Die Nummer 1

im Allgäu

Enttäuschung trotz Torefestival

 

Handball-Bayernliga  TSVO-Frauen gewinnen zwar 32:18 gegen Herzogenaurach, steigen aber trotzdem ab

 

Ottobeuren  Trotz eines hohen 32:18 (14:5)-Heimsiegs gegen die TS Herzogenaurach am letzten Spieltag sind die Handballerinnen des TSV Ottobeuren nach zwei Jahren wieder aus der Bayernliga abgestiegen. Der Grund: Auch der direkte Konkurrent 1. FC Nürnberg gewann seine Partie. In der Endabrechung fehlte den Allgäuerinnen (Platz 13/20:32 Punkte) nur ein Zähler zum Klassenerhalt.

Zum Spiel: Die Gastgeberinnen führten nach 15 Minuten bereits mit 5:1. Diesen Vorsprung bauten sie bis zur Pause (14:5) weiter aus. Auch im zweiten Durchgang beherrschten sie ihren Gegner aus Herzogenaurach, für den die Begegnung praktisch bedeutungslos war. Die Unterallgäuerinnen agierten dagegen schwungvoll, tempogeladen und kombinationsstark. 300 Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten. Nach Spielschluss begann dann die große Dramatik: Erst jubelten die Ottobeurer über ihren höchsten Saisonsieg, doch nur wenige Minuten später erreichte sie die Nachricht vom gleichzeitigen Nürnberger Erfolg, der letztlich den TSVO-Abstieg bedeutete. Unterdessen steht der Nachfolger des Trainerduos Nicole Schneider/Daniel Berkessel fest: Florian Strobel (TG Biberach) wird das TSVO-Team ab der neuen Saison betreuen. Judith Sonnberger beendet ihre Laufbahn. (dp)

So haben sie gespielt

TSVO-Frauen  Kathrin Korda, Birgit Gerl (Torhüter); Isabel Puttner (4 Tore), Juliane Dittmann (2), Regina Bari-Nagy (3 Tore/davon 2 Siebenmeter), Judith Sonnberger (1), Nadine Kofler (5), Veronika Urlbauer, Adrienn Zsigmond (12), Lena Keßler (5), Pia Hitzelberger, Cosima Eckermann.                                                (dp)

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Der Tag der Entscheidung

 

Handball  TSVO-Frauen müssen heute, Samstag, Herzogenaurach besiegen und auf Patzer der Konkurrenz hoffen

 

Ottobeuren  Enorm unter Erfolgsdruck stehen die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren heute, Samstag, ab 18 Uhr vor ihrem letzten Saisonspiel zuhause gegen die TS Herzogenaurach: Nur wenn sie in der Dreifachturnhalle gegen den Tabellen-Dritten gewinnen und zeitgleich Konkurrent 1. FC Nürnberg daheim gegen den HSV Bergtheim verliert, können sie den Abstieg gerade noch verhindern.

Zwei Punkte Rückstand müssen die Ottobeurer (Platz 13/18:32) auf den Tabellennachbarn aus Nürnberg (12/20:30) aufholen. Bei einem TSVO-Sieg und einer FCN-Pleite wären die beiden Abstiegs-Kontrahenten punktgleich. Aufgrund des bereits mit plus sechs Toren gewonnenen direkten Vergleichs (Hinrunde 19:21 / Rückrunde 24:16) dürften die Unterallgäuerinnen in diesem Fall den Klassenerhalt feiern. Selbst gegen den Dritten Herzogenaurach sind die Ottobeurerinnen nicht chancenlos. Denn wer die Hälfte der bisherigen Rückrunden-Partien (6 von 12) gewinnt, muss über gewisse Fähigkeiten verfügen. Den Hinrunden-Vergleich in Mittelfranken verlor der TSVO dagegen mit 21:26. Die beiden Trainer Nicole Schneider und Daniel Berkessel werden am Samstag nach dem Spiel ihr Engagement für die Frauen-Mannschaft beenden. (dp)

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Trotz Pleite weiter im Rennen

 

Handball-Frauen  TSVO unterliegt der HSG Fichtelgebirge – Entscheidung über Klassenerhalt aufgeschoben

 

Ottobeuren/Marktredwitz   Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren haben ihr letztes Saison-Auswärtsspiel bei der HSG Fichtelgebirge mit 25:30 (13:15) verloren. Einen Spieltag vor Schluss haben sie als Tabellen-Dreizehnter mit 18:32-Punkten zwei Zähler Rückstand auf den rettenden Bereich.

Zum Spiel: In Marktredwitz begannen die Allgäuerinnen vielversprechend (1:5), danach drehte die HSG mächtig auf und führte zur Pause mit 15:13. Bis zum 19:17 hielten die Gäste das Spiel offen, danach trafen sie aus besten Wurfpositionen mehrfach nur Pfosten oder Latte. Die HSG zog in der Folge bis auf 30:22 davon. In den Schlussminuten gelang den Ottobeurern nur noch Ergebniskosmetik  zum 30:25-Endstand. Um in der Liga zu bleiben, müssen die Ottobeurerinnen am nächsten Samstag, 3. Mai zuhause Herzogenaurach bezwingen, gleichzeitig muss Rivale Nürnberg sein Heimspiel gegen Bergtheim verlieren. (dp)

 

So haben sie gespielt

TSVO-Frauen  Birgit Gerl, Kathrin Korda (Torhüter); Isabel Puttner (1 Tor), Juliane Dittmann (3), Regina Bari-Nagy (5 Tore/davon 4 Siebenmeter), Nadine Kofler, Veronika Urlbauer (4), Adrienn Zsigmond (7/3), Lena Keßler (3), Cosima Eckermann (2).                                                (dp)

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Finalcharakter im Fichtelgebirge

 

Handball-Frauen „Abstiegskämpferinnen“ des TSVO unter großem Erfolgsdruck  – Judith Sonnberger fehlt

 

Ottobeuren  Die um den Liga-Verbleib bangenden Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren (Rang 13/18:30 Punkte) gastieren heute, Samstag, bei der achtplazierten HSG Fichtelgebirge (24:24). Das Duell des vorletzten Spieltags, das in der Städtischen Sporthalle Marktredwitz ausgetragen wird, ist für 14.30 Uhr angesetzt.

Einen Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz gilt es für die Unterallgäuerinnen in den beiden restlichen Saisonspielen wettzumachen. Nach ihrer erfolgreichen Rückrunden-Aufholjagd (12:10) erscheint dies durchaus realistisch. Am Samstagnachmittag wollen sie die Lehren aus der 27:34-Hinspiel-Pleite ziehen, mit einem besseren System agieren und sicherer in der Defensive stehen. Verlieren sie bei der HSG dennoch, während die Konkurrenz entsprechend punktet, so steigen die TSVO-Frauen (bereits) am Samstag in die Landesliga ab. Auf Judith Sonnberger wird das Trainer-Duo Nicole Schneider/Daniel Berkessel dabei verzichten müssen. Zum Gastgeber HSG: In der Liga befindet sich das Team in einem Formtief (2:8). Besser läuft es dagegen im bayerischen Pokal: Im sogenannten Molten-Cup hat die HSG die Runde der letzten Vier („Final Four“) erreicht. (dp)

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Mit Kantersieg neuen Mut geschöpft

 

Handball TSVO-Frauen deklassieren Etwashausen – Lage im Tabellenkeller bleibt dennoch weiter kritisch

 

Ottobeuren  Mit einem 28:18 (11:8)-Heimerfolg gegen den TV Etwashausen (TVE) haben die Handballerinnen des TSV Ottobeuren ihren Kampf gegen den Bayernliga-Abstieg erfolgreich fortgesetzt. Als Tabellen-Vorletzter mit 18:30-Punkten haben sie zwei Runden vor dem Saison-Schluss zwei Zähler Rückstand auf das rettende Ufer.

Gegen den TVE, einen direkten Konkurrenten im Abstiegsrennen, führten die entschlossenen Ottobeurerinnen anfangs mit 9:4, zur Pause jedoch „nur“ noch mit 11:8. In der zweiten Hälfte erhöhten sie auf 15:8. Ohne die verletzte Alina Isselbächer, aber mit Regina Bari-Nagy, die trotz  Krankheit auflief, warfen die Gastgeber in der Schlussviertelstunde einen bemerkenswerten 28:18-Kantersieg heraus. Zu diesem trugen auch die vom TSVO II berufenen Franziska Huber und Pia Hitzlberger bei. Den für die Klärung der Abstiegsfrage wichtigen direkten Vergleich mit dem TVE haben die Ottobeurer nun ebenfalls gewonnen – genauso übrigens wie alle (!) weiteren relevanten Direkt-Vergleiche mit Nürnberg, Regensburg und Taufkirchen. Rund um das Osterfest wird der Ligabetrieb bis zum Samstag, 26. April ruhen. Dann reisen die Allgäuer am vorletzten Spieltag nach Marktredwitz, wo sie  auf die bereits gerettete HSG Fichtelgebirge treffen werden. (dp)

 

So haben sie gespielt
TSVO-Frauen  Birgit Gerl, Kathrin Korda (Torhüter); Juliane Dittmann (2 Tore), Isabel Puttner (3), Regina Bari-Nagy (7 Tore/davon 3 Siebenmeter), Judith Sonnberger (1), Nadine Kofler (2), Veronika Urlbauer (2), Adrienn Zsigmond (5), Lena Keßler (3), Franziska Huber, Pia Hitzlberger, Cosima Eckermann (3).               (dp)

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