Die Nummer 1

im Allgäu

Runde zwei

 

Am 17.05.2015 bestritt die weibliche A-Jugend die zweite Qualifikationsrunde der ÜBOL in Ottobeuren.

Durch das erwartete Ausscheiden aus der Landesligaqualifikation, drei Wochen zuvor, traten die Ottobeurer Mädels nun in der zweiten Runde der ÜBOL an. Die starken Gegner der 5erGruppe machen den TSV zum klaren Außenseiter, jedoch hofften wir trotzdem einen Platz für die Oberliga, für die kommende Saison, zu ergattern. Mit dem FC Burlafingen, der SG Kempten-Kottern, dem SC Vöhringen und der SG Biessenhofen-Marktoberdorf trafen wir auf bekannte Gegner des TSV, die alle schon Oberligaerfahrungen haben. Kempten-Kottern und Burlafingen spielten letztes Jahr sogar in der Landesliga. Dass alle vier Mannschaften deswegen wieder mindestens in der BOL spielen wollen, war dadurch klar. Ottobeuren ist somit auch die einzige Mannschaft in der 5er-Gruppe, die noch nicht in der BOL gespielt hat und wird es, zumindest für die kommende Saison, auch wieder sein. Zu viele Absprachefehler in der Abwehr, schläfrige Angriffe und der allgemeine Umgang mit Drucksituationen hinderten den TSV daran die Qualifikation zu meistern.

 

Das erste Spiel war gegen die SG aus Biessenhofen-Markoberdorf. Die Mädels der Spielgemeinschaft spielten schon letztes Jahr in der BOL und belegten als B-Jugend dort knapp nur den zweiten Platz. Schon in den ersten Minuten zeigten uns die Gegner wieso sie in die Oberliga gehören und zogen mit 0:6 davon. Zu diesem Zeitpunkt stand die Ottobeurer Abwehr absolut nicht und dies waren ebenfalls die sieben entscheidenden Minuten, in denen die SG das Spiel für sich entscheiden konnte. Nach einem frühen Time-Out unseres Trainers waren wir nun etwas wacher und konnten den Abstand verkürzen. Trotz einer kleinen Aufholjagd hat es am Ende nicht gereicht und die Gegner gewannen mit 14:11.

 

Das zweite, und wohl auch schlechteste Spiel des TSV, spielten wir gegen den FC Burlafingen, den man schon aus der ersten Qualifikationsrunde kannte. Wie auch beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften dominierte der FC klar das Spiel und machte mit schnellen Angriffen leichte Tore. Auch bei diesem Spiel funktionierte die neue Abwehr der Ottobeurer wieder nicht. Das Spiel endete klar und deutlich mit 24:12 für den FC Burlafingen, der erstaunlicherweise nur vierter des Turniers wurde.

 

Das dritte Spiel war gegen den späteren Turniersieger SG Kempten-Kottern. Obwohl Kempten letztes Jahr eine Landesligamannschaft in der B-Jugend hatte, konnten die Ottobeurer Mädels von Beginn an mithalten und standen vor allem in der Abwehr besser als in den Spielen zuvor. Leider konnten wir die nötige Konzentration nicht über das ganze Spiel aufbringen und verloren somit das Spiel in den letzten Minuten mit 10:14.

 

Das letzte Spiel für den TSV war das alles Entscheidende gegen den ebenfalls noch nicht sicheren SC Vöhringen. Auch diese Mannschaft war im vorherigen Jahr in der BOL vertreten und wusste, dass sie dies nur wieder schaffen, wenn sie dieses Spiel gewinnen werden. Somit war von beiden Seiten von Anfang an die notwendige Konzentration und auch die Nervosität vorhanden. Das Spiel begann sehr ausgeglichen, Ottobeuren konnte sogar in Führung gehen, jedoch brachte die Drucksituation die TSVO Mädels in einen Rückstand von 9:10. Ottobeuren schaffte es nicht auszugleichen und in den letzten Minuten machte Vöhringen noch ein Tor zum 9:11 Endstand, womit sicher war, dass Ottobeuren nächstes Jahr wieder in der Bezirksliga spielt.

 

Leider mussten drei Ottobeurer Spielerinnen ins Krankenhaus fahren, da sie sich alle drei beim Turnier verletzt haben. Kapselriss, Bänderdehnung, sowie noch eine unbekannte Ursache der Schmerzen am Knie, sind hoffentlich vergangen, bis wir uns Mitte Juni, nach den Ferien, wieder in der Halle treffen um dort die gemeinsame Vorbereitung auf die kommende Saison zu starten.

 

Auch wenn die Enttäuschung zunächst sehr groß auf Ottobeurer Seite war, versuchen wir nun nach vorne zu schauen und in der kommenden Bezirksligasaison einen der vorderen Plätze zu belegen. Wir wünschen allen vier anderen Mannschaften eine gute und verletzungsfreie Saison in der BOL und sind gespannt, auf welchem Tabellenplatz sie landen werden.

 

Nach dem ersten Spiel verabschiedeten wir uns außerdem mit einem kleinen Abschiedsgeschenk von unserer Torhüterin Julia, die nach Würzburg gezogen ist und das somit ihr letztes Turnier bei uns gewesen ist - dachte sie zumindest - wir bastelten ihr ein selbst gemachtes Plakat und ermöglichten ihr das Mitfahren zum Cell- Cup nach Ungarn im August. Liebste Judl, wir wünschen dir eine wunderbare Zeit in Würzburg und hoffen, dass du dort deine Handballkarriere weiter antreibst! „Nebenbei erwähnt“ hat unser Trainer ebenfalls die Anmeldung für den Allgäu-Cup“ in Wangen, was ebenfalls zu einem weiterem Turnier mit unserer bald- Würzburgerin führt.

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Landesliga Qualifikation

 

 

Am 19.04.2015 nahm die weibliche A-Jugend des TSV Ottobeuren an der Qualifikation für die Landesliga in Kissingen teil. Es war nicht unbedingt unser Ziel die Quali für die Landesliga zu meistern, doch wollten wir mal eine ganz andere Erfahrung sammeln. Wir haben ein ziemlich hohes Spielniveau der anderen Mannschaften erwartet, doch was uns an diesem Tag erwartete, übertraf unsere Vorstellung um Welten. Neben 2 Landesliga-Mannschaften und einem Meister der Bezirksoberliga der vergangenen Saison, nahm Ismaning mit einer dritten wA-Mannschaft für die Landesliga teil. Die erste Mannschaft der wA von Ismaning spielt mit in der Quali für die Jugend-Bundesliga, die zweite Mannschaft spielt um die Bayernliga mit. Durch dieses hohe Niveau musste selbst eine der letztjährigen Landesliga Mannschaft, FC Burlafingen, sich in dieser Runde geschlagen geben.

 

Leider waren an diesem Tag einige Spielerinnen krank oder anderweitig verhindert, so dass der TSVO mit insgesamt 7 Spielern und 2 Torhüter anreisen musste. Es mussten vier Spiele mit jeweils Spielzeiten von 30 Minuten absolviert werden. Nachdem andere Vereine eine 14-köpfige Mannschaft stellen konnten und somit ausreichend Auswechselspieler hatten, ging uns bei den letzten beiden Spielen die Luft aus.

 

Leider konnten wir bei diesen Begegnungen kein Spiel gewinnen und die Punkte blieben bei den anderen. Das erste Spiel gegen den Gastgeber JSG Friedberg-Kissingen verloren wir mit 6:18. Wie sich zum Schluss herausstellte, war diese Mannschaft die stärkste des Turniers und somit auch Turniersieger. Einige unserer Spieler waren aufgrund der frühen Abfahrt zu Beginn des Turniers etwas müde und konnten daher nicht die volle Leistung entfalten. Im zweiten Spiel unterlagen wir gegen den FC Burlafingen mit 22:4. Das vorletzte Spiel gegen den TSV Ismaning III verloren wir mit 8:23. Da wir in den ersten 5 Minuten nur mit 5 Spielern gegen die andere Mannschaft antraten, spielten wir deutlich konzentrierter, doch auch ohne weiteren Erfolg. Leider mussten wir auch das letzte Spiel mit 23:7 gegen die Landesliga Mannschaft des TSV Aichach verlieren.

 

Trotz den Niederlagen hat es alle 9 Mädels gefreut, bei diesem Turnier teilgenommen zu haben. Außerdem war es eine schöne Erfahrung für uns als Spielerinnen.

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LEW Jugend Cup  -   Sieger der Herzen

 

Am 4. April ging es für die weibliche A-Jugend nach Schwabmünchen, um am LEW Jugend Cup, dem größten Jugendturnier im südbayrischen Raum, teilzunehmen. Da dort mit den neuen Jahrgängen gespielt wurde, mussten wir zum ersten Mal als A-Jugend antreten. Dieses Turnier war für alle Spielerinnen, sowie für unseren Trainer eine neue, schwierige Erfahrung und somit rechneten wir mit einem der unteren Tabellenplätze.

 

Leider mussten wir ein paar Tage vor Beginn des Turnieres feststellen, dass das Teilnehmerfeld der wA halbiert wurde und wir dadurch nur noch gegen drei Gegner antreten konnten, was dazu führte, dass wir zwei, bzw. drei Mal gegen die selbe Mannschaft spielen mussten. Dabei fielen gerade die Mannschaften weg, bei denen wir uns noch Chancen ausgerechnet haben. Trotz alldem trafen sich am Ostersamstag insgesamt 14 weibliche und männliche A-Jugend Mannschaften in den Schwabmünchner  Turnhallen.

 

Beim ersten Spiel gegen den JSG Forst United, sowie auch beim zweiten Spiel waren wir dieser Mannschaft deutlich unterlegen. Was zu ernüchternden Ergebnissen von 14:6 und 11:1 führte. Da diese Mannschaft aber aus einer Spielgemeinschaft des SV Anzing und Ebersberg (Landesligavizemeister und bayrischer Vizemeister) bestand, rechneten wir unsere Chancen zuvor auch nicht all zu hoch aus.

 

Ins nächste Spiel gegen den HC Sulzbach, dessen wA sich dieses Jahr für die Bayernliga qualifizieren möchte, gingen wir zunächst demotiviert, was man dann auch am Ergebnis, einem 12:3, erkennen konnte. Im zweiten Spiel gegen den BOL-Meister konnten wir ein besseres, aber nicht zufriedenstellendes Ergebnis von 11:7 erzielen.

 

Unser dritter Gegner war der Gastgeber Schwabmünchen, ein ehemaliger Bayernligist, gegen den wir im ersten Spiel 10:6 spielten, im zweiten ein niederschlagendes Ergebnis von 10:1 erzielten.

 

In der letzten Runde gegen Schwabmünchen spielten wir um den dritten Platz. Zu Beginn des Spieles konnten wir die Anweisungen unseres Trainers weitgehend umsetzen, was zu einem Vorsprung von vier Toren führte. Jedoch verspielten wir uns diese Chance auf den dritten Platz wortwörtlich und unsere Gegner holten den Abstand innerhalb kurzer Zeit wieder auf. Das Spiel endete dann mit einem knappen Ergebnis von 9:8 für Schwabmünchen. Nichts desto trotz war dieses Turnier eine neue und spannende Erfahrung. Auch wenn wir nur den letzten Tabellenplatz belegen konnten, hatten wir alle eine Menge Spaß.

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Alles oder nichts

Beim letzten Saisonspiel für die wB-Jugend, als auch für unsere Gegner des TV Immenstadt geht es um alles. Bei Sieg oder Unentschieden dürfen wir uns Vizemeister nennen. Verlieren wir das Spiel, rutschen wir auf den dritten Tabellenplatz ab.

 

Freitag, 27.02.2015: Wieder einmal hieß es Training absagen. Grund: die Grippewelle bleibt der Mannschaft treu. Und wieder ging die Frage um: Wer kann spielen? Wer traut es sich auf dem Feld zu, anderen Spielern eine kurze Erholungspause zu geben?

 

Samstag, 28.02.2015, das letzte Saisonspiel: Tag des Grauens oder Tag des Jubelns? 10 einigermaßen fitte Spieler und 2 Trainer starten um 15:30 Uhr vom Marktplatz aus in Richtung Immenstadt.

 

Egal wer gefragt wird, jeder weiß, um was es in diesem Spiel geht. Für uns ist es etwas ganz besonderes, da 5 Spielerinnen erst die zweite Saison spielen und für weitere 5 ist es sogar die aller-erste Saison.

 

Immenstadt eröffnet das Spiel und geht direkt mit 1:0 in Führung. Erst in der fünften Spielminute schaffen wir das erste Tor zu erzielen. Zu die-sem Zeitpunkt heißt es schon 3:1. Die Immen-städter setzen die Otto-beurer Mädels immer weiter unter Druck. Absprachefehler in der Abwehr und unkonzen-trierte Angriffe verhel-fen unseren Gegnerin-nen zu schnellen Toren und schließlich zeigt die Anzeigetafel einen 7:1 Rück-stand an.

 

Eine Wende muss her. Ein Team-Time-Out in der 12. Minute soll diese Wende herbei führen. Und diese kommt dann auch: 6 Tore in Folge bringen uns wieder zurück ins Spiel. Der 6-Tore-Rückstand wurde zum 7:7 Ausgleich. Leider versäumen wir an dieser Stelle in Führung zu gehen. Mit nur einem Tor Rückstand (9:8) geht es in die Halbzeitpause. Aber es ist noch Alles drin, es muss sich nur jeder bewusst werden, um was es in diesem Spiel geht.

 

In der zweiten Hälfte bleibt es noch kurz bei einem Tor Rückstand. Doch beim Stand von 10:10 schaffen wir es, in der Abwehr kompakt zu stehen, das Tor zu verhindern und im Angriff zum ersten Mal mit 10:11 in Führung zu gehen. Weder Immenstadt noch wir können die Führung halten, ein ständiger Führungswechsel ist die Folge. Zwar kann sich Immenstadt mit 3 Toren absetzen, doch die Ottobeurer Mädels behalten die Nerven und gleichen zum 16:16 aus. Eine spannende Schlussphase entwickelt sich.

Beim Stand von 20:20 können wir zwei Mal den Ball erobern und uns endlich mit 2 Toren absetzen. Die Spieluhr zeigt noch ca. 1 Minute 30 Sekunden Spiel-zeit an. Damit ist noch genug Zeit, das Spiel aus Immenstädter Sicht wieder auszugleichen und eventuell sogar in Führung zu gehen.

 

Ein verworfener Siebenmeter auf der Seite von Immenstadt, sollte eigentlich 40 Sekunden vor Schluss zur Vorentscheidung verhelfen. Doch ein schlechter Angriff von uns verhilft Immenstadt zum 21:22. Noch etwa 15 Sekunden zeigt die Spieluhr an. Ok, zugegeben, es wurde der Ball langsamer zum Anspiel vorgespielt als normal, doch macht sich Immenstadt in diesem Fall alles selber zunichte. Sie halten den Abstand beim Anwurf nicht ein und bleiben direkt neben dem Anspielpunkt stehen. Selbst bei der Aufforderung des Schiedsrichters, den Abstand einzuhalten, bleiben sie im Anspielkreis stehen. Erst 2 Sekunden vor Schluss kann das Anspiel erfolgen und somit steht fest, dass wir als Sieger in diesem Spiel hervorgehen.

 

Fazit: es ist der Tag des Jubels für die Ottobeurer B-Jugend Mädels.

 

Wir sind Vize-Meister!!!

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Glückliches Ende im Topspiel

 

Da das Spiel in der Hinrunde, aufgrund Spielermangel von Immenstadt, abgesagt werden musste, spielten wir erst im drittletzten Spiel gegen den TVI.

 

Am 14.02.2015 hatte die weibliche B-Jugend, wie im Vorfeld schon angekündigt, das Topspiel gegen den direkten Tabellennachbarn TV Immenstadt. Bei diesem Spiel ging es um wichtige Punkte für den zweiten Tabellenplatz, den beide Mannschaften natürlich gerne am Ende der Saison haben wollen. Aus diesem Grund traf sich die Ottobeurer Mannschaft um 10 Uhr hoch motiviert in der eigenen Halle. Zum ersten Mal in der Saison konnten wir mit dem vollzähligen B-Jugend Kader auflaufen, die Gäste aus Immenstadt hatten jedoch nicht einmal eine Auswechselspielerin dabei. Trotzdem unterschätzen die TSVO Mädels ihre Gegner mit dem deutlich schwächeren Kader nicht. Wir wussten, dass die Immenstädter Mädels trotzdem alles versuchen werden ihren Tabellenplatz zu verteidigen und die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

 

Zu Beginn eröffnete Immenstadt das Spiel und gingen gleich mit 0:2 in Führung. Von dem Klasse Start von Immenstadt ließen wir uns aber nicht beeindrucken und wandelten den Rückstand schnell in eine 2 Tor Führung zum 4:2. Was sich immer wieder schwierig erwies, dass bei geworfenen Toren nicht schnell genug in die Abwehr gegangen ist und so Immenstadt zu schnellen und vor allem zu leichten Toren gelangen konnte. Bis zu einem Spielstand 10:8 konnten weder wir uns absetzen, noch konnte Immenstadt die 2 Tore aufholen. Schließlich gelang es uns doch einen weiteren kleinen Vorsprung herauszuspielen (11:8, 14:10, 15:10). In die Halbzeitpause ging es dann mit einem Spielstand von 15:11.

 

In der Zweiten Hälfte hat sich der Abstand bis zum Spielstand von 25:19 nicht geändert. Doch dann gestatteten Absprache Fehler in der Abwehr eine kleine Aufholjagd von Immenstadt (27:23). Noch war dieses Spiel nicht gewonnen, aber nach dieser kurzen Schwäche Phase fanden wir wieder Halt und konnten uns wieder zum 29:23 absetzten. Das letzte Tor des Spiele gehörte Immenstadt zum 29:24 Endstand.

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