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Handball-Landesliga TSVO-Männer empfangen am Mittwoch Nachmittag die Anzinger „Löwen“ - Den Gastgebern fehlt dabei eine zentrale Figur

 

Ottobeuren Das Top-Duell des dritten Spieltags in der Handball-Landesliga findet am Mittwoch (Tag der Deutschen Einheit) in der Ottobeurer Dreifach-Sporthalle statt. Dann empfängt ab 16.30 Uhr der aktuelle Spitzenreiter TSV Ottobeuren (4:0-Punkte) den punktgleichen Dritten SV Anzing.

Im Folgenden beleuchtet die MZ die Situation rund um dieses Prestige-Duell.

 

Anzings Trainer: „Druck liegt bei Ottobeuren“

Die Anzinger „Löwen“, die im Frühjahr zusammen mit den Ottobeurern aus der Bayernliga abgestiegen waren, peilen in der neuen Spielzeit den sofortigen Wiederaufstieg an. Trainer-Routinier Hubert Müller, der laut der Seite handball-anzing.de als Aktiver ein Jahrzehnt lang in der Zweiten Liga spielte und als Coach bis dato insgesamt 18 (!) Aufstiege feierte, hat heuer einen ausgeglichen starken Kader zur Verfügung. Auf der Basis einer Offensivabwehr praktizieren die Oberbayern, die rund 25 Kilometer östlich vom Münchner Stadtkern beheimatet sind, bevorzugt ausgeprägten Tempohandball. Ihre beiden Saison-Auftaktspiele in Haunstetten und zu Hause gegen Dietmannsried gewannen sie. Bester Anzinger Werfer ist bislang Mitte-Mann Nick Hawranek mit zehn Treffern. Vor dem Match in Ottobeuren sagt Trainer Müller nun: „Das wird eine schwere Aufgabe, aber wir nehmen die Herausforderung an.“ Und weiter: „Ich denke, dass die Ottobeurer den größeren Druck haben. Sie spielen daheim und wollen sich revanchieren für die beiden Niederlagen, die sie in der Vorsaison gegen uns erlitten haben.“

 

Ottobeuren setzt auf leidenschaftlichen Kampf

Durch die beiden Auftakt-Erfolge gegen Immenstadt (27:23) und in Haunstetten (34:23) sind auch die Ottobeurer - was die Punkteausbeute angeht - optimal gestartet. Laut den Worten von Sportleiter Thomas Lang kommt es in der Partie gegen die Anzinger jetzt darauf an, „im Angriff zielstrebig und geduldig zu agieren und unnötige Ballverluste zu vermeiden.“ Denn, so mahnt Coach Daniel Berkessel, „der Gegner wird jeden Fehler bestrafen.“ Von den „Seinen“ erwartet der frühere Bayernliga-Torschützenkönig nichts weniger als „leidenschaftlichen Kampf.“

 

Der „Strippenzieher“ fehlt

Zum Leidwesen der Gastgeber wird György Szovszki (24) nicht dabei sein. Der in Budapest geborene Spielgestalter weilt aus privaten Gründen in seiner ungarischen Heimat. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Die zuletzt angeschlagenen Filip Matijevic und Stefan Haas kehren ins Team zurück. Youngster Haas winkt zudem seine Landesliga-Premiere. (dp)

TSVO Thoran Mayer, Dino Zubac (Torhüter) - Feldspieler Tomislav Sikic, Patrick Kofler, Fabian Nägele, Filip Matijevic, Daniel Dündar, Karlo Tomic, Zsolt Novak, Michael Höbel, Christian Schaupp, Lukas Hutzenlaub, Stefan Haas. Mit freundlicher Genehmigung der Memminger Zeitung (dp)

 

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