Die Nummer 1

im Allgäu

Vier- Punkte-Spiel in Freising

Es gibt Gegner, gegen die man seit Jahren spielt, und man sich immer schwer tut. Hier gehört die HSG Freising-Neufahrn dazu. Schon zu Landesliga-Zeiten lieferte man sich bei München heiße Duelle und nun nach deren Aufstieg in der Bayernliga wieder. Viel Aktion kommt bei den Gastgebern über die Kreisläuferin,die sich auch erfolgreich einsetzt. Sie haben ebenso den Fokus auf das schnelle Spiel, an das man sich anpassen muss. Im 6:6 Angriff muss die eigene Abwehr noch einiges in der Absprache verbessern. Denn Bettina Braun nach dem letzten Spiel gegen die HSG Fichtelgebirge: "31 Tore zu kassieren, sind eindeutig zu viel." (33:31 ging die Partie aus)
Hier soll vor allem Ardiana Merditaj noch besser mit eingebaut werden. Tibor Somogyi dazu: "hier fehlt natürlich die Sicherheit zur Nebenspielerin, das ist ganz klar. Aber wie soll das auch nach zwei Wochen funktionieren." "Adi" macht sich jedoch super im Training. Ihre Anpassungsfähigkeit und Dynamik zieht das Team positiv mit. Neben ihrer Jugendspielzeit in Niederraunau war sie beim VfL Günzburg aktiv und schnupperte vor der Verletzung im letzten Jahr in Haustetten sogar Luft in der zweiten Liga. Auch der Erfolg von Youngster Jana Epple soll Fahrtwind bringen. Sie hat beim DHB Lehrgang zur Beach-EM einen guten Eindruck hinterlassen und darf sich in zwei Wochen noch einmal beweisen um einen Platz zu den EM-Vorbereitungslehrgängen zu ergattern.
Doch Prominenz sitzt auch auf des Gegners Bank. Freisings Trainer Peter Mesiarik war in seiner aktiven Handballzeit sogar zweimal bei Olympia mit dabei (1988 und 1992).
Dennoch kämpfen beide Teams gegen den Abstieg, Freising (aktuell Vorletzter) noch mehr als Ottobeuren (Rang 7), daher sind die Punkte für den Gewinner sehr von Bedeutung.
Der Einsatz von Kristina Barisic ist aus privaten Gründen fraglich, Monika Hackl musste nach ihrem Einsatz im Team zur ärztlichen Diagnostik von Knieproblemen und kann nicht erneut in die Presche springen. (Jd)

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