Die Nummer 1

im Allgäu

Sie ist 22, war 1,5 Wochen im Training und stand schon für den TSV O auf dem Spielfeld. Ardiana Merditaj stand in der Anfangsformation gegen die HSG Fichtelgebirge und erzielte nach 4:13 Minuten ihr erstes Tor für Schwarz-Gelb. Die Krumbacherin hatte nach einer Knie OP vor einem Jahr eine längere Handball Pause und möchte den Rest der Saison beim TSV verbringen. Verlängerung offen.

Die Teams schenkten sich nichts; es ging sehr körperbetonte einher. Viele Verwarnungen und Strafminuten verteilten die Unparteiischen, ebenso bekam Schlüsselspielerin der HSG Anna-Sophie Wölfel nach 20 Minuten die rote Karte. Hier führten diese mit 10:12, doch bis zur Halbzeit nutzte der Gastgeber die Zeit und münzte zum 15:14 um. Mit 15:15 wechselte man die Seiten und das Spiel begann quasi von vorne. Es war der Moment der Heimsieben. Nach 20:20 stellte man sich in der Abwehr besser ein, und ging 25:21 in Führung. Doch das Fichtelgebirge war hartnäckig, verkürzte auf 25:23. Erfreulich war zu dem Zeitpunkt auch, dass die reaktivierte Monika Hackl, Celine Würdinger, Pia Hitzlberger und Julia Schillinger ein um das andere Mal erfolgreich abschlossen. Nach 31:27 warf der Gast noch einmal alles in eine Waagschale, ging in eine Offensive Abwehr, mit der sie am Ende bis auf 33:31 herankamen. Doch Ottobeuren behielt die Nerven und somit auch die zwei Punkte. Kapitän Cosima Eckermann nach dem Spiel: "es war sehr hart über die gesamte Spielzeit dagegenzuhalten, doch jetzt bin ich froh die zwei Punkte zu haben." Aktuell stehen sie nun auf Platz sieben mit 18:20 Punkten. 

 

Birgit Gerl, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Julia Schillinger (5Tore), Isabel Puttner (1), Regina Bari-Nagy (5Tore/davon 2 Siebenmeter), Kristina Barisic, Lena Keßler (8/1), Celine Würdinger (3), Pia Hitzlberger (1), Cosima Eckermann (5).

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Zu einer ungewöhnlichen Heimspielzeit, Sonntag 15 Uhr, kommt die HSG Fichtelgebirge nach Ottobeuren. Mit einem Punkt mehr auf dem Konto belegen sie Rang sieben, während der TSV auf neun steht. Es handelt sich also wieder um eine wichtige Partie im Abstiegskampf. Auswärts hatte man nach vielen Fehlwürfen völlig den Faden verloren und ist wie fast immer in diesem Jahr mit leeren Händen nach Hause gekommen. Doch in eigener Halle will man auch gegen diese Mannschaft punkten. Fehlen wird dabei Youngster Jana Epple, die auf einer DHB- Sichtung für Beachhandball aktiv ist. Dafür sollten die anderen Teammitglieder vor allem die Durchschlagskraft im Angriff erhöhen, um die guten Aktionen auch mit Toren zu belohnen. Denn ein ständiges Zweikampfaufnehmen ohne Erfolg ist kräfteraubend und niederschmetternd. Zu hoffen bleibt auch, dass Trainer Tibos Somogyi an der Seitenlinie stehen kann, da er diese Woche an einem grippalen Infekt laborierte. (Jd)

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Handball-Bayernliga  TSVO-Frauen müssen sich Würm-Mitte beugen

 

Ottobeuren/Gräfelfing   Nach einer enttäuschenden Darbietung haben die abstiegsgefährdeten Handballerinnen des TSV Ottobeuren ihre Bayernliga-Begegnung bei der HSG Würm-Mitte mit 22:28 (13:16) verloren. In der Tabelle sind sie nun Neunter mit 16:20-Zählern. Nach 20 Minuten hatten die Gäste beim Stand von 9:9 noch alle Möglichkeiten in der eigenen Hand. Weil sie anschließend aber drei hochkarätige Gelegenheiten ungenutzt ließen, gerieten sie bis zur Pause mit 13:16 in Rückstand. Eine Viertelstunde vor Schluss führten die Würmtalerinnen mit vier Treffern Vorsprung. Doch anstatt sich möglicherweise wieder heranzukämpfen, verzettelten sich die Allgäuerinnen nun mehrmals im Angriffsspiel. Nur noch ein Tor gelang ihnen in der Endphase. Die Oberbayerinnen dagegen erzielten in dieser Phase noch drei Treffer - resultierend aus Abprallern. Letztendlich unterlagen die Ottobeurerinnen in Gräfelfing mit 22:28. (dp)

TSVO-Frauen  Birgit Gerl, Jessica Hecker (Torhüterinnen); Julia Schillinger (2 Tore), Isabel Puttner, Regina Bari-Nagy (8 Tore/davon 1 Siebenmeter), Jana Epple (1), Kristina Barisic, Lena Keßler (3/1), Celine Würdinger (1), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (7).

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Enttäuschend

 

Es war von Beginn an nicht das Spiel der Ottobeurer Damen. Auch wenn es bis zur 20. Spielminute noch ein 9:9 auf der Anzeigetafel stand, schien die HSG Würm-Mitte bereits hier optisch überlegen. Körpersprache, Ideen und Torausbeute sprachen nicht für den TSV. Bei 11:9 kippte das Spiel, da drei hundertprozentige Chancen vergeben wurden, der Gastgeber hieraus Profit schlug und plötzlich 13:9 führte. Immer wieder war man in der Abwehr zu spät dran, da der nötige Biss und der Schritt mehr fehlte. Von 16:11 erholte man sich zur hin Pause allerdings noch und verkürzte zum 16:13. Ottobeuren kam aber nicht in schwung.Gegenüber kamen immer wieder Nicole Huber und Alexandra Müller zu Torerfolgen und wenn Birgit Gerl wieder nicht spitze gehalten hätte,wäre der Vorsprung hier bereits noch deutlicher ausgefallen. Nach 45 Minuten gab es immer noch die Chance bei 25:21 das Spiel zu drehen, doch dann erzielten die Gelb-Schwarzen nur noch ein Tor bis zum Spielende. Es funktionierte nichts mehr, man verrannte sich in einzelnen Aktionen, traf das Tor nicht mehr und kassierte im Gegenzug auch immer wieder Abprallertore. Mit 28:22 holten sie die HSG´ler ihre dringend benötigten Punkte und beide Mannschaften stecken weiter (bei der HSG verfahrensbedingt wie berichtet) mitten im Abstiegskampf. (Jd)

 

 

TSVO-Frauen Birgit Gerl, Jessica Hecker (Torhüterinnen) - Julia Schillinger (2Tore), Isabel Puttner , Regina Bari-Nagy (8Tore/davon 1 Siebenmeter), Jana Epple (1), Kristina Barisic, Lena Keßler (3/1), Celine Würdinger (1), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (7) 

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Handball-Bayernliga   Ottobeurerinnen duellieren sich mit HSG Würm-Mitte

 

Ottobeuren  Im Abstiegskampf der Frauen-Bayernliga gastieren die Handballerinnen des TSV Ottobeuren heute, Samstag, bei der HSG Würm-Mitte. Die Partie findet ab 17.30 Uhr in der Sporthalle des Gräfelfinger Kurt-Huber-Gymnasiums statt. Die Tabellensituation rund um die Würmtalerinnen ist verzwickt: In der offiziellen Verbands-Tabelle werden die „Wildkatzen“ - so ihr Beiname - als Dritte mit 23:13 Punkten geführt. Auf der klubeigenen Internetseite dagegen ist von einer Platzierung als Drittletzter mit 11:23-Zählern zu lesen. Der Grund für die große Diskrepanz: Wegen des Einsatzes einer nicht spielberechtigten Akteurin droht den Oberbayerinnen ein satter Punktabzug seitens des Verbandes. Auf dessen Internetpräsenz ist von einem „schwebenden Rechtsverfahren“ die Rede. Rein sportlich setzen die HSG`lerinnen auf eine offensive Abwehrausrichtung und ein gefährliches Gegenstoß-Spiel. Zum TSVO: Nach dem Überraschungssieg gegen Herzogenaurach wollen die Ottobeurerinnen (Platz 7/16:18 Punkte) auch aus Gräfelfing Zählbares entführen. Allerdings haben sie bislang erst ein mageres „Auswärts-Pünktchen“ ergattern können.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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