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im Allgäu

Handball-Frauen TSVO unterliegt zum Start in Dachau – Rote Karte gegen Eckermann

 

Dachau/Ottobeuren   Zum Start der neuen Bayernliga-Saison haben die Handballerinnen des TSV Ottobeuren beim ASV Dachau mit 21:24 (10:14) verloren. Nach einer schlechten Anfangsviertelstunde mit zwei Hinausstellungen (3:9) verkürzten die Allgäuerinnen auf 8:10. Die neue Torhüterin Jessica Hecker stellte gerade in dieser Phase ihr Können unter Beweis. Zur Pause lagen die Ottobeurerinnen mit 10:14 zurück. Nach 45 Minuten hieß es gar 13:19 aus TSVO-Sicht, doch dann holte die Mannschaft von Coach Tibor Somogyi mächtig auf (18:19). Doch anstatt der Partie jetzt die Wende zu geben, sah Cosima Eckermann die Rote Karte und Regina Bari-Nagy bekam zwei Strafminuten aufgebrummt. Aus diesen Umständen schlugen die Dachauerinnen in der Restspielzeit Kapital, sie gewannen mit 24:21. Nächsten Samstag, 1. Oktober, erwarten die TSVO-Handballerinen den TSV Haunstetten II. (dp)

 

So haben sie gespielt

TSVO-Frauen Torhüter Birgit Gerl, Jessica Hecker; Feldspieler Isabel Puttner (1 Tor), Jana Epple (1), Regina Bari-Nagy (5 Tore/davon 1 Siebenmeter), Celine Würdinger, Lena Keßler (9/3), Veronika Ramsauer (1), Pia Hitzlberger, Judith Sonnberger (3), Cosima Eckermann (1).  

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Am Ende reichte es nicht

 

Die Anfangsphase im Spiel beim ASV Dachau lief nicht wie erhofft. Man lag nach 15 Minuten 9:3 im Rückstand und hatte bereits zweimal in Unterzahl agiert. Nach einer Auszeit kam die erste Regeneration mit einer Aufholjagd auf 10:8. Hier hatte auch Neuling Jessica Hecker im Tor ihren Verdient daran und zeigte einen guten Einstand. Bis zum Seitenwechsel griff der Gastgeber erneut zu seinem an diesem Tage besten Mittel- den Gegenstoßtreffern- und führte 14:10. Weitergehend hatten die Schwarz- Gelben gute Tormöglichkeiten, die jedoch nicht verwandelt werden konnten und Dachau ihrerseits wieder zum schnellen Gegentor nutzte.

19:13 stand es deshalb nach 45 Minuten. Doch Ottobeuren setzte wieder zur Aufholjagd an, was auch gut gelang zum 19:18. Nun mussten Regina Bari-Nagy mit zwei Minuten und Cosima Eckermann mit "drei mal zwei" vom Feld und die Wendung im Spiel wurde damit zunichte gemacht. Dachau erhöhte noch einmal auf 22:20. Bei 23:21 war noch ein Anschlusstreffer drin, aber stattdessen erzielte Dachau den 24:21- Siegtreffer und ließ enttäuschte Ottobeurer Gesichter auf dem Spielfeld zurück. Mehrmaliges Herankämpfen wurde erschwert durch das häufige Unterzahlspiel und hat am Ende nicht gereicht und so starten die TSV´ler mit einer Niederlage in die Bayernligasaison. (jd)

 

Es spielten: Birgit Gerl, Jessica Hecker, Isabel Puttner(1), Jana Epple (1), Regina Bari-Nagy (5/1), Celine Würdinger , Lena Keßler (9/3), Veronika Ramsauer (1), Pia Hitzberger, Judith Sonnberger (3), Cosima Eckermann (1)

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Handball-Frauen   TSV Ottobeuren startet heute, Samstag, in Dachau in die neue Spielzeit

 

Ottobeuren Mit einem Auswärtsspiel beim ASV Dachau starten die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren heute, Samstag, in die neue Saison. Schauplatz ist ab 16.30 Uhr die Dachauer Georg-Scherer-Halle.

  • Zur Lage der Liga
  • Mit dem Aufstieg werden die Ottobeurerinnen aller Voraussicht nach nichts zu tun haben, denn den werden vermutlich die Teams aus Herzogenaurach, Ismaning, Erlangen und Bergtheim untereinander ausmachen. „Aber auch unseren Auftaktgegner Dachau zähle ich zum Favoritenkreis“, sagt TSVO-Cotrainerin „Betty“ Braun. Das starke Aufsteiger-Trio bestehend aus dem 1. FC Nürnberg, der HSG Würm-Mitte und der HSG Freising-Neufahrn dürfte indes eine sportliche Bereicherung für die Spielklasse darstellen.
  • Zur Situation beim TSVODas Aufgebot der TSVO-Frauen 
  • Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)
  • Torhüter   Birgit Gerl, Jessica Hecker – Feldspieler Isabel Puttner, Regina Bari-Nagy, Jana Epple, Judith Sonnberger, Celine Würdinger, Veronika Urlbauer, Lena Keßler, Cosima Eckermann, Pia Hitzlberger, Julia Schillinger, Nadine Kofler
  • Eine alte Sportler-Weisheit könnte auch bei den Ottobeurer Handballerinnen greifen: „Die zweite Saison nach einem Aufstieg ist immer die Schwerste“, glaubt Braun. Doch die Unteallgäuerinnen haben sich in den vergangenen drei Monaten gezielt auf die neue Runde vorbereitet: Zu den Schwerpunkten in der Vorbereitung gehörten zahlreiche Einheiten auf der Tartanbahn, Balltraining in der Halle mit Technik- und Taktikschulung für Abwehr und Angriff sowie Fitnesstraining. Mit dabei waren auch die beiden Neuzugänge Jessica Hecker (Torhüterin/gekommen von der HSG Dietmannsried/Altusried) und die 16-jährige Rückraum-Akteurin Jana Epple, die aus der Jugend der HSG Würm-Mitte stammt und die ihr Zweitspielrecht für den TSVO ausübt. Das Erstspielrecht liegt beim HCD Gröbenzell. „Beide Spielerinnen haben sich gut integriert und unsere Spielabläufe gelernt“, freut sich Coach Tibor Somogyi zu Beginn seines zweiten Trainerjahres bei den Ottobeurerinnen. Möglicherweise bekommen diese sogar noch einen dritten Neuzugang, eine kroatische Rückraum-Spielerin ist aktuell im Gespräch. Interessant auch: Trainer Somogyi erwartet die „Seinen“ „nicht im Abstiegskampf“, doch, so schränkt der Ungar ein, „die wahre Stärke der Liga wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen.“ Heute in Dachau - beim Vorjahresvierten - wird Somogyi auf einen kompletten Kader bauen können. (dp)

Das Aufgebot der TSVO-Frauen

Torhüter   Birgit Gerl, Jessica Hecker – Feldspieler Isabel Puttner, Regina Bari-Nagy, Jana Epple, Judith Sonnberger, Celine Würdinger, Veronika Urlbauer, Lena Keßler, Cosima Eckermann, Pia Hitzlberger, Julia Schillinger, Nadine Kofler

 

Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

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Endlich geht es los

 

"Die zweite Saison ist immer die Schwerste", so fasst Co­Trainerin Bettina Braun die anstehende Bayernligasaison der Handballdamen aus Ottobeuren in einem Satz zusammen. Das hat man auch vor drei Jahren gesehen, als mit dem damaligen Trainer Mihaly More im zweiten Bayernligajahr der Abstieg folgte. "Mit dem 1. FC Nürnberg, der HSG Würm­ Mitte und Freising sind drei starke Aufsteigermannschaften neu in der Liga. Dann gibt es drei, vier Teams, die sich an der Tabellenspitze zeigen können. Herzogenaurach hat sich mit drei Regionalspielerinnen deutlich verstärkt, Ismaning gehört seit Jahren zu den starken Mannschaften der Liga, Erlangen verstärkte sich ebenfalls und Bergtheim hat auch wieder eine sehr gute Truppe." Auch Auftaktgegner Dachau zählt Braun zu den Favoriten.

Doch zunächst zur eigenen Position. Die dreizehn Damen fiebern dem Saisonstart schon seit letzter Woche entgegen. Der Rest der Liga hatte da bereits seinen ersten Auftritt, doch aufgrund des Rückzugs der SG Garitz/Nüdlingen war der TSV O spielfrei. Die vergangenen drei Monate hat man dazu genutzt sich für das Jahr fit zu machen. Neben den "geliebten Tartanbahntrainings", den stundenlangen Einheiten in der Halle mit Technik und Taktik für Angriff und Abwehr stand auch ein Cx­ Fitnesstraining mit Teamkollegin Regina Bari­- Nagy auf dem Programm. Tibor Somogyi ist wie auch im Vorjahr der Trainer der Mannschaft: "es war leichter für uns nicht wieder von vorne anfangen zu müssen, sondern gleich an der Arbeit von letztem Jahr anknüpfen. Unsere neuen Spielerinnen Jessica Hecker (Torhüterin von der HSG Dietmannsried/Altusried) und die erst sechzehnjährige Rückraumakteurin Jana Epple (Jugend der HSG Würm­Mitte, jetzt Erstspielrecht bei der HCD Gröbenzell A­-Jugend Bayernliga haben sich bereits gut in das Team eingefügt und unsere Abläufe gelernt. Wir hatten in dieser Vorbereitung mehr Testspiele als letztes Jahr, in denen wir viel ausprobieren konnten. Natürlich läuft es noch nicht perfekt, aber eine Steigerung war zu erkennen. Ich sehe uns nicht im Abstiegskampf, doch die Stärke der Liga wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen. " Somogyi lässt außerdem durchblicken, dass sich noch eine weitere Rückraumspielerin aus Kroatien der Mannschaft anschließen könnte. Die Gespräche laufen noch.

Das erste Spiel in Dachau ist für die Mannschaft gleich eine richtige Standortbestimmung. Dachau hat mehr Erfahrung in der Bayernliga und schloss als Tabellenvierte das letztes Jahr ab. Doch in ihrem ersten Spiel bei der HSG Fichtelgebirge erlangten sie nur ein 25:25­ Remis. Zum jetzigen Zeitpunkt hat das natürlich nicht viel aussagekraft, aber die beiden Mannschaften werden sich definitiv nichts schenken. Ottobeuren kann mit dem vollem Kader antreten .(jd)

 

So wollen sie spielen: Birgit Gerl, Jessica Hecker, Isabel Puttner, Regina Bari­Nagy, Jana Epple, Judith Sonnberger, Celine Würdinger, Veronika Urlbauer, Lena Keßler, Cosima Eckermann, Pia Hitzlberger, Julia Schillinger, Nadine Kofler

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