corpus 4, Berkessel 10/7

 

Trainer: Polyfka/Bartenschlager

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Gekämpft, gesiegt und nicht gerettet

 

TSV Ottobeuren vs. TSV Gilching 33:26 (20:13)

 

Bezirksoberliga Herren Am vergangenen Samstag gewann die 2. Herrenmannschaft gegen den Favoriten aus Gilching mit 33:26. Es ist ein Pflichtsieg gelungen - die Situation in der Tabelle hat sich jedoch trotz alledem verschlechtert: TSV Ottobeuren II steht als drittletzte Mannschaft auf einem Abstiegsplatz. Der wohl geglaubte Relegationsplatz änderte sich erst vor kurzem zum einen Abstiegsplatz. Die Ursache hierfür ist in den ungünstigen Konstellationen in anderen Ligen zu suchen, wo der Abstieg einer weiteren bayerischen Mannschaft eine Wellenreaktion zur Folge haben könnte. Die endgültige Fassung der BZOL-Tabelle ist somit abzuwarten.

 

Im Spiel vor Heimpublikum gegen Gilching bot die „Zweite“ eine starke Leistung dar. Vom Anpfiff an, agierte die Gastgebermannschaft wach in der Deckung und konsequent im Angriff. Dies spiegelte sich im Ergebnis wieder – die Ottobeurer führten 7:3 und 9:5. Dann gelang es den Gilchinger auf 9:7 zu verkürzen.  Auf die Antwort der TSVO musste man nicht lange warten, denn der Routinier Berkessel die individuelle Stärke immer wieder in Tore ummünzte. Erfreulich war auch die 3-Treffer-Ausbeute von Karsten Freise auf Linksaußenposition.  Der Spielzwischenstand von 20:13 für Ottobeuren belohnte das vom ganzen Team erbrachte Engagement.

 

Nach der Pause arbeitete das „Zweite“-Kollektiv weiterhin konzentriert und fand in der Person von Jakob Steinhauser im Tor einen höchsteffizienten Schlussmann. Mit 23:13 führte die TSVO souverän, die Gilchinger gaben nicht auf, fanden dennoch keine wirksame Mittel gegen die Gastgebermannschaft. Die Ottobeurer setzten ihr an diesem Tag abgerufenen Tempohandball fort, vergaben aber Desöfteren gut ausgespielte Torchancen. Die Gäste aus Gilching nutzten diese Möglichkeit der Ergebniskosmetik und verringerten die Tordifferenz auf Endergebnis von 33:26. (rp)

 

Längst, Steinhauser (beide Tor), Lecocq, Ramsauer P. 1, Schaffer T., Achim Wittlinger 6, Berkessel 9/2, Schaffer N., Reisacher 3, Freise 3, Bartenschlager 7, Bekefi 2, Corpus 2/1, Junghöfer.

 

Trainer: Polyfka/Bartenschlager

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Ein gewonnenes Prestigederby

 

SG Kempten/Kottern vs. TSV Ottobeuren II 24:25 (12:13)

 

Herren Bezirksoberliga Ein Derby im Allgäu verbindet man zurecht mit einem spannenden Handballerlebnis. Dazu kam die Besonderheit hinzu, dass TSV dieses Spiel unbedingt gewinnen musste um mindestens die rechnerische Chance zu bewahren, die Relegation doch noch vermeiden zu können. Es war an diesem Tag keine leichte Aufgabe für die "Zweite" gewesen, denn mehrere Spieler verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen.

Das Trainer-Duo Polyfka/Bartenschlager musste handeln und bat den erfahrenen TSV-Coach Thomas Lang um Unterstützung - somit konnten sie sich auf ihre Spieleraufgabe konzentrieren. Der Plan ging auf.

 

In der ersten Halbzeit kamen die Gäste mit 0:2 in Führung, was die Gastgeber bei 3:3 egalisieren konnten. Dann übernahmen kurzfristig die Kemptener die Initiative (7:4). Die Ottobeurer schafften das 7:7 und fortan auch behielten sie die Kontrolle über das Spielgeschehen. Es war eine umkämpfte Phase, die von hart spielenden Deckungsformationen der beiden Mannschaften bestimmte wurde. Die TSV-Spieler Reisacher und Corpus setzten mit ihren Toren wichtige Akzente im Spiel und Torhüter Längst rief eine starke Leistung ab. Die Ottobeurer konnten die knappe 12:13 Führung mit in die Kabine nehmen.

 

Das Bild der zweiten Halbzeit war weiterhin von kämpferischen Auftreten der beiden Teams bestimmt. Wobei die Gäste über längeren Zeitraum führten (13:15, 16:18, 19:20). Dann glichen die Kemptener aus und das Spiel steigerte sich in seiner Dramatik. SG-Spieler wählten immer wieder eine offensive Deckungsvariante aus. Das brachte die Ottobeurer nicht aus dem Konzept - Karsten Freise und Andras Bekefi sorgten für den richteigen Druck im Angriff.

 

Kurz vor dem Spielende führten die Gäste mit 23:25. Die Gastgeber schaften zwar den Anschlußtreffer, den Sieg ließen sich die Ottobeurer nicht mehr entreißen.

 

Das Etappenziel wurde erreicht - es änderte allerdings die Situation der Ottobeurer in der Tabelle nicht. Der letzte Spieltag wird entscheidend sein...

 

Längst, Miller n.e. (beide Tor), Lecocq, Ramsauer P., Achim Wittlinger 5/3, Corpus 4, Polyfka 3, Reisacher 5/1, Freise 1, Bartenschlager 5, Bekefi 3, Junghöfer n.e.

 

Trainer: Polyfka/Bartenschlager

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Ein klares Signal

 

Bezirksoberliga Herren Am vergangenen Samstag empfing die 2. Herrenmannschaft des TSVO ihren direkten Konkurrenten aus Landsberg. Es war eines dieser Spiele, die als 4-Punkte-Spiele gelten und von großer Bedeutung für die teilnehmenden Parteien sind. Darüber hinaus stand noch eine Revanche für die Hinrunde-Schlappe von 41:22 auf der Agenda der Ottobeurer. Dementsprechend motiviert kamen die Spieler der „Zweiten“ auf das Spielfeld.

 

Die erste Halbzeit war von wenig Elan im Spiel der Ottobeurer gekennzeichnet. Die Gastgeber taten sich sichtlich schwer gegen die, in einer ungewöhnlichen 3:3-Abwehrformation spielenden Gästen, zu bestehen.

Beide Mannschaften boten einen körperbetonten Handball dar und dennoch konnte sich keine absetzen (4:4, 7:7). Dann aber gelang es den Landsbergern auf 7:10 davon zu ziehen, bevor sie beim Spielstand von 12:12 kurz vor der Pause von Ottobeurern eingeholt wurden.

 

In der zweiten Halbzeit war das Spiel vom Kampf um jedes Tor geprägt (17:17, 20:20, 23:23). Die offensive Deckung der Landsberger konnte nur durch mehr Laufpensum der Ottobeurer geknackt werden - was nicht immer gelang. Doch dann sorgte das Zusammenspiel im Angriff von Routiniers Berkessel und Wittlinger für wichtige Treffer.  

 

Die Defensive der Gastgeber funktionierte allmählich besser und der TSVO-Torhüter Längst trug mit seinen Paraden zu dieser Entwicklung bei. Entscheidend für den Sieg der Ottobeurer war die zuvor erkämpfte Führung von 26:24. Der in dieser Phase eingewechselte TSVO-Spieler Rene Reisacher sorgte mit 3 Treffern für den ersehnten Vorsprung in diesem umkämpften Spiel.  Von diesem Zeitpunkt an, ist es den Landsberger nicht mehr gelungen, auszugleichen. Die Gastgeber schafften mit großer Mühe das Spiel mit 28:27 für sich zu entscheiden.

 

In Anbetracht der herankommenden Osterfeiertage wünscht die „Zweite“ allen TSVO-Unterstützern ein frohes Osterfest! (rp)

 

Längst, Steinhauser n.e. (beide Tor), Lecocq, Ramsauer P.,Berkessel 5/1, Wittlinger Achim 11/2, Schaffer N. 1, Reisacher 3, Freise, Bartenschlager 5, Bekefi 3, Corpus, Junghöfer, Polyfka n.e.

 

Trainer: Polyfka / Bartenschlager

 

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