Die Ottobeurer Handballer gewinnen gegen Regensburg das fünfte Heimspiel in Serie. Welche Aspekte Trainer Gerd Römer beim 31:24-Sieg besonders überzeugt haben.
Ottobeuren Fünf Spiele, fünf Siege, 10:0-Punkte. Dabei starke 38 eigene Tore und lediglich 27 Gegentreffer – jeweils im Schnitt und pro Partie. Die Werte, die die Oberliga-Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO) nach ihren bisher absolvierten Heimspielen vorweisen können, sind beeindruckend. Den jüngsten der fünf Heimerfolge feierten die Ottobeurer nun beim 31:24 (16:10) gegen den ESV 27 Regensburg. In der Tabelle sind sie auf dem dritten Rang notiert (12:4 Zähler).
Zum Spiel an der Bergstraße: Nach einem ausgeglichenen Beginn, bei dem die Ottobeurer abermals leichte Anlaufschwierigkeiten haben, beantragt Cheftrainer Gerd Römer beim Stand von 8:8 die erste Auszeit. Die dabei vom 58-Jährigen ergriffene Maßnahme, den zuvor pausierenden Philip Eßlinger auf die Rückraum-Mitte-Position zu beordern, greift sofort. Sechs Minuten später ersetzt er Stammspieler Félix Füry durch Sven Osterrieder. Infolge dieser Änderungen steigern sich die Gastgeber beträchtlich. Gegen die insbesondere im Rückraum starken Regensburger liegen sie zur Pause mit 16:10 vorn.
Als der insgesamt elffache Torschütze David Willert den Vorsprung des TSVO in der 39. Minute auf 23:13 erhöht, haben sich die Hausherren bereits früh ein komfortables Ergebnis-Polster verschafft. Dies verleitet sie jedoch dazu, ein, zwei Gänge zurückzuschalten. Den Eisenbahnsportverein (ESV) bringen sie damit erst so richtig ins Rollen. Den folgenden Teil-Abschnitt bis zur 57. Minute „gewinnen“ die Oberpfälzer 11:5 – der neue Zwischenstand lautet 28:24. Kurz darauf ist Schluss. TSVO-Coach Römer freut sich über einen verdienten 31:24-Heimsieg. Er sagt: „Es war nicht selbstverständlich, dass wir die Partie so lange kontrollieren.“ Auf das gesamte Match bezogen, sagt befindet der Württemberger: „Es ist alles in Ordnung.“ Den wegen einer Knieverletzung fehlenden Tim Kaulitz hätten seine Akteure „gut ersetzt“, was nicht einfach gewesen sei, weil Kaulitz in den Begegnungen zuvor „sehr konstant gespielt“ habe. Kaulitz selbst sagt auf Nachfrage unserer Redaktion: „Ich habe Anfang der Woche eine MRT-Untersuchung im Memminger Klinikum. Danach wird Klarheit herrschen über die Schwere der Verletzung.“ (dp)
> Ihr nächstes Spiel absolvieren die TSVO-Männer am kommenden Samstag, 29. November. Dann gastieren sie ab 19.30 Uhr beim Drittletzten der Tabelle, dem TSV Aichach. (dp)
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So haben sie gespielt
- Ergebnis: TSV Ottobeuren – ESV 27 Regensburg 31:24 (16:10).
- Kader TSVO: Torhüter: Lukas Hoffmann, Daniel Laszlo – Feldspieler: Luca Kaulitz (1 Tor), Fabian Nägele (1), Lukas Haug (2), Jonas Keidler, David Willert (11), Moritz Schneider (4), Sven Osterrieder, Daniel Whyte (2), Alexander Rogg (1), Félix Füry (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), Philip Eßlinger (5), Jakob Mayer und Felix Hegemann.
- Schiedsrichter: Felix Donaubauer und Benedikt Wille (beide SpVgg Altenerding).
- Zuschauer: 450. (dp)