Die Nummer 1

im Allgäu

Ein gelungener Start in die  Rückrunde blieb den Damen2  des TSV Ottobeuren leider verwehrt. In Bad Tölz verloren die Ottobeurerinnen  mit 21:17. Die ersten Punkte für das neue Jahr und die ersten Auswärtspunkte der Saison lassen demnach noch länger auf sich warten.

 

Bereits in den ersten gespielten Angriffen der Unterallgäuerinnen dominierten technische Fehler, sodass man drei Bälle in Folge an die Gastgeberinnen verschenkte, die darauf mit einer 2:0 Führung antworteten. Danach wachte das Team von Alina Isselbächer allmählich auf, und konnte durch schöne Tempogegenstoßtore mit den Kurstädterinnen gleichziehen. In der Abwehr ließ man sich jedoch immer wieder von der gegnerischen Halbspielerin in die Offensive locken, die den Ball an die freistehende Kreisspielerin weiterspielte oder  nach Außen ablegte.  

Nach der Halbzeitpause (10:9) waren die Ottobeurer Damen wieder sehr unkonzentriert und kassierten zwei schnelle Tore in Folge.  Ab diesem Zeitpunkt hinkte man den Bad Tölzerinnen ständig mit einem 1 bis 3-Tore-Rückstand hinterher. Beim Stand von 19:15 legte es zehn Minuten vor Schluss nochmal den Schalter bei den Underdogs um, die sich noch auf ein 19:17 herankämpften. Nachdem in dieser hitzigen Phase mit Anna Keck und Nikolett Bognar jedoch zwei wichtige Spielerinnen verletzungsbedingt auf der Auswechselbank saßen, fehlte es den Spielerinnen an Kraft, Ideen und vor allem Zeit, um das Spiel noch zu drehen oder wenigstens ein Unentschieden herauszuholen. Aufgrund zahlreicher technischer Fehler und Fehlschüsse, standen sich die Ottobeurerinnen in dieser Partie leider zu oft selbst im Weg.

 

Es spielten:

Caro Merk, Tamara  Benkart (Tor); Christiane Kathan (1); Tatjana Ganser (1); Lea Brütting, Anna Keck (3), Lea Sonnberger (4), Nikolett Bognar (1), Andrea Holdenried (1), Jana Fröhlich-Wegmann (5), Camilla Schulz (1).

Diesen Beitrag teilen




Für das Derby gegen Tabellennachbar Mindelheim hatten sich die Damen 2 vor allem eines vorgenommen: Die Heimsiegserie fortsetzen und im wohl heißesten Match der Hinrunde als Sieger von der Platte gehen. Leider sind die Ottobeurerinnen an diesem Vorhaben knapp vorbeigeschlittert und mussten zwei Punkte an die Mindelheimerinnen abdrücken (Endstand 18:19).

Dass die Underdogs mit einer Niederlage aus der Partie gingen, war vor allem der ersten Halbzeit geschuldet. Zwar führten die Ottobeurerinnen in den ersten gespielten Minuten mit 3:1 und 5:4, allerdings hörten sie in der 20. Minute auf, eine ordentliche Abwehr zu spielen. Viel zu leise war es auf einmal um die Ottobeurer Defensive. So hatte man die Gäste aus Mindelheim nicht mehr im Griff, und bot vor allem deren Kreisläuferin großzügige Lücken. Hinzu kam, dass man in der Offensive klare Torchancen vergab und immer wieder an der gut haltenden Torhüterin scheiterte.

Die Forderung von Trainerduo Alina Isselbächer und David Szücs in der zweiten Halbzeit mehr Kämpferwille zu zeigen, um den Sechs-Tore-Rückstand (8:14) noch aufholen zu können, zeigte Wirkung. Die Abwehr der Ottobeurer Damen ließ die Mindelheimerinnen kaum noch zum Abschluss kommen. Immer wieder wurden Bälle durch Zeitspiel gesichert. Die Ottobeurerinnen kassierten lediglich zwei Feldtore und drei Siebenmeter und lieferten in der zweiten Halbzeit die bisher wohl beste Abwehrleistung der Saison. Im Angriff waren die Gastgeberinnen leider immer noch zu unbeweglich, gingen nicht in die Tiefe und suchten zu schnell den Abschluss. Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit gut gekämpft und das Spiel beinahe zum Guten gedreht, am Ende hat es jedoch nicht mehr für etwas Zählbares gereicht.

Alina Isselbächer: „Leider haben wir erst in der zweiten Halbzeit den Derby-Charakter gezeigt. Sonst wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen.“

 

Es spielten:

Katarina Barisic, Tamara Benkart (Tor); Julia Reisacher (3), Christiane Kathan (1), Lea Brütting (1), Celine Würdinger ( 3), Anna Keck (5), Lea Sonnberger (3/3), Nikolett Bognar (1), Franziska Dittmann, Andrea Holdenried, Jana Fröhlich-Wegmann (1), Camilla Schulz, Tatjana Ganser.

Diesen Beitrag teilen




Nach der herben Niederlage beim Tabellenführer vergangene Woche war die Aufgabe für die Damen 2 am Heimspieltag klar definiert: Ein Sieg muss her, um nicht ins untere Tabellendrittel abzurutschen. Trainerin Alina Isselbächer forderte vor allem, sich gegen die Gäste aus Oberhausen wieder als Mannschaft zu präsentieren und sich mit geschlossener Leistung zwei wichtige Punkte zu sichern.

Die Ottobeurer Damen fanden gut ins Spiel und gingen schnell in Führung (4:0, 5:1) und zwangen die Gäste bereits in der neunten Spielminute zu einem Timeout. Nachdem man im Angriff einige Bälle verschenkte, konnten die Oberhauserinnen kurzzeitig heranziehen. In der Abwehr standen die Gastgeberinnen jedoch nach wie vor kompakt und bügelten einige technische Fehler wieder aus. Nach der Halbzeitpause (15:8) knüpften die Underdogs an die ersten 30 Minuten an und gingen teilweise mit elf Toren in Führung (24:13, 26:15). Während die Rückraumspielerinnen in dieser Partie ein wenig zurückhaltend waren, kamen dafür die Außenspielerinnen durch Stoßen und schnelles Durchspielen häufig zum Abschluss. Die Ottobeurerinnen hielten das ganze Spiel über das Zepter in der Hand und sicherten sich am Ende zwei wichtige Punkte (27:19 Sieg).

 

Am kommenden Sonntag, 04.12., empfangen die Damen 2 mit dem TSV Mindelheim und derzeit Tabellensechsten die nächsten schweren Gegner. Anpfiff ist um 14:00 Uhr in der Ottobeurer Schulturnhalle. It`s Derbytime!!!     

 

Für den TSVO am Ball:

Caro Merk, Tamara Benkart (Tor); Julia Reisacher, Christiane Kathan, Tatjana Ganser (4), Lea Brütting (2), Anna Keck (4), Lea Sonnberger (5/4), Niki Bognar (4), Franziska Dittmann, Andrea Holdenried (1), Jana Fröhlich-Wegmann (1), Christina Dietlein (1), Camilla Schulz (4).

 

 

Diesen Beitrag teilen





Damen 2 kommen beim Ligaprimus Weßling unter die Räder.
Viel vorgenommen, wenig umgesetzt. So könnte man das vergangene Auswärtsspiel der Underdogs beschreiben. Gegen den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer wollte man sich trotz geschwächtem Kader möglichst teuer verkaufen und evtl. für eine Überraschung sorgen.
Das Spiel begann vielversprechend. Weßling fand kein Konzept gegen unsere bewegliche Abwehr und kam erst unter drohendem Zeitspiel zum Abschluss. Das Resultat war eine überraschende 8:5 Führung für unsere Underdogs. Unerklärlich ist jedoch, was danach geschah. Unsere Damen 2 verloren völlig die Kontrolle über das Spiel und präsentierten sich absolut desolat. Trotz Führung schwand unsere Körpersprache. Die Kommunikation in der Abwehr wurde eingestellt. Im Angriff nahmen wir uns Würfe aus schlechten Wurfpositionen, welche leichte Beute für die gegnerische Torhüterin waren und in einfache Tore für die Gastgeber umgemünzt werden konnten. Das Resultat: Aus einer 9:8 Führung wurde binnen kürzester ein haushoher 17:10 Rückstand zur Halbzeit. In der durchaus lautstarken Halbzeitansprache wurde wenig über taktisches gesprochen, sondern eher die Einstellung der Mannschaft hinterfragt. Die Ansprache zeigte zunächst Wirkung. Wir übernahmen wieder das Zepter und brachten den SC Weßling ins Wanken. Auch eine Auszeit der Heimmannschaft konnte unseren Lauf nicht stoppen und nach 40 Minuten war der Anschluss zum 19:17 hergestellt. Jeder rechnete mit einem heißen Tanz in der Schlussphase. Doch die Underdogs schlugen sich jetzt wieder selbst und scheiterten an eigenem Unvermögen, agierten erneut undiszipliniert in der Abwehr. Es war keine Mannschaft mehr die auf dem Feld stand, sondern eine Reihe von Einzelakteuren. Jeder wollte irgendwie, aber wer im Mannschaftssport nicht für das Team arbeitet, sondern nur versucht sich selbst möglichst fein aus der Affäre zu ziehen, der hat auch keinen Erfolg. Weßling wurde also wie in Halbzeit 1 wieder dazu eingeladen, einfache Tore zu machen und diese nahmen die Gastgeschenke mehr als dankbar an. Dadurch kam es letztendlich zu einer herben 32:22 Schlappe.
„Wir haben 40 Minuten lang nicht gekämpft, nicht an unsere Stärken geglaubt. Das was uns eigentlich ausmacht, geschlossener Teamgeist, Wille und Einsatzbereitschaft, all das hat uns über weite Strecken des Spieles gefehlt und daher ist es kein Wunder, dass man beim Tabellenführer mit einer Packung bestraft wird. Die Leistung und besonders das Ergebnis sind mehr als enttäuschend, da der Gegner an diesem Tag durchaus schlagbar gewesen wäre. Die Mannschaft steht jetzt in der Pflicht, sich nach diesem Debakel aufzurappeln, zusammenzurücken und eine entsprechende Reaktion in den nächsten Wochen zu zeigen“, so Trainerin Alina Isselbächer.

Für den TSV Ottobeuren II spielten:

Caro Merk, Tamara Benkart (beide Tor), Julia Reisacher (2), Tatjana Ganser (2), Anna Keck (7/1), Lea Sonnberger (3), Nikolett Bognar (2), Franziska Dittmann (3), Andrea Holdenried (1), Christina Dietlein (2), Maren Rogg, Camilla Schulz, Lara Koren

Diesen Beitrag teilen




Am Wochenende punkteten die Damen 2 des TSVO zum dritten Mal in Folge in der heimischen Turnhalle und konnten mit einem deutlichen 28:14 ihre "Mini-Heimsieg-Serie" weiter ausbauen. Nach fünf Spielen steht man nun mit 6:4 Punkten auf Rang vier der Tabelle und kann beruhigt in die zweiwöchige Spielpause gehen.

Mit den Gästen aus Gilching erwartete die Mannschaft einen durchaus willensstarken Gegner. Zwar musste das Team um Trainer Sören Heise zuletzt eine deutliche Niederlage gegen Tabellenführer Weßling einstecken (9:32), dennoch durfte man den Landesliga-Absteiger nicht unterschätzen. Die Ottobeurer Damen kamen nach einem etwas zähen und torarmen Start (3:1 nach zehn gespielten Minuten) immer besser in die Partie und bauten ihre Führung auf 6:1, 12:3 und 14:4 aus. Die Abwehr, die im letzten Spiel gegen Gröbenzell etwas vernachlässigt wurde, stand in dieser Partie wieder kompakt und ließ dem Gegner wenig Chance zum Torabschluss. Auch im Angriff lief`s gut und die Mannschaft spielte den Ball schnell und sicher bis zur Lücke durch. Nach der Pause wollten die Ottobeurerinnen an die erste Halbzeit (16:7) anknüpfen und das von Alina Isselbächer gesteckte Ziel, 30 Tore zu erzielen und unter 15 zu kassieren, verwirklichen. Bis zur 50. Spielminute kamen die Ottobeurer Damen diesem Ziel auch immer näher und bauten ihre Führung auf 17 Tore (28:11) aus. Zehn Minuten vor dem Abpfiff sah man jedoch die Konzentration der Mannschaft schwinden. Im Angriff traf man nicht mehr und in der Abwehr fehlte es ein wenig an Ehrgeiz und Entschlossenheit. Letztendlich gewann man mit einem deutlichen Ergebnis von 28:14, mit dem man sehr zufrieden sein kann und das der Verdienst einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist. 

 

Es spielten:

Caro Merk, Tamara Benkart (Tor); Julia Reisacher (2), Tatjana Ganser (5), Lea Brütting (1), Celine Würdinger (2), Anna Keck (3), Lea Sonnberger (5/2), Nikolett Bognar (2), Franziska Dittmann (2), Andrea Holdenried, Jana Fröhlich-Wegmann (2), Camilla Schulz (2), Lara Koren (2). 

Diesen Beitrag teilen