Die Nummer 1

im Allgäu

Was ist möglich?

 

"Das interessante ist- wir sind einfach nicht berechenbar", weiß Tibor Somogy von seiner Mannschaft. "Manchmal sind Bettina und ich selbst erstaunt, was wir für eine tolle Leistung an den Tag legen und dann kommen wieder die einfachsten Anfängerfehler zu Trage."  

Nach dem unerwarteten Sieg gegen Herzogenaurach kommt gleich der nächste Hammer- die HSG Würm-Mitte auswärts. Ihre Situation ist aktuell noch besonders. In der offiziellen Tabelle stehen sie auf Rang 3 und spielen als Aufsteiger eine richtig erfolgreiche Saison. Ihnen werden jedoch vermutlich noch zehn Punkte aus der Hinrunde aberkannt, was sie in einer durchgewürfelten Schattentabelle in gefährliche Nähe der Abstiegszone bringt. Dies resultiert aus der Tatsache, dass eine nicht berechtige Spielerin für die HSG aktiv war und deshalb die damals gewonnen Punkte genommen werden. Das tut jedoch der Spielklasse keinen Abbruch, denn mit ihrer offensiven Abwehr und dem erfolgreichen Gegenstoßspiel wird es wieder einer laufintensive Partie für die TSV-Damen werden. Es wäre also wünschenswert an die Leistung aus der letzten Woche anzuknüpfen, den druckvollen Angriff weiter zu spielen und das Rückzugsverhalten anzupassen. (Jd)

 

 

Diesen Beitrag teilen




Handball-Bayernliga   Ottobeurerinnen feiern bemerkenswerten Heimsieg

 

Ottobeuren Dank einer außergewöhnlich starken Vorstellung haben die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren den Tabellenführer TS Herzogenaurach überraschend mit 30:28 (18:14) besiegt. Nach diesem Heimsieg belegen sie mit 16:18-Punkten den siebten Platz. In einer intensiven Partie gelang den Gastgeberinnen ein vorzüglicher Auftakt (8:3). Zur Pause führten sie mit 18:14. In der zweiten Hälfte ließen sie etwas nach, was die Fränkinnen zum 25:25-Ausgleich nutzten. Zwar schnürte Julia Schillinger anschließend einen „Tore-Dreierpack“ (29:26), doch die Gäste blieben dran. Dann kam der große Moment von Ottobeurens Torfrau Birgit Gerl, die 22 Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter entschärfte. Gerls Teamkameradin Regina Bari-Nagy sah im Rahmen dieser Aktion die Rote Karte. Wenig später gab`s kein Halten mehr, denn jetzt feierten die euphorsierten Ottobeurerinnen ihren hart erkämpften Überraschungs-Coup. (dp)

 

TSVO-Frauen   Birgit Gerl, Jessica Hecker (Torhüterinnen) - Julia Schillinger (5 Tore), Isabel Puttner (4), Regina Bari-Nagy (5 Tore/davon 2 Siebenmeter), Jana Epple (2), Kristina Barisic, Lena Keßler (10), Celine Würdinger, Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (4).    

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

Diesen Beitrag teilen




Spitze besiegt

 

Es war eindeutig das beste Spiel der bisherigen Saison. Eine TSV-Mannschaft der Extraklasse war von der ersten Minute ab auf dem Spielfeld. Es bewahrheitete sich die Hoffnung von Trainer Tibor Somogyi: "gegen gute Teams spielen wir auch besser". Der Gastgeber deklassierte den aktuellen Tabellenführer Herzogenaurach regelrecht. 6:2 nach fünf Minuten zwang den Gegner bereits zu einer frühen Auszeit. Doch Ottobeuren kam dadurch nicht außer Tritt. Angefangen bei den Torhütern Jessica Hecker mit guten Paraden und Birgit Gerl, die gleich drei Siebenmeterwürfe parierte über tolle Zusammenspiele von Regina Bari-Nagy und Isabel Puttner oder Erfolge von Lena Keßler brachten von 8:3 weiter eine 14:7- Führung. Es war ein sehr intensives Spiel, denn Herzogenaurach zeigte warum sie auf diesem Tabellenplatz standen. Sie ließen sich nicht hängen, sondern weiter hohes Tempo und druckvolle Pässe ließ den TSH bis zur Halbzeit auf 18:14 herankommen. Bettina Braun hatte schon Sorge: "genauso war es letzte Woche, wir hatten schon Angst die Kräfte reichen wieder nicht bis zum Ende". Denn mit einer kurzen Schwächephase baute man die Franken weiter auf, und sie blieben dich dran. 22:19, 24:22 und dann der befürchtete Ausgleichstreffer zum 25:25 durch des Gegners Kreisläuferin. Doch der TSV O blieb im Spiel. Der Führungwechsel wurde verhindert, Birgit Gerl hielt nun wichtige Bälle und im Gegenzug fasste sich Julia Schillinger ein Herz und machte drei Tore zum  29:26- Vorsprung. Das Publikum war schon fast zum Siegesjubel ausgebrochen, doch bei 30:28 kurz vor Ende gab es noch einmal einen Siebenmeterwurf, den Gerl erneut parierte und somit den Sieg dingfest machte. Mit diesem unerwarteten Erfolg schiebt man sich auf Rang sieben der Tabelle. (Jd)

 

Es spielten: Birgit Gerl, Jessica Hecker, Julia Schillinger (5), Isabel Puttner (4), Regina Bari-Nagy (5/2), Jana Epple (2), Kristina Barisic, Lena Keßler (10), Celine Würdinger, Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (4)

 

 

Diesen Beitrag teilen




Handball-Bayernliga   Ottobeurerinnen erwarten Spitzenreiter Herzogenaurach

 

Ottobeuren Eine große Herausforderung steht den Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren (Platz 8/14:18 Punkte) am Samstag ab 17.45 Uhr ins Haus: Dann empfangen die abstiegsbedrohten Allgäuerinnen in der Dreifachturnhalle den starken Tabellenführer TS Herzogenaurach (31:3). Dann kommt es auch zum Vergleich der aktuell beiden besten Liga-Torjägerinnen - Ottobeurens 23-jährige Mitte-Spielerin Lena Keßler (112 Treffer/durchschnittlich 7 pro Partie) misst sich mit Herzogenaurachs Rechtsaußen Saskia Probst (130 Tore). Trotz der schwierigen Ausgangslage gibt sich TSVO-Trainer Tibor Somogyi im Vorfeld verhalten optimistisch: „Normalerweise spielen wir gegen gute Teams besser als gewöhnlich. Ich hoffe, dass sich in den Gesichtern unserer Mädls erkennen lässt, dass sie punkten wollen.“ Das Hinrunden-Match verloren die Ottobeurerinnen knapp mit 25:27.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

Diesen Beitrag teilen




Handball-Bayernliga   TSVO-Frauen unterliegen in Nürnberg

 

Ottobeuren  Die Auswärtsschwäche der Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren hält weiter an: Beim 1. FC Nürnberg verloren sie mit 29:32 (18:15) und schweben als Tabellen-Achter mit 14:18-Punkten weiter in Abstiegsgefahr. In der ersten Hälfte dominierten die Gäste das Spiel und hatten zur Pause drei Tore Vorsprung. Konzentriert, strukturiert und abwehrstark ging`s auch im zweiten Durchgang weiter. Gut zehn Minuten vor dem Ende führten die Ottobeurerinnen scheinbar relativ sicher mit 26:21. Dann die unerklärliche „Leistungsdelle“: Etliche vergebene Chancen bauten nun die fränkischen Gastgeberinnen zunehmend auf. Schlussendlich gewannen die Nürnbergerinnen das Duell zweier abstiegsgefährdeter Mannschaften mit 32:29. (dp)

 

TSVO-Frauen   Birgit Gerl, Jessica Hecker (Torhüterinnen) – Julia Schillinger (1 Tor), Isabel Puttner (3), Regina Bari-Nag (6), Jana Epple (2), Kristina Barisic, Lena Keßler (10), Celine Würdinger, Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (7)

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

Diesen Beitrag teilen