Die Nummer 1

im Allgäu

Erste Spitze: es ist der Tabellenführer aus Herzogenaurach zu Gast. Zweite Spitze: Saskia Probst, die Akeurin auf rechts außen, ist die aktuelle Torschützenkönigin der Bayernliga. Aber: wir haben mit Lena Keßler Platz zwei auf der Schützenliste inne.

Soviel vorab. Es ist natürlich absolut nicht einfach sich auf einen Tabellenführer vorzubereiten, zumal diese Mannschaft aktuell die Liga sehr dominiert. Erst eine Niederlage und ein Unentschieden in 17 Spielen stehen zu Buche (und das war vor 5 Monaten). Das Team besteht auch nicht nur aus besagter Saskia Probst, die mit ihren Gegenstößen den Gegner zur Verzweiflung bringt, sondern es sind einfach gute Schützinnen mit einer starken Abwehr. Dennoch haben Tibor Somogyi und Bettina Braun ihre Mannschaft bestmöglich auf den Gast eingestimmt. "Normalerweise spielen wir gegen "gute" Mannschaften auch besser; ich hoffe also, dass ich das in den Gesichtern der Mädels auch erkennen kann, dass sie punkten wollen." lässt Somogyi vor dem Spiel wissen. Was auch eine Voraussetzung ist, ist wach und konzentriert zu bleiben über 60 Minuten. Denn meist gönnen sich die Spielerinen 10 Minuten Schwächephase im Spielvelauf, was man sich aber gegen den TSH nicht leisten kann. Ruft man sich jedoch das Hinspiel in Erinnerung, so zeigt das 27:25-Endergebnis, dass es durchaus möglich ist mit einer guten Leistung das Team aus Franken zu ärgern. (jd)

 

 

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Verflixte andere Halle

 

Im Duell gegen den 1. FC Nürnberg schien alles gut zu starten. Man führte über eine weite Strecke der Partie. 7:10, 11:9 und auch zur Halbzeit 15:18. Dabei wurde man gepushed von der guten Stimmung in der Halle durch die "Ultras" aus Nürnberg, die ihre Mannschaft lautstark unterstützten. Auch funktionierte einfach alles gut. Die Angriffe verliefen Strukturen, man agierte konzentriert, stark im Abwehrverbund und schien alles im Griff zu haben. Bis zur 45. Minute (20:25)lief das auch so fort, doch dann schien irgendjemand einen Schalter gedrückt zu haben und es ging nichts mehr zusammen. Nach 21:26 traf Ottobeuren nur Aluminium oder gar nicht das Tor und verlor peu a peu den Vorsprung. Der Gastgeber kamen binnen zwei Minuten auf 24:26 heran und drehten das Spiel zum 28:27. Trotz doppelter Unterzahl und mit den letzten Reserven glich man noch auf 29:29 aus. Am Ende fehlte aber die nötige Kraft um einen klaren Kopf zu behalten, die Entscheidungen gründlicher zu treffen und verlor somit 32:29. Durch diese bittere Niederlage kommt der TSV nicht weiter von den Abstiegsplätzen auf Abstand und verharrt weiter auf Platz 8. (jd)

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Handball-Bayernliga   TSVO-Frauen reisen Samstag nach Nürnberg

 

Ottobeuren  Drei Wochen Spielpause sind vorüber, wenn die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren am Samstag ab 18 Uhr beim 1. FC Nürnberg zum „Abstiegsduell“ antreten. Gespielt wird in der Nürnberger FCN-Halle in der Valznerweiherstraße. Dort herrscht Harz-Verbot, was TSVO-Coach Tibor Somogyi zu folgender Aussage veranlasst: „Wir dürfen uns nicht mit solchen äußeren Einflüssen beschäftigen. Ich erwarte, dass meine Spielerinnen bei jeder Ballaktion konzentriert sind." Die Mittelfränkinnen (Platz 11/11:21 Punkte) agieren häufig über ihre Kreisläuferin. Diese Taktik bereitete den Allgäuerinnen (7/14:16) bei ihrem 24:21-Hinrundenerfolg einiges Kopfzerbrechen. Damals bedeutete ein Foul an Veronika Ramsauer das Saison-Aus für die Mitte-Spielerin. Neben Ramsauer wird am Samstag auch Rückraum-Werferin Nadine Kofler fehlen.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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In der Bayernliga hatten die Damen nun wiederum zwei Wochen Pause, jetzt geht es für das Team von Somogyi/Braun nach Nürnberg. Der 1.FC belegt Rang elf in der Tabelle, bei dem man als siebtplazierter wichtige Punkte holen sollte. In der Nürnberger Halle wird ohne Harz gespielt, was den Unterallgäuerinnen schon einige Male Probleme bereitet hat, doch Somogyi findet hier klare Worte: "wir dürfen uns nicht mit solchen äußeren Einflüssen beschäftigen, die wir nicht ändern können. Ich erwarte, dass man bei jeder Aktion mit dem Ball mit Konzentration dabei ist." Geübt wurde weiter das schnelle und sichere Transportieren des Balles in der zweiten Welle, um die einfachen Tore zu erzielen. Nürnberg fällt vor allem durch ihr Zusammenspiel mit der Kreisläuferin auf, was klar unterbunden werden muss. Im ersten Treffen tat man sich hier anfangs sehr schwer. Bitter in Erinnerung bleibt aus dem Hinspiel auch das Foul an Veronika Ramsauer, was für sie das Saisonende bedeutete. Positiv lautete hingegen das Ergebnis, ein 24:21- Sieg für den TSV, was wiederholt werden sollte. Außer der verletzten Nadine Kofler ist das Team komplett.  (jd)

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Handball-Bayernliga   Ottobeurer Frauen bezwingen Ismaning – Als Siebter in die „Faschingspause“

 

Ottobeuren Im letzten Match vor ihrer dreiwöchigen Spielpause haben sich die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert. Die Allgäuerinnen schlugen den TSV Ismaning zuhause mit 34:33 (17:16). In der Tabelle sind sie nun Siebter (14:16 Zähler). Die Gastgeberinnen begannen stark (9:3/16:10), verloren dann aber merkwürdigerweise den Faden. So konnten die Gäste bis zur Pause auf 17:16 herankommen. In Hälfte zwei gingen diese dann gar mit 23:20 in Führung, ehe Julia Schillinger und Jana Epple den 23:23-Ausgleich schafften. In der Folge dominierten wieder die TSVO-Frauen um ihre neunfache Torschützin Lena Keßler, die derzeit übrigens mit 102 Saisontoren ligaweit zweitbeste Werferin ist. In den Schlussminuten nahm die Partie dann noch einmal dramatische Züge an. Letztlich aber setzten sich die Unterallgäuerinnen hauchdünn mit 34:33 durch. (dp)

TSVO-Frauen   Torhüterinnen   Birgit Gerl, Jessica Hecker – Feldspielerinnen   Julia Schillinger (4 Tore), Isabel Puttner (1), Regina Bari-Nagy (7), Monika Hackl, Jana Epple (3), Lena Keßler (9 Tore/davon 6 Siebenmeter), Celine Würdinger (2), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (8), Kristina Barisic.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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