Die Nummer 1

im Allgäu

Auftrag ausgefüllt 

 

Zwar hatte man in der ersten Halbzeit nicht den Eindruck hier stehen sich Bayernliga-Aufsteiger und Bezirksoberliga-Absteiger gegenüber, aber die TSV O Handball-Damen gestalteten ihr letzten Heimspiel dann letzten Endes doch wie gewünscht.

Die Gäste aus Vaterstetten erhofften sich in der Partie nichts Zählbares, aber als sie merkten, dass Ottobeuren auch nur mit Wasser kocht, blieben sie zunächst doch hartnäckig auf den Fersen. Der Gastgeber schien völlig neben sich zu stehen über 30 Minuten, denn vor allem die Chanceauswertung und die Anzahl der Fehlpässe waren unterirdisch. Statt 12:10 zur Pause hätte man mit mindestens sechs führen müssen. Runde zwei war auch abwehrtechnisch wesentlich stabiler, obwohl man sich immer wieder unnötig herauslocken ließ und so der Platz für die Kreisläuferin frei wurde. Von 14:10, 19:14 erhöhte man dann kontinuierlich und fand bedingt zu einer Form. Nach 45 Minuten führte man bereits 24:15 und bot den Zuschauern doch noch einen angebrachten Abschluss. Die Partie endete letztlich 34:20. Wie gewünscht und als selbstgestecktes Ziel ausgegeben kann also im Wiederaufstiegsjahr in eigener Halle eine weiße Weste anbehalten werden. Cosima Eckermann und Regina Bari-Nagy waren mit je sieben Treffern die auffälligsten Garanten des Sieges, wobei sich erfreulicherweise noch einmal die gesamte Mannschaft in die Torschützenliste eintragen konnte.  Für Trainer Daniel Berkessel war es das letzte Spiel von der Choaching Zone der Damen aus Ottobeuren: "Es war mir eine Freude diese Reise mit euch zu machen, und bin stolz ein Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein", so der letzte Satz zu seinen Schützlingen. Auch für Veronika Urbauer und Judith Sonnberer war es die letzte Partie in Schwarz-Gelb. (jd)

 

Es spielten: Birgit Gerl, Kathrin Korda, Isabel Puttner (4/1), Regina Bari-Nagy (7/1), Judith Sonnberger (5/2), Alina Isselbächer (1), Nadine Kofler (2), Monika Hackl (2), Adrienn Zsigmond (3/1), Lena Keßler (3), Pia Hitzlberger (1), Cosima Eckermann (7)

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Aufsteiger will ungeschlagen bleiben

 

Der letzte Spieltag in der Landesliga Süd steht bevor. Die Schwarz-Gelben empfangen zum Abschluss den TSV Vaterstetten. Die Münchner Gäste haben ihren Abstieg in die Bezirksoberliga bereits besiegelt, weshalb es für beide Teams in der Partie eigentlich um nichts Zählbares mehr geht. Außer um die Ehre- und daran will sich der TSV Ottobeuren in seiner meisterlichen Saison nicht packen lassen. Nach den zwei eher unnötigen Niederlagen auswärts in Freising und Ingolstadt will man in eigener Halle doch die Oberhand behalten und keinen Punkt abgeben. Berkessel erklärt: " das ist absolute Vorgabe von mir, hier am Galgenberg ungeschlagen aus der Saison zu gehen." Für einige Aktiven im Team wird es der vielleicht letzte Auftritt im Trikot für die Damen sein. Daniel Berkessel wird sein Traineramt abgeben. Veronika Urlbauer und Judith Sonnberger, zwei langjährige Spielerinnen aus der eigenen Jugend, werden ihre Karriere beenden. "Wir werden der Mannschaft jedoch mal aushelfen, wenn sie uns brauchen", fügen sie mit einem zwinkernden Auge dazu. Für das gesamte Team gilt es noch einmal alle Reserven zu mobilisieren und den Zuschauern einen ansehnlichen Handballtag zu bieten. Anspiel ist für alle Teams der Liga zeitgleich am Sonntag um 14 Uhr. (jd)

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Die Übrigen zogen in den Kampf und verloren

 

Bettina Braun bekam vor der letzten Auswärtspartie in Ingolstadt eine personelle Hiobsbotschaft nach der anderen. Beide Torhüter lagen die Tage vor dem Spiel flach. Birgit Gerl konnte nicht mitfahren, sodass Kathrin Korda mit Unterstützung von Carolin Merk aus der zweiten Mannschaft das Match halbfit spielte. Bei den Feldspielern sah es keineswegs besser aus. Nadine Kofler krank- von den Dauerausfällen keine Rede mehr- und Pia Hitzlberger verletzte sich zudem noch im Abschlusstraining. Auch Nici Schneider und Monika Hackl standen nicht zur Verfügung, sodass spontan Anna Keck und Franzi Huber der zweiten Damen in die Presche sprangen und einen guten Job ablieferten. 

Zum Spiel: nicht minder motiviert begann man trotz der Lage das Spiel. Für den TSV ging es in dem Sinne um nichts mehr, doch man wollte dem eigenen Anspruch gerecht werden. Ingolstadt dagegen hatte viel vor. Der Relegationsplatz wollte erreicht werden. Die Zuschauer bekamen zwar nur wenige Tore zu sehen, dennoch lieferten sich beide Mannschaften ein heißes Duell. Mit 1:4 kam der TSV O besser ins Spiel, doch Ingolstadt griff erwartet hart dazwischen und kam 4:5 heran. Ottobeuren erhöhte dann auf 4:8 mit schnellen Toren, bei denen Ingolstadts Abwehr nicht mehr eingreifen konnte. Ihre Spielmacherin Melanie Pöschmann brachte die Gastgeber wieder auf 7:9 heran und so wurden die Seiten gewechselt. Die Kernaussage der Halbzeitansprache wurde leider überhaupt nicht umgesetzt und mit Ingolstadt führte plötzlich 10:9. Bei Spielzeit 33:51 holte Braun die Mannscaft also erneut zusammen um sie wach zu rütteln, was auch fruchtete. Sie holten auf und nach 12:11 übernahm man wieder das Ruder (13:15). Nach 14:17 lief scheinbar alles gut beim Meister. Doch es waren die kleinen Dinge, die Ingolstadts Hoffnung wieder aufkeimen ließen. Auf der Gästeseite wurde hier ein Ball nicht gefangen, dort zu hektisch abgeschlossen oder das Aluminium getroffen. Während Ingolstadt sich immer wieder erfolgreich auf ihre Rückraumschützin verließ, welche auch munter traf. Plötzlich 17:17 und zwei weitere Pfostentreffer für Ottobeuren. Ingolstadt nutzte weiter die teils zu lose Absprach de Ottobeurer Verteidigung und ging am Ende mit 20:18 als Sieger vom Feld. Dies war die zweite Niederlage der Mannschaft in der laufenden Saison, die durch die personelle Lage nicht entschuldigt werden, jedoch keine reelle Reflexion geben kann. (jd)

 

Es spielten: Kathrin Korda, Carolin Merk, Isabel Puttner (5), Ragina Bari- Nagy (3), Franziska Huber, Alina Isselbächer, Nadine Kofler (1), Anna Keck, Adrienn Zsigmond (5), Lena Keßler (3), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (1)

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TSV kann Suppe versalzen

 

Das letzte Auswärtsspiel in der Landesliga steht an und mit der HG Ingolstadt wartet auf die TSV´lerinnen noch einmal eine schwere Aufgabe. Die HG hat aktuell Rang zwei inne und steht noch mitten im Kampf um die Aufstiegsrelegation. Günzburg und Freising (beide 31:17 Punkte) sind Ingolstadt dicht auf den Fersen (33:15 Punkte). Dementsprechend wird die Mannschaft am Wochenende auftreten. Schlechte Vorrausetzungen sind dabei beim Blick auf die Ottobeurer Bank erkennbar. Trainer Berkessel wird nicht beim Team sein können. Ebenso ist es bei Co-Trainerin Braun unsicher.  Auch die Kadersituation bleibt mehr als angespannt. Wenn Schneider und Hackl dem Team nicht erneut aushelfen, tritt man ohne Wechselspieler an. " Die Ingolstädterinnen spielen sehr körperbetont. So einer Mannschaft ohne Wechselmöglichkeit 60 Minuten Parolie zu bieten erfordert eine gewisse Cleveness und die einfachen Tore. Die Aufgabe wird nicht leicht für uns", so Mannschaftsführerin Juliane Dittmann vor der Partie. Doch Grund zur Hoffnung gibt der Rückblick auf das Hinspiel. Hier deklassierte man Ingolstadt in der eigenen Halle mit 34:21. (jd)

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40-Tore-Marke geknackt

 

Der Auftrittgegen den SC Kissing in eigener Halle entwickelte sich binnen kurzer Zeit zu einem Torfestival der Heimmannschaft. Die Augsburger Gäste zeigten eine sehr engagierte Spielweise, machten dem TSV O Druck, konnte jedoch aus diesem Spiel keine Erfolge schlagen. Bis zum 4:3 sah es noch ausgeglichen aus, doch bei 10:4 nach einer Viertelstunde war die Partie entschieden. Kissing erzielte aus den acht Toren der ersten Hälfte nur vier aus dem Spiel heraus, was die Abwehrarbeit der Gastgeber widerspiegelt. Der eigene Angriffsaufbau war sehr variabel. Mal über schnelle Konter, mal ein einfaches druckvolles Stoßen oder der Alleingang waren zielführend. 21:8 stand es bereits nach 30 Minuten. Kissing hatte nur mehr wenig entgegenzubringen. Die Schwarz-Gelben liefen weiter in einem hohen Tempo und nutzten jeden Kissinger Fehler schnell aus. Von 25:10 zog man noch weiter weg auf 38:15. Zum ersten Mal in der laufenden Saison knackte Lena Keßler die 40- Tore- Marke, die dadurch auch ihre eigene 10-Tore- Marke steckte. Ebenso ragte Regina Bari-Nagy mit 12 Treffern aus der insgesamt tollen Teamleistung heraus. Der 42:18- Sieg war ein tolles Zeichen an die Zuschauer.

Erwähnenswert ist auch die personelle Lage des Spiels. Man hatte Freitag Abend keinen Auswechselspieler auf dem Papier stehen und rekrutierte mit Nici Schneider und Monika Hackl zwei Ehemalige, die dem Team ihre Hilfe zusagten und in der Partie Gold wert waren. Denn sowohl Lena Keßler, als auch Pia Hitzlberger mussten während des Spiels medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und so konnte Berkessel auf die zwei Alternatien zurückgreifen, die trotz wenig bis keiner Trainingseinheiten der Mannschaften super halfen. (jd)

 

Es spielten: Gerl, Korda, Puttner (5), Schneider (2), Bari-Nagy (12/3), Isselbächer (2), Kofler (2), Hackl (1), Zsigmond (5), Keßler (10), Hitzlberger, Eckermann (3) 

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