Die Nummer 1

im Allgäu

Am Ende konnte Ottobeuren zwei Zähler mehr auf ihrem mageren Auswärtskonto verbuchen. Doch in den Anfangsminuten fanden die Gäste beim Derby in Dietmannsried überhaupt nicht ins Spiel. Treffen wollte man das Tor trotz Chancen nicht. Die beiden Halbspielerinnen der HSG Jessica Lindenthal und Alisa Freisinger trafen hingegen zum 5:1 nach acht Minuten. In den nächsten zehn Minuten sortierte sich dann die Abwehr personell neu und bekam vor allem den Rückraum besser in den Griff. Zwar gelangte Bianca Rust am Kreis wie erwartet immer wieder der Durchbruch, doch nach guten Aktionen traf man vorne nun fast von jeder Position. Nach einem 11:11- Zwischenstand übernahm der TSV die Führung und kam mit einem sehenswerten Treffer ins leere Tor von Ardiana Merditaj (die HSG hatte statt dem Torwart einen siebte Spielerin auf das Feld geschickt) sogar zur 12:15-Halbzeit- Führung. Es folgte eine starke Phase der Schwarz-Gelben, in der vor allem Regina Bari-Nagy Gekonnt einnetzte. 12:17 zeigte die Tafel. Nun begann das Trainergespann Somogyi/Braun Dinge auszuprobieren. Alle bekamen ihre Spielzeit und es trug sich beinahe jeder in die Torschützenliste ein. Sogar Julia Reisacher aus der zweiten Damenmannschaft feierte ihr erstes Bayernligator. Da von Dietmannsried keine nennenswerte Gegenwehr mehr kam flachte das Spiel etwas ab. Nach 19:26 fiel auch der Sieg mit 24:30 recht hoch aus. Bettina Braun: "wir haben viel probiert, deshalb war es vielleicht nicht das Derby was sich die Zuschauer gewünscht haben. Aber ein gutes Pferd springt nur so hoch es muss." (JG)

 

Es spielten: Birgit Gerl, Jessica Hecker, Katarina Barisic (Tor), Julia Schillinger (2), Isabel Puttner (3), Ardiana Merditaj (3), Regina Bari-Nagy (8/1), Julia Reisacher (1), Jana Epple (1), Kristina Barisic, Lena Keßler (6/2), Celine Würdinger (1), Pia Hitzlberger (1), Cosima Eckermann (4)

 

 

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Handball-Bayernliga   Ottobeurerinnen wollen am Samstag Abend bei Absteiger Dietmannsried gewinnen

 

Ottobeuren   In der Handball-Bayernliga der Frauen bestreitet der in Sachen Klassenerhalt bereits gesicherte TSV Ottobeuren (Rang acht/20:24-Zähler) am Samstag das Allgäu-Derby bei der bereits abgestiegenen HSG Dietmannsried-Altusried (11/13:31). Spielbeginn in der Dietmannsrieder Dreifachsporthalle ist um 17.30 Uhr. Zwar ist das Spiel für die Tabelle kaum noch von Belang, doch Ottobeurens Co-Trainerin Bettina Braun weiß: „In diesen Derbys kämpft jeder noch energischer um den Ball und bei erzielten Toren ist die Freude noch größer als sonst.“ Die Begegnung in Dietmannsried ist das letzte Auswärtsspiel der Ottobeurerinnen in der laufenden Spielzeit und bietet somit auch die letzte Chance, die magere Auswärtsbilanz (3:19 Punkte) doch noch etwas aufzupolieren.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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Das vorerst letzte Derby findet am Samstag in Dietmannsried statt. Da die HSG bereits sechs Punkte Rückstand zu einem Nichtabstiegsplatz hat, besteht keine Chance zum Klassenerhalt mehr,  den hingegen Ottobeuren letzte Woche erlangt hat. Es wird also für die Spielerinnen vorerst die letzte Möglichkeit sein in solch einer Atmosphäre zu spielen. Bettina Braun vor dem Spiel: "ich weiß das noch aus meiner aktiven Zeit- diese Spiele waren immer etwas Besonderes. Jeder kämpft noch energischer um den Ball, jeder freut sich beim Tor noch mehr als sonst und jeder will noch entschlossener als Sieger vom Feld gehen." Das fordern die Trainer auch von ihrer Mannschaft. Emotion und Engagement, auch wenn es tabellarisch um nichts mehr geht. Man kennt die Spielerinnen, weiß um die Kraft aus dem Rückraum oder vom Kreis und wird versuchen das frühzeitig zu unterbinden. Ein Sieg wäre für das magere Auswärtskonto der Ottobeurer Damen noch ein kleiner Zugewinn. (jg)

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Handball-Bayernliga   TSVO-Frauen verlieren gegen Bergtheim, dürfen aber trotzdem jubeln

 

Ottobeuren   Zwar haben die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren ihr Heimspiel gegen den Zweiten HSV Bergtheim mit 27:32 (14:13) verloren. Ihr großes Ziel, den Klassenerhalt, haben sie an diesem Spieltag aber trotzdem erreicht.

Weil Drittligist Regensburg sein Spiel gewann, ist jetzt klar, dass die Oberpfälzer nicht in die Bayernliga absteigen und die Ottobeurerinnen ihren Platz in dieser Spielklasse behalten. Zum Spiel: Nach guter erster Hälfte führten die Unterallgäuerinnen zur Pause knapp. Die Startphase der zweiten Halbzeit verschliefen sie völlig, ehe sie zum 21:21 ausgleichen konnten. Weil sie sich dann aber etliche Schwächen erlaubten, konnten die Unterfränkinnen das Spiel letztlich mit fünf Treffern Abstand gewinnen. TSVO-Co-Trainerin Bettina Braun bilanzierte: „Um heute zu gewinnen, hätten mehr Spielerinnen einen besseren Tag haben müssen.“ (dp)

TSVO-Frauen   Birgit Gerl, Jessica Hecker (Torhüterinnen) - Julia Schillinger (5 Tore), Isabel Puttner (3), Ardiana Merditaj, Regina Bari-Nagy (10 Tore/davon 2 Siebenmeter), Julia Reisacher, Jana Epple (2), Kristina Barisic, Lena Keßler (7), Celine Würdinger, Pia Hitzlberger.                

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Den Klassenerhalt feiern- trotz Niederlage. Das konnten die Damen des TSV Ottobeuren am Samstag. Denn in der 3. Liga hatte Regensburg ihre Partie gewonnen und steigt somit nicht in die Bayernliga ab. 

Zum Spiel gegen Bergtheim: Das Match begann recht vielversprechend. Ottobeuren verkaufte sich teuer gegen den starken Rückraum der Gäste. Sie lagen über weite Strecken sogar in Front. 12:9 und 14:13 zur Halbzeit. Danach verschlief man völlig den Start und der HSV zog weiter sein Programm durch zum 16:19-Führungswechsel. Nach einer Auszeit seitens der Heimsieben besann man sich noch einmal und erlangte den 21:21- Ausgleich. Doch nach vier verlorenen Angriffen mit technischen Fehlern und Fehlwürfen war die Aufholjagd vorbei. Hingegen Bergtheim nutzte diese Fauxpas zu Gegenstoßtoren und war 24:29 davongezogen. Der Rückstand blieb bis zum Ende auf fünf Tore. (27:32). Bettina Braun resümierte nach dem Spiel: "um heute zu gewinnen, hätten einfach mehr Spieler einen besseren Tag haben müssen." Die 20 Punkte auf der Haben-Seite reichen aber den Damen zum feiern. (JG)

 

Es spielten: Birgit Gerl, Jessica Hecker, Julia Schillinger (5), Isabel Puttner (3), Ardiana Merditaj, Regina Bari-Nagy (10/2), Julia Reisacher, Jana Epple (2), Kristina Barisic, Lena Keßler (7), Celine Würdinger, Pia Hitzlberger 

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