Die Nummer 1

im Allgäu

Mit dem Bus nach Bayreuth

 

Am 20.04.2012 spielen unsere Herren (17.30) und unsere Damen (19.30) in Bayreuth. Hier setzen wir einen Fanbus ein um gemeinsam zu diesem Auswärtsspiel zu fahren. 

 

Abfahrt 12.00 Uhr am Parkplatz Schulzentrum

 

 

Diesen Beitrag teilen




Umbruch und Euphorie

 

TSV Ottobeuren Trotz mancher Probleme herrscht vor dem Ligastart Vorfreude bei den beiden Handball-Bayernliga-Teams 

 

Ottobeuren Was der FC Memmingen im Allgäuer Fußball darstellt, das ist der TSV Ottobeuren (TSVO) im Allgäuer Handball: Die gegenwärtige Nummer eins nämlich. Während die TSVO-Männer übermorgen, Samstag, bereits in ihre achte Bayernliga-Saison in Folge starten, sind die Frauen ab diesem Tag  erstmalig in Bayerns höchster Spielklasse vertreten. Zweimal Bayernliga-Handball – das gibt es nirgendwo sonst in Allgäuer Landen. Beide Teams gehen mit gespannter Erwartung in ihre neuen Spielzeiten:

Männer „Mit einer jungen Mannschaft streben wir den Klassenerhalt und möglichst einen einstelligen Tabellenplatz an“, sagt TSVO-Handball-Vorsitzender Willi Höbel. Ein neues Spielsystem soll intensiven Tempohandball aufs Parkett bringen. Dazu wurde der Kader im Sommer tiefgreifend erneuert. Der langjährige Erfolgstrainer Thomas Lang machte Platz für den 44-jährigen Harald Michaeler (zuvor Coach der Oberliga-Frauen der TSF Ludwigsfeld). Sieben namhafte Spieler verließen den Klub – für sie kamen acht Neue. Bekanntester unter ihnen ist Rückkehrer Daniel Berkessel vom TV Memmingen (TVM). „Berkessel soll in Abwehr und Angriff der Fixpunkt der Mannschaft sein und eine Rolle als Führungsspieler übernehmen“, sagt Höbel. Hohe Erwartungen sind auch mit Rückraum-Routinier Markus Müller (neu vom HC Elbflorenz) verknüpft. „Die Trainingsgestaltung in der Vorbereitung war sehr schwierig. Wir konnten praktisch nie komplett trainieren“, klagt Michaeler. Die Gründe: Neuzugang Tim Ramsauer (TVM) verpasste auf Grund seines Urlaubs annähernd die komplette vorsaisonale Etappe. Und Mitte-Akteur Christian Stumpf hat sich kürzlich zu einem Auslandsstudium verabschiedet. Beim Saisonauftakt-Derby gegen den TSV Haunstetten am Samstag ab 20 Uhr (Dreifachturnhalle Ottobeuren) werden beide fehlen.

FrauenMit einer dicken Portion Vorfreude sieht der Aufsteiger der ersten Bayernliga-Spielzeit der Klubgeschichte entgegen. Eine aggressive Abwehr, ein kompakter Mittelblock kombiniert mit gutem Tempohandball sollen das „Ziel Klassenerhalt“ (Managerin Daniela Milchert) sichern. Drei Neue stehen im Aufgebot: Regina Bari-Nagy (Rechtsaußen/letzter Verein: TuS Metzingen/2. Bundesliga) ragt dabei heraus. Mit Ferencváros Budapest holte sie einst sogar den Europapokal. Mercedes Keller spielte vor ihrer Pause für den Liga-Konkurrenten Kissing. Die dritte Neue, Alina Isselbächer (TVM), gilt als junges Talent. Wegen eines Kreuzbandrisses fällt sie aber bis etwa März aus. Ihre Schwester Ann-Kathrin wird studiumsbedingt die ganze Spielzeit über fehlen. Dieselbe Ausfalldauer gilt für Veronika Urlbauer (Schwangerschaft). Nur zwölf Feldspielerinnen stürzen sich in das „Abenteuer Bayernliga“. In der Eröffnungspartie gegen die SG Garitz/Nüdlingen (Samstag, 17.45 Uhr, Dreifachturnhalle Ottobeuren) wird auch Sarah Puttner aus beruflichen Gründen nicht dabei sein. Mit der Saison-Vorbereitung zeigte sich Coach More indes sehr zufrieden. (dp)

Diesen Beitrag teilen