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im Allgäu

Handball-Bayernliga  TSVO-Frauen stehen nach Sieg in Freising kurz vor dem Klassenerhalt

 

Ottobeuren   Bereits vier Spieltage vor dem Saisonende haben die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren den Ligaverbleib so gut wie sicher: Denn durch den 31:22 (14:12)-Sieg bei der HSG Freising-Neufahrn haben sie als starker Tabellen-Sechster jetzt sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Zum Spiel in Freising: Nach einem 5:7-Rückstand führten die Allgäuerinnen zur Pause mit 14:12. Anschließend zogen sie bis auf 20:14 davon. Auffälligste Spielerinnen waren jetzt Jana Epple, die mit ihren Eins-gegen-Eins-Aktionen und mit ihren Rückraumwürfen überzeugen konnte - und Lena Keßler, die insgesamt zwölf Treffer zum Erfolg beisteuerte. Nach der Osterpause gastieren die Ottobeurerinnen am Samstag, 22. April, beim Vierten HC Erlangen. (dp)

 

TSVO-Frauen   Birgit Gerl, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Julia Reisacher, Isabel Puttner, Ardiana Merditaj (1 Tor), Regina Bari-Nagy (3), Jana Epple (5 Tore/davon 1 Siebenmeter), Kristina Barisic (2), Lena Keßler (12/4), Celine Würdinger (4), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (4).

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Erster Auswärtssieg gelungen

 

Anfänglich hatte man bei der HSG Freising/Neufahrn noch seine Schwierigkeiten. Wie vorausgesagt suchte der Gastgeber immer wieder die Kreisläuferin, die dann erfolgreich einnetzte (7:5, 10:7). Vor der Pause nutzte man das Überzahlspiel gut und drehte die Partie zu eigenen Gunsten um. Demnach führte der TSV nach 30 Minuten 14:12. Die folgenden sechs Minuten, Freising in doppelter Unterzahl, machte Ottobeuren enormen Druck und ging 13:19 in Führung. Die Absprache passte besser und vorne fiel vor allem Jana Epple mit tollen Aktionen auf; ob im 1:1 oder aus dem Rückraum - Vielseitig und mutig zeigte sich die junge Spielerin in Schwarz-Gelb. Auch Torjägerin Lena Keßler war erneut sehr aktiv. Allein sechs Mal in Folge binnen 14 Minuten. Nachdem neben Julia Schillinger (fehlte aus privaten Gründen) auch noch Cosima Eckermann in der 39. Minute mit rot vom Feld musste, war die eingesprungene Julia Reisacher der zweiten Mannschaft Gold wert. Ihre Abwehrleistung fanden auch die Trainer lobenswert. Der Vorsprung wuchs sogar auf zehn Tore (20:30) und am Ende holte man mit 31:22 den ersten Auswärtssieg der Saison. Tibor Somogyi zeigte sich zufrieden: "mit diesen zwei Punkten sind wir wieder ein Stück weiter weg von den Abstiegsplätzen und können etwas entspannter in die Osterpause gehen. Unser Restprogramm beinhaltet drei Teams, die vor uns liegen und das Derby gegen Dietmannsried. In Freising heute waren das noch die vermeintlich leichteren Punkten von allem." (Jd)

 

Es spielten: Birgit Gerl, Jessica Hecker, Julia Reisacher, Isabel Puttner, Ardiana Merditaj (1), Regina Bari-Nagy (3), Jana Epple (5/1), Kristina Barisic (2), Lena Keßler (12/4), Celine Würdinger (4), Pia Hitzelberger, Cosima Eckermann (4)

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Handball-Bayernliga  Ottobeurerinnen wollen in Freising Schritt Richtung Klassenerhalt machen

 

Ottobeuren   Die derzeit auf dem siebten Tabellenplatz notierten Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren sind am Sonntag beim Tabellen-Vorletzten HSG Freising-Neufahrn zu Gast. Die Partie wird ab 14.30 Uhr in der Freisinger Luitpoldhalle ausgetragen. Die Freisingerinnen (Platz 12/13:25 Punkte), die vom zweifachen Olympia-Teilnehmer Peter Mesiarik gecoacht werden, gehören zur Sorte Gegner, mit denen sich die Allgäuerinnen seit Jahren duellieren und gegen die sie sich im Prinzip immer schwer tun. Doch nach dem Heimsieg gegen Fichtelgebirge und dem guten Debüt von Neuzugang Ardiana Merditaj („Adi macht sich super in Spiel und Training“; O-Ton Trainer Tibor Somogyi) wollen die Ottobeurerinnen (7/18:20) die positive Grundstimmung nun auch für einen Auswärtssieg in Freising nutzen – es wäre der erste in der laufenden Spielzeit.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Handball-Bayernliga TSVO-Frauen bejubeln Heimsieg – Adriana Merditaj neu im Kader

 

Ottobeuren   Der Klassenerhalt in der Handball-Bayernliga rückt für die Handballerinnen des TSV Ottobeuren allmählich in greifbare Nähe. Nach ihrem 33:31 (15:15)-Heimsieg gegen die HSG Fichtelgebirge stehen sie nun mit 18:20-Punkten auf dem siebten Platz. Zum Spiel: TSVO-Neuzugang Adriana Merditaj, eine 22-jährige Krumbacherin, die zuletzt wegen einer Knieverletzung lange pausiert hatte, durfte gleich in der Startformation ran. In einer körperbetonten Partie führte die HSG mit 12:10, ehe die Allgäuerinnen bis zur Pause egalisierten (15:15). Die wichtige Gäste-Akteurin Anna-Sophie Wölfel hatte schon nach 20 Minuten die Rote Karte gesehen. Dank einer Leistungssteigerung führten die Gastgeberinnen in Hälfte zwei mit 31:27. Der Rest war lediglich Ergebniskosmetik. Kapitänin Cosima Eckermann sagte nach dem Spiel: „Das war ein hartes Stück Arbeit, doch jetzt sind wir froh über die zwei Punkte." (dp)

 

TSVO-Frauen  Birgit Gerl, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Julia Schillinger (5 Tore), Isabel Puttner (1), Regina Bari-Nagy (5 Tore/davon 2 Siebenmeter), Kristina Barisic, Lena Keßler (8/1), Celine Würdinger (3), Pia Hitzlberger (1), Cosima Eckermann (5).

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Vier- Punkte-Spiel in Freising

Es gibt Gegner, gegen die man seit Jahren spielt, und man sich immer schwer tut. Hier gehört die HSG Freising-Neufahrn dazu. Schon zu Landesliga-Zeiten lieferte man sich bei München heiße Duelle und nun nach deren Aufstieg in der Bayernliga wieder. Viel Aktion kommt bei den Gastgebern über die Kreisläuferin,die sich auch erfolgreich einsetzt. Sie haben ebenso den Fokus auf das schnelle Spiel, an das man sich anpassen muss. Im 6:6 Angriff muss die eigene Abwehr noch einiges in der Absprache verbessern. Denn Bettina Braun nach dem letzten Spiel gegen die HSG Fichtelgebirge: "31 Tore zu kassieren, sind eindeutig zu viel." (33:31 ging die Partie aus)
Hier soll vor allem Ardiana Merditaj noch besser mit eingebaut werden. Tibor Somogyi dazu: "hier fehlt natürlich die Sicherheit zur Nebenspielerin, das ist ganz klar. Aber wie soll das auch nach zwei Wochen funktionieren." "Adi" macht sich jedoch super im Training. Ihre Anpassungsfähigkeit und Dynamik zieht das Team positiv mit. Neben ihrer Jugendspielzeit in Niederraunau war sie beim VfL Günzburg aktiv und schnupperte vor der Verletzung im letzten Jahr in Haustetten sogar Luft in der zweiten Liga. Auch der Erfolg von Youngster Jana Epple soll Fahrtwind bringen. Sie hat beim DHB Lehrgang zur Beach-EM einen guten Eindruck hinterlassen und darf sich in zwei Wochen noch einmal beweisen um einen Platz zu den EM-Vorbereitungslehrgängen zu ergattern.
Doch Prominenz sitzt auch auf des Gegners Bank. Freisings Trainer Peter Mesiarik war in seiner aktiven Handballzeit sogar zweimal bei Olympia mit dabei (1988 und 1992).
Dennoch kämpfen beide Teams gegen den Abstieg, Freising (aktuell Vorletzter) noch mehr als Ottobeuren (Rang 7), daher sind die Punkte für den Gewinner sehr von Bedeutung.
Der Einsatz von Kristina Barisic ist aus privaten Gründen fraglich, Monika Hackl musste nach ihrem Einsatz im Team zur ärztlichen Diagnostik von Knieproblemen und kann nicht erneut in die Presche springen. (Jd)

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