Die Nummer 1

im Allgäu

Nach auf und ab ist man Sieger

 

Das "auf" war in der ersten Zeit der Partie ziemlich beeindruckend von Seiten der Ottobeurer. Sie hatten das Spiel ganz klar im Griff. Ismaning fehlten im Angriff jegliche Mittel und selbst als ein Torwurf kam, vereitelte Jessica Hecker einige Großchancen der Gäste. Es hieß 9:3 nach 12 Minuten. So hätte es aus Ottobeurer Sicht weiter gehen können. Nach einer Auszeit der Gäste kamen diese jedoch auf 12:8 heran, was den TSV zwar noch nicht weiter störte. Denn man hätte folgend das Spielgeschehen weiter unter KOntrolle bis zum 16:10. Aus unerklärlichen Gründen passierte jedoch wieder genau das selbe wie im Hinspiel. Man verlor den Ball, kam einen Schritt zu spät und Ismaning spielte sich munter zu bis zum Torerfolg. Bis zum Seitentausch stand dann plötzlich ein 17:16 auf der Anzeige. Das sollte nicht reichen; denn Ismaning profitierte weiter von den Fehlern und kam so zum 20:23- Zwischenerfolg. Aber Julia Schillinger und Jana Epple hielten ihr Team im Spiel und trafen zum 23:23. Wieder vergebene Chancen ließen die Zuschauer zwar zittern, aber dann gelang es doch das Heft wieder in die Hand zu nehmen und die 32:28-Führung zu erspielen. In dieser Schlussphase glänzte vor allem Cosima Eckermann mit einigen schönen Rückraumtreffern. Ismaning ließ jedoch noch nicht locker und hatte hier eine starke Helena Lettl auf Halblinks, sodass sie bis zum Ende noch auf 34:33 herankamen. Die zwei Punkte gehen diesmal aufs Konto der Allgäuerinnen, was erneut die Heimstärke der Ottobeurer Damen bestätigt. Nun hat man zwei Wochen spielfrei und wird mit 14:16-Punkten auf Rang sieben ausharren. (Jd)

 

TSVO-Frauen Torhüterinnen Birgit Gerl, Jessica Hecker – Feldspielerinnen Julia Schillinger (4 Tore), Isabel Puttner (1), Regina Bari-Nagy (7), Monika Hackl, Jana Epple (3 Tore), Lena Keßler (9/6), Celine Würdinger (2), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (8), Kristina Barisic 

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Handball-Bayernliga   TSVO-Frauen holen ersten Auswärtspunkt der Saison

 

Augsburg/Ottobeuren Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren haben durch das 20:20 (11:14)-Remis beim Tabellen-Schlusslicht TSV Haunstetten II ihren ersten Auswärtspunkt geholt. In der Tabelle stehen sie jetzt auf dem achten Rang (12:16-Zähler). Zum Spiel: In der ersten Hälfte schien den Gästen die letzte Leidenschaft zu fehlen. Das Fehlen von Abwehrchefin Nadine Kofler (Daumenverletzung) machte sich durchaus bemerkbar. Kofler wird wohl mehrere Wochen fehlen. Zudem verletzte sich im Spiel Lena Keßler am Sprunggelenk, sie kam aber in der zweiten Hälfte zurück. Zur Pause lagen die Ottobeurerinnen mit 11:14 zurück. Im zweiten Abschnitt blieb es lange Zeit spannend (17:17), kurz vor Schluss führten die Gäste mit 20:19, kassierten aber 30 Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich zum 20:20-Endstand. (dp)

TSVO-Frauen   Torhüterinnen   Birgit Gerl, Jessica Hecker – Feldspielerinnen   Julia Schillinger (2 Tore), Isabel Puttner (2), Regina Bari-Nagy (2), Jana Epple (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), Jana Fröhlich-Wegmann, Lena Keßler (6/3), Celine Würdinger (1), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (3)

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Bringt Revanche wichtige Punkte?

 

In der Ottobeurer Sporthalle erwarten die Damen den TSV Ismaning am Samstag. Ein direkter Tabellennachbar, der wie Ottobeuren auch die Punkte nötig hat, um sich von der Abstiegszone zu entfernen. Die Gäste haben in der letzten Woche einen wichtigen Schritt gemacht und den Konkurrenten aus dem Fichtelgebirge geschlagen. Doch der TSV O hat nicht vor, das selbe Schicksal zu erleiden. In Ismaning konnte man zumindest eine Halbzeit führen, lag dann gleich auf und verlor am Ende jedoch 28:25. Der bittere Spielverlauf sollte sich nicht wiederholen, denn man weiß um Ismanings Stärken in der ersten und zweiten Welle. „Sollten wir also die Bälle im Angriff nicht konsequent verwerten, so wird die Strafe prompt folgen.“, fasst Tibor Somogyi schlicht zusammen. Die Laufbereitschaft und den Weg ins Eins-gegen-eins müssen die Gastgeberinnen also über 60 Minuten zeigen.

Natürlich wird es erneut schwer mit dem Kader, der wohl jede Woche noch kleiner wird. Nadine Kofler wird den Rest der Saison ebenfalls ausfallen, Cosima Eckermann bekam in Haunstetten eine Brustbeinprellung mit und Lena Keßler wird angeschlagen auf den Füßen sein. Kristina Barisic kann eventuell wieder eingesetzt werden. (jd)

 

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Der erste Punkt- es hätten auch zwei sein können

 

Betrachtet man das Spiel in Haunstetten die ersten 30 Minuten hätten es aber genauso auch null Auswärtspunkte sein können. Denn die erste Halbzeit verlief nicht zugunsten des TSV O. Haunstetten startete enorm motiviert und dynamisch. Auf Ottobeurer Seite vermisste man dieses Engagement zu anfangs ein wenig- komplett anders als die Woche zuvor. Grund dafür könnte auch der kurzfristige Ausfall von Abwehrchefin Nadine Kofler sein die der Mannschaft nun wegen einer Daumenverletzung mehrere Wochen zusätzlich fehlen wird.
Nach zehn Minuten war man bei 6:6. Dann verletzte sich auch noch Spielmacherin Lena Keßler am Sprunggelenk und musste pausieren. Die Stimmung rutschte noch weiter nach unten und die Ideen fehlten zunehmend im Aufbauspiel. In der Abwehr kam man mit den Einläufern nicht zurecht, sodass Augsburg ein ums andere Mal zum Torjubel kam. Nach 12:8 kam man zwar durch Überzahlspiel auf 13:11 heran, bis zum Seitenwechsel aber wieder 14:11 ins Hintertreffen. Es folgte eine starke Phase der Schwarz-Gelben. Lena Keßler zurück auf dem Spielfeld und gute Arbeit im Verbund brachten die Gäste wieder ins Spiel. Bei 17:17 blieben beide Mannschaften über sieben Minuten Torlos, ehe Regina Bari-Nagy den Jubel zum 17:18 auf Ottobeurer Seite auslöste. Es blieb ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Schluss. 30 Sekunden vor Ende lag man mit 19:20 in Front, verlor jedoch den Ball und Haunstetten erzielte noch den Ausgleichstreffer. Man konnte also beim Tabellenschlusslicht immerhin einen Auswärtspunkte- den ersten der Saison- mitnehmen. (Jd)

Es spielten: Birgit Gerl, Jessica Hecker, Julia Schillinger (2), Isabel Puttner (2), Regina Bari-Nagy (2), Jana Epple (4/1), Jana Fröhlich-Wegmann, Lena Keßler (6/3), Celine Würdinger (1), Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (3)

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Die nächste Auswärtsfahrt geht diesmal nach Haunstetten bei Augsburg. Dort trifft man auf die 2.Bundeligareserve des TSVH. Tabellarisch sind sie aktuell das Schlusslicht in der Bayernliga und haben sein Wochen eine schlechte Phase. Hier sollte also der Ottobeurer TSV zu seinen ersten Auwärtspunkten 2016/17 kommen, wenn man sich von den Abstiegsplätzen entfernen will. Auch dass Cosima Eckermann wieder mit an Board ist, ist ein gutes Zeichen. Kristina Barisic ist vermutlich noch nicht einsatzfähig. 

Mit Schrecken sollte man aber auch an das letzte Spiel in Haunstetten zurückdenken. Hier waren die Vorraussetzungen ähnlich vor einem Jahr und man ging sang und klanglos unter. Dies will Tibor Somogyi nicht noch einmal erleben: " wir müssen den Schwung vom Spiel gegen Dachau mitnehmen, dann bin ich guter Dinge. Wenn die Einstellung aber nicht stimmt und es auf die leichte Schulter genommen wird, sehe ich Schwarz". Bleibt also zu hoffen, dass es am Wochenende für die Unterallgäuerinnen ein Erfolg wird. (Jd)

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