Wie beantwortet der Meister die Gretchenfrage?

Als frisch gekürte Aufsteigerinnen in die Handball-Oberliga gastieren die Frauen des TSV Ottobeuren am Samstag beim Mittelklasse-Team des SC Weßling. 

Ottobeuren/Weßling Die fröhlichen Aufstiegsfeierlichkeiten sind zu Ende, nun richtet sich der Blick nach vorne: Die frisch gekürten Bezirksoberliga-Meisterinnen des TSV Ottobeuren (TSVO; 35:1 Punkte) sind am Samstag beim Tabellensiebten SC Weßling (SCW; 16:20 Zähler) gefordert. Das Handball-Match des viertletzten Saison-Spieltages ist für 18 Uhr angesetzt. Es steigt in der Weßlinger Sporthalle am Meilinger Weg. 

  • Weßling hat nach jüngstem Sieg Rückenwind

Die gastgebenden Frauen des SC Weßling gehen mit einer leicht positiven Heimbilanz ins Spiel: Vier ihrer neun Auftritte konnten sie gewinnen, dreimal verloren sie – und zweimal stand nach Spielschluss eine Punkteteilung zu Buche (10:8 Zähler). „Auswärts in Weßling ist es immer schwierig“, gibt der Sportleiter des TSVO, Thomas Lang, im Vorfeld der Partie zu bedenken. Zuletzt haben die Oberbayerinnen nach drei aufeinanderfolgenden Pleiten (gegen Topteams) wieder einen Sieg errungen: Am vergangenen Sonntag siegten sie nämlich in Waltenhofen knapp mit 36:35. 

  • Ottobeuren droht der Spannungsabfall

Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Hinrunde, das die Ottobeuerinnen letztlich mit 38:31 gewannen, „hat uns der SCW das Leben lange Zeit schwer gemacht“, erinnert sich Lang. Vor dem Retour-Match stellt sich aus TSVO-Sicht nun die Gretchenfrage, die Thomas Lang so formuliert: „Nachdem die Mädels nun ihr großes Ziel erreicht haben, bleibt abzuwarten, ob sie die Spannung hoch halten können.“ Dass sie bis zum Saisonende am 28. März weiter ungeschlagen bleiben wollen, haben die Gelb-Schwarzen zuletzt in schöner Regelmäßigkeit betont. Es ist das letzte und einzige Ziel, das den stolzen Aufsteigerinnen aus dem Unterallgäu in den verbleibenden Saisonwochen noch bleibt. Zu den Personalien: Die am Arm verletzte Lea Zubac fällt weiterhin aus. Auf den Nachwuchs-Positionen „rotieren wir etwas“, verrät Lang, „für die fehlenden Amanda Zängerle und Linda Tschugg stehen diesmal Lisa Haggenmüller und Sabrina Drechsler im Kader.“(dp)

So wollen die Handball-Frauen des TSVO spielen:

Torhüterinnen: Laura Renger, Jessica Hecker – Feldspielerinnen: Melanie Würsig, Carolin Knittl, Bianca Willner, Andela Vokic, Katharina Fries, Anna Hofferek, Franziska Dittmann, Lena Seefelder, Francesca Holland, Deliah Abraham, Emily Hackl, Romana Albrecht, Lisa Haggenmüller und Sabrina Drechsler. (dp)