Klappt`s nun im dritten Anlauf?

Die ersten beiden Auswärtsspiele haben die Handballer des TSV Ottobeuren verloren. Am Samstag wollen sie in Unterpfaffenhofen den Bann brechen.

Ottobeuren  Nach einer 21-tägigen Spielpause kehren die Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO; 8:4 Punkte/Tabellenvierter) in den Liga-Alltag zurück: Am Samstag gastieren sie ab 17.30 Uhr beim SC Unterpfaffenhofen-Germering (SCUG; 6:6 Zähler/Ranglistensiebter). Das Oberliga-Match steigt in der Sporthalle der Realschule in Unterpfaffenhofen.

  • Unterpfaffenhofen gelingt grundsolider Saisonstart

Der SC Unterpfaffenhofen-Germering spielt bislang eine grundsolide Saison. In den ersten Saisonwochen hat sich die Mannschaft aus der rund 41.000 Einwohner zählenden Stadt Germering als heimstark erwiesen. Zwei ihrer drei Heimauftritte konnten die Oberbayern erfolgreich gestalten: Gegen Burghausen gewannen sie 29:25 und gegen Sauerlach setzten sie sich mit 35:27 durch. Die bis dato einzige Heimpleite hatten sie zuvor gegen Dietmannsried kassiert. Seit dem Sommer wird der SCUG von einem neuen Cheftrainer gecoacht: Manuel Hattenberger trat an die Stelle von Maximilian Dück. In der Saison 2010/11 gehörte Hattenberger übrigens dem Spielerkader des damaligen Drittligisten TuS Fürstenfeldbruck an. Zurück zur Gegenwart: Drei treffsichere Schützen prägen derzeit das Angriffsspiel der Unterpfaffenhofener. Dabei handelt es sich um Zacharias Flierl, der 34 Mal traf, Tobias Strutz (29 Tore) und Tobias Sannig (19). 

  • Ottobeuren hat die ersten Auswärts-Punkte im Visier

Nach den Heimsiegen gegen Cham und Herrsching wollen die TSVO-Männer nun unbedingt die ersten Auswärts-Zähler unter Dach und Fach bringen. Die bisherigen Auswärts-Spiele in Friedberg und Simbach verloren sie. Deshalb nimmt der Ottobeurer Cheftrainer Gerd Römer (58) seine Akteure nun verstärkt in die Pflicht. Er sagt: „Wir müssen beginnen, unser Leistungsvermögen auch in fremden Hallen abzurufen.“ Auswärtspartien seien „keine Selbstläufer.“ Mindestens zwei Aspekte dürften die Unterallgäuer zuversichtlich stimmen: Erstens, ihre Offensiv-Ausbeute von durchschnittlich 37 Toren pro Begegnung ist die beste innerhalb der Liga-Staffel. Und zweitens, in der Saison 2024/25 konnte der TSVO beide Direktvergleiche gegen Germering gewinnen. Weil sich nun Stammkeeper Daniel Laszlo im Training verletzt hat, reaktivieren die Gelb-Schwarzen ihren langjährigen Torhüter Dino Zubac. Und der lange verletzte Luca Kaulitz gibt am Wochenende möglicherweise sein Comeback. (dp)

  • Mit diesem Kader wollen die TSVO-Handballer in Unterpfaffenhofen punkten:
  • Torhüter: Daniel Laszlo (?), Lukas Hoffmann und Dino Zubac.
  • Feldspieler: Luca Kaulitz (?), Fabian Nägele, Lukas Haug, David Willert, Moritz Schneider, Sven Osterrieder, Tim Kaulitz, Daniel Whyte, Alexander Rogg, Jakob Mayer, Alexander Rogg, Félix Füry, Philip Eßlinger und Felix Hegemann. (dp)